Markisen-Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 26. September 2019

Terrassen-Markisen: Ein Test lohnt sich auch auf dem Balkon

Wollen Sie eine Markise kaufen, muss das Modell hinsichtlich Größe und Anbringung zum Verwendungsort passen.

Wollen Sie eine Markise kaufen, muss das Modell hinsichtlich Größe und Anbringung zum Verwendungsort passen.

Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen wird der Balkon oder die Terrasse zum liebsten Aufenthaltsort vieler Menschen, die diesen Luxus ihr Eigen nennen können. Allerdings ist das nur dann angenehm, wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind, denn sonst wird der ungeschützte Aufenthalt in der Sonne schnell unangenehm. Ein Sonnenschirm hilft hier nicht immer, denn zuweilen ist er zu klein oder er nimmt zu viel Platz weg.

Warum also keine Markise kaufen? So eine Vorrichtung kann Ihre gesamte Terrasse vor der unbarmherzigen Sonne im Sommer schützen und ist zudem auch noch überaus platzsparend, da sie an der Wand montiert wird. Auf dem Markt finden Sie allerdings eine Vielzahl unterschiedlicher Markisen. Ob ein Test sich für Sie hinsichtlich eines bestimmten Modells lohnt, hängt von diversen Faktoren ab. Dazu zählt nicht nur die Größe der Fläche, die im Schatten liegen soll. Auch sollten Sie die Markise hinsichtlich der Überlegung auswählen, ob Sie Löcher in Ihre Hauswand bohren wollen oder dürfen.

Die besten Markisen aus dem Test im Überblick

Markise oder Sonnenschirm?

Gute Markisen können im Vergleich zu Sonnenschirmen ein deutlich größeres Areal mit Schatten versorgen. Sie sind sowohl für den Einsatz auf dem Balkon als auch auf der Terrasse geeignet. An beiden Orten ergibt sich ein Problem für den Sonnenschirm: Der Balkon ist möglicherweise nicht allzu groß, sodass Sie den vorhandenen Platz bereits anderweitig ausgenutzt haben und schlicht kein Platz für einen Schirm ist. Eine Terrasse ist hingegen häufig zu groß für einen einfachen Sonnenschirm – schließlich wollen Sie doch überall Schatten haben, oder? Wie viel Schatten Sie bekommen, wenn Sie eine oder mehrere Markisen einem Praxis-Test unterziehen, können Sie weiterhin variieren, denn dies ist abhängig vom Neigungswinkel und davon, wie weit Sie sie ein- bzw. ausziehen.

Voll- und Halbkassette: Verschiedene Arten von Markisen

Markisen im persönlichen Test: Ein Preisvergleich lohnt sich eher bei Modellen derselben Bauart.

Markisen im persönlichen Test: Ein Preisvergleich lohnt sich eher bei Modellen derselben Bauart.

Ob ein Test einer bestimmten Markise für Sie infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, ob Sie in einer Mietwohnung leben oder ein eigenes Haus bzw. eine Eigentumswohnung Ihr Eigen nennen. Nicht überall dürfen Sie nämlich bohren. Bestimmte Markisen, die im Test von Ihnen erprobt werden können, müssen allerdings fest an der Wand montiert werden.

Zu diesen Modellen zählt etwa die Vollkassettenmarkise. Gewissermaßen ist sie die beste Markise, da ihr Antrieb vollständig von einer Ummantelung geschützt wird und auch das Markisentuch vollständig eingefahren werden kann. Dementsprechend ist so ein Modell üblicherweise sehr robust und langlebig, allerdings macht sich das auch im Preis bemerkbar.

Ebenfalls zu den fest zu montierenden Varianten zählt die Halbkassettenmarkise. Ihr Antrieb ist allerdings nicht voll ummantelt, sondern wird nur von oben geschützt. Regen macht ihm dementsprechend zwar nichts aus, aber er kann durch anhaltende Feuchtigkeit von unten rosten: Beachten Sie diesen Umstand bei Ihrem Markisen-Test. Das Tuch wird hier wie bei der Vollkassettenmarkise geschützt, wenn es vollständig eingerollt ist.

Als Ergänzung zum Schutz von oben können Sie auch eine Vertikal-Markise in Ihren Test aufnehmen. Sie kann beispielsweise zwischen der Wand und der Brüstung oder zwischen zwei Pfeilern installiert werden.

Markise zum Klemmen: Tests sind für Mieter sinnvoll

Funktioniert eine Markise elektrisch, ist ein Test an einem Mietobjekt meist ausgeschlossen.

Funktioniert eine Markise elektrisch, ist ein Test an einem Mietobjekt meist ausgeschlossen.

Wollen Sie trotz eigenen Besitzes für Ihren Test Markisen ausschließen, die Sie fest an der Wand anbringen müssen, scheiden die genannten Varianten aus. Gleiches gilt für Mietwohnungen, in denen Sie üblicherweise keine Außenwände anbohren dürfen. Entsprechendes ist in der Regel im Mietvertrag festgelegt. Glücklicherweise gibt es auch hier eine Lösung: Die Klemmmarkise. So ein Modell können Sie für Ihren persönlichen Markisen-Test einfach durch Klemmfüße und -spangen montieren. Löcher zu bohren, ist hier nicht nötig, weswegen die Markise auch rückstandslos entfernt werden kann.

Solche Markisen können zwar Vergleichssieger werden, wenn Sie in einem Mietobjekt wohnen, aber sie haben auch deutliche Nachteile: Durch ihre Konstruktion ist das Markisentuch der Witterung komplett ausgesetzt, denn hier gibt es überhaupt keine Kassette. Sie können allerdings eine entsprechende Schutzhülle kaufen. Häufig ist diese nicht im Anschaffungspreis der Klemmmarkise enthalten.

Wollen Sie eine elektrische Markise im Test erproben, müssen Sie zu einem Modell mit Kassette greifen, denn Klemmmarkisen verfügen nie über einen solchen Antrieb.

Gestell und Tuch: Das Material muss stimmen

In der Regel ist es wünschenswert, dass der Sonnenschutz ein möglichst geringes Gewicht auf die Waage bringt. Das gilt im Prinzip für alle Arten, seien es nun Fallarm- oder Gelenkmarkisen. Im Praxis-Test werden Sie das nicht nur bei der Anbringung bemerken, sondern auch Ihre Wand wird es Ihnen danken, wenn sie kein allzu großes Gewicht tragen muss. Das Gestell einer Markise besteht daher in der Regel aus Aluminium, das mit einer Pulverbeschichtung überzogen wurde.

Zu wenig Gewicht kann wiederum Instabilität bei starkem Wind verursachen. Damit die Markise Wind und Wetter trotzen kann, sollte ihr Tuch eingerollt werden, wenn sie nicht in Benutzung ist oder wenn es regnet und stürmt. Solchen Wetterbedingungen ist im Übrigen auch das Markisentuch meist nicht gewachsen. Üblicherweise ist es wasserabweisend, aber das bedeutet nicht, dass es vollkommen wasserdicht ist. Einen Markisen-Test führen Sie ja aber auch nicht durch, um einen Regenschirm-Ersatz zu bekommen, sondern weil Sie eine Alternative zu einem Sonnenschirm suchen.

Die richtige Anbringung einer Markise

Wie funktionieren Markisen? Die besten Vergleichsergebnisse können Sie erzielen, wenn Größe und Neigungswinkel passen.

Wie funktionieren Markisen? Die besten Vergleichsergebnisse können Sie erzielen, wenn Größe und Neigungswinkel passen.

Haben Sie ausreichend Markisen-Testberichte gelesen, die Sie in Ihrer Kaufentscheidung unterstützen, wird es irgendwann Zeit für die Anwendung in der Praxis. Haben Sie also einen entsprechenden Schutz vor der Sonne gekauft, müssen Sie ihn nur noch richtig anbringen. Das gestaltet sich bei Klemmmarkisen in der Regel problemlos, denn Sie sind üblicherweise recht leicht und auch die Montage ist nicht kompliziert.

Nehmen Sie gegebenenfalls die Hilfe einer weiteren Person oder eines Fachmanns in Anspruch. Schließlich soll Ihr Markisen-Test nicht an einer unsachgemäßen Anbringung scheitern. Nötig ist Hilfe auf jeden Fall bei einer Kassettenmarkise, denn diese bringt deutlich mehr Gewicht auf die Waage als die Version zum Klemmen. Insbesondere wenn Sie die Markise auf die zuvor angebrachten Wandkonsolen stecken, kann ein weiteres Paar Hände mehr als nützlich sein.

Werden an der Terrasse bzw. am Balkon oder am Wintergarten Markisen zum Test und späteren Gebrauch angebracht, müssen diese entsprechend gesichert werden. Dazu dienen nicht nur die mitgelieferten Schrauben, sondern auch unterschiedliches Befestigungsmaterial.

Nach der Montage müssen Sie Ihr Modell noch richtig einstellen. Welcher Neigungswinkel geeignet ist, kann Ihnen allerdings kein Testbericht sagen: Markisen müssen immer so justiert werden, wie die Gegebenheiten vor Ort es verlangen. Grundsätzlich sorgt ein größerer Winkel für mehr Schatten, aber Sie sollten darauf achten, dass die Markise nicht horizontal von der Hauswand absteht, da sich andernfalls Wasserlachen durch Regenwasser auf dem Tuch bilden können.

Sie brauchen nicht immer einen Testbericht über Markisen, um herauszufinden, dass sich bestimmte Modelle bei gewisser Nutzung besser oder schlechter eignen: Sind die baulichen Gegebenheiten an Ihrem Haus etwa so, dass die Markise unterhalb eines Balkons oder eines überstehenden Daches angebracht werden kann, macht es nichts, wenn die Tuchwelle komplett offen ist.

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