Freeride-Ski-Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 23. Mai 2019

Tiefschneefahren im Gelände – der richtige Freeride-Ski macht’s möglich

Eigener Freeride-Ski-Test: Welcher ist der beste für Sie?

Eigener Freeride-Ski-Test: Welcher ist der beste für Sie?

Den Adrenalin-Kick suchen immer mehr Wintersportfans beim Freeriden abseits der präparierten Pisten. Ob Abfahrten im tiefen Pulverschnee oder waghalsige Sprünge und Stunts – die Möglichkeiten für Wintersportler sind vielfältig und begeistern neben erfahrenen Freeridern zunehmend auch Anfänger, die diese Disziplin gerade erst für sich entdeckt haben.

Sie sind auf den Geschmack gekommen und planen für Ihren nächsten Ski-Urlaub einen Abstecher ins Gelände? Dann empfiehlt sich im Vorfeld ein eigener Test. Welcher Freeride-Ski für Sie das richtige Produkt ist, lässt sich so am besten herausfinden, denn je nach Hersteller werden Sportgeräte dieser Kategorie in unterschiedlicher Ausführung angeboten. Am besten vergleichen Sie hierbei Angebote verschiedener Fachgeschäfte, denn so lässt sich ermitteln, wo Sie den Freeride-Ski günstig kaufen können. Es lohnt sich auch vorab den ein oder anderen Freeride-Ski-Testbericht zu studieren, denn erfahrene Skifahrer geben häufig hilfreiche Tipps, worauf es ankommt, wenn Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen Freeride-Ski-Vergleichssieger das richtige Sportgerät finden möchten.

Die besten Freeride-Ski aus dem Vergleich im Überblick

Entscheidende Merkmale – Worauf Sie beim eigenen Freeride-Ski-Test achten sollten

Grundsätzlich gilt, dass Skier für den Tiefschnee im Gelände besonders breite Brettflächen haben sollten, um Ihnen den nötigen Auftrieb geben zu können. Außerdem zeichnen sich diese Skier dadurch aus, dass sie über eine kreisrunde Taillierung verfügen, wodurch sich das Sportgerät im tiefen Pulverschnee gut fahren lässt. Was die Länge der Skier betrifft, sollten diese etwa 10 bis 20 cm über Ihrer eigentlichen Körpergröße liegen. Nehmen Sie sich im Fachhandel vor Ort verschiedene Produkte vor, die Sie einer genauen Prüfung unterziehen. Am besten stellen Sie den ausgewählten Freeride-Ski im Selbst-Test neben sich auf, um die Länge abzugleichen. Ein Maßband zur Hand zu haben, schadet in diesem Fall nicht. Geschultes Verkaufspersonal kann Ihnen bei zusätzlichen Fragen rund um das Produkt behilflich sein.

Rocker-Technologie: Beim Freeride-Ski kommt es auf die Biegung an

Freeride Skis im eigenen Test: Worauf müssen Sie achten?

Freeride Skis im eigenen Test: Worauf müssen Sie achten?

Das Aufschwimmen trotz tiefer Schneemassen ermöglicht die sogenannte Rocker-Technologie. Drei unterschiedliche Varianten sind hierbei zu unterscheiden:

  • Tip-Rocker: Der Ski ist im vorderen Bereich des Bretts nach oben gebogen.
  • Tail-Rocker: Die Aufbiegung des Skis liegt im hinteren Bereich des Bretts.
  • Full-Rocker: Die Aufbiegung verläuft über den gesamten Bereich des Skis

Das besondere der Rocker-Technologie: sie vereint Flexibilität und Stabilität. Waren diese beiden Eigenschaften vor einigen Jahren im Ski-Sport noch gegensätzlich, sind sie im Rocker-Shape mittlerweile vereint. Aber für wen ist welche Rockerspannung beim Freeride-Ski empfehlenswert? Test-Sportgeräte können Sie sich in einigen großen Sportfachgeschäften für den Winterurlaub auch ausleihen, anstatt diese direkt zu kaufen. In den Urlaubsregionen selbst gibt es in der Regel auch zahlreiche Angebote für den Verleih. Übrigens gilt dies nicht nur für Freeride-Ski, sondern auch für Snowboards und Zubehör wie Ski- und Snowboardhelme.

Eine Leihe ist besonders für Anfänger praktisch, da sich Neulinge beim ersten Kauf ohne Erfahrungswerte oft schwer tun. Außerdem können Sie sich zum Beispiel zwei oder drei verschiedene Produkte ausleihen und diese im ersten Winterurlaub einem Freeride-Ski-Vergleich unterziehen. Stehen Sie dann in der nächsten Saison vor der Kaufentscheidung, so profitieren Sie von den Erkenntnissen aus Ihrem persönlichen Freeride-Ski-Test.
Die Grafik veranschaulicht die Untertschiede bei der Rocker-Technologie.

Die Grafik veranschaulicht die Untertschiede bei der Rocker-Technologie.

Nur Gelände oder auch Piste? – Freeride-Ski im Vergleich

Ihr persönlicher Vergleichssieger der Kategorie „Freeride-Ski“ muss sowohl im Gelände als auch auf der Piste punkten? Dann sollten Sie folgende Tipps bei der Auswahl des Produktes beachten. Um einen Freeride-Ski auch auf normalen Pisten gut fahren zu können, ist eine mittlere Breite zwischen 90 und 110 mm von Vorteil. Aber warum sind breitere Modelle für die Piste überhaupt ungeeignet? Grundsätzlich gilt: je breiter das Brett, desto stärker die Bremskraft. Auf harten Pisten sind mittlere Breiten daher sinnvoller.

Außerdem ist es bei einem für die Piste geeigneten Freeride-Ski günstig, wenn er einen Tip-Rocker aufweist bzw. nur im vorderen Bereich des Bretts nach oben gebogen ist. Im Gegensatz zum Gelände sollten die Kanten auf dem präpariertem Untergrund nämlich möglichst gut aufliegen. Insbesondere für harte Pisten sind solche Produkte von Vorteil, bei denen der im Inneren liegende Holzkern von einer Titanaleinlage ummantelt wird. Diese sorgt für Torsionssteifigkeit. Gemeint ist hiermit, dass der Verdrehung des Bretts durch die Beschichtung entgegengewirkt wird.

Nur Gelände oder auch Piste? – Freeride-Ski im Vergleich selbst testen

Nur Gelände oder auch Piste? – Freeride-Ski im Vergleich selbst testen

In Ihrem selbst durchgeführten Freeride-Ski-Test sollten Sie hierbei unbedingt die Produktbeschreibung des Sportgerätes genau durchlesen, denn in diesem Segment verzichten manche Hersteller aus Gewichtsgründen auf die Verwendung von Titanal. Im Zweifel fragen Sie am besten das Personal beim Händler vor Ort, dass Ihnen Fragen zum Material beantworten kann.

Wo können Sie Freeride-Ski kaufen?

Sie möchten wissen, wo es günstige Freeride-Ski zu kaufen gibt? Was allein den Preis betrifft, gibt es bei Online-Händlern oft eine größere Auswahl an Sonderangeboten. Bedenken Sie hierbei jedoch, dass Ihnen in diesem Fall kein Fachpersonal bei Fragen zur Seite steht. Außerdem gestaltet sich das Zurückschicken ungeeigneter Produkte oft als zeitraubendes Unterfangen. Andererseits kann die Bestellung bequem von zu Hause aus vorgenommen werden, wodurch Sie sich die Anfahrtszeiten zu verschiedenen Geschäften sparen.

Mehr Zeit und Geduld sollten Käufer mitbringen, die für ihren Freeride-Ski-Test unterschiedliche Fachhändler vor Ort aufsuchen möchten. Das zahlt sich allerdings häufig aus, weil Sie mit Ihren Fragen zu Materialdetails und Fahreigenschaften einzelner Sportgeräte nicht alleine gelassen, sondern durch geschulte Mitarbeiter unterstützt werden. Außerdem können Sie vor dem Kauf selbst Hand anlegen, um Produkte hinsichtlich Verarbeitung, Länge und Breite genau zu begutachten.

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