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Rettungswesten im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Ist eine Rettungsweste wirklich nötig?

Wenn Sie eine Rettungsweste kaufen, sollten Sie darauf achten, dass Sie für den geplanten Einsatz geeignet ist.

Wenn Sie eine Rettungsweste kaufen, sollten Sie darauf achten, dass Sie für den geplanten Einsatz geeignet ist.

Wege, über Bord zu gehen, gibt es viele. Abhängig von der spezifischen Situation können Sie mit dem Schrecken davonkommen oder sich in ernsthafter Gefahr befinden, wenn Sie ins Wasser fallen. Eine Rettungsweste kann in so einer Situation dafür sorgen, dass Ihr Kopf über der Wasseroberfläche bleibt. Wenn Sie eine Rettungsweste kaufen, sollten Sie also keine Kompromisse machen, denn im Notfall kann sie Ihr Leben retten. Allerdings können Sie aus diversen Modellen, Normen und Typen wählen.

Um die für Sie beste Rettungsweste zu ermitteln, können Sie sich in erster Linie an Testberichten orientieren. Wollen Sie ein Modell einmal ausprobieren, sind damit unter Umständen Kosten verbunden, denn nicht jede Weste lässt sich einfach wieder zusammenfalten und bei Bedarf wiederverwenden. Trotzdem kann so ein Rettungswesten-Test sinnvoll sein, um sich unter sicheren Bedingungen mit dem Gebrauch im Wasser vertraut zu machen. Ebenso können Sie eine Rettungsweste für Kinder oder Babys einem solchen Test unterziehen.

Die besten Rettungswesten aus dem Test im Überblick

So ermitteln Sie Ihren persönlichen Rettungswesten-Vergleichssieger

Der Zweck einer Rettungsweste ist ganz einfach: Sie soll verhindern, dass Sie ertrinken. Ob Sie sich in einem ruhigen Gewässer oder auf hoher See befinden, wenn Sie über Bord gehen, beeinflusst auch, welche Rettungsweste die richtige für Sie ist. Daher sollten Sie die Wahl der Weste an die Art Ihres Ausflugs anpassen. Sehr gute Rettungswesten unterschiedlicher Normen stellt etwa Secumar her. Diese Modelle sind häufig aber auch recht kostspielig. Nach welchen Kriterien Sie Rettungswesten gleich welcher Preisklasse auswählen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Schwimmhilfe oder Rettungsweste?

Rettungsweste im Test: Auf der Yacht beim Segeln in flachen Gewässern brauchen Sie ein anderes Modell als auf hoher See.

Rettungsweste im Test: Auf der Yacht beim Segeln in flachen Gewässern brauchen Sie ein anderes Modell als auf hoher See.

Die Begriffe Schwimmhilfe und Rettungsweste werden im alltäglichen Sprachgebrauch weitestgehend synonym verwendet. Tatsächlich gibt es aber einige bedeutende Unterschiede zwischen diesen Modellen. Wollen Sie einen persönlichen Rettungswesten-Test durchführen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch wirklich so ein Modell auswählen.

Grundsätzlich wird der Auftrieb einer Weste in Newton (N) angegeben. Die Klassifizierung gemäß DIN EN ISO 12402 hängt unter anderem davon ab, welchen Auftriebswert eine Weste hat. Dementsprechend müssen Sie in Notsituationen und auch im persönlichen Test eine Rettungsweste mit geringem Auftrieb durch eigene Schwimmbewegungen unterstützen, um dauerhaft über der Wasseroberfläche zu bleiben. Auch ob die Weste im Falle einer Ohnmacht des Benutzers dafür sorgt, dass dessen Mund und Nase über der Wasseroberfläche bleiben, ist ausschlaggebend für die Klassifizierung. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der unterschiedlichen Normen zum Vergleich:

NormEigenschaften
DIN EN ISO 12402-2

  • Rettungswesten, 275 N

  • Einsatz im Hochsee-Bereich bei extremen Bedingungen

  • Für Personen, die zusätzliche Gewichte mit sich führen

  • Für Personen, die Kleidung tragen, in der sich Luft ansammeln kann

  • Der Benutzer schwimmt in sicherer Lage, Mund und Nase befinden sich oberhalb der Wasseroberfläche
DIN EN ISO 12402-3

  • Rettungswesten, 150 N

  • Für die allgemeine Verwendung von Erwachsenen mit durchschnittlicher Größe und durchschnittlichem Gewicht

  • Der Benutzer wird bei Ohnmacht in eine sichere Schwimmlage gedreht

  • Zur Aufrechterhaltung der Schwimmlage ist keine Unterstützung des Benutzers notwendig
DIN EN ISO 12402-4

  • Rettungswesten, 100 N

  • Für Erwachsene mit durchschnittlicher Größe und durchschnittlichem Gewicht

  • Zur Verwendung in geschützten Gewässern

  • Zur Unterstützung beim Schwimmen

  • Nur bedingt ohnmachtssicher
DIN EN ISO 12402-5

  • Schwimmhilfen, 50 N

  • Für die Benutzung in Ufer- und Küstennähe

  • Nicht für unruhige Gewässer geeignet

  • Keine sichere Unterstützung über längere Zeit

  • Aktive Mitwirkung des Benutzers ist notwendig

Feststoffweste oder automatische Rettungsweste

Vor Ihrem Test sollten Sie zunächst überlegen, für welchen Einsatzzweck Sie eine Schwimm- oder Rettungsweste brauchen. So ist eine Weste mit 100 N etwa gut geeignet, wenn Sie einen Törn auf ruhigem Gewässer unternehmen wollen oder einen Wassersport ausüben. Eine Rettungsweste für den Hochsee-Bereich brauchen Sie unter solchen Bedingungen wohl nicht.

Eine Rettungsweste möglichst günstig zu kaufen, sollte nicht in allen Fällen Ihr Hauptkriterium sein.

Eine Rettungsweste möglichst günstig zu kaufen, sollte nicht in allen Fällen Ihr Hauptkriterium sein.

Weiterhin unterscheiden sich Rettungswesten in ihrem Aufbau. Ob Sie eine Feststoffweste oder eine vollautomatische Rettungsweste einem Test unterziehen wollen, hängt von diversen Faktoren ab. Die Füllung einer Feststoffweste besteht in der Regel aus Weichschaum, wodurch sie an der Wasseroberfläche treibt. Eine automatische Rettungsweste verfügt hingegen über Kammern, die durch einen Mechanismus aufgeblasen werden, wenn die Weste mit Wasser in Berührung kommt.

Feststoffwesten behindern den Träger unter Umständen in seinen Bewegungen und drehen ihn nicht automatisch auf den Rücken. 100-N-Westen haben aber zumindest Auftriebskörper im Nacken, die den Kopf über Wasser halten sollen. Ob das bei einem ausgewählten Modell gut funktioniert, können Sie in Ihrem Rettungswesten-Test ausprobieren, bevor Sie in so eine Situation kommen.

Üblicherweise können Sie beim Kauf einer Rettungsweste Ihr eigenes Körpergewicht angeben. Danach richtet sich, wie stark der tatsächliche Auftrieb ist.

Welches Zubehör benötigt eine Rettungsweste?

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Rettungsweste auf einem Boot unterbringen wollen, mit dem Sie nur in flachen Gewässern unterwegs sind, oder ob Sie zur See fahren, verfügen die besten Modelle in der Regel über gewisses Zubehör. 275-N-Westen haben häufig eine Spritzschutzhaube, die verhindern soll, dass der Benutzer bei starkem Regen oder Wellen, die über ihm einbrechen, ertrinkt. Auch ein GPS-Signal und ein Notlicht sind in einige Modelle integriert. Ebenso wie eine Signalpfeife können diese das Auffinden über Bord gegangener Personen erleichtern.

In Ihrem Rettungswesten-Test werden Sie feststellen, dass einige Modelle mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet sind. Ein Lifebelt kann etwa am Schiff oder Boot befestigt werden, sodass es unwahrscheinlicher wird, dass Sie ins Wasser fallen oder gar weggetrieben werden. Ein Schrittgurt kann weiterhin verhindern, dass die Weste beim Eintauchen ins Wasser über den Kopf rutscht.

In Deutschland müssen Boote nicht zwingend mit Rettungswesten ausgestattet sein. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie allerdings nicht darauf verzichten. Beim Sport ist eine Schwimmhilfe oder eine 100-N-Rettungsweste allerdings ausreichend.

Rettungsweste fürs Kleinkind/Baby

Die beste Rettungsweste für Kinder ist leicht und hat einen nicht zu starken Auftrieb.

Die beste Rettungsweste für Kinder ist leicht und hat einen nicht zu starken Auftrieb.

Test und Realität müssen nicht immer übereinstimmen, doch es ist auch sinnvoll, für die Kleinsten die richtigen Rettungswesten im Test zu erproben. Bei Modellen für Kinder gibt es nicht mehr ganz so viel Auswahl wie bei den Westen für Erwachsene. Hier entfallen etwa die 275-N-Westen, da diese einen viel zu starken Auftrieb für das geringe Körpergewicht bieten würden. Bewegungsfreiheit wäre damit praktisch nicht mehr gegeben.

Unterziehen Sie für Ihren Test verschiedene Rettungswesten für Kinder einem vorangehenden Vergleich, sollten Sie darauf achten, dass die Weste ein möglichst geringes Gewicht aufweisen sollte. Auch auf eine genaue Passform sollten Sie achten. Eine gute Kinder- oder Baby-Rettungsweste sollte im Test auch einen ausgezeichneten Sicherheitsmechanismus aufweisen.

Wollen Sie eine Kinder-Rettungsweste im Test begutachten, weil Sie Ihrem Kind damit das Schwimmen beibringen wollen, sollten Sie stattdessen lieber auf eine Schwimmhilfe zurückgreifen.

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