Poolpumpe im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 26. September 2019

Sauberes und hygienisches Wasser dank Filtersystem

Welche Poolpumpe ist die beste? Das hängt in erster Linie von der Größe Ihres Pools ab.

Welche Poolpumpe ist die beste? Das hängt in erster Linie von der Größe Ihres Pools ab.

Ein Sprung ins kühle Nass kann so schön sein, wenn die Sommersonne vom Himmel brennt und dringend etwas Linderung nötig ist. Umso besser, wenn dann der eigene Pool im Garten wartet! Wenig überraschend dürfte allerdings sein, dass das Wasser nicht immer so schön sauber bleibt wie am Anfang. Sofern Sie also nicht nur einen kleinen aufblasbaren Kinderpool oder ein Planschbecken haben, benötigen Sie eine Filteranlage, zu der auch eine Poolpumpe gehört.

Einen persönlichen Test sollten Sie in Ihrem Pool durchführen, wenn Sie Wert auf eine durchgehend hohe Wasserqualität legen. Welcher Pool-Besitzer würde das nicht? Dabei ist es unerheblich, ob Sie einen Gartenpool, den Sie nach dem Sommer wieder abbauen, Ihr Eigen nennen oder ein in den Boden eingelassenes Modell haben. Wichtig ist nur die Größe des Pools und danach richtet sich auch, was für ein Modell Sie brauchen.

Die besten Poolpumpen aus dem Test im Überblick

Eine Poolpumpe gibt es nicht nur als Schwimmbadpumpe

Dass Schwimmbecken in öffentlichen Bädern nicht nur mit chemischen Mitteln gereinigt werden, ist Ihnen vermutlich bekannt. Auch ihr Wasser wird regelmäßig umgewälzt und von groben Verschmutzungen befreit. Dafür ist ein Filtersystem mit geeigneter Poolpumpe unabdingbar. Beim Test, den Sie in Ihrem eigenen Pool durchführen, werden Sie außerdem merken, dass so ein Gerät dafür sorgt, dass chemische Pflegemittel optimal verteilt werden. Solche Pumpen werden nämlich nicht nur dort eingesetzt, wo täglich hunderte Menschen baden. Auch im heimischen Pool sollte nicht auf ihre Dienste verzichtet werden. Damit die Pumpe optimal arbeiten kann, muss sie in ihrer Leistung allerdings der Größe Ihres Pools angepasst sein.

Wofür ist die Poolpumpe eigentlich da?

Im Praxis-Test können Poolpumpen nur dann gut abschneiden, wenn sie genügend Leistung für die Poolgröße haben.

Im Praxis-Test können Poolpumpen nur dann gut abschneiden, wenn sie genügend Leistung für die Poolgröße haben.

Wie bereits angemerkt, ist eine Poolpumpe Bestandteil der Filteranlage. Sie leitet das verschmutzte Wasser in den Filter, in dem dieses gereinigt wird, und pumpt es anschließend wieder in das Becken. Häufig kommen Sandfilter zum Einsatz, aber auch Kartuschenfilter sind üblich.

Haben Sie sich für eine Poolpumpe für Ihren Test entschieden, fragen Sie sich vermutlich, wie oft Sie diese nun einsetzen sollten. Das ist allerdings abhängig von mehreren Faktoren: Wie viele Personen halten sich regelmäßig im Pool auf? Wie stark wird er genutzt? Verwenden Sie eine Abdeckung? All diese Fragen müssen berücksichtigt werden. Bei regelmäßiger, durchschnittlicher Nutzung sollten Sie das Wasser täglich reinigen. Dabei entfernen Poolpumpen im Vergleich zu Netzen oder Ähnlichem nicht nur groben Schmutz, sondern führen auch kleinere Schmutzpartikel der Filterung zu.

Weiterhin sorgt eine gute Poolpumpe in Ihrem Test dafür, dass das Wasser ständig in Bewegung ist, wodurch sich Poolpflegeprodukte im gesamten Wasser verteilen und der Bakterienbildung vorbeugen. Ebenso kann die Algenbildung auf diese Weise verhindert werden.

Wollen Sie eine Poolpumpe kaufen, werden Sie bemerken, dass dieser Begriff manchmal für die gesamte Filteranlage verwendet wird. Eigentlich ist sie allerdings nur ein Teil dieser.

Die Leistung der Poolpumpe

Schmutz einfach aus dem Pool zu pumpen kann günstig sein, aber die Kosten erhöhen sich mit der Wassermenge.

Schmutz einfach aus dem Pool zu pumpen kann günstig sein, aber die Kosten erhöhen sich mit der Wassermenge.

Ihren persönlichen Vergleichssieger unter diversen Pumpen zu ermitteln, wäre einfacher, wenn Sie verschiedene Modelle praktisch in Ihrem Pool erproben könnten. Glauben Sie das? Zwingend nötig ist so ein Praxis-Vergleich nicht unbedingt, denn Ihnen genügen die technischen Angaben, um herauszufinden, welche Pumpe sich für Ihren Pool eignet. Auch können Sie sich von einer bestimmten Poolpumpe durch Testberichte aus dem Internet überzeugen.

Generell sollte die Poolpumpe, die im Test von Ihnen erprobt wird, das gesamte Wasser im Becken bis zu dreimal täglich umwälzen. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie sich die Förderleistung verschiedener Geräte ansehen. Diese gibt an, wie viel Wasser die Pumpe pro Stunde dem Filter zuführen kann.

Um sich für das richtige Modell zu entscheiden, müssen Sie das Volumen Ihres Pools beachten. Ein rechteckiges Becken mit den Maßen 5×6 m und einer Wasserhöhe von 1,5 m beinhaltet 45 m³ Wasser. Dauert der Vorgang, das Wasser einmal komplett umzuwälzen, etwa vier Stunden, muss die Pumpe eine Leistung von 11,25 m³/h haben. Die Förderleistung von Poolpumpen wird häufig in der Einheit l/h angegeben. 1 m³ entspricht dabei 1.000 l Wasser.

Bevor Sie eine Poolpumpe in einem Preisvergleich anderen Modellen gegenüberstellen, sollten Sie die technischen Daten betrachten. Eine günstige Pumpe nützt Ihnen wenig, wenn sie nicht genügend Wasser umwälzen kann.

Die beste Poolpumpe nützt nichts bei einem verschmutzten Filter

Besonders günstige Poolpumpen haben meist nur wenig Leistung und sind daher nicht für große Becken geeignet.

Besonders günstige Poolpumpen haben meist nur wenig Leistung und sind daher nicht für große Becken geeignet.

Eine Poolpumpe mit Sandfilter wird im Test, den Sie durchführen, tendenziell besser abschneiden als eine Pumpe, die an einen Kartuschenfilter angeschlossen ist, wenn Sie Wert auf eine leichte Reinigung legen. Denn natürlich verschwinden die Schmutzpartikel nicht im Filter, sondern müssen von Zeit zu Zeit aus diesem entfernt werden. Dies ist bei Kartuschenfiltern nicht nur häufiger nötig, sondern muss auch manuell durchgeführt werden.

Aus diesem Grund werden derartige Filter häufiger bei kleineren Becken eingesetzt, die eher selten in der Freizeit genutzt werden. Ist die Poolpumpe aus Ihrem Test allerdings mit einem Sandfilter verbunden, gestaltet sich die Reinigung deutlich einfacher: Sie ändern einfach die Fließrichtung des Wassers, sodass eine sogenannte Rückspülung stattfindet. Führen Sie so eine Reinigung am besten einmal pro Woche durch, bei nicht regelmäßiger Nutzung oder der Verwendung einer Abdeckung seltener.

Sandfilter säubern das Poolwasser in der Regel mithilfe von Quarzsand, aber auch Filterglas wird von manchen Herstellern verwendet. Kartuschenfilter bestehen hingegen aus Papier. Unter Umständen genügt eine manuelle Reinigung allerdings nicht, sodass der Filter ausgetauscht werden muss.

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