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Golfbälle im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Golf: Gar nicht mal so teuer

Das beste Golfbälle-Set ist Ihrer Spielstärke und Ihrem Handicap angepasst.

Das beste Golfbälle-Set ist Ihrer Spielstärke und Ihrem Handicap angepasst.

Auch wenn der Golfsport nach wie vor mit dem Klischee kämpft, er sei nur für reiche, alte Männer geeignet, so steht er doch eigentlich jedem offen. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 645.000 Menschen in einem Golfclub registriert, noch mehr spielen in ihrer Freizeit ohne feste Mitgliedschaft – was landesweit mittlerweile auf mehreren hundert Golfplätzen möglich ist.

Auch die Ausrüstung, die Sie zum Golfspielen brauchen, muss nicht immer exklusiv und hochpreisig sein. Das bezieht sich sowohl auf die Kleidung als auch auf die Golfschläger. Ebenso können Sie gute und günstige Golfbälle bereits ab etwa 70 Cent pro Stück kaufen. Bevor Sie sich für ein Set Bälle entscheiden, sollten Sie wissen, welche Kriterien Sie beachten müssen. Gerade wegen der vergleichsweise geringen Kosten, die der Kauf mit sich bringt, empfiehlt es sich zudem, verschiedene Golfbälle einem Praxis-Test zu unterziehen. Auf diese Weise können Sie auch Aspekte wie die Flughöhe und den Spin deutlich besser beurteilen als in der Theorie.

Die besten Golfbälle aus dem Test im Überblick

Welcher Golfball passt zu mir?

Nicht jeder Spieler verwendet die gleichen Golfbälle. Diese können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Welches Golfbälle-Set Ihr persönlicher Vergleichssieger wird, hängt nicht nur von Ihrer Erfahrung ab, sondern auch vom geplanten Einsatzzweck der Bälle. Auch persönliche Präferenzen hinsichtlich der Härte oder des Spins sind Faktoren, die beim Golfbälle-Test und -Kauf beachtet werden müssen.

Ball ist nicht gleich Ball: Der Aufbau entscheidet

Als sogenannte Lakeballs oder Teichbälle können Sie Golfbälle gebraucht kaufen.

Als sogenannte Lakeballs oder Teichbälle können Sie Golfbälle gebraucht kaufen.

Planen Sie, Golfbälle zu kaufen, werden Ihnen verschiedene Konstruktionsarten begegnen, wenn Sie sich unter der Vielzahl der Angebote umschauen. In der Regel bestehen nur Golfbälle für Anfänger und zum Training geeignete Modelle aus einem Guss. Sie sind zwar langlebig, aber lassen sich schlecht kontrollieren und haben nur wenig Spin. Legen Sie Wert auf eine gute Ballkontrolle, sollten Sie diese sogenannten 1-Piece-Modelle tendenziell eher nicht in Ihren Golfbälle-Test aufnehmen.

Bestehen die Golfbälle, die einem Vergleich unterzogen werden, aus mehreren Schichten, spricht man von 2-Piece-, 3-Piece- oder Multi-Layer-Golfbällen. Sie werden aus einem Kern und einer Schale zusammengesetzt. Die zuletzt genannten Modelle haben zusätzlich einen Mantel bzw. mehrere Mantelschichten zwischen Kern und Schale.

In der Regel können Golfbälle umso besser kontrolliert werden, je mehr Schichten sie aufweisen. Auch Spin und Geschwindigkeit nehmen dementsprechend zu. Da bei mehreren Schichten allerdings in der Regel weichere Schalen verwendet werden, sind solche Bälle auch anfälliger. Haben Sie ein niedriges Handicap, können Sie Multi-Layer-Golfbälle in Ihren Test einbeziehen – als Anfänger sollten Sie sich noch nicht an diese Bälle heranwagen. Ein Multi-Layer-Golfball hat einen Preis von bis zu 5 Euro. Die meisten Hobby-Golfer spielen allerdings mit 2-Piece- oder 3-Piece-Bällen, die ab etwa 70 Cent erhältlich sind. Generell sollten Sie aber nicht nur einen Golfbälle-Preisvergleich anstreben, sondern sich vor allem auf die Charakteristika verschiedener Modelle konzentrieren.

Sowohl der Kern als auch die Schale können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die dem Ball einen jeweils charakteristischen Spin und bestimmte Flugeigenschaften verleihen.

Weiteres Unterscheidungsmerkmal: Der Verwendungszweck

Abhängig davon, zu welchem Zweck Sie Ihren Golfbälle-Test durchführen wollen, sollten Sie sich auf verschiedene Varianten konzentrieren. So werden Rangebälle etwa zum Training und zum Üben des Abschlags auf der Driving Range – der Übungswiese für Golfer – eingesetzt. Hierbei handelt es sich meist um billige 1-Piece-Golfbälle. Solche Modelle werden üblicherweise nicht im Spiel verwendet.

Nicht zwingend sind hohe Kosten mit dem Golfball-Kauf verbunden: Abhängig ist das vom Aufbau und vom Verwendungszweck.

Nicht zwingend sind hohe Kosten mit dem Golfball-Kauf verbunden: Abhängig ist das vom Aufbau und vom Verwendungszweck.

Steht Ihnen nicht so viel Platz zum Üben zur Verfügung, sollten Sie sogenannte Luftbälle verwenden. Diese eignen sich etwa für die Verwendung im eigenen Garten. Sie bestehen in der Regel nur aus einer gelochten Plastikschale. Wegen ihres Aufbaus und ihres geringen Gewichts fliegen sie zum einen nicht besonders weit und richten andererseits keinen Schaden an, wenn sie auf ein Hindernis treffen.

Soll Ihr Golfbälle-Test nur Modelle einschließen, die Sie auf dem Golfplatz oder im Turnier verwenden, sollten Sie sich nur verschiedene Spielbälle anschauen. Auch unter diesen gibt es unterschiedliche Ausführungen. Distance-Bälle sind beispielsweise darauf ausgelegt, auch bei geringer Schlagkraft möglichst große Weiten zu erreichen. Feel-Bälle hingegen sorgen für ein weiches Schlaggefühl, was durch einen hochelastischen Kern und eine weiche Schale erreicht wird. In dieser Kategorie finden sich auch spezielle Golfbälle für Damen, die ihre möglicherweise mangelhafte Schlagkraft hierdurch ausgleichen sollen. Performance-Bälle zeichnen sich schließlich durch ihre hervorragende Flugkontrolle und einen guten Spin aus.

Dimples, Kompression und Spin

Führen Sie Ihren persönlichen Golfbälle-Test durch, müssen Sie nicht nur den Aufbau und den Verwendungszweck der verschiedenen Modelle beachten. Grundsätzlich hat kein Golfball eine glatte Oberfläche, sondern weist immer Vertiefungen auf, die als Dimples bezeichnet werden. Wie viele davon auf dem Ball zu finden sind, welche Form sie haben und wie sie angeordnet sind, variiert von Hersteller zu Hersteller und auch von Ball zu Ball. In der Regel werden Sie bei der Auswahl der Golfbälle für Ihren Test Modelle mit etwa 300 bis 450 Dimples finden.

Grundsätzlich verringern Dimples den Luftwiderstand und können die Flugbahn des Balls deutlich beeinflussen. Sind sie groß und flach, lassen sie die Umgebungsluft etwa relativ schnell passieren. Daraus folgen sowohl eine relativ hohe Flugbahn mit recht wenig Spin als auch ein geringer Rollweg auf dem Grün. Gegensätzliches gilt, wenn die Dimples klein und tief sind.

Ein Faktor, den Sie in Ihrem Golfbälle-Test vor allem in der Praxis beurteilen müssen, ist die Kompression. Dabei handelt es sich um den Grad der Verformung eines Balls, wenn Druck durch den Schläger auf ihn ausgeübt wird. Bei einer niedrigeren Kompression ergibt sich ein weicheres Ballgefühl. Schlagen Sie einen Golfball, erhält er dadurch immer einen gewissen Drall oder Spin. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine weichere Schale für mehr Spin sorgt. Durch diesen kann wiederum eine höhere Flugbahn erreicht werden, wobei der Ball schneller auf dem Grün liegen bleibt. Härtere Bälle fliegen hingegen tendenziell weiter.

Vor allem für Anfänger müssen Golfbälle nicht immer neu sein. Gebrauchte Golfbälle können Sie günstig kaufen: Bälle, die Taucher aus den Wasserhindernissen auf Golfplätzen fischen, werden als „Lakeballs“ wiederverkauft. Unter Umständen weisen sie allerdings bereits Gebrauchsspuren auf.

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