Schwimmwesten im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 31. Juli 2019

Rettung auf hoher See

Erwachsenen-Schwimmweste oder für Kinder: Ihren persönlichen Testsieger finden Sie, wenn Sie einige Hintergrundinfos kennen.

Erwachsenen-Schwimmweste oder für Kinder: Ihren persönlichen Vergleichssieger finden Sie, wenn Sie einige Hintergrundinfos kennen.

… oder auch nur Sicherheit im heimischen Swimmingpool – eine Schwimmweste ist oftmals vor allem bei Kleinkindern gefragt, die in ihren ersten Lebensjahren gefahrlos im Wasser planschen und das nasse Element auf diese Weise unbeschwert kennenlernen sollen. Aber auch für größere Kinder oder für Erwachsene kann ein solches Hilfsmittel dienlich sein, wenn etwa das Schwimmen erlernt werden soll oder einem Wassersport nachgegangen wird.

Je nachdem, für welche Pläne sich die Weste eignen soll, müssen Sie beim Schwimmwesten-Vergleich auf verschiedene Dinge achten. Wollen Sie eine Schwimmweste für Kinder kaufen, damit diese beim Planschen im Garten sicher über Wasser bleiben, ist dies bei weitem nicht das Gleiche, wie wenn Sie eine Absicherung für Ihr Leben auf hoher See suchen. In den Fragen um den richtigen Auftrieb oder das passende Material kann es schnell etwas kompliziert werden.

Wir werden Ihnen die wichtigsten Aspekte einfach erklären und Ihnen einen kleinen Einkaufsführer für diesen Quest geben. Auf diese Weise können Sie selbst einen kleinen theoretischen Schwimmwesten-Test durchführen, um das möglichst passendste Modell zu finden.

Die besten Schwimmwesten aus dem Test im Überblick

Möge die beste Schwimmweste gewinnen: Schwimmhilfe vs. Rettunsgweste

Wollen Sie sich im eigenen Test mit verschiedenen Schwimmwesten beschäftigen, sollten Sie sich zunächst darüber im Klaren sein, dass hierbei zwischen Schwimmhilfen und Rettungswesten unterschieden wird. Ersteres ist ausreichend, wenn Sie eine Schwimmweste für Ihr Kind im eigenen Test suchen, die es beim Schwimmen unterstützt. Welche Schwimmweste sich für Kleinkinder eignet, die auch unter schwierigsten Bedingungen nicht ertrinken sollen, ist eine andere Frage – eine Frage des Auftriebs, welcher in Newton gemessen wird:

  • Bei einem Auftrieb von etwa 50 Newton handelt es sich um eine Schwimmhilfe. Sie gilt als einfaches Freizeit-Zubehör und ist nicht ohnmachtssicher und eignet sich nicht für Kinder unter 30 kg.
  • Bei einem Auftrieb ab 100 Newton handelt es sich um eine Rettungsweste – allerdings wäre sie bei diesem Auftrieb nur ohnmachtssicher, wenn die Person unter der Weste unbekleidet ist.

Wichtige Begriffe für den eigenen Schwimmwesten-Test

Bevor Sie im eigenen Test billige Schwimmwesten für Kinder suchen, überlegen Sie, ob nicht eine Schwimmhilfe ausreicht.

Bevor Sie im eigenen Test billige Schwimmwesten für Kinder suchen, überlegen Sie, ob nicht eine Schwimmhilfe ausreicht.

Ob Sie eine Schwimmweste für Erwachsene kaufen möchten oder sich Ihr Test um Schwimmwesten für Kleinkinder dreht: Wenn Sie wissen wollen, was Sie tun, sollten Sie sich zumindest kurz mit den wichtigsten Bezeichnungen rund um das Thema auseinandersetzen.

Wir möchten Ihnen daher gern etwas mehr zum Auftrieb erklären, denn dieser ist in ausreichendem Maße notwendig, um den menschlichen Körper über Wasser zu halten. Und dieser ist erst sinnvoll, wenn gleichzeitig der Körper so gedreht wird, dass der Kopf über Wasser ist. Dies wird als Drehmoment bezeichnet. Als Freibord wird darüber hinaus das Halten des Mundes und der Nase über Wasser bezeichnet. Ob und wie dies funktioniert, das können Sie selbst im eigenen Schwimmwesten-Test ausprobieren.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass das Auftreiben an die Wasseroberfläche mitsamt Drehmoment und Freibord bei etwa 100 Newton erreicht wird. Allerdings stellt dies das Mindestmaß dar, denn sobald die fragliche Person Kleidung trägt, die sich vollsaugen kann, ist mehr Auftriebskraft notwendig. Mindestens 150 Newton müssen gegeben sein – idealerweise sogar 275 Newton.

Unterscheidung nach Materialien: Feststoffwesten und automatisch aufblasbare Modelle

Das Material der Schwimmwesten muss leichter als Wasser sein, damit es oben treiben kann. Genutzt werden dabei vor allem die Feststoffe PVC (Polyvinylchlorid) oder PE (Polyäthylen). Eine Weste, die daraus gefertigt wurde, ist folglich eine Feststoffweste. Eingesetzt wird ein solches Material nur bei Produkten bis 150 Newton, bei mehr Newton müsste zu viel Material verarbeitet werden, als dass es noch leicht genug wäre.

Schauen Sie sich Feststoffwesten im eigenen Test an, gibt es folgende Eigenschaften zu beachten:

  • Schutz bei einem Aufprall: Sollten Sie aus dem Boot bspw. gegen einen Baum oder einen Felsen geschleudert werden, bieten die Feststoffprodukte einen guten Schutz, da sie relativ dick sind. Dafür kann es bei einer Bootstour bei schönem Wetter auch sehr heiß werden.
  • Schutz vor Kälte: Eine Feststoffweste ist um den ganzen Oberkörper gelegt und hat gute isolierende Eigenschaften. Daher sind Sie in kaltem Wasser besser geschützt.
  • Taschen mit Zusatzausstattungen: Hier können Taschenlampen oder Signalpfeifen verstaut werden. Achten Sie bei Ihrem Schwimmwesten-Test auch auf die Ausstattung: Oftmals sind solche Modelle mit einer Panikschnalle versehen, an der ein Abschleppseil befestigt werden kann.
  • nicht ohnmachtssicher: In der Regel haben diese Rettungswesten nicht genügend Auftrieb, um als ohnmachtssicher zu gelten.
  • Behinderung beim Schiwmmen: Die Auftriebskörper, die an der Weste befestigt sind, könnten beim Schwimmen bzw. beim Zurückklettern ins Boot behindern. Sie sollten daher eine solche Schwimmweste für Erwachsene im eigenen Test zunächst ausprobieren und prüfen, ob sich diese angenehm tragen lässt bzw. wie frei Sie sich damit bewegen können.
Betrachten Sie die Schwimmwesten im Vergleich: Bei einem längere Ausflug auf hoher See ist eine warme Feststoffweste womöglich besser.

Betrachten Sie die Schwimmwesten im Vergleich: Bei einem längere Ausflug auf hoher See ist eine warme Feststoffweste womöglich besser.

Ab 150 Newton werden also keine Feststoffwesten, sondern aufblasbare (halb- oder vollautomatisch) hergestellt. Diese Modelle können unaufgeblasen getragen werden und schränken dabei kaum ein. Aktiviert werden können sie entweder manuell oder sie reagieren bei der Berührung mit Wasser und blasen sich dann selbst automatisch auf.

Achten Sie in Ihrem Schwimmwesten-Test auf Folgendes:

  • ohnmachtssicher: Sie können sich darauf verlassen, dass Sie auch in bewusstlosem Zustand mit dem Kopf nach oben über Wasser gehalten werden.
  • Signalpfeife gehört zur Standardausrüstung: So können Sie im Notfall auf sich aufmerksam machen.
  • Aktivierung kann Probleme bereiten: Eine halbautomatische Weste bläst sich erst auf, wenn Sie selbst das Zugband ziehen. Das kann ein Problem sein, wenn Sie über Bord gehen und zu panisch oder bewusstlos sind – dann hat die Weste keinerlei Auftrieb. Auf der anderen Seite kann diese Variante auch versehentlich ausgelöst werden.
  • Wartung und Pflege: Mindestens alle zwei Jahre sollten Sie prüfen, ob die Weste noch funktionstüchtig ist.

Kaufkriterien: Welche Schwimmweste wird Ihr Vergleichssieger?

Suchen Sie eine Kleinkind- bzw. eine Baby-Schwimmweste im eigenen Test, sind einige besondere Dinge zu beachten.

Suchen Sie eine Kleinkind- bzw. eine Baby-Schwimmweste im eigenen Test, sind einige besondere Dinge zu beachten.

Es gibt einige Dinge, auf die Sie beim Kauf achten sollten bzw. auch, wenn Sie eine Kinder-Schwimmweste im eigenen Test finden wollen. Über den Auftrieb haben wir bereits zur Genüge gesprochen. Es bleibt nur noch der Rat, auf die Gewässer zu achten, in denen Sie die Weste einsetzen wollen: 100 Newton sind ausreichend, wenn Sie in geschützten Gewässern unterwegs sind. Schwimmwesten mit 275 Newton gelten auch bei starkem Seegang im Meer als sicher.

Eine Sache, die Sie unbedingt im eigenen Schwimmwesten-Test beachten sollten, ist darüber hinaus die Größe bzw. die Passform, andernfalls stört das Stück nur. Zu beachten sind hier die Kenngrößen Körpergröße, Brustumfang und Gewicht. Wie gut die Weste passt, sollten Sie unbedingt selbst bzw. bei der Schwimmweste für Ihr Kleinkind im eigenen Test ausprobieren.

Solche Angaben sind in der Regel vom Hersteller direkt in der Produktbeschreibung mit angegeben. Besondere Beachtung sollte die Gewichtsklasse finden. Auf diese Weise ist sichergestellt, das genügend Auftrieb vorhanden ist, um die fragliche Person über Wasser zu halten.

Kinderschwimmwesten im eigenen Test finden

Suchen Sie im eigenen Schwimmwesten-Test eine Schwimmweste für Ihre Kinder, sollten Sie abgesehen von den bereits erwähnten Kriterien noch einigen anderen Aspekten Beachtung schenken.

  • Altersempfehlung: Bei Kinder-Schwimmwesten im eigenen Test hilft die Altersempfehlung vom Hersteller. Passende Produkte für Kleinkinder sind bereits für Babys ab drei Monaten erhältlich.
  • Wetter und Länge der Bootstour: Falls Sie eine lange Tour bei sommerlichen Temperaturen unternehmen wollen, beachten Sie, dass Kinder in Feststoffwesten schnell ins Schwitzen kommen. Kleine Kinder überhitzen dabei schneller als Erwachsene. Es ist wahrscheinlich, dass Ihr Sprössling die Weste einfach ablegt, wenn diese unangenehm sitzt.
  • Bewegungsfreiheit: Das Gleiche gilt für die Passform. Überprüfen Sie bei den Schwimmwesten für Ihre Kinder im eigenen Test daher, wie gut diese passen und ob diese sich darin gut bewegen können.
  • Zusätzliche Sicherung: Insbesondere, wenn Sie eine Schwimmweste für Ihr Baby im eigenen Test suchen, sollten Sie auf eine zusätzliche Sicherung achten, damit das Kind nicht im Ernstfall aus der Weste rutscht. Dafür sind bspw. einige Modelle mit einem Badehöschen ausgestattet.
  • Signalfarbe und -pfeife: Praktisch wäre es, wenn Sie eine auffällige Farbe wählen, die Ihr Kind im Notfall regelrecht leuchten lässt. Auch können Sie auf Reflexstreifen, eine Signalpfeife, eine Bergeschlaufe und einen Schrittgurt achten.

Die Schwimmweste im Preisvergleich

Eine Schwimmweste kann recht günstig sein - behalten Sie das Preis-Leistungsverhältnis im Blick.

Eine Schwimmweste kann recht günstig sein – behalten Sie das Preis-Leistungsverhältnis im Blick.

Sie können Schwimmwesten schon verhältnismäßig günstig kaufen, bereits ab 20 Euro. Allerdings ist auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis zu beachten: Je höher der Preis, desto besser (meist) die Qualität. Derart günstige Schwimmwesten zu kaufen ist unnütz, wenn Sie eine Absicherung für Ihr Leben unter wirklich schwierigen Bedingungen haben möchten.

Eine hochwertige Schwimmweste mit 275 Newton kann zwischen 130 und 400 Euro kosten. Auch hier achten Sie im eigenen Schwimmwesten-Test idealerweise auf alle wichtigen Aspekte. Zudem können etablierte Hersteller mehr verlangen als No-Name-Produkte kosten. Auch der Umfang der Ausstattung sollte in die Abwägung mit einfließen.

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