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Babyschale Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Sichere Fahrt für und mit dem Nachwuchs

Immer wieder wird die Babyschale in einem Test überprüft, um das Produkt sicherer zu machen.

Immer wieder wird die Babyschale in einem Test überprüft, um das Produkt sicherer zu machen.

Ist bereits vor der Geburt des Babys klar, dass die glücklichen Eltern das Kleine oftmals beim Autofahren mitnehmen, ist ein Autositz für das Kind erforderlich. Laut Gesetz müssen nämlich Kinder bis zum Erreichen des 12. Lebensjahres in einem Kindersitz mitfahren.

Eine Babyschale ist für Kinder mit einem Gewicht bis maximal 13 Kilogramm geeignet. Dies erreichen sie etwa ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren. Einen guten Babysitz erkennen Sie daran, dass er ECE-Prüfnummern besitzt.

Außerdem muss die beste Babyschale noch weitere Anforderungen erfüllen. Immerhin sollte der Nachwuchs sicher transportiert werden. Bei hohen Geschwindigkeiten können lockere Autositze das Baby im Fahrzeug herumschleudern, was zu verheerenden Konsequenzen führen kann.

Die beste Babyschale aus dem Test im Überblick:

Babyschalen-Test: Was sollte geprüft werden?

Ihr Baby ist in den ersten Monaten am empfindlichsten. Der Körper und besonders das Köpfchen müssen ausreichend geschützt sein. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Prüfnummern, die dem Verbraucher anzeigen, ob die Babyschale im realen Test besteht. Die Wirtschaftskommission für Europa führte zum Beispiel eine Richtlinie ein, die den Babysitz fürs Auto sicherer machen soll. Mehr Informationen dazu finden Sie im folgenden Ratgeber.

Die verschiedenen Arten von Kindersitzen

Komfort ist ein wichtiges Babyschalen-Test-Kriterium, schließlich sollen auch längere Autofahrten mit einem kleinen Kind möglich sein.

Komfort ist ein wichtiges Babyschalen-Test-Kriterium, schließlich sollen auch längere Autofahrten mit einem kleinen Kind möglich sein.

Kindersitze können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Dabei sind besonders die folgenden Attribute für die Einteilung wichtig:

  • Körpergröße
  • Alter des Kindes
  • Gewicht des Kindes
  • Befestigungssystem

Am verbreitetsten ist die Unterscheidung nach dem Gewicht des Kindes. Vor einigen Jahr gab es fünf Klassen; nun sind es nur noch vier. Die Klasse 0 für Kinder bis 10 Kilogramm entfiel und wich der Klasse 0 plus für Kinder mit einem Gewicht bis maximal 13 Kilogramm.

Danach folgen die Klassen I (9 bis 18 Kilogramm), II (15 bis 25 Kilogramm) und III (22 bis 36 Kilogramm). Neben diesen vier Arten gibt es zusätzlich eine Gruppe, die sich als Kombination zwischen den unterschiedlichen Klassen herauskristallisiert hat: I, II, III.

Sie ist universal für Kinder mit einem Gewicht von 9 bis 36 Kilogramm geeignet. Hierbei sollten Sie jedoch auf Sicherheit achten. Oftmals locken die Hersteller damit, dass diese besondere Gruppe in vielen unterschiedlichen Fahrzeugmodellen schnell festgemacht werden kann. Jedoch ist es besser, wenn Kindersitz und Auto gut zueinander passen.

Das sind die unterschiedlichen Sitztypen:

  • Babyschale
  • Kindersitz
  • Sitzerhöhung

Auch wenn in einem Babyschalen-Test alle Modelle überprüft werden sollten, soll nachfolgend lediglich die erste Gruppe erläutert werden. Informationen über die beiden anderen Klassen können in gesonderten Ratgebern nachgelesen werden. So gibt es beispielsweise auch eine Kindersitz-Kaufberatung auf Vergleichssieger.bussgeldkatalog.org.

Der Autositz fürs Baby

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) verpflichtet Autofahrer dazu, Kinder in geeigneten Sitzeinrichtungen mitzunehmen. In Artikel 1a steht dazu:

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die den […] Anforderungen genügen und für das Kind geeignet sind. (Quelle: § 21 Abs. 1a S. 1 StVO)

Die Anforderungen hierfür beschreibt eine EU-Richtlinie. Sie erlaubt Kindersitze mit folgenden Prüfnummern:

  • UNECE-R 44/03 und 04
  • UNECE-R 129

Am 9. Juli 2013 trat die neue UNECE-Regelung in Kraft. Mit der Nummer 129 versehen, gilt sie für Kinderrückhalteeinrichtungen, die mit Isofix und i-Size ausgestattet bzw. ausgelegt sind. Allgemein gibt es drei verschiedene Befestigungssysteme für einen Babysitz für das Auto:

  • Zweipunktgurt
  • Dreipunktgurt
  • Isofix-System

Babyschalen mit einem Isofix-System nach UNECE-R 129 sind die sichersten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Der ADAC und die Stiftung Warentest testen fast jährlich einige Kindersitze. Im Sommer 2014 schnitten sogar zwei Drittel der Autositze fürs Baby im Test gut ab. Im Sommer 2015 führte der ADAC ein neues Prüfverfahren ein, bei dem sich herausstellte, dass jeder sechste Kindersitz mangelhaft ist und vier sogar durchfielen. Von diesen vier enthielten drei Schadstoffe, die gefährlich für ein Baby sind. Informieren Sie sich also vorher über das favorisierte Modell.

Babyschale mit Isofix

Der Autositz für das Baby sollte Isofix-Haken besitzen, damit das i-Size-System verwenden können

Der Autositz für das Baby sollte Isofix-Haken besitzen, damit das i-Size-System verwenden können

Isofix wurde entwickelt, um eine Fehlbenutzung zu minimieren. Das Bundesamt für Straßenwesen legte im Jahr 2006 einen Bericht vor, der zeigt, dass lediglich 35 Prozent der Kinder in Fahrzeugen richtig gesichert sind.

Verbraucher sind meist überfordert mit Kindersitzen und wissen nicht, wie sie ihr Kind richtig angurten sollen. Aus diesem Grund trat die neue EU-Richtlinie Mitte 2013 in Kraft. Sie ergänzte die vorherigen Befestigungssysteme mit einem noch sicheren Verfahren: Isofix und i-Size.

Isofix bezeichnet zwei Befestigungspunkte im Fahrzeug, die genormt sind. Neuere Kfz besitzen diese Haken auf dem Rücksitz. Auf ihnen steht meist das Wort „IsoFIX“. Bei manchen Fahrzeugen ist noch ein weiterer Punkt vorhanden, der sich Top Tether nennt. Dies ist ein dritter Haltegurt, der eine Alternative zum Stützfuß bildet. Die Halterung ist meist auf der Hutablage oder im Kofferraum zu finden. Babyschalen mit Isofix schneiden in einem Test häufig gut ab, da sie eine höhere Sicherheit gewährleisten.

In einem Babyschale-Test sollten außerdem rückwärtsgerichtete Modelle besser bewertet werden, da diese sicherer sind. Außerdem lässt die neue EU-Richtlinie UNECE-R 129 lediglich rückwärts- oder seitwärtsgerichtete Kinderrückhaltesysteme für Kinder bis 15 Monate zu. Die bisherigen Richtlinien 44/03 und 44/04 sind zwar immer noch gültig, dennoch bieten sie nicht so viel Sicherheit.

Bereits im Jahr 2014 schwappten die ersten Fahrzeuge auf den Markt, die über i-Size-Systeme verfügen. Sie wurden nach der UNECE-Regelung 14 und 16 zugelassen und besitzen Sitzplätze für Universal-Isofix-Systeme.

Die neue EU-Richtlinie bestimmt, dass der Babysitz für das Auto nun größenbasiert ist. Damit kann der Wechsel von Babyschale zu Kindersitz und später zu Sitzerhöhung individueller gestaltet werden. Auf der Babyschale finden Sie die empfohlene Körpergröße, die der Hersteller so bestimmt hat.

Zusätzlich ist noch das maximale Gewicht des Kindes angegeben. Die neue EU-Richtlinie bestimmt zudem, dass die Babyschalen den Test der passiven Sicherheit durchlaufen haben; das bedeutet, dass sie ebenfalls bestens gegen einen Seitenanprall geschützt sind.

Was ein Vergleichssieger in einem Babyschale-Test beweisen muss

Die Kategorie 0 plus sollte erst dann gewechselt werden, wenn das Kind mit dem Kopf über die Babyschale ragt. Sollten Sie bereits vorher den Babysitz für Ihr Auto wechseln, kann dies bei einem Unfall verheerende Folgen haben.

Für Babys bis zu einem Alter von drei Monaten ist eine Babywanne angebracht. Jeder Babyschale-Test sollten beachten, dass Kleinkinder in dem Alter noch liegen sollten, da ihre Wirbelsäule noch nicht besonders stabil ausgebildet ist.

Auch Babywannen müssen ein ECE-Prüfsiegel besitzen! Achten Sie also auf die Prüfnummern ECE-R 44/03 oder 04.

Die Autositze für das Baby sollten aber wirklich nur dann zum Transport genutzt werden, wenn die Autofahrten nicht verhindert werden können. In den ersten drei Monaten ist die Belastung im Falle eines Unfalls sehr groß, weshalb beispielsweise der ADAC hiervon abrät.

Auch die Babyschale ist nicht für regelmäßige Fahrten gedacht. Aus diesem Grund sollten Sie diese Fahrten, wenn möglich, vermeiden. Hören Sie auch auf Ihr Kind. Auch der Babyschale-Vergleichssieger ist nicht das richtige, wenn sich Ihr Baby hier nicht wohl fühlt. Oftmals signalisiert Ihnen Ihr Kind dies durch Schreien oder pausenloses Quängeln.

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