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Autopolitur Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Bis der Wagen wieder glänzt wie am ersten Tag

In Ihrem Autopolitur-Test können Sie verschiedene Sets vergleichen.

In Ihrem Autopolitur-Test können Sie verschiedene Sets vergleichen.

Das Auto nimmt einen großen Stellenwert bei Deutschen ein. Etwa 44 Millionen Pkws waren bundesweit im Jahr 2014 gemeldet – so viel wie noch nie zuvor. Laut einer Umfrage des Versicherers CosmosDirekt in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa ist das Auto für mehr als ein Drittel der deutschen Fahrer ein Statussymbol. Und zwar eines, das gepflegt werden muss.

Denn damit des Deutschen liebstes Kind immer schön glänzt, muss häufig poliert werden. Wie häufig, kommt auf den Zustand des Lacks an. So benötigt das ältere Kfz sicherlich mehr Pflege als der Neuwagen – jedoch ist eines klar: vor und nach dem Winter sollten Auto oder Motorrad einer Grundreinigung unterzogen werden.

Dabei sind jedoch einige Schritte zu beachten. Und bei jedem dieser Schritte sind auch die richtigen Materialien wichtig. Falsche Tücher und Polituren können den Lack zerkratzen. Wer sein Auto richtig pflegt, kann die Oberfläche vor Witterungen schützen; wer hierbei aber Fehler macht, kann den eigentlichen Schutz ins Negative umkehren.

Beste Autopolitur aus dem Test im Überblick

Welche Autopolitur hilft bei Verunreinigungen?

Mit einem selbst durchgeführten Autopolitur-Test können Sie die besten Produkte ausfindig machen. Wir liefern Ihnen außerdem Tipps und Tricks zur Autolackpflege. Das Autopolitur-Set kann nur „glänzen“, wenn Sie die richtigen Materialien benutzen und es zudem auch bestmöglich einsetzen. Aus diesem Grund liefern wir für Ihren Test der Autopolitur-Produkte einen umfassenden Ratgeber zu wichtigen Kriterien, gespickt mit nützlichen Informationen rund um die Autolackpflege.

Autoputzen wie ein Profi: Autopolitur und -pflege für Zuhause

Gute Autopolitur muss nicht teuer sein; jedoch kann ein Einsteiger beim Thema Autopflege schon einmal den Überblick verlieren. Gemeinsam mit Tüchern und anderen „Accessoires“ kostet dann das Einsteigerset bereits etwa 50 Euro.

Dafür glänzt das Fahrzeug dann auch in allen Facetten und ist vor allen Witterungen geschützt. Ob Vogelkot, Teer, Dreck oder Flugrost, die Lackversiegelung konserviert die Hülle des Wagens und macht das Kfz bereit für weitere Fahrten.

Die Lackpolitur in drei Schritten

Die beste Autopolitur lässt Ihr Kfz nicht nur erstrahlen, sondern schützt auch den Lack

Die beste Autopolitur lässt Ihr Kfz nicht nur erstrahlen, sondern schützt auch den Lack

Eine gute Autopolitur dauert seine Zeit. In drei Schritten haben Sie das Fahrzeug vor jeglichen Einflüssen geschützt. Kommen dann noch hervorragende Autopflegeprodukte dazu, ist die Lackversiegelung perfekt. Der selbst durchgeführte Autopolitur-Test soll Ihnen dabei einen Anreiz verschaffen, die Politur regelmäßig durchzuführen.

Die Vorreinigung

Bevor es ans Polieren geht, sollten Sie Ihr Auto waschen. Wer in eine Waschanlage fährt, hat meist das Nachsehen. Ältere Anlagen können kleine Kratzer hinterlassen. Achten Sie deshalb auf eine moderne Anlage ohne Bürsten, die am Lack kratzen.

Der ADAC hat 2013 mehrere Waschanlagen getestet. Das Urteil: Waschstraßen sind tendenziell besser als Portalanlagen. Mit Portalanlagen sind solche gemeint, die von Tankstellen betrieben werden. Waschstraßen konnten überzeugen – natürlich gibt es aber auch Ausreißer nach unten, so der Automobil-Club. Die markenfreien Waschstraßen belegen sogar neun der zehn Spitzenplätze.

Achten Sie besonders darauf, dass die Waschanlage bürstenlos ist. Textilstreifen sind dabei ein gutes Material, welches das Fahrzeug kratzerfrei entlässt.

Wer sein Fahrzeug jedoch manuell waschen will, muss auf Reinigungsboxen ausweichen. Das Auto auf dem eigenen Hof zu waschen, ist verboten und gilt als Wasserverschmutzung. Dies liegt daran, dass giftige Stoffe in das Grundwasser sickern könnten.

Für die Waschbox empfiehlt es sich, ein Autoshampoo zu kaufen. In Foren gibt es dabei oftmals eine Diskussion, ob nicht nur Klarspüler für die Autoreinigung reicht. Jedoch greift Spülmittel nicht nur den Lack, sondern auch die Gummiteile an, weshalb Sie einen Autopolitur-Test durchführen sollten, um auf dieses Produkt zurückgreifen zu können. Zwar kann Klarspüler das alte Wachs entfernen und den Lack auf ein erneutes Einwachsen vorbereiten – jedoch zerstört es, langfristig gesehen, den Lack.

Um im zweiten Schritt also das Autopoliermittel anwenden zu können, sollte zu einem Autoshampoo gegriffen werden, welches auch fettlösend sowie rückfettend wirkt und zudem noch den Lack pflegt. Dabei ist es auch wichtig, dass Sie keinen Schwamm benutzen.

In diesem können sich kleine Steinchen verfangen, die Kratzer verursachen. Fragen Sie am besten einen Fachmann, welches Material zur Vorbehandlung für Ihr Kfz bzw. Ihren Lack geeignet ist. Oftmals werden auch alte T-Shirts aus 100 Prozent Baumwolle empfohlen.

Die Politur

Die Lackpolitur ist nicht immer notwendig. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Fahrzeug vor diesem Verfahren noch einmal begutachten:

  • Glänzt die Lackierung noch?
  • Gibt es Unterschiede in der Lackfarbe?
  • Weist die Oberfläche milchig-trübe Flecken auf?

Sollte der Lack noch nicht matt wirken, können Sie sich die Reinigung sparen. Jedoch empfehlen Experten in diesem Fall dennoch die Anwendung eines Lackreinigers. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Vorreinigung mit einer sanften Autopolitur geschieht. Das Produkt darf keine Schleifmittel enthalten. Ein Öl ist dabei eine gute Alternative.

Was sind Schleifmittel?

Schleifmittel sind feine Partikel bzw. Körnchen, die die obere Schicht des Lacks abtragen. Damit entfernen sie kleine Kratzer und glätten den Lack wiederum. In den Autopolituren sind außerdem Substanzen zur Pflege der Oberfläche enthalten, die zusätzlichen Glanz verleihen.

Die Lackversiegelung sollte vor dem Winter auf die Oberfläche gegeben werden, um den Lack vor Streusalz und Co. zu schützen

Die Lackversiegelung sollte vor dem Winter auf die Oberfläche gegeben werden, um den Lack vor Streusalz und Co. zu schützen

Lack, der bereits stark von Witterungen gezeichnet ist, kann mit einem speziellen Lackreiniger behandelt werden, der eine grobe Körnung enthält. Aber Vorsicht! Eine grobe Körnung könnte den Lack zerstören. Dies ist immer abhängig vom Autolack, den Sie polieren wollen.

Eine mittlere Körnung ist – allgemein gesagt – die beste Alternative, wenn ein Fahrzeugbesitzer nicht weiß, zu welcher Schleifmittel-Art er greifen soll. Das empfiehlt Markus Herrmann, Vorsitzender des Bundesverbandes für Fahrzeugbereitung, im Interview mit der Welt.

Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, führen Sie einen Test der Autopolitur an versteckten Stellen durch. Auch die beste Autopolitur sowie der persönliche Vergleichssieger können bei manchen besonderen Lacken nicht richtig wirken.

Aus diesem Grund ist es wichtig, einen Fachmann aufzusuchen oder sich beraten zu lassen. Jedoch sollten Kfz-Fahrer vorsichtig sein: Es gibt auch schwarze Schafe, die Produkte verkaufen wollen, die überteuert sind. Dabei muss eine Politur für Autos und andere Kfz nicht teuer sein. Bereits im mittleren Preissegment gibt es gute Produkte, die einen langen Schutz versprechen. Anfänger können jedoch auch Autopolituren mit einem niedrigen Preis wählen, um sich langsam an das Thema heranzutasten.

Die Wachsversiegelung

Die Lackversiegelung ist der dritte und letzte Schritt zu einem glänzenden Fahrzeug, welches wie neu aussieht. Dabei gibt es verschiedene Produkte, die aus unterschiedlichen Substanzen bestehen.

Es werden folgende Wachse angeboten:

  • Wachs auf Carnaubabasis (Naturwachs): Die Basis dieses Wachses besteht aus den Blättern der brasilianischen Carnauba-Pflanze. Diese Lackversiegelung ist vergleichsweise teuer, weil die Herstellung und Gewinnung recht aufwendig ist. Naturwachs steht für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Nässe (Abperl-Effekt) und hohen Temperaturen.
  • Synthetikwachs: Im Gegensatz zum Naturwachs wird diese Lackversiegelung komplett synthetisch, also im Labor, hergestellt. Es gibt aber auch eine Mischung aus Natur und Synthetik. Dieses Poliermittel fürs Auto gibt es zudem in flüssiger oder fester Form. Hartwachs wird häufig bei Neuwagen angewendet.

Zusätzlich können die Autopflegeprodukte auch nach ihrer Art unterschieden werden. Reinigungswachse beispielsweise sind klassische Poliermittel für das Auto. Sie verbinden Wachs und Lackschutzmittel. Hiermit können Sie Ihren Lack reinigen und wachsen – in einem Schritt. Diese Autopolitur wird in Ihrem Test zeigen, dass sie zwar Zeit sparend ist, dafür müssen Verbraucher bei Kombiprodukten aber immer an Qualität einbüßen.

Eine reine Lackversiegelung ist wie eine zweite Lackschicht. Sie muss aber meist in mehreren Schritten aufgetragen werden. Enthält das Mittel Silikone, ist es nicht als gute Autopolitur anzusehen. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche fettfrei ist. Eine klassische Lackversieglung ist beispielsweise Liquid Glass.

Als dritte Möglichkeit gibt es sogenannte „Wax as you dry“-Produkte. Sie können bereits im nassen Zustand des Fahrzeugs aufgesprüht werden. Diese Autopflegeprodukte halten etwa zwei bis drei Wochen und sind daher nicht für einen Langzeitschutz geeignet.

Bei Ihrem selbst durchgeführten Autopolitur-Test werden Sie erkennen, dass auch die eingesetzten Materialien wichtig sind. Microfasertücher haben sich bewährt. Nutzen Sie bloß keine Polierwatte. Achten Sie darauf, dass Sie keine kreisenden Bewegungen machen. Es empfehlen sich Wischbewegungen in Fahrtrichtung, um ungeliebte „Hologramme“ auf dem Lack zu entfernen.

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