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Lenkdrachen-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Drachensteigen: eine Freizeitbeschäftigung mit Tradition

Lenkdrachen: Das Spiel mit dem Wind!

Lenkdrachen: Das Spiel mit dem Wind!

Flugdrachen haben eine lange Geschichte. Bereits im alten China flogen die bunten Gebilde im Wind und waren teilweise so stabil, dass sie Menschen und Lasten tragen konnten. Sie dienten als Entfernungsmesser, zur Signalgebung und sogar als Kriegsgerät.

Heutzutage steigen die Drachen nur noch zum Spaß auf und das auf verschiedene Arten. Während der eine sich an dem selbst gebastelten Spielzeug aus buntem Papier erfreut, lässt der andere lieber ein hochwertig verarbeitetes Sportgerät fliegen. Sie möchten Ihren Drachen nicht nur aufsteigen, sondern auch im Wind tanzen lassen? Dann ist ein Lenkdrachen das Richtige für Sie!

Wir informieren Sie über die verschiedenen Lenkdrachenarten und ihre Eigenschaften und verraten Ihnen Tipps, wie Sie Ihren persönlichen Lenkdrachen-Vergleichssieger finden!

Die besten Lenkdrachen aus dem Test im Überblick

Machen Sie Ihren eigenen Lenkdrachen-Test!

Wenn Sie sich fragen, welchen Lenkdrachen Sie kaufen sollten, ist es wichtig, sich über die Eigenschaften der verschiedenen Modelle zu informieren. Dazu können Sie z. B. Lenkdrachen-Testberichte und Produktbeschreibungen studieren. Aber wissen Sie nur durchs Lesen wirklich, welches der beste Lenkdrachen für Sie ist? Verraten Ihnen die Berichte, ob Sie besser mit einem Zwei- oder Vierleiner zurechtkommen und ob evtl. eine Lenkmatte für Sie in Frage kommt?

Noch besser ist es deshalb, vor dem Kauf einen eigenen Test mit verschiedenen Lenkdrachen zu starten. In windreichen Gebieten wie z. B. an Stränden finden sich häufig Verleiher, bei denen Sie Lenkdrachen für ein paar Stunden mieten können. Im Folgenden geben wir Tipps zur Entscheidungshilfe.

Die Eigenschaften von Lenkdrachen

Menschenleere Strände eignen sich für Ihren Lenkdrachen-Test besonders gut.

Menschenleere Strände eignen sich für Ihren Lenkdrachen-Test besonders gut.

Bei einem Flugdrachen handelt es sich letztendlich um nichts anderes als ein Segel, das mittels eines Gestänges gespannt und an einer Leine in die Luft gelassen wird. Den nötigen Auftrieb erhält der Drachen entweder durch den Wind oder die Laufbewegung des Piloten.

Die Besonderheit beim Lenkdrachen ist – wie der Name vermuten lässt – seine Lenkbarkeit. Denn im Gegensatz zu den „normalen“ Drachen verfügt ein Lenkdrachen nicht nur über eine, sondern mehrere Leinen, durch die der Pilot den Drachen steuern kann. Dadurch lassen sich Tricks fliegen wie Loopings, Schrauben und andere Figuren. Besonders geschickte Piloten bringen komplette Choreografien zustande oder können im Team mit anderen komplexe Figuren fliegen. Doch auch Anfänger können mit einem Lenkdrachen viel Spaß haben.

Welcher Lenkdrache eignet sich für Einsteiger?

Lenkdrachen-Fliegen sieht meist einfacher aus, als es tatsächlich ist. Wenn Sie als Anfänger einen Lenkdrachen im persönlichen Test erproben, werden Sie mit Sicherheit erst einmal einige Bruchlandungen hinlegen. Deswegen ist es sinnvoll, sich bewusst für einen Beginner-Lenkdrachen zu entscheiden. Diese sind nämlich ganz speziell für Einsteiger ausgelegt:

  • Das Segel besteht aus robustem Gewebe wie z. B. Ripston-Nylon oder -Polyester und das Gestänge ist häufig aus Kohlefaser oder Fiberglas gefertigt. Das macht den Lenkdrachen besonders robust, sodass er Abstürze glimpflich übersteht.
  • Häufig besteht die Möglichkeit, einen Schwanz am Drachen anzubringen. Dies sieht nicht nur toll aus, es reduziert auch die Fluggeschwindigkeit. Dies sollten Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test ruhig nutzen, damit Sie sich am Anfang nicht überfordern und möglicherweise den Spaß an der Sache verlieren.
  • Die Einsteiger-Lenkdrachen weisen meist eine kleine bis mittlere Spannweite von 90 bis 145 cm auf. Dadurch lassen sie sich bei starkem Wind besser kontrollieren als größere Lenkdrachen.
  • Der Aufbau gestaltet sich in der Regel unkompliziert und schnell.
  • Mitunter liegt eine Fluganleitung bei, die Ihnen nützliche Tipps für den Start gibt. Studieren Sie vor allem die Sicherheitshinweise!
Lenkdrachen kommen als Zwei-, Drei- oder Vierleiner daher. Besonders für Anfänger eignen sich Drachen mit weniger Leinen besser, da sich das Üben einfacher gestaltet. Aber natürlich können Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test auch Drei- und Vierleiner ausprobieren. Mit diesen lassen sich meist engere Bewegungen und damit auch spektakulärere Tricks fliegen.

Lenkdrachen für Kinder: Bei Ihrem Test sollten Sie auf die Altersempfehlung achten

Nehmen Sie Ihre Kinder am besten zu Ihrem Lenkdrachen-Test mit.

Nehmen Sie Ihre Kinder am besten zu Ihrem Lenkdrachen-Test mit.

Auch Kinder können einen Lenkdrachen fliegen. Allerdings sollten Sie beim Kauf bedenken, dass nicht jedes Modell für jede Altersstufe geeignet ist – selbst unter den Lenkdrachen, die explizit für Anfänger gedacht sind.

Die Gründe dafür sind simpel: Kinder verfügen erstens über weniger Körperkraft als Erwachsene und weisen zweitens ein geringeres Gewicht auf. Beides kann dazu führen, dass sie bei starkem Wind von dem Lenkdrachen mitgerissen werden oder die Kontrolle über ihn verlieren. Deswegen geben die meisten Hersteller von Lenkdrachen Altersempfehlungen für ihre Modelle an, die Sie unbedingt beherzigen sollten. Sie richten sich nach der Spannweite, Lenkbarkeit und Zugkraft des Drachens.

Am besten, Sie nehmen Ihren Nachwuchs einfach zu Ihrem Lenkdrachen-Test mit. Dann können Sie unter Aufsicht beurteilen, ob die Kleinen mit dem Lenkdrachen zurechtkommen oder nicht.

Bitte bedenken Sie außerdem, dass die Leinen eine Strangulationsgefahr bergen und viele Lenkdrachen Einzelteile enthalten, die verschluckt werden können. Ihr Drachen sollte deshalb in Reichweite von Kleinkindern weder benutzt noch aufbewahrt werden.

Was ist eine Lenkmatte?

Bei Ihrem Lenkdrachen-Test werden Sie vor die Wahl gestellt, ob es ein Lenkdrachen in klassischer Delta-Form sein soll oder doch eine Lenkmatte. Die Letztere besteht nur aus dem Schirm und den Leinen und hat kein stabilisierendes Gerüst.

Dadurch ist die Lenkmatte langsamer und schwerfälliger als der Lenkdrachen und eignet sich auch nicht für Tricks. Dafür ist sie leichter und muss vor dem Fliegen nicht erst zusammengebaut werden.

Auch bei dieser Entscheidung ist es hilfreich, wenn Sie als Anfänger zunächst Ihren eigenen Lenkdrachen-Test durchführen: Stellen Sie fest, dass Sie vor allem ein gut kontrollierbares Modell möchten, wird Sie eher die Lenkmatte ansprechen. Geht es Ihnen hingegen um Geschwindigkeit und Trickflugtauglichkeit, eignet sich für Sie wohl ein Lenkdrachen in Delta-Form.

Achten Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test auf die Windstärke!

Wenn Sie die Produktbeschreibungen der einzelnen Modelle studieren, werden Sie evtl. mit kryptischen Angaben wie „geeignet für 2 bis 4 bft“ konfrontiert. Damit wird angezeigt, für welche Windstärke der Lenkdrachen geeignet ist. Diese wird nach der sog. Beaufort-Skala („bft“ ist die entsprechende Abkürzung für „Beaufort“) in 13 verschiedene Windstärken eingeteilt, wobei 0 bft Windstille anzeigen und 12 bft einen Orkan.

Achten Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test auf die angegebene Windstärke.

Achten Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test auf die angegebene Windstärke.

Die meisten Lenkdrachen benötigen wenigstens 2 bft, um abheben zu können. Dies entspricht einer leichten Brise mit etwa 6 bis 11 km/h Windgeschwindigkeit. Allerdings gibt es auch spezielle Leichtwind-Modelle, die Sie auch bei 1 bft steigen lassen können. Wenn Sie wissen, dass Sie häufig in windarmen Gegenden unterwegs sind, sollten Sie bei Ihrem Lenkdrachen-Test speziell nach diesen Leichtwind-Drachen Ausschau halten.

Als Obergrenze für die zulässige Windstärke geben die meisten Lenkdrachen 5 bft (29 bis 38 km/h Windgeschwindigkeit) oder 6 bft (39 bis 49 km/h Windgeschwindigkeit) an. Aber auch diese Grenze lässt sich durch die richtige Bauweise ausreizen, sodass spezielle Modelle auch stolze 8 bft (bis 74 km/h Windgeschwindigkeit) meistern. Allerdings sollten Sie solche Profi-Lenkdrachen in Ihrem Test nur dann erproben, wenn Sie bereits zu den erfahreneren Drachenpiloten zählen. Als Altersempfehlung für diese Power-Drachen geben die meisten Hersteller mindestens 14 Jahre an.

Was macht einen Sportlenkdrachen aus?

Ein Lenkdrachen kann nicht nur genutzt werden, indem der Pilot mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Bei der richtigen Größe und Windstärke ist ein Lenkdrachen auch in der Lage, einen Menschen mitzuziehen oder sogar komplett in die Luft zu heben. Dies wird sich beim sog. Kitesailing zunutze gemacht. Dieser Sport lässt sich in verschiedene Arten unterteilen, wie z. B. das Buggykiting, das Snowkiting und das Kitesurfen.

Lenkdrachen, deren Zugkraft speziell zur Bewegung des Piloten genutzt wird, werden als Sportlenkdrachen bezeichnet. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre Größe aus. Denn damit die Zugkraft des Drachens stark genug ist, um einen Menschen (und möglicherweise auch einen Buggy, ein Surfbrett oder ein Snowboard) zu bewegen, muss der Schirm eine ausreichend große Angriffsfläche für den Wind bieten.

Möchten Sie einen Sportlenkdrachen in Ihrem Test mitaufnehmen, sollten Sie dies unbedingt unter Anleitung eines Profis und unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen tun. Andernfalls können Sie sowohl sich als auch andere Personen verletzen!

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