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Bass-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Worauf sollten Sie bei einem eigenen Bassgitarren-Test achten?

Worauf sollten Sie bei einem eigenen Bassgitarren-Test achten?

Ein modernes Instrument mit Rock-and-Roll-Charme

Auch wenn sie in der Musikszene häufig die Zielscheibe von allerlei Witzen sind, kommt wohl keine gescheite Band ohne einen Bassisten aus; denn eine Basslinie bildet die akustische Grundlage eines Stückes und rundet dieses klanglich ab. Zudem sind Bassgitarren häufig ein beliebtes Einsteigerinstrument, da diese verhältnismäßig schnell zu erlernen sind und sich in einer mittleren Preisklasse ansiedeln – im Gegensatz zu eher größeren Anschaffungen wie etwa einem Schlagzeug.

Worauf sollten Kunden achten, wenn Sie sich einen Bass kaufen möchten? Was ist beim eigenen Bass-Test besonders wichtig? Der nachfolgende Ratgeber fasst für Sie die wichtigsten Kriterien zusammen.

Die besten E-Bassgitarren aus dem Test im Überblick

„Bass, Bass, wir brauchen Bass!“

Bevor es darum geht, was beim eigenen Bass-Test beachtet werden sollte, sind wohl erst einmal ein paar Begriffsklärungen nötig – denn die Bezeichnung „Bass“ wird umgangssprachlich häufig eher ungenau genutzt.

"Bester Bass?" - Im Regelfall sind elektrische Bassgitarren gemeint

„Bester Bass?“ – Im Regelfall sind elektrische Bassgitarren gemeint

Streng genommen ist mit „Bass“ lediglich eine bestimmte Tonlage gemeint. Der Begriff kommt vom mitellateinischen „bassus“, was so viel wie „niedrig“, „tief“ oder „reichhaltig“ bedeutet. Bässe sind die tonlich tiefsten Stimmlagen, weswegen diese auch meist von Männern gesungen werden. Wie bereits erwähnt, bildet der Bassist bzw. der Bass im Vergleich zum Rest der Band das Fundament, auf welchem die anderen Stimmen und Instrumente aufbauen.

Wird davon gesprochen, dass jemand einen „Bass spielt“, dann ist damit häufig eine elektronische Bassgitarre gemeint. Während es die akustische Bassgitarre seit dem 17. Jahrhundert gibt, ist der E-Bass mit der Entwicklung und Darbietung moderner Unterhaltungsmusik aufgekommen. Als erstes serielles Bassmodell mit elektronischer Tonabnahme gilt die Nummer 736 der Electronic Bass Fiddle, produziert von der Firma Audiovox Manufacturing, aus dem Jahre 1935.

Dabei zeigen Bass-Instrumente im eigenen Test eine Vielfalt von teils recht unterschiedlichen Musikwerkzeugen: Vom Kontrabass, der sich eher in einer klassischen Orchesterbesetzung finden lässt und einen großen Tonumfang besitzt, über Hybridinstrumente wie die Kontragitarre bis hin zu Bass-Xylophonen.

So ist ein E-Bass aufgebaut!

Der Grundaufbau eines E-Basses setzt sich zusammen aus dem Kopf, dem Hals und dem Körper, auch Korpus genannt. Letzter ist bei den Akustikversionen bauchig ausgehöhlt, während der elektronische Bass einen flachen Körper aufweist. Bei Ihrem E-Bass-Test sollten Sie also bedenken, dass Sie neben der Gitarre selbst im Regelfall auch stets einen Verstärker (engl. Amplifier, umgangssprachlich oft „Amp“ abgekürzt) benötigen, da das Instrument keinen Klangkörper besitzt!

Hier sei noch darauf hingewiesen, dass tiefe Töne stärker in der Ferne zu hören sind als hohe Frequenzen. Wenn Sie Bassspielen üben, belästigen Sie Ihre Nachbarn manchmal mehr, als Ihnen vielleicht klar ist. Verstärkerboxen haben im Regelfall stets eine Audiobuchse für Kopfhörer – nehmen Sie also entsprechend Rücksicht.

Auf dem Griffbrett befinden sich im Regelfall Bünde bzw. Bundstäbchen, ähnliche wie auf einem Gitarrenhals. Es existieren auch E-Bässe ohne solche Bünde, welche als „Fretless Bass“ bezeichnet werden und erstmals Mitte der 1960er Jahre auf den Markt kam. Durch die fehlenden Streben kann dieser Bass beim eigenen Test einen sehr speziellen Klang aufweisen, der mit dem musikalischen Vorgänger des Kontrabasses verglichen werden kann. Für ein Anfänger ist ein solches Modell jedoch eher ungeeignet, denn die Bünde bieten eine zu Beginn notwendige Orientierung beim Greifen und Spielen.

Der typische E-Bass hat vier Saiten für die Töne E, A, D und G. Daneben gibt es auch fünf-, sechs- oder siebensaitige Modelle.

Ich möchte mir eine E-Bass-Gitarre kaufen – was muss ich wissen?

Beim eigenen Test verschiedener E-Bassgitarren sollten Sie bedenken, dass ein Verstärker gebraucht wird

Beim eigenen Test verschiedener E-Bassgitarren sollten Sie bedenken, dass ein Verstärker gebraucht wird

Zuvorderst empfiehlt es sich, den eigenen Bass-Test am Objekt durchzuführen, auch wenn es vielzählige Online-Angebote gibt. Denn die Größe und Halslänge eines elektrischen Basses können recht unterschiedlich ausfallen: Menschen mit eher kleinen Händen haben bei größeren Modellen oft Probleme, die Saiten richtig zu fassen. Eine gute Bassgitarre sollte also komfortabel zu tragen und, entsprechend der eigenen Größenverhältnisse, gut zu greifen sein.

Stichwort Größe: Die Mensur des Bass-Halses – und, damit zusammenhängend, der Abstand der Bundstäbchen – variiert. Während manch einer bei dem Begriff „Mensur“ ans Fechten denken mag, bezeichnet die Mensur in der Musikwissenschaft die Längen- bzw. Größenverhältnisse bestimmter Instrumententeile zueinander.

In Ihrem Bass-Test sollten Sie also auch unterschiedliche Halslängen durchprobieren. Üblich sind lange Griffbretter, genannte „Long Scales“. Diese haben im Regelfall eine Mensur von 864 mm gemessen vom Steg zum sogenannten Sattel, also dem Übergangsteil zwischen Hals und Kopfstück.

Daneben gibt es noch Medium-Scales (813 mm) oder Short-Scales (meist 761 mm oder weniger), also mittlere bis kurze Längen. Im Regelfall hat ein durchschnittlich großer Mensch keine Probleme mit einem Long-Scale-Format; für Kinder, Jugendliche und eher kleinere Menschen erweisen sich die kürzeren Varianten häufig als angenehmer zu fassen.

Während eine Gitarre auch im Sitzen gespielt werden kann, wird ein E-Bass vorwiegend im Stehen bedient. Gurtpinne am Korpus und ein verstellbarer, bequemer Gurt sind deshalb unerlässlich.

Weiterhin spielt natürlich auch die Besaitung eine tragende Rolle. Für Anfänger mag dies noch nicht so bedeutend sein; wer hingegen mit verschiedenen Klängen experimentieren möchte, der kann im eigenen Bass-Test auch Saitenmaterialien durchprobieren.

Welche die beste Bassgitarre für Sie ist, hängt also auch wesentlich davon ab, welchen Sound Sie anstreben. Dieser wird jedoch nicht nur von den Saiten bestimmt, sondern auch von der Mensur, dem verarbeiteten Material, der Korpusmasse und natürlich der individuellen Spielart.

Wenn Sie einen Bass kaufen, können Sie zwischen vier, fünf, sechs oder sieben Saiten wählen

Wenn Sie einen Bass kaufen, können Sie zwischen vier, fünf, sechs oder sieben Saiten wählen

Da bei einem elektrischen Bass die Funktion des Klangkörpers entfällt, weist deren Korpus häufig eher extravagante Formen auf, wie etwa Zacken. Das ändert grundsätzlich nichts am Klang, dennoch sollte beim eigenen Bass-Test darauf geachtet werden, dass auch Modelle mit ausgefallenen Formen problemlos spielbar sind.

Wenn Sie sich einen preislich durchschnittlichen Bass mit dazugehörigem Verstärker kaufen, schlägt dies mit etwa 200 bis 300 Euro zu Buche. Mitunter gibt es auch Angebote, bei welchen Sie ein Komplettpaket aus E-Bass, Verstärker und Kopfhörer erhalten. Für einen Einsteiger sind die kostenintensiveren Modelle im viertstelligen Bereich eher ungeeignet, ein günstigeres Modell ist im Regelfall vollkommen ausreichend.

Möchten Sie hingegen Geld sparen und ein gebrauchtes Exemplar kaufen, dann stellen Sie sicher, dass dieses auch wirklich keine Defekte aufweist. Viele Schäden sind vor allem für Laien auf den ersten Blick nicht erkennbar, können aber eine Unbrauchbarkeit des Instrumentes zur Folge haben – ein verzogener Hals etwa.

Für den persönlichen Bass-Test eignet sich ein Fachhandel am Ehesten. Die Verkäufer vor Ort sind im Regelfall zudem versiert, was die unterschiedlichen Modelle und Ausführungen angeht. Scheuen Sie sich also nicht und lassen Sie sich beim Einkauf fachmännisch beraten.

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