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Dachträger Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

In einem Dachträger-Test sollten verschiedene Produkte miteinander verglichen werden

In einem Dachträger-Test sollten verschiedene Produkte miteinander verglichen werden

Egal, ob Sommer- oder Winterurlaub: Der Platz im Kofferraum ist schnell erschöpft. Wo sollen die Skier oder das Snowboard hin? Passt das Schlauchboot noch ins Auto? So kann die Stimmung bereits vor dem Familienausflug getrübt werden.

Ein Gepäckträger für das Auto fungiert als Grundträger für beispielsweise Dachboxen und ist dabei eine gute Alternative, um den Stauraum des Kofferraumes aufzustocken. Doch er muss sicher sein. Dies ermöglichen nicht zuletzt DIN- und ISO-Normen sowie GS-Prüfsiegel.

Da Dachträger in vielen Formen zum Kauf bereitstehen, können auch Wagenbesitzer einen solchen erwerben, wenn sie keine Halterung ab Werk besitzen. Da es aber verschiedene Modelle und Herstellerfirmen gibt, soll der folgende Ratgeber Ihnen zeigen, auf welche Prüfkriterien Sie bei einem Dachträger-Test achten sollten und erklären, welche Art für Ihr Fahrzeug geeignet ist.

Die besten Dachträger aus dem Test im Überblick:

Gepäckträger fürs Auto – Welcher ist der beste?

Um Fahrräder zu transportieren, gibt es drei verschiedene Systeme: Kupplungsträger, Heckträger, aber auch Dachträger. Letzteres soll in diesem Ratgeber besonderer Aufmerksamkeit zuteilwerden. Die Prüforganisationen Stiftung Warentest und ADAC gaben den Modellen in ihrem Dachträger-Test meist schlechtere Noten. Das liegt jedoch daran, dass es auf dem Markt viele Produkte gibt, die in puncto Sicherheit immer wieder schlecht abschneiden. Um diese von den guten Produkten zu unterscheiden, soll Ihnen der nachfolgende Ratgeber zeigen, worauf es bei Dachträgern ankommt.

Dach, Heck oder Kupplung?

Im Urlaub ist ein Gepäckträger fürs Auto wichtig

Im Urlaub ist ein Gepäckträger fürs Auto wichtig

Bevor Sie den nächsten Urlaub planen, sollten Sie sich fragen, welches Modell Sie bevorzugen. Dies ist aber auch eine Frage des Kfz-Modells. Denn nicht jeder Gepäckträger kann an jedes Auto angebracht werden. Manchmal ist die Montage vom Grundträger oder etwaigem Zubehör schwierig, weshalb Sie Dachträger-Tests nutzen sollten, um die verschiedenen Modelle besser miteinander vergleichen zu können.

Grundsätzlich werden diese drei Typen unterschieden:

  • Heckträger: Dieser Träger wird an der Heckklappe befestigt. Die Stiftung Warentest bemängelt, dass diese Art die Heckpartie beschädigen können sowie Beulen entstehen können. Der Heckträger ist jedoch schnell montiert und günstig in der Anschaffung.
  • Kupplungsträger: Er wird direkt auf der Anhängerkupplung befestigt. Bei der Wahl eines solchen Trägers wird das Fahrzeug ebenfalls hecklastig; jedoch liegen die Fahrräder im Windschatten, weshalb der Luftwiderstand sehr gering ist. Kupplungsträger sind preisintensiv und benötigen eine Anhängerkupplung.
  • Dachträger: Diese Träger werden am Dach des Kfz montiert. Aufgrund des vermehrten Luftwiderstandes kann es zu einem höheren Spritverbrauch kommen. Dachträger sind jedoch vergleichsweise günstig.

Die ersten beiden Typen sind eher für Fahrräder gedacht, wohingegen Autodachträger auch mittels Dachboxen weitere Gegenstände transportieren können. Aus diesem Grund greifen viele Fahrzeugbesitzer auf diesen Trägertypen zurück.

Einige Fahrzeugmodelle besitzen jedoch schon von Werk aus eine sogenannte Reling. Damit werden Streben bezeichnet, die über die gesamte Dachlänge angebracht sind. Quer von ihnen können Dachboxen, Skier oder andere Gegenstände befestigt werden.

Sollte Ihr Fahrzeug keine Reling besitzen, gibt es nicht nur Dachträger zu kaufen, die ohne eine Reling auskommen. Sie können zudem Ihr Auto nachrüsten lassen. Ein Großteil der Herstellerfirmen bietet dies an. Steht der Autokauf noch bevor, achten Sie auf diese Nachrüstbarkeit.

Auto und Dachträger darauf: Welche Arten es gibt

Um in einem Dachgepäckträger-Test die vielen verschiedene Arten miteinander verglichen zu können, sollten Sie die verschiedenen Bezeichnungen kennen, denn auf dem Markt gibt es diverse Bezeichnungen für Dachträger. Die Hersteller benennen sie mit modernen Bezeichnungen. Dabei gibt es seit Jahren drei unterschiedliche Typen von Dachträgern fürs Auto:

  • Dachträger für Autos mit Dachreling
  • Dachträger für Autos mit Regenrinne
  • Dachträger für Autos ohne Reling und ohne Regenrinne

Wer einen Kombi fährt, besitzt meist eine Reling, die er mit einem Träger versehen kann. Diese werden als Relingträger bezeichnet. Von ihnen gibt es ebenfalls verschiedene Typen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass Ihre gewünschte Dachbox zur Relingart passt. Lassen Sie sich einfach am besten von einem Fachmann beraten.

Dachträger für die Regenrinne werden, wie der Name es bereits vermuten lässt, an der Regenrinne des Autos angebracht. Ist diese nicht vorhanden, ist ein Nachrüsten dieser schier unmöglich. Achten Sie auch darauf, dass der Dachträger Sicherheit bietet und besonders flexibel ist. Besonders letzteres ist dann wichtig, wenn Sie neben den Fahrrädern auch Skier oder Surfbretter transportieren wollen.

Besitzt Ihr Fahrzeug jedoch keine Dachreling und auch keine Regenrinne, gibt es auch hierfür Lösungen. Spezielle Dachträger, für die eine Reling nicht vonnöten ist, machen es möglich. Sie können entweder die Dachträger für das Auto in die Türen klemmen oder Produkte kaufen, die spezielle Füße besitzen, die in integrierte Aufnahmepunkte im Dach passen.

Auto und Dachträger: Das ist zu beachten

Der Autodachträger muss eine Dachbox aushalten können

Der Autodachträger muss eine Dachbox aushalten können

Autodachträger müssen richtig genutzt werden. Aus diesem Grund hat die Stiftung Warentest einige Punkte aufgestellt, die einen korrekten Umgang sicherstellen. Möchten Sie beispielsweise Lackkratzer vermeiden, ist Sauberkeit wichtig. Die Stellen, an denen der Gepäckträger mit dem Auto in Berührung kommt, müssen sauber sein. Dies sorgt auch für eine optimale Befestigung.

Möchten Sie mit Ihrem Kfz eine Waschanlage oder Waschstraße befahren, muss der Dachträger inklusive Dachbox abmontiert werden. Handelt es sich jedoch um eine Dachreling, ist dies nicht nötig.

Eine korrekte Beladung ist vonnöten. Da der Autodachträger über ein Eigengewicht verfügt, müssen Sie dieses immer einberechnen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Fahrzeugbesitzer die maximal unterstützte Dachlast nicht überschreiten möchte. Wenn Sie Dachträger in einem Test miteinander vergleichen, sollten Sie darauf achten.

Hierbei gilt: Inhalt plus Eigengewicht der Dachbox plus Gewicht der für das Auto konzipierten Dachträger darf nicht größer sein als die maximale Dachlast. Diese entnehmen Sie am besten Ihren Fahrzeugpapieren bzw. den Herstellerangaben zum Fahrzeug.

Achten Sie zudem auf die maximale Höhe des Fahrzeugs. Diese darf inklusive Dachladung nicht mehr als vier Meter betragen. Achten Sie auch auf die Daten der montierten Reifen. Halten Sie das erhöhte Gewicht aus?

Dachgepäckträger bestehen nur dann den Test in der Praxis, wenn Sie die DIN 75302 besitzen sowie ein GS-Zeichen tragen. Die DIN-Norm zeigt, dass der Autodachträger auf verschiedene Sicherheits- und Qualitätsstandards geprüft wurde.

Das GS-Zeichen ist freiwillig und nicht obligatorisch. Das deutsche Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) schreibt vor, dass das Zeichen nur dann verwendet werden darf, wenn es sich um Produkte handelt, die bereits „verwendungsfertig“ sind. Das bedeutet, dass nach der Herstellung keine weiteren Teile eingefügt werden müssen.

Besitzt der favorisierte, für das Auto hergestellte Dachgepäckträger ein solches Zeichen, bedeutet das,

  • dass der Träger eine positive Baumusterprüfung durchlief.
  • dass die Produktion des Trägers des bestimmten Unternehmens regelmäßig überwacht wird.

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