Gymnastikmatte im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 14. August 2019

Fitnesstraining kann überall stattfinden – auch auf Ihrem Fußboden

Die beste Fitnessmatte ist elastisch, formstabil und rutschfest.

Die beste Fitnessmatte ist elastisch, formstabil und rutschfest.

Yoga und Pilates sind nicht erst in der Gesellschaft angekommen, seitdem Hollywood-Stars darauf schwören, allerdings hat dieser Umstand wohl zur bereits seit Jahren bestehenden Popularität beigetragen. Unabhängig davon, welches (Bodyweight-)Training Sie in Ihren eigenen vier Wänden ausüben wollen, sollten Sie eine gute Gymnastikmatte kaufen. Bei dynamischen Übungen, aus denen beispielsweise Aerobic- oder Pilates-Workouts bestehen, können Sie so Ihre Gelenke schonen. Auch dienen Matten beim Sport zur Isolierung gegen Kälte, was Ihr Training deutlich angenehmer macht.

Wollen Sie die Matte auf einen glatten Untergrund legen, etwa auf Laminat oder Fliesen, muss gewährleistet sein, dass sie auf keinen Fall verrutschen kann – andernfalls riskieren Sie Verletzungen. Welche Gymnastikmatte im persönlichen Test gut oder sehr gut abschneiden kann, hängt von diversen Faktoren ab.

Die besten Gymnastikmatten aus dem Test im Überblick

Viele verschiedene Gymnastikmatten – Ein persönlicher Vergleichssieger

Nicht jeder Sport, den Sie daheim ausüben können, verlangt nach einer Gymnastikmatte. Sind Sie eher der Typ für klassisches Krafttraining, können Sie etwa einfach eine Klimmzustange an Ihrer Wand anbringen. Bei Pilates & Co. sieht es allerdings anders aus. Welche Fitnessmatte Sie kaufen, kann zu Ihrem Erfolg im Training beitragen. Produkte, die gleichzeitig eine hohe Elastizität, Formstabilität und Rutschfestigkeit aufweisen, sollten bevorzugt werden. Damit Sie sich auf die Übungen konzentrieren können, die Ihrer Fitness zugutekommen, sollten Sie sich nicht während des Trainings mit Ihrer Matte herumärgern müssen. Ob Sie eine roll- oder faltbare Gymnastikmatte einem Test unterziehen, ändert nichts an den Kriterien, nach denen die Auswahl erfolgen sollte. Was ist also besonders zu beachten, wenn Sie eine Gymnastikmatte im persönlichen Test erproben?

Formstabilität und Rutschfestigkeit

Üblicherweise ist eine Gymnastikmatte roll- oder faltbar. Ein Preisvergleich sollte erst nach dem Materialvergleich kommen.

Üblicherweise ist eine Gymnastikmatte roll- oder faltbar. Ein Preisvergleich sollte erst nach dem Materialvergleich kommen.

Schauen Sie sich einmal genau an, wie sich die Gymnastikmatte in Ihrem Test verhält, nachdem Sie eine Übung auf ihr ausgeführt haben. Kehrt sie im Anschluss sofort wieder in ihre ursprüngliche Form zurück, haben Sie vermutlich ein hochwertiges, elastisches Modell gefunden. Besonders günstige Gymnastikmatten neigen leider zu weniger Formstabilität – unter Umständen kann es sogar vorkommen, dass Ihnen im persönlichen Test eine Gymnastikmatte begegnet, die sich nach Belastung dauerhaft verformt.

Das aber wohl wichtigste Kriterium bei der Auswahl der richtigen Gymnastikmatte in Ihrem Test ist ihre Rutschfestigkeit. Das gilt nicht ausschließlich auf glatten Böden wie Parkett oder Laminat. Auch auf einem Teppichboden kann sich eine Matte als dicke, dämpfende Unterlage bewähren. Eine gute Fitnessmatte verhindert, dass Ihre Hände und Füße wegrutschen. Wichtig ist das auch, wenn Sie Sprungübungen auf der Matte durchführen wollen. Anders als eine Yogamatte ist eine Gymnastikmatte im Vergleich etwas dicker. Sie ist daher zwar tendenziell weniger rutschfest, aber wegen ihrer Polsterung besser geeignet für Fitnessübungen.

Wenn Sie sich sportlich mit einem Springseil betätigen, sollten Sie darauf verzichten, das auf einer Gymnastikmatte zu machen. Ohne Unterlage ist in diesem Fall eine bessere Rutschfestigkeit gegeben.

Welches Material ist das richtige?

Eine gute Fitnessmatte sollte keine Schadstoffe enthalten – nicht nur wegen des direkten Hautkontakts.

Eine gute Fitnessmatte sollte keine Schadstoffe enthalten – nicht nur wegen des direkten Hautkontakts.

Wollen Sie im Test eine günstige Fitnessmatte für den zukünftigen Gebrauch in Ihrer Freizeit auswählen, werden Sie häufig auf Modelle stoßen, die aus NBR (Nitrilkautschuk) bestehen. Obwohl es preiswert herzustellen ist, bietet dieses Material in der Regel genügend Polsterung und eine ausreichende Formstabilität – wenn auch nicht die beste.

Positiv ist auch, dass NBR wasserabweisend ist, wodurch sich die Gymnastikmatte im Test eher weniger mit Schweiß vollsaugen wird. Auf geöltem Parkettboden sollte so eine Matte allerdings nicht längere Zeit lang liegen, da sie diesen verfärben kann. Erproben Sie eine NBR-Gymnastikmatte im persönlichen Test, werden Sie tendenziell feststellen, dass diese nicht die beste Bodenhaftung hat.

Andere Materialien wie etwa AIREX T10 weisen zwar hervorragende mechanische Eigenschaften auf, sind aber auch deutlich teurer als NBR-Matten. Weiterhin nehmen sie unter Umständen Flüssigkeiten wie Schweiß auf. Sollten Sie zu stark schwitzenden Händen neigen, kann dieser Umstand eventuell als störend empfunden werden. Haben Sie dieses Problem allerdings nicht, kann sich der höhere Anschaffungspreis bei regelmäßiger Nutzung lohnen.

Die Gymnastikmatte in Ihrem Test sollte keine Schadstoffe wie Phthalate enthalten. Diese Weichmacher werden teilweise bei der Produktion von NBR verwendet. Gemäß EU-Richtlinie gilt etwa der dazu zählende Stoff DEHP als gesundheitlich sehr bedenklich. Direkter Hautkontakt wie beim Training auf der Matte ist daher nicht empfehlenswert.

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