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Kajak-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Ab zum Paddeln: der Spaß für Groß und Klein!

Verbinden Sie Sport und Natur und machen Sie Ihren eigenen Kajak-Test!

Verbinden Sie Sport und Natur und machen Sie Ihren eigenen Kajak-Test!

Wenn im Sommer die Temperaturen in die Höhe schießen, zieht es viele Menschen ans Wasser. Dort finden sie Abkühlung und können sich beim Schwimmen vergnügen. Doch nicht nur im Wasser lässt sich reichlich Spaß haben, sondern auch darauf. Tretboot, Ruderboot, Schlauchboot – die Auswahl an Wassergefährten ist vielseitig.

Auch Kajaks erfreuen sich großer Beliebtheit. Die kleinen und flinken Boote lassen sich einfach lenken, sodass selbst Kinder damit fahren können. Denn Kajaks zählen zu den führerscheinfreien Booten.

Möchten Sie nicht vom Kanuverleih abhängig sein, spielen Sie vielleicht mit dem Gedanken, sich selbst ein solches Boot anzuschaffen. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr potentielles Kajak einem Test unterziehen!

Die besten Kajaks aus dem Test im Überblick

Machen Sie Ihren eigenen Kajak-Test!

Ein Kajak ist nicht unbedingt die günstigste Anschaffung, deshalb sollten Sie vor dem Kauf sichergehen, dass das ausgewählte Modell Ihren Ansprüchen genügt. Im Idealfall können Sie bei einem Bootsverleih einen Test mit dem Kajak durchführen oder im Fachgeschäft zumindest einmal probesitzen. Die nachfolgenden Informationen helfen Ihnen bei der Kaufentscheidung.

Kajak oder Kanadier kaufen? Die Unterschiede zwischen den Kanu-Arten

Sollen Sie lieber ein Kajak oder einen Kanadier kaufen? Die beiden Kanuarten unterscheiden sich u. a. durch das verwendete Paddel.

Sollen Sie lieber ein Kajak oder einen Kanadier kaufen? Die beiden Kanuarten unterscheiden sich u. a. durch das verwendete Paddel.

Bevor Sie Ihren Kajak-Test starten, sollten Sie sich fragen, ob dies überhaupt die richtige Art von Boot für Sie ist. Ein Kajak ist ein Kanu, auch bekannt als Paddelboot. Während ein Ruderboot mit dem Rücken zur Fahrtrichtung mittels Rudern bewegt wird, schauen Sie im Kanu nach vorne in Fahrtrichtung und benutzen zur Fortbewegung ein Paddel.

Kanus lassen sich in zwei wesentliche Typen unterscheiden: das Kajak und den Kanadier. Der Hauptunterschied besteht darin, dass das Deck des Kajaks geschlossen ist und der Kanute hier in einer Sitzluke sitzt. Kanadier sind hingegen offen und können sowohl im Sitzen als auch im Knien bewegt werden. Letzteres ist vor allem im Leistungssport zu beobachten. Beim gemächlichen Wasserwandern setzen sich manche Paddler lieber hin, weil sie die kniende Position als unangenehm empfinden.

Der zweite markante Unterschied zwischen den beiden Kanuvarianten betrifft das Paddel. Ein Kanadier wird mit einem Stechpaddel bewegt. Dieses verfügt über nur ein Paddelblatt am Paddelschaft und kommt auch beim Stehpaddeln, beim Rafting oder im Drachenboot zum Einsatz. Im Kajak wird hingegen ein Doppelpaddel benutzt, das an jedem Ende des Paddelschaftes ein Paddelblatt aufweist.

Wenn Sie sich nun fragen, ob Sie lieber mit einem Kanadier oder einem Kajak einen Test starten sollten, hilft es, sich darüber klar zu werden, wie und wo Sie paddeln möchten:

  • Kanadier haben den Vorteil, dass sie geräumiger sind und mehr Personen und Gepäck aufnehmen können. Deswegen eignen sie sich besonders gut für lange Kanuwanderungen, bei denen viele Vorräte mittransportiert werden müssen. Außerdem sind diese Boote in der Regel stabiler und kentern nicht so leicht, weshalb sie sich vor allem für Kinder und Anfänger eignen. Auch Hunde können im Kanadier mitfahren.
  • Kajaks wiederum genießen den Vorteil der Geschwindigkeit, da sie einen deutlich geringeren Windwiderstand bieten. Deswegen eignen sie sich einerseits besonders für offene Wasserflächen wie Meere oder große Seen und andererseits dazu, schnell weite Strecken zurückzulegen. Weil das Kajak geschlossen ist, besteht zudem eine geringere Gefahr, dass Wasser ins Boot schwappt. Dadurch bleibt das Gepäck trocken und das Kajak kann durch das eindringende Wasser nicht zum Kentern gebracht werden.

Festrumpf-, Falt- oder Schlauchkajak: ein eigener Test hilft bei der Entscheidung

Sie haben entschieden, dass das Kajak das richtige Boot für Sie ist? Dann werden Sie gleich vor die nächste Wahl gestellt: Welcher Bautyp darf es sein? Sowohl Kajaks als auch Kanadier kommen in drei Varianten daher: als Festrumpfboot, als Faltkanu oder als Schlauch- bzw. Luftboot.

Wir fassen für Sie die wesentlichen Unterschiede zusammen:

  • Festrumpfkajaks weisen in der Regel die besten Fahreigenschaften auf, sind stabil und können in jeder Art von Gewässer eingesetzt werden. Zudem können Sie mit dem Festrumpfkajak sofort losfahren und müssen dieses nicht erst aufbauen. Allerdings ist dieser Kanutyp schwer zu transportieren und zu lagern und besitzt obendrein ein hohes Gewicht. Festrumpfkajaks sind in der Regel wesentlich teurer als Falt- oder Luftkajaks.
  • Ein Faltkajak lässt sich auseinander nehmen, weshalb es auch ohne speziellen Hänger transportiert werden kann und sich besser lagern lässt. Es hat ein angenehmes Gewicht und weist eine gute Fahreigenschaft auf. Allerdings empfinden manche Kanuten das Gestänge im Boot als störend, zumal dieses einer regelmäßigen Pflege bedarf. Zudem nimmt das Auf- und Abbauen viel Zeit in Anspruch.
  • Luft- oder Schlauchkajaks überzeugen durch den deutlich geringeren Anschaffungspreis, das geringe Gewicht, den einfachen Transport, die platzsparende Lagerung und den schnellen Aufbau. Außerdem haben sie meistens weniger Tiefgang, wodurch sich auch flache Gewässer befahren lassen. Allerdings weisen sie von allen Bautypen den höchsten Widerstand auf und sind somit langsam. Außerdem sind sie weniger robust und können durch spitze Gegenstände schnell beschädigt werden. Deshalb eignen sie sich nicht fürs Wildwasserpaddeln.

Wander-, Wildwasser- oder Seekajak?

Achtung beim Kajak-Test: Das Paddeln im Wildwasser ist nichts für Anfänger!

Achtung beim Kajak-Test: Das Paddeln im Wildwasser ist nichts für Anfänger!

Kajaks lassen sich nicht nur nach ihrem Bautyp unterscheiden, sondern auch danach, für welchen Wassersport sie eingesetzt werden. Auch dies sollten Sie bei Ihrem Kajak-Test bedenken.

Wander- oder Tourenkajaks verfügen über den meisten Stauraum und weisen die höchste Kippstabilität auf, weshalb sie sich ideal für längere Kanuwanderungen eignen. Diese Art des Kajaks ist sowohl als Ein- als auch als Zweisitzer erhältlich.

Wildwasserkajaks sind für den Einsatz in schnell fließenden Gewässern gedacht und somit auch für Rennen und Slalom. Sie sind wendig und robust, eignen sich aber nicht für Anfänger. Auch das Wildwasserkajak kann einen oder zwei Sitze haben.

Das Seekajak ist für offenes Wasser ausgelegt. Ein Kompasshalter erleichtert die Navigation und eine Lenzpumpe ermöglicht das Abpumpen von eingedrungenem Wasser. Kleinere Paddelblätter verringern beim Seekajak die Ermüdung auf langen Strecken.

Worauf sollten Sie bei Ihrem Kajak-Test sonst noch achten?

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Art Boot es sein soll – ob ein Festrumpfwildwasserkajak oder ein Luftwanderkajak –, wollen wir Ihnen zuletzt noch einige allgemeine Hinweise geben, wie Sie Ihr persönliches „bestes Kajak“ finden können:

  1. Entscheiden Sie sich für die richtige Länge! Je länger das Kajak ist, umso besser gleitet es im Wasser, wodurch sich der Kraftaufwand verringert. Gleichzeitig büßt es aber an Wendigkeit ein.
  2. Die Sitze sollten komfortabel sein. Im Idealfall lassen sich die Rückenlehnen beim Kajak verstellen, um sie Ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen.
  3. Sollten Sie ein Kajak gebraucht kaufen wollen, prüfen Sie, ob das Boot Schäden aufweist oder das Oberflächenmaterial spröde ist.
  4. Achten Sie auf das enthaltene Kajak-Zubehör! Nicht bei jedem Boot sind die Paddel automatisch dabei. Ist das Kajak aufblasbar? Bei Ihrem Test kann das Mitliefern einer Luftpumpe, eines Reparatursets und einer Tragetasche ein wichtiges Kaufkriterium sein.

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