Taucherbrille-Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 11. August 2019

Eine gute Taucherbrille gehört zur Grundausstattung eines Tauchers

Preis und Leistung sollten immer in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen.

Preis und Leistung sollten immer in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen.

Tauchen hat sich mittlerweile zu einem beliebten, wenn auch nicht ganz ungefährlichen Sport entwickelt. Das gilt nicht nur für Erwachsene: Bereits Kinder ab etwa acht Jahren können an Tauchkursen teilnehmen. Wer tauchen gehen will, benötigt einiges an Ausrüstung: Einen Neoprenanzug, eine Atemgasflasche und ein Tauchermesser für brenzlige Situationen gehören zur Grundausstattung. Ebenso sollten Sie eine gute Taucherbrille kaufen, um unter Wasser den Durchblick zu behalten.

Wollen Sie eine Taucherbrille im persönlichen Test erproben, sollten Sie neben dem Preis insbesondere auch darauf achten, dass die Silikondichtungen sich Ihrer Gesichtsform gut anpassen und die Maske bequem zu tragen ist. Damit Sie Ihre Umgebung bestmöglich beobachten können, sind die richtigen Gläser auszuwählen. Bestenfalls verzerren diese möglichst wenig und beschlagen im Einsatz nicht. Wie Sie die beste Taucherbrille in Ihrem Test auswählen, erfahren Sie im Folgenden.

Die besten Taucherbrillen aus dem Test im Überblick

Welche Taucherbrille wird Ihr Vergleichssieger?

Sicherlich können Sie eine Taucherbrille günstig kaufen. In Ihrem Test verschiedener Taucherbrillen sollte allerdings in erster Linie die Funktionalität im Einsatz betrachtet werden. Auch Modelle, die ab etwa 25 Euro erhältlich sind, können unter Umständen überzeugen. Preis und Leistung sollten allerdings immer in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. So ist es als Hobbyoder Apnoetaucher nicht zwingend nötig, eine Profi-Taucherbrille im Test zu erproben, die für das Berufstauchen entwickelt wurde. Ein Taucherbrille-Testbericht kann zur ersten Orientierung dienen, ersetzt einen eigenen Test aber nicht.

Diese Arten von Taucherbrillen gibt es

Eine Profi-Tauchmaske bzw. Vollgesichtsmaske kann im Test überzeugen, wenn Sie das gesamte Gesicht vor Umwelteinflüssen schützt.

Eine Profi-Tauchmaske bzw. Vollgesichtsmaske kann im Test überzeugen, wenn Sie das gesamte Gesicht vor Umwelteinflüssen schützt.

Bevor Sie eine bestimmte Taucherbrille im persönlichen Test betrachten, sollten Sie zunächst klären, ob diese sich für Ihren gewünschten Einsatzzweck eignet. Grundsätzlich ist etwa eine gute Taucherbrille zum Schnorcheln nicht ebenso gut für das Berufstauchen geeignet. Beide Arten unterscheiden sich nicht nur optisch stark, sondern auch in ihrem Aufbau.

Eine klassische Taucherbrille umschließt lediglich Ihre Augen und Ihre Nase. Der Rahmen sollte mit weichen Silikondichtungen abschließen. In der Regel haben solche Modelle ein oder zwei separat in den Rahmen eingefasste Sichtgläser. Wollen Sie die für Sie beste Taucherbrille zum Schnorcheln oder auch zum Apnoetauchen ermitteln, sollten Sie außerdem darauf achten, dass das Modell ein möglichst geringes Innenvolumen hat, wodurch der Druckausgleich leicht möglich ist.

Soll die Tauchermaske im Test zum technischen Tauchen eingesetzt werden, bietet sich hingegen eine Vollmaske an. Damit ist gemeint, dass die Taucherbrille Ihr ganzes Gesicht bedeckt. Im Test sollten Sie darauf achten, dass der Atemregler und eine spezielle Vorrichtung für den Druckausgleich direkt an der Maske befestigt sind. Zwar können Sie so eine Vollgesichts-Taucherbrille auch im Test erproben, wenn Sie ein Modell zum Apnoetauchen suchen, aber in der Regel benötigen Sie hierfür keine derart ausgestattete Maske.

Eine Tauchermaske für Kinder, die im Test erprobt werden kann, ist in der Regel ein klassisches Modell ohne Sonderausstattung.

Klarer Durchblick: Verzerrungsfreiheit und Sichtfeld

Unabhängig davon, ob Sie eine Taucherbrille für Erwachsene im persönlichen Test begutachten oder eine gute Taucherbrille für Kinder suchen, ist eine optimale Sicht unter Wasser einer der essentiellsten Entscheidungsfaktoren. Wollen Sie als passionierter Taucher Ihre Umgebung unter Wasser möglichst klar betrachten, brauchen Sie eine Taucherbrille, die Ihre Sicht nicht oder nur in geringem Maße verzerrt. Auch hier gilt, dass ein teures Modell nicht zwingend für eine klare, nicht verschwommene Sicht sorgen muss. Leichte Verzerrungen beeinflussen das Unterwasser-Erlebnis in der Regel nicht negativ. Achten Sie in Ihrem Taucherbrille-Test auch darauf, dass die Gläser kratzfest sind.

Damit Sie die gesamte Umgebung möglichst gut wahrnehmen können, empfiehlt sich eine Tauchmaske mit großem Sichtfeld. So wird gewährleistet, dass Sie nicht nur einen kleinen Ausschnitt wahrnehmen können, der direkt vor Ihnen liegt, sondern ein vollumfängliches Sichtfeld haben. Wenn Sie eine Taucherbrille in Ihrem Test prüfen, werden Sie feststellen, dass mit einem großen Sichtfeld auch großer Komfort einhergeht.

Benötigen Sie eine Taucherbrille mit Sehstärke, sollte Ihr Test sich auf Modelle mit vorgefertigten Dioptrienwerten beschränken. Bei manchen Herstellern können Sie die Gläser, die Sie brauchen, auch bestellen. Eine weitere Alternative ist die Maßanfertigung beim Optiker.

Beschlagschutz

Gibt es große Unterschiede zwischen der Lufttemperatur im Innenraum der Maske und der Temperatur des Wassers, können die Scheiben von innen beschlagen. Das ist auch möglich, wenn Sie schwitzen und Ihr Körper warme Luft abgibt. Taucherbrillen verfügen daher in der Regel über einen Beschlagschutz. Ob dieser zufriedenstellend ist, lässt sich nur beurteilen, wenn Sie eine Taucherbrille einem Praxis-Test unterziehen. Ein gutes Modell sollte entweder gar nicht von innen beschlagen oder nur in so geringem Maße, dass das Taucherlebnis nicht beeinträchtigt wird.

Tauchen Sie regelmäßig in Salz- oder Chlorwasser, wird sich das negativ auf die Anti-Beschlag-Beschichtung Ihrer Taucherbrille auswirken. Diverse Hersteller bieten daher spezielle Sprays an, mit denen Sie die Versiegelung regelmäßig auffrischen können.

Auch eine Taucherbrille mit eingebauter Kamera muss im Test zunächst hinsichtlich der Gläser und der Passform überzeugen, bevor die Kameraqualität beurteilt wird.

Tragekomfort: Dichtungen und Kopfband

Die beste Taucherbrille für Kinder lässt sich nach denselben Kriterien ermitteln wie ein Modell für Erwachsene.

Die beste Taucherbrille für Kinder lässt sich nach denselben Kriterien ermitteln wie ein Modell für Erwachsene.

Die besten Gläser nützen Ihnen nur wenig, wenn die Taucherbrille im persönlichen Test unbequem zu tragen oder nicht dicht ist. Unabhängig davon, ob Sie in Ihrer Freizeit tauchen gehen oder Berufstaucher sind, sollten Sie immer ein Modell auswählen, das eine optimale Passform hat. Das gilt auch, wenn die Taucherbrille im Test für Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, geeignet sein soll. Dementsprechend sollte die Maske weder einschnüren noch drücken, sondern sich Ihrer Gesichtsform gut anpassen. Eine Taucherbrille wird im Vergleich tendenziell besser abschneiden, wenn sie Dichtungen aus weicherem Silikon aufweist. Achten Sie weiterhin darauf, dass die Materialien optimal verklebt sind, um eine möglichst lange Lebensdauer der Maske zu gewährleisten.

Um einen optimalen Sitz zu ermöglichen, sind Taucherbrillen mit einem verstellbaren Kopfband ausgestattet, das ein Rastensystem hat. Achten Sie in Ihrem Taucherbrille-Test darauf, dass dieses leicht verstellbar ist und zuverlässig in der eingestellten Position verbleibt. Die Bedienelemente wie Knöpfe und Minihebel sollten zudem möglichst robust sein, damit sie auch häufigem Gebrauch standhalten. Der Aspekt der leichten Handhabe ist besonders wichtig, wenn Sie in Ihrem Test eine Taucherbrille für Kinder begutachten, die die Maske selbst einstellen wollen.

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