Vergleichssieger in der Kategorie Auto & Zubehör


Wichtige Zubehörteile für das Auto

Pkw-Fahrer benötigen verschiedenes Autozubehör.

Pkw-Fahrer benötigen verschiedenes Autozubehör.

Verkehrsteilnehmer, die ein Auto besitzen, brauchen eine ganze Palette an Fahrzeugzubehör. Manche dieser Ergänzungen für den Pkw sind gesetzlich vorgeschrieben. Dies gilt z. B. für den Kindersitz. Wenn ein Kind im Auto befördert wird, das jünger als zwölf Jahre oder kleiner als 1,5 m ist, muss es durch die Nutzung dieses speziellen Sitzes gesichert sein. Auch das Vorhandensein eines Verbandkastens im Pkw ist vorgeschrieben.

Andere Autozubehörteile sind notwendig, da sie überhaupt erst das Fahren ermöglichen. Dazu zählt z. B. die Autobatterie. Daneben macht das Autofahren außerdem Mittel erforderlich, welche die Funktionstüchtigkeit des Vehikels erhalten. So besteht beispielsweise ohne Motoröl die Gefahr, dass der Motor geschädigt wird. Autozubehör lässt sich online kaufen oder unter anderem auch in verschiedenen Fachgeschäften.

Welches Kfz-Zubehör außerdem wichtig ist und daher jeweils noch einmal gesondert in einem Bericht analysiert wird, zeigen wir in dieser Übersicht.

Autozubehör in Test und Vergleich

Die Zubehörteile, welche für den Pkw-Nutzer von Interesse sind, lassen sich in bestimmte Kategorien unterteilen. Diese Gliederung ermöglicht einen besseren Überblick über das unterschiedliche Autozubehör.

Für jedes der erwähnten Zubehörteile für den Pkw ist ein Test gut, um später nicht die Katze im Sack zu kaufen. Vergleichs-, Test- und ein Preis-Sieger geben darüber Aufschluss, wie gut die Qualität des Produktes ist.

Vor der Fahrt: Start des Pkw

Ohne bestimmtes Zubehör springt das Auto gar nicht erst an.

Ohne bestimmtes Zubehör springt das Auto gar nicht erst an.

Gewisse Bestandteile sind erforderlich, damit das Auto überhaupt anspringt und die Fahrt beginnen kann. Eine Autobatterie erfüllt diese Funktion. Erst durch ihren Energiezufluss wird der Anlasser des Verbrennungsmotors aktiviert. Zusätzlich dazu versorgt die Starterbatterie beispielsweise auch die Sitzheizung und das Gebläse mit Energie.

In Neufahrzeugen werden inzwischen überwiegend Bleiakkumulatoren verbaut, da diese unter anderem eine niedrige Selbstentladungsrate aufweisen. Es kann jedoch vorkommen, dass sich eine Autobatterie trotzdem entlädt, etwa weil nach dem Parken des Pkw versehentlich das Licht angelassen worden ist.

In diesem Fall hilft Autozubehör in Form eines speziellen Ladegeräts für die Starterbatterie.

In der Regel ist es nicht notwendig, die Batterie für den Ladevorgang aus dem Pkw auszubauen. Das Autobatterie-Ladegerät benötigt allerdings eine externe Stromquelle.

Eine Alternative zu diesem Gerät stellt ein Starthilfekabel dar, denn auch damit kann die Autobatterie wieder aufgeladen werden – allerdings nur kurzfristig.

Vier unentbehrliche Bestandteile: Autoreifen

Reifen gehören zum wichtigsten Autozubehör. Ohne sie wäre das Fahren nicht möglich. Autoreifen lassen sich z. B. unterteilen in Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen. Sommer- und Winterreifen sind – wie der Name bereits sagt – für bestimmte winterliche Wetterverhältnisse vorgesehen. Ihr Profil und ihr Material unterscheiden sich dementsprechend.

So bestehen Sommerreifen aus einer Gummimischung, die sogar bei höheren Temperaturen nicht zu sehr aufweicht. Die Oberfläche von Winterreifen besitzt z. B. zusätzliche Lamellen, damit auf Schnee ein ausreichender Kontakt mit dem Untergrund möglich ist. Ganzjahresreifen bilden einen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen.

Es existiert in Deutschland gemäß § 2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO) eine Winterreifenpflicht. Diese besteht, sobald auf den Straßen Glätte aufgrund von Eis, Reif oder Schnee herrscht, aber auch bei Schneematsch. Sollte der Fahrer bei solchen Wetterverhältnissen nicht die entsprechenden Reifen benutzen, wird dies im Regelfall mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg sanktioniert.

Autoreifen haben eine zeitlich begrenzte Funktionsdauer. Winterreifen sollten spätestens nach sechs Jahren zu wechseln, während Sommerreifen möglichst nicht länger als acht Jahre zu benutzen sind. Eine wichtige Rolle für die Haltbarkeit eines Reifens spielt außerdem die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben für dieses Autozubehör ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm.

Doch es gibt für das Auto noch mehr Winterzubehör. In manchen Regionen wie z. B. den Alpen genügen Winterreifen alleine nicht. Bei einer Fahrt in den Bergen, wo in der Regel mehr Schnee fällt, sind Schneeketten zur Vermeidung von Unfällen sinnvoll und in manchen Gebieten auch vorgeschrieben. Diese werden auf die Winterreifen aufgezogen. Sie verhindern das Durchdrehen der Reifen auf Schnee oder glattem Untergrund. Ein rundes Verkehrsschild mit blauen Hintergrund, auf dem ein Schneekettensymbol zu sehen ist, zeigt die Schneekettenpflicht an.

Zubehör für das Auto beschränkt sich jedoch nicht nur auf solche Vorrichtungen, die direkt am Fahrzeug angebracht werden. So ist beispielsweise auch für die sachgemäße Lagerung von Reifen Spezialgerät erforderlich. Ein sogenannter Felgenbaum, auch bekannt unter der Bezeichnung Reifenständer, bietet die Möglichkeit, Autoreifen als Privatperson professionell zu lagern.

Ein Felgenbaum verhindert die Bildung von Schwitzwasser und Unwuchten sowie Kratzern in den Felgen. Dadurch trägt dieses Autozubehör zur Vermeidung von Unfällen und damit zur Fahrsicherheit bei. Der Felgenbaum spart außerdem die Kosten für die Einlagerung der Reifen bei einem Autohaus oder einem Reifenhändler.

Gesetzlich geregelt: Beförderung von Kindern im Auto

Manche Zubehörteile für das Auto sind gesetzlich vorgeschrieben - wie z. B. der Kindersitz.

Manche Zubehörteile für das Auto sind gesetzlich vorgeschrieben – wie z. B. der Kindersitz.

Wenn Babys oder kleinere Kinder mit dem Auto befördert werden sollen, müssen diese laut Gesetz besonders gesichert sein. In § 21 Absatz 1a StVO steht unter anderem, dass Kinder, die kleiner als 150 cm sind bzw. bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres in Kraftfahrzeugen, für welche Sicherheitsgurte Pflicht sind, nur mit Rückhalteeinrichtungen befördert werden dürfen. Ist das Kind nicht ausreichend gesichert, wird ein Verwarngeld von 30 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.

Kindersitze mit folgenden Prüfnummern entsprechen den Anforderungen: ECE-R44/03 oder ECE-R 44/04. Seit 2013 gibt es außerdem die Prüfnorm ECE-R 129. Rückhalteeinrichtungen mit dieser Norm sind ebenfalls in Deutschland erlaubt.

Dem Gesetz zufolge ist also beim Fahren mit Kindern entsprechendes Autozubehör nötig. Rückhalteeinrichtungen für Kinder werden in bestimmte Gruppen unterteilt.

  1. Diejenige Gruppe, welche für die jüngsten Mitfahrer gilt, wird als Normgruppe 0+ bezeichnet. Sie bezieht sich auf sogenannte Babyschalen. Diese eignen sich für Kinder bis zu einem Gewicht von 13 Kilogramm. Sie müssen im Auto entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden.
  2. Gruppe I betrifft Rückhalteeinrichtungen, welche sich für Kinder zwischen neun und 18 Kilogramm bzw. etwa zwischen neun Monaten bis vier Jahren eignen. Kindersitze der Gruppe I sollten ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung positioniert werden. Ein rückwärts gewandter Sitz für das Kind wird auch als Reboarder bezeichnet.
  3. In die Normgruppe II fallen Rückhalteeinrichtungen, die für Kinder zwischen 15 und 25 Kilogramm geeignet sind.
  4. Die vierte und letzte Gruppe, Normgruppe III betrifft Kinder zwischen 22 und 36 Kilogramm.

Die Gruppen II und III enthalten beispielsweise sogenannte Sitzerhöhungen.

Praktische Helfer: Zubehör für den Transport von Gegenständen

Der Pkw dient vielen Benutzern nicht nur als Vehikel, mit dem sie von einem Ort zum anderen gelangen. Das Fahrzeug erlaubt es außerdem, Gegenstände an den gewünschten Ort zu befördern. Allerdings wird in solchen Fällen für das Auto das entsprechende Zubehör notwendig. In diesem Kontext kann zwischen dem Transport im und dem außerhalb des Pkw unterschieden werden.

So wird beispielsweise eine Handyhalterung im Innenraum des Fahrzeugs angebracht. Auch der Kofferraum bietet die Möglichkeit, Gepäck von A nach B zu befördern. Doch gerade wenn es um eine größere Menge oder sperrige Gegenstände geht, wird entsprechendes Autozubehör benötigt.

Eine Dachbox beispielsweise schafft Stauraum für Gepäck außerhalb des Pkw. Gerade für die Fahrt in den Urlaub ist eine solche Vorrichtung sehr praktisch. Weiteres Zubehör für das Autodach stellt ein Dachträger dar. Er ermöglicht z. B. den Transport von Skiern, kann jedoch ebenso zur Befestigung einer Dachbox dienen.

Speziell für das Mitführen von Fahrrädern sind Fahrradträger konzipiert. Dieses Autozubehör kann unter anderem auf dem Dach oder an der Anhängerkupplung befestigt werden. Auf diese Weise ist der Ausgangspunkt einer Radtour bequem zu erreichen. Vor allem, wenn Sie häufig solche Ausflüge unternehmen wollen, ist es sinnvoll, dieses Autozubehör zu kaufen.

Navigation auf der Strecke: Orientierung während der Fahrt

Solange es keine Strecke ist, die sie regelmäßig nutzen, sind Autofahrer auf Orientierungshilfen angewiesen. Der Klassiker ist die Straßenkarte, die üblicherweise vom Beifahrer gelesen wird. Doch existieren inzwischen Alternativen.

Navigationsgeräte ersparen das Hantieren mit dem Autoatlas. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch auch ohne Beifahrer eine Orientierung möglich wird. Neben dem reinen Navigationsgerät gibt es auch Autoradios, welche eine Navi-Funktion besitzen.

Fahrzeugzubehör wie die Einparkhilfe kann Unfälle verhindern.

Fahrzeugzubehör wie die Einparkhilfe kann Unfälle verhindern.

Unterstützung bei der Navigation ist auch in anderen Situationen hilfreich, etwa beim Einparken. Bei diesem Autozubehör geht es auch um eine Verringerung der Unfallgefahr. Denn gerade beim rückwärts Einparken kann es zum Touchieren eines anderen Fahrzeugs kommen. Mittels Sensoren erkennt das System der Einparkhilfe, wann der Abstand zu einem Hindernis gefährlich gering ist. Daraufhin wird der Autofahrer durch ein akustisches Signal gewarnt.

Eine besondere Form der Einparkhilfe stellt die Rückfahrkamera dar. Diese wird in der Regel hinten am Fahrzeug angebracht. Auf einem Bildschirm im Vorderteil des Autos – z. B. am Armaturenbrett – kann der Fahrer auf diese Weise sehen, welche Hindernisse sich direkt hinter dem Pkw befinden.

Doch Autozubehör für das Einparken muss nicht zwangsläufig der Unfallvermeidung dienen, sondern kann lediglich zum Komfort beitragen. Auch ein Garagentoröffner ist in gewissem Sinn eine Einparkhilfe.

Mit einem solchen Gerät lässt sich das Tor der Garage per Knopfdruck aus dem Auto öffnen. Allerdings ist dafür ein Garagentorantrieb notwendig, welcher dieselbe Frequenz wie der Garagentoröffner aufweist.

Eine spezielle Art der Orientierungshilfe für Autofahrer ist der Radarwarner. Dieses Gerät warnt vor Blitzern, die mit Radar funktionieren. Dadurch ist der Kfz-Führer in der Lage, sein Fahrverhalten rechtzeitig den geltenden Vorschriften anzupassen – falls das nötig sein sollte -, um ein Bußgeld, Punkte im Fahreignungsregister und ein Fahrverbot zu vermeiden.

Es gibt bei Radarwarnern jedoch einen schwerwiegenden Nachteil: Die Benutzung und auch das Mitführen während der Fahrt sind in Deutschland gemäß § 23 Absatz 1b StVO verboten. Wird bei einer Kontrolle ein Radarwarner im Pkw entdeckt, droht für dieses Autozubehör ein Bußgeld von 75 Euro. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg. Eine legale Form der Nutzung ist in der Regel die Blitzerabfrage vor der Fahrt.

Information und Unterhaltung während der Fahrt: Radio und Kommunikation

Vor allem auf langen Strecken bietet ein Autoradio willkommene Unterhaltung in Form von Musik und anderen Sendungen. Doch dient dieses Autozubehör nicht nur der Zerstreuung. Nachrichten informieren die Hörer über die aktuellen Ereignisse in der Welt.

Noch interessanter für Autofahrer dürften jedoch Meldungen über die Verkehrslage sein. Dazu zählen unter anderem Staumeldungen, aber z. B. auch Warnungen vor Hindernissen auf der Fahrbahn. Daher ist ein Autoradio eine sinnvolle Investition, denn es kann dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden. Durch Warnungen vor Blitzern haben Autofahrer außerdem die Chance, einem eventuellen Bußgeldbescheid zu entgehen. Gleichzeitig trägt das dadurch an die Vorschriften angepasste Fahrverhalten zur Verkehrssicherheit bei.

Neben den herkömmlichen Modellen gibt es auch Autoradios mit Bluetooth. Diese können ohne Kabel mit MP3-Playern oder Handys verbunden werden. Alternativ dazu ist auch ein FM-Transmitter möglich. Ein DAB-Autoradio (DAB steht für „Digital Audio Broadcasting“) bietet noch bessere Tonqualität und zusätzliche Informationen zu den empfangenen Programmen.

Auch während der Fahrt wollen viele Autobesitzer nicht auf das Telefonieren verzichten. Die Nutzung eines Handys beim Fahren ist jedoch gesetzlich verboten. In § 23 Absatz 1a StVO heißt es:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.

Doch eine Freisprecheinrichtung (z. B. mit Bluetooth) ermöglicht es, während des Autofahrens legal zu telefonieren. Die Hände können dabei am Steuer bleiben, sodass die Kontrolle über das Fahrzeug nicht vernachlässigt wird.

Für ein langlebiges, sicheres Auto: Wartung und Reparatur

Für die Wartung des Pkw ist Zubehör wie z. B. Motoröl nötig.

Für die Wartung des Pkw ist Zubehör wie z. B. Motoröl nötig.

Damit ein Auto lange funktionstüchtig bleibt, muss es regelmäßig gewartet werden. Dazu gehört unter anderem das Nachfüllen und Wechseln von Motoröl. Dieses erfüllt wichtige Funktionen. So sorgt es beispielsweise für eine Reduzierung der Reibung von Motorteilen. Außerdem kühlt es sie auch, wenn sie sich während der Fahrt erhitzen.

Für den Reifenwechsel ist ebenfalls Autozubehör notwendig. Ein Wagenheber beispielsweise ermöglicht es, den Pkw aufzubocken, sodass das Rad entfernt und ein neues angebracht werden kann. Es gibt verschiedene Arten von Wagenhebern, darunter den Stempelwagenheber, den Scherenwagenheber und den Luftkissen-Wagenheber. Um die Radschrauben am neuen Rad korrekt anzuziehen, wird ein Drehmomentschlüssel benötigt.

Ist der Pkw beschädigt, besteht für den Besitzer die Möglichkeit, seinen fahrbaren Untersatz in eine Werkstatt zu bringen. Die Alternative dazu stellt die selbst durchgeführte Reparatur dar. Für Arbeiten an der Unterseite des Autos ist eine Auffahrrampe oder eine Hebebühne erforderlich. Mit einer Auffahrrampe können außerdem Fahrzeuge in einen Anhänger verladen werden – etwa ein Motorrad oder ein Mofa.

Autofahrer müssen damit rechnen, dass ihr Fahrzeug eine Panne haben kann. Mit einem Abschleppseil kann das liegengebliebene Fahrzeug durch ein anderes Kfz zur nächsten Werkstatt transportiert werden. Daher ist es sinnvoll, immer ein Abschleppseil im Pkw mitzuführen. Sind beim Pannenauto allerdings die Bremsen defekt, muss stattdessen eine Abschleppstange verwendet werden.

Sauber soll es sein: Reinigung von innen und von außen

Wer seinen Wagen oft benutzt, wird vermutlich auch Interesse daran haben, dass dieser gut gepflegt aussieht. Auch für die Autopflege wird Zubehör benötigt, wenn der Halter des Fahrzeugs diese eigenhändig erledigen will. Wichtiges Autozubehör für den Innenraum stellt z. B. der Autostaubsauger dar. Einige Modelle beziehen ihre Energie über einen eingebauten Akku, sodass sie beim Staubsaugen nicht an eine Steckdose angeschlossen werden müssen. Wenn die Sitze im Auto mit einer Ledergarnitur bezogen sind, empfiehlt sich die Anwendung von Lederpflegemittel.

Weitaus zahlreicher als die Kfz-Zubehörteile für die Autopflege im Innern des Fahrzeugs, sind die Mittel für die Pflege der äußeren Karosserie. Dazu zählen z. B. Autopolitur, Autoshampoo, Felgenreiniger, Autowachs und die Autowaschbürste. Doch viel wichtiger ist ein Bestandteil des Pkw, der ebenfalls für die Reinigung zuständig und gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 40 Absatz 2 StVO): Der Scheibenwischer.

Dieses Autozubehör ermöglicht dem Fahrer nämlich bei Regen oder Schneefall eine ausreichende Sicht auf die Fahrbahn, sodass er Hindernisse rechtzeitig erkennen kann. Deshalb spielen Scheibenwischer eine essentielle Rolle für die Verkehrssicherheit. Aus diesem Grund ist es ratsam, diese zu wechseln, sobald ihre Funktion beeinträchtigt ist.

Mit einer Autowaschbürste und Autoshampoo kann sich der Kfz-Besitzer die Fahrt in die Waschanlage sparen. Um den Lack des Pkw wieder zum Glänzen zu bringen, eignet sich Autopolitur. Diese kaschiert außerdem kleinere Kratzer. Das Auftragen von Autowachs hingegen dient der Prävention. Durch die Versiegelung des Lacks soll dieser vor Beschädigungen geschützt werden.

Für Felgen gibt es spezielle Reinigungsmittel zu kaufen. Diese Bestandteile des Rads sind durch ihre Nähe zum Boden erheblichen Verschmutzungen ausgesetzt.

Schutz vor Diebstahl, Unfällen und Beschädigung: Sicherheit für Mensch und Auto

Dieses Raubtier hält sich gerne im Motorraum von Kfz auf - Zubehör, das ihn abschrecken soll, wird Marderschreck genannt.

Dieses Raubtier hält sich gerne im Motorraum von Kfz auf – Zubehör, das ihn abschrecken soll, wird Marderschreck genannt.

Autozubehör beinhaltet unter anderem auch Vorrichtungen, die der Diebstahlsicherung dienen. Ein Beispiel dafür ist die Lenkradkralle. Diese blockiert das Lenkrad und erschwert dadurch die Entwendung des Fahrzeugs. Doch nicht nur Autodiebe sind eine Gefahr für den eigenen Pkw.

Ein kleines Raubtier wird von Kfz-Besitzern als Bedrohung wahrgenommen; der Marder richtet durch Kabelverbiss Schäden im Motorraum an. Besonders oft betroffen sind unter anderem Zündkabel, Kunststoffschläuche, Dämmmaterial und Stromleitungen. Daher sind bei „Besuchen“ von Mardern für das Auto besondere Zubehörteile notwendig, welche die Tiere vertreiben können.

In die Rubrik „Marderschreck“ fallen unter anderem Geräte, die Ultraschall aussenden. Diese Töne sind so hoch, dass sie für Menschen nicht hörbar sind. Andere Abwehrgeräte arbeiten mit Elektroschock.

Übrigens: Da der Marder dem Jagdrecht unterliegt, darf er nicht getötet werden – dafür ist ein Jagdschein nötig.

Der Sicherheitsaspekt betrifft jedoch nicht nur das Auto, sondern auch dessen Insassen. So ist ein Verbandskasten für jeden Pkw Pflicht. Bei einem Unfall kann damit vor Ort Erste Hilfe geleistet werden. Um die Gefahr eines Unfalls zu verringern, gibt es den sogenannten Alkoholtester. Mit diesem Gerät kann der Benutzer seinen Promillewert ermitteln. Dadurch ist derjenige in der Lage, zu beurteilen, ob er noch Auto fahren darf.

Wollen Kfz-Führer nach einem Unfall ihre Unschuld beweisen, bietet sich die Installation einer sogenannten Dashcam an. Dieser Begriff setzt sich aus den englischen Bezeichnungen „dash board“ (Armaturenbrett) und „camera“ (Kamera) zusammen. Eine solche Videokamera kann z. B. an der Windschutzscheibe angebracht werden und filmt aus der Sicht des Fahrers den Straßenverkehr vor dem Auto.

Doch der Einsatz von Dashcams ist in Deutschland problematisch. Die Zulassung der Aufnahmen als Beweismittel ist umstritten, da permanente Videoaufzeichungen nicht mit dem Datenschutzrecht vereinbar sind.

Gesetzlich vorgeschriebenes Autozubehör

Es gibt für den Pkw Zubehör, welches durch das Gesetz unter bestimmten Umständen vorgeschrieben ist. Die Anschaffung dieser Bestandteile ist demnach für jeden Autofahrer verpflichtend. So ist Autozubehör in Form eines Verbandskastens laut § 35h Absatz 1 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in jedem Pkw mitzuführen. Dieser Verbandskasten muss Folgendes enthalten:

  • Ein Verbandpäckchen (K), ein Verbandpäckchen (DIN 13151-G), zwei Verbandpäckchen (DIN 13151-M)
  • Ein Heftpflaster (5 m x 2,5 cm, DIN 13019-A), ein 14-teiliges Set von Fertigpflastern
  • Vier Wundschnellverbände (10 cm x 6 cm, DIN 13019-E)
  • Zwei Feuchttücher
  • Eine Erste-Hilfe-Broschüre
  • Vier Einmalhandschuhe (DIN EN 455)
  • Ein Verbandtuch (40 cm x 60 cm, DIN 13152-BR), ein Verbandtuch (60 cm x 80 cm; DIN 13152-A)
  • Eine Erste-Hilfe-Schere (DIN 58279-A 145)
  • Eine Rettungsdecke (210 cm x 160 cm)
  • Sechs Kompressen (10 cm x 10 cm)
  • Zwei Dreiecktücher (DIN 13 168-D)
  • Zwei Fixierbinden (DIN 61634-FB-6), drei Fixierbinden (DIN 61634-FB-8)
Wenn kein Verbandskasten im Pkw vorhanden ist, wird ein Verwarngeld von 5 Euro fällig.
Winterreifen stellen Autozubehörteile dar, die bei Glätte auf den Straßen Pflicht sind.

Winterreifen stellen Autozubehörteile dar, die bei Glätte auf den Straßen Pflicht sind.

Ein Kindersitz hingegen ist nur Vorschrift, wenn das mit dem Auto beförderte Kind jünger als zwölf Jahre ist oder kleiner als 1,5 m. Die Missachtung dieser Regelung kann mit einem Bußgeld von 30 Euro geahndet werden.

Auch Winterreifen am Auto sind vorgeschrieben. Gemäß § 2 Absatz 3a StVO müssen sie bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ aufgezogen werden. Ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht wird in der Regel mit einem Bußgeld in der Höhe von 60 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg sanktioniert.

Gesetzlich verbotenes Autozubehör

Im Gegensatz zu den bisher genannten Beispielen gibt es Autozubehör, dessen Nutzung unter gewissen Umständen strafbar ist. Das trifft z. B. auf die sogenannten Radarwarner zu. Laut § 23 Absatz 1b StVO ist es nämlich verboten, solche Geräte im Fahrzeug mitzuführen:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte).

Findet die Polizei bei einem Autofahrer einen Radarwarner, muss dieser mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Allerdings ist es nicht verboten, sich mithilfe dieser Vorrichtung vor dem Beginn der Fahrt über Radarfallen zu informieren.

Eine legale Art der Informationsbeschaffung während der Fahrt stellt das Radiohören dar. Dort werden Blitzerwarnungen veröffentlicht.

Verfasse einen neuen Kommentar