Schlauchboot Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 28. Mai 2019

Walle, walle, manche Strecke, dass, zum Zwecke … besser kein Wasser ins Boot fließe!

Im Idealfall haben Sie die Möglichkeit, den einen oder anderen eigenen Test am Schlauchboot durchzuführen.

Im Idealfall haben Sie die Möglichkeit, den einen oder anderen eigenen Test am Schlauchboot durchzuführen.

Ob zum rasanten Wassersport auf Wildwasserfahrten, für gemütliche Anglertouren oder dem vergnüglichen Badespaß: Es gibt viele Gründe, ein Schlauchboot zu kaufen. Aber gerade weil die Vielfalt an Aktivitäten auf dem Wasser so groß ist, gibt es auch eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Bootstypen. Diese kommen wiederum in verschiedenen Modellen und Größen.

Wir wollen in unserem Ratgeber Tipps geben, wie Sie in diesem Wirrwarr das für Sie am besten geeignete Schlauchboot im eigenen Test ausfindig machen können. Dazu gehen wir auf den theoretischen Teil (u. a. die unterschiedlichen Bootsarten) ein und stellen diese den verschiedenen Verwendungensmöglichkeiten gegenüber. Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein Schlauchboot tatsächlich auszuprobieren, geben wir darüber hinaus Ratschläge, worauf Sie dabei achten können.

Die besten Schlauchboote aus dem Test im Überblick

Bestes Schlauchboot finden: Welche Typen gibt es eigentlich?

Zuallererst sollten Sie sich mit den unterschiedlichen Typen der Boote vertraut machen – diese entscheiden vor allen anderen Aspekten, wo genau Sie sich umschauen sollten. Essentiell für Ihre Entscheidung ist natürlich, welche Unternehmungen Sie für Ihr Schlauchboot im Sinn haben. Wir gehen weiter unten genauer auf die Eigenschaften der einzelnen Arten ein. Hier vorerst ein kleiner Überblick:

  • Aufblasbares Bade– bzw. Paddelboot: vor allem für Badespaß
  • Schlauchboot-Kajak bzw. Schlauchkajak: leichte Wildwasserfahrten, Flusswanderungen, können jedoch nicht mit echten Kajaks mithalten
  • Schlauchboote mit festem Boden: Bootswanderungen, Angelausflüge
  • Festrumpfschlauchboot bzw. RIB: Fahrten bei schwerem Seegang

Erster eigener Schlauchboot-Test: Die wichtigsten Kaufkriterien

Bevor Sie ein oder gar mehrere Schlauchboote kaufen, machen Sie sich Gedanken zu den wichtigsten Kriterien.

Bevor Sie ein oder gar mehrere Schlauchboote kaufen, machen Sie sich Gedanken zu den wichtigsten Kriterien.

Um das Schlauchboot im eigenen Test zu untersuchen, sollten Sie sich im besten Fall für eine der oben erwähnten Sorten entscheiden. Wollen Sie lieber ein einfaches Luftboot kaufen oder soll ein Schlauchboot-Kajak Ihr persönlicher Vergleichssieger am Ende sein?

Anschließend können Sie sich den weiteren Kaufkriterien widmen. Wir wollen im Folgenden die wichtigsten davon näher erklären.

Wie sehr fällt die Transportierbarkeit ins Gewicht?

Die wichtigsten Kriterien sind die Maße und das Gewicht vom Boot. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie Ihr neuestes Freizeit-Zubehör öfter transportieren müssen. Sollten Sie Ihr Schlauchboot im Geschäft kaufen, dann bietet es sich an, das Gewicht einmal auszuprobieren. Heben Sie das ausgesuchte Stück an und tragen Sie es evtl. einige Male durch den Laden, um herauszufinden, ob die Handlichkeit Ihrem Vorhaben angemessen scheint.

Beim Vergleich der Schlauchboote werden natürlich die einfachen aufblasbaren Boote besonders leicht punkten – mit einem Eigengewicht von zwei bis zehn Kilogramm ist dies die geeignetste Variante für schnelle und einfache Transporte.

Fassungsvermögen der Schlauchboote im eigenen Test: Wie viele Personen passen hinein?

Bevor Sie ein Schlauchboot kaufen, ist dabei zudem zu beachten, wie viele Menschen darin Platz haben. Hierbei achten Sie auf die Angabe über die maximale Belastbarkeit bzw. die Nutzlast in der Produktbeschreibung.

Wichtig: Diese Angaben sollten Sie beim eigenen Ausflug auf keinen Fall überschreiten. Andernfalls kann vielleicht für die Sicherheit auf dem Wasser und Strapazierfähigkeit des Bootes nicht mehr garantiert werden.

Beachten Sie außerdem, dass Sie nicht nur die Personen im Kopf haben sollten, die Sie auf Ihrer neusten Errungenschaft ausführen, sondern auch das eventuelle Gepäck. Auch dies hat ein Gewicht, das bei der Belastbarkeit berücksichtigt werden sollte, genauso wie es Platz wegnimmt.

Sicherheit ist mehr als nur heiße Luft – oder nicht?

Ein großer Sicherheitsfaktor ist die Anzahl der Luftkammern im Schlauchboot. Ihr Test sollte dabei das Gewicht sowie die Größe des Bootes einberechnen und darauf basierend auf die Anzahl der Luftkammern achten. Diese sollen sicherstellen, dass das Boot trotz seines – je nach Bootart nicht unbeträchtlichen – Gewichts nicht sinkt.

Daher sollten mindestens zwei Luftkammern, besser aber drei bis vier vorhanden sein, die separat aufgepumpt werden können.

Die Böden der Schlauchboote im Vergleich

Ihre Pläne entscheiden darüber, wonach Sie für Ihr persönliches Testsieger-Schlauchboot suchen sollten - z. B. ob Sie damit campen gehen.

Ihre Pläne entscheiden darüber, wonach Sie für Ihr persönliches Vergleichssieger-Schlauchboot suchen sollten – z. B. ob Sie damit campen gehen.

Auch wenn dies zunächst wie ein etwas nebensächlicher Faktor scheint, wenn es darum geht, ein Schlauchboot zu kaufen: Ein Blick auf den Boden ist förderlich, um das passende Modell zu finden. Die folgende Aufzählung verschafft Ihnen einen Überblick zur Thematik:

  • Luft- bzw. Hochdruckboden: Dem Namen nach kommt dieser durch genügend Luftdruck von etwa 0,8 bar im Boden auf eine stabile Standfläche – Sie können hier also zumindest bei leichtem Seegang problemlos darauf stehen. Bei starkem Seegang oder bei hoher Geschwindigkeit könnte jedoch die Stabilität leiden: Wölbungen und kleine Luftblasen unter dem Rumpf können die Folge sein und für einige Unsicherheiten bei den Insassen führen. Hinzu kommt, dass spitze Gegenstände oder bspw. Hunde an Board eher zum Risiko werden.
  • Lattenboden: Auch dieser Boden ist sehr leicht und für eine einfache Handhabung ausgelegt. Hinzu kommt, dass er größere Belastungen aushält als der Luftboden. Dennoch wird dieser vor allem bei kleineren Luftbooten angeboten.
  • Holzboden: Bessere Fahreigenschaften als die beiden vorherigen Böden bietet der Holzboden. Dieser ist stabiler und strapazierfähiger als der Luft- oder oder Lattenboden. Beachten Sie in Ihrem eigenen Schlauchboot-Test jedoch, dass die Lackierung trotzdem mit der Zeit zerkratzen und absplittern kann.
  • Aluboden: Bei einem Schlauchboot-Vergleich im Hinblick auf Böden kann sich gemäß der allgemeinen Eigenschaften von Aluminium zeigen, dass dieses sehr viel leichter als Holz und dennoch kratzfester, haltbarer und handlicher ist.

Welches Material ist geeignet?

Es gibt eine Vielzahl von Materialien, die beim Herstellen von Schlauchbooten genutzt werden. Zu den wichtigsten Kriterien, die Sie bei Ihrem eigenen theoretischen Schlauchboot-Test beachten sollten, gehören Reißfestigkeit, UV-Beständigkeit, Kältebeständigkeit sowie die Abriebfestigkeit. Welches Material letzten Endes bei der Suche nach Ihrem persönlichen Schlauchboot-Vergleichssieger ausschlaggebend ist, müssen Sie abermals Ihren Bedürfnissen anpassen. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Materialen.

Wollen Sie ein einfaches Bade-Schlauchboot kaufen, werden Ihnen am häufigsten Kunststoff-Folien als Material begegnen. Diese bestehen zumeist aus unterschiedlichen chemischen Gemischen, sind jedoch nicht genügend gasdicht. Wenn es um Boote geht, die für ein professionelles Vorhaben zur Anwendung kommen sollen, sind diese in der Regel ungeeignet.

Sehr häufig wird bei hochwertigen Schlauchbooten ein Gemisch aus Hypalon (außen) und Neopren (innen) genutzt. Diese Zusammensetzung gilt als recht beschädigungssicher. Hinzu kommt, dass sie in der Regel lange haltbar und einfach zu reparieren ist. Daher ist ein solches Material auch in einer etwas höheren Preisklasse angesetzt.

Besonders durch seine UV-Beständigkeit fällt das Material Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, kurz EPDM, auf. Auch hier ist die Belastbarkeit relativ hoch, genauso wie die Reißfestigkeit und die Abriebfestigkeit. Hervorheben lässt sich dazu die gute Formbeständigkeit sowie die lange Haltbarkeit. Bei all diesen guten Eigenschaften müssen Sie jedoch auch mit einem höheren Preis rechnen.

Die gleichen positiven Eigenschaften gelten auch für PVC – die Herstellung aus diesem Material ist jedoch umstritten. Insbesondere der ökologische Aspekt – das Material lässt sich kaum recyclen – sorgt hier für Diskussionen. Hinzu kommt, dass der Weichmacher, den das Boot ausdünstet, das Material schnell angreift und damit spröde und undicht machen kann.

Die Eigenschaften der Schlauchboote in Übersicht

Art des Schlauch­bootsEi­gen­schaftenEig­nungVor­tei­leNach­tei­le
Auf­blas­ba­res Schlauch­boot: Ba­de- bzw. Pad­del­boote
  • ein­fa­cher und klei­ner Auf­bau

  • kön­nen je nach Mo­dell und Grö­ße Kin­der und Er­wach­se­ne trans­por­tie­ren

  • kei­ne fes­te Bo­den­plat­te und kei­nen Mo­tor

  • hoch­wer­ti­ge­re Mo­del­le sind meist mit einer Pad­del­vor­rich­tung aus­ge­stat­tet

  • Schwimm­hil­fe und Spaß beim Ba­den und Plant­schen
  • Ein­fa­che Nut­zung – da­her auch für Kin­der ge­eig­net

  • Ver­gleichs­wei­se gün­stig
  • Kei­ne gro­ße Sta­bi­li­tät

  • Kein be­son­de­rer Kom­fort
Schlauch­boot- Ka­jak bzw. Schlauch­ka­jak
  • Sehr wen­dig und be­weg­lich im Was­ser

  • Meist mit Dop­pel­pad­del - daher recht schnel­les Vor­an­kom­men mög­lich

  • Läng­li­che bzw. schma­le Form
  • Wild­was­ser­fahr­ten (leicht bis mit­tel­schwer)

  • Län­ge­re Fluss­wan­der­ungen
  • Klein und leicht

  • Leich­ter Trans­port mög­lich
  • Auf­pas­sen bei Ge­gen- oder Sei­ten­wind!

  • Nicht so schnell wie rich­ti­ge Ka­jaks
Schlauch­boot mit fes­tem Bo­den
  • Durch fes­lten Bo­lden: bes­se­re Sta­bi­li­tät und Qua­li­tät

  • Häu­fig Op­tion auf Nach­rüs­tung ei­nes bis zu 15 PS star­ken Mo­tors

  • Da­her schnel­ler
  • Ge­eig­net, wenn Pad­del­boot zu wa­cke­lig

  • Boots­wan­de­run­gen

  • An­gel­aus­flü­ge
  • Oft Mög­lich­keit auf Nach­rüs­tung ei­nes Mo­tors

  • Ho­he Sta­bi­li­tät und bes­ser­er Kom­fort
  • Ho­her Preis


  • Schwie­riger Trans­port




Fest­rumpf­schlauch­boot (ge­nannt RIB für „Ri­gid In­fla­tab­le Boat“)
  • Fes­ter Rumpf

  • Ro­bust und wi­der­stands­fä­hig

  • Leich­ter als kon­ven­tio­nel­les Boot

  • schwer zu ken­tern

  • bes­se­re Mo­tor­leis­tung

  • Fahrt in schwe­rer See

  • Be­vor­zugt von Ret­tungs­gesel­lschaf­ten und Um­welt­or­ga­ni­sa­tio­nen
  • Sta­bil

  • Schnell

  • Kom­for­ta­bel

  • Hö­he­re Mo­tor­leis­tung mög­lich
  • Sehr ho­her Preis


  • Schwie­ri­ger Trans­port



Das Schlauchboot im Preisvergleich: Wie viel soll es kosten?

Kann Sie das Schlauchboot-Kajak im eigenen Test überzeugen?

Kann Sie das Schlauchboot-Kajak im eigenen Test überzeugen?

Der Preisvergleich beim eigenen Schlauchboot-Test gehört natürlich auch zu den Kriterien, die für die meisten Käufer entscheidend sind. Wie Sie dem bisherigen Text entnehmen können, steigt die Wertigkeit eines Schlauchboots mit dem Anspruch der Aktivitäten, die damit ausgeführt werden sollen. Ausschlaggebend für den Preis ist zudem das gewählte Material. Sie könnten auch darauf achten, ob Sie ein bestimmtes Set ergattern können, z. B. falls etwas passend für Ihren Sport ist.

Die Preisspanne ist demnach recht groß. Ein einfaches aufblasbares Schlauchboot mit Paddel können Sie bereits ab etwa 30 Euro kaufen, ein hochwertiges Produkt dieser Art kann jedoch auch bis zu 200 Euro kosten. Wollen Sie ein Schlauchboot-Kajak kaufen, kann der Verkäufer dabei zwischen 70 und 400 Euro verlangen.

Hingegen kann ein anspruchsvolles Angelboot mit festem Boden mit bis zu 1200 Euro zu Buche schlagen, während ein hochwertiges Gerät, welches von Rettungsgesellschaften eingesetzt wird, bis zu 7000 Euro kosten kann.

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