Gartenpumpe im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 5. August 2019

Alles für den Garten: Welche Wasserpumpe wird Ihr Vergleichssieger?

Wollen Sie bspw. eine Dusche in Ihrem Garten, ist die Wasserpumpe im eigenen Test optimalerweise selbst auszuprobieren.

Wollen Sie bspw. eine Dusche in Ihrem Garten, ist die Wasserpumpe im eigenen Test optimalerweise selbst auszuprobieren.

Die Sommer werden immer heißer und immer länger – so scheint es zumindest und die Wissenschaft gibt uns Recht. Viele von uns müssen dann in der Hitze schwitzen – dennoch haben wir dabei in der Regel die Möglichkeit, uns mit genügend Wasser, Eis und Klimaanlagen auf ein erträgliches Maß herunterzukühlen.

Die Natur – speziell unsere Gärten in diesem Kontext – können sich nicht einfach in das kühle Innere eines Hauses flüchten oder ein Eis nach dem anderen schlabbern. Jeder Gartenbesitzer muss sich also meist Gedanken machen, wie er sein Fleckchen Erde mit ausreichend Wasser versorgt. Eine praktische Handlung in dieser Hinsicht wäre es, eine Gartenpumpe zu kaufen.

Aber welches ist die beste Gartenpumpe für Ihre Zwecke? Wie Sie das herausfinden, indem Sie einen eigenen kleinen Gartenpumpe-Test durchführen, das wollen wir in diesem Ratgeber zeigen.

Die besten Gartenpumpen aus dem Test im Überblick

Vor Ihrem Test zur Gartenpumpe: Was genau suchen Sie eigentlich?

Bevor Sie sich auf die Suche nach der für Sie passenden Pumpe machen, ist es zunächst wichtig einzugrenzen, welchen Zweck genau Sie verfolgen. Suchen Sie ausschließlich eine Pumpe zur Gartenbewässerung in Ihrem Test? Damit lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen sparen Sie sich die Kosten für das Leitungswasser, wenn Sie Regenwasser aus Ihrem Brunnen abpumpen, zum anderen hat das Regenwasser sowieso mehr Nährstoffe als Leitungswasser, die gut für die Pflanzen sind.

Beschäftigen Sie sich jedoch genauer mit der Gartenpumpe in Ihrem Test, werden Sie feststellen, dass Sie auch darüber hinaus die Wasserkosten in Ihrem Haushalt senken können, indem Sie bspw. die Sanitäranlagen mit dem abgepumpten Wasser versorgen. Oder vielleicht brauchen Sie einfach nur ein Gerät, um Ihren Pool zu befüllen und zu entleeren? Im Folgenden werden wir daher die verschiedenen Arten der Gartenpumpen für Ihren Test und Vergleich (zumindest in der Theorie für Ihre Vorüberlegungen) näher beleuchten.

Die wichtigsten Kategorien bei Pumpen

Welche Gartenpumpe wird Ihr Testsieger, um Ihr eigenes Fleckchen Erde zu versorgen?

Welche Gartenpumpe wird Ihr Vergleichssieger, um Ihr eigenes Fleckchen Erde zu versorgen?

Die beiden Hauptkategorien teilen sich in Saugpumpen und Tauchpumpen.

  • Tauchpumpe: Diese Variante wird ins Wasser getaucht, wobei übrigens etwas Wasser verdrängt wird, was Sie insbesondere bei kleinen Tanks bedenken sollten. Sie kann die Flüssigkeit aus den Tiefen des Behälters an die Oberfläche transportieren.
  • Saugpumpe: Diese Pumpe steht außerhalb des Wassers und holt dieses mithilfe eines Saugschlauches zu dem gewünschten Standort. Bei Ihrem Vergleich der Gartenpumpen sollten Sie auch darauf achten, über welchen Höhenunterschied das Wasser befördert werden kann. Außerdem wichtig: Soll die Gartenpumpe selbstansaugend in Ihrem Test sein oder nicht? Auch hier muss unterschieden werden, denn die nicht selbstansaugende Variante muss vor Inbetriebnahme eigenhändig mit Wasser befüllt werden.

Die Tauchpumpen im Detail: Welche gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist Ihr Vorhaben entscheidend dafür, welche Gartenpumpe in Ihrem Test unter die Lupe genommen werden soll. Der Zweck bestimmt über die Art der Pumpe. Daher stellen wir Ihnen verschiedene Kategorien der Tauchpumpe nun genauer vor.

Na­me & Be­schrei­bungVor­tei­leNach­tei­leEig­nung
Klar­was­ser­pum­pe
  • für das Be­we­gen von gro­ßen Was­ser­men­gen kon­zi­piert

  • kön­nen Was­ser fast kom­plett ab­tra­gen


  • für ei­ne Gar­ten­pum­pe re­la­tiv güns­tig

  • lei­se

  • we­nig Was­ser bleibt üb­rig

  • nicht für Be­wäs­se­rungs­sys­te­me ge­eig­net

  • ge­ring­er Druck

  • Ab­pum­pen bei Über­schwem­mun­gen

  • Aus­pum­pen von Be­cken bzw. Pools

  • För­de­rung von Re­gen- oder Grund­was­ser

Tauch­druck­pumpe
  • dem Na­men nach eine Tauch­pum­pe, die mit Druck ar­bei­tet
  • ho­her Druck

  • für Be­wäs­se­rungs­sys­te­me ge­eig­net

  • we­nig Was­ser bleibt üb­rig


  • wich­tig für Ih­ren Gar­ten­pum­pe-Test: teu­rer als re­gu­lä­re Tauch­pum­pe
  • Aus­pum­pen von Tei­chen oder Pools

  • zur Be­wäs­se­rung des Gar­tens z. B. über den Ra­sen­spren­ger

  • För­de­rung von Grund­was­ser

Schmutz­was­ser­pum­pe
  • zur Ent­sor­gung von ver­schmutz­tem Was­ser

  • grö­ße­re Öff­nung am Bo­den, um gro­be Schmutz­par­ti­kel zu sau­gen

  • ho­he För­der­leis­tung

  • Trans­port von schmut­zi­gem Was­ser

  • bis zu 40 mm Korn­grö­ße beim Was­ser­trans­port mög­lich

  • et­wa zwei Zen­ti­me­ter Was­ser bleibt üb­rig
  • Ein­satz in Über­schwem­mungs­ge­bie­ten

  • zum Lee­ren von Bau­gru­ben

Tief­brun­nen­pum­pe
  • zum Trans­port von kla­rem Was­ser ab etwa acht Me­ter Ein­tauch­tie­fe

  • schma­le Form passt in en­ge Gru­ben

  • Ar­beit un­ter ho­hem Druck mög­lich

  • für tie­fe Was­ser­quel­len

  • für schma­le Ein­las­sun­gen

  • recht teu­er

  • ge­rin­ge­re För­der­leis­tung als bei ei­ner re­gu­lä­ren Kla­rwas­ser­pum­pe

  • für Be­wäs­se­rungs­an­la­gen z. B. ü­ber den Ra­sen­spren­ger

  • bei ho­her Was­ser­ein­tauch­tie­fe zum Ein­satz

Re­gen­fass­pum­pe
  • auf die Ver­wen­dung mit Re­gen­fäs­sern zu­ge­schnit­ten

  • Rohr­lei­tung ist oben an der Pum­pe an­ge­bracht und ragt aus Re­gen­fass he­raus – kein Bü­cken beim Be­fül­len der Gieß­kan­ne

  • ein­fach­ste Va­ri­an­te für Ih­ren Gar­ten­pum­pe-Test

  • güns­tig

  • ge­eig­net für die Be­wäs­se­rung des Gar­tens

  • Sie müs­sen kei­nen Brun­nen boh­ren

  • auf Re­gen­was­ser an­ge­wie­sen
  • Ab­fül­len des Was­sers aus dem Re­gen­fass in die Gieß­kan­ne

  • An­schluss an Ra­sen­spren­ger zur groß­flä­chi­gen Be­wäs­se­rung mög­lich

Bevor Sie eine Gartenpumpe kaufen, überlegen Sie, wofür Sie diese wirklich brauchen, z. B. für die Gartenbewässerung.

Bevor Sie eine Gartenpumpe kaufen, überlegen Sie, wofür Sie diese wirklich brauchen, z. B. für die Gartenbewässerung.

Saugpumpen: Varianten dieser Gartenpumpe im Vergleich

Saugpumpen sind geeignet, falls Sie Ihr neustes Freizeit-Zubehör nicht ins Wasser, sondern an einem anderen Ort in Ihrem Garten aufstellen wollen. Drei Modelle gibt es zu unterscheiden.

Na­me & Be­schrei­bungVor­tei­leNach­tei­leEig­nung
Jet­pum­pe
  • in der Re­gel mit Be­zeich­nung „Gar­ten­pum­pe“ gleich­ge­stellt

  • ro­bust und ein­fach ge­baut, da­für meist auch recht sper­rig

  • we­nig Ver­schleiß, da sich im In­ne­ren nur we­nig be­weg­li­che Ein­zel­tei­le be­fin­den

  • bei Be­darf kann au­to­ma­ti­sche Steu­er­ein­heit nach­ge­rüs­tet wer­den


  • oft­mals laut und sper­rig

  • in der Re­gel kei­ne au­to­ma­ti­sche Steu­er­ung


  • Be­fül­len von Pools, Be­cken, Teichen

  • Gar­ten­be­wäs­se­rung


Haus­was­ser­werk
  • das Haus­was­ser kann durch kos­ten­lo­ses Grund- oder Re­gen­was­ser er­setzt wer­den

  • kaum Ver­schleiß

  • we­nig Strom­ver­brauch

  • au­to­ma­ti­sche Ak­ti­vie­rung, so­bald Druck­ver­lust ent­steht

  • im Gar­ten­pum­pe-Test be­ach­ten: Er­satz­tei­le oft recht teu­er

  • Druck­schwan­kun­gen

  • im Ernst­fall sind Re­pa­ra­tu­ren meist auf­wen­dig

  • Gar­ten­be­wäs­se­rung

  • Was­ser­ver­sor­gung der Sa­ni­tär­an­la­gen


Haus­was­ser­au­to­mat
  • Jet­pum­pe mit elek­tro­ni­scher Steu­er­ein­heit – wird au­to­ma­tisch ak­ti­viert, so­bald Was­ser ent­nom­men wird

  • Druck wird durch Schau­fel­rä­der er­zeugt

  • kei­ne Druck­schwan­kun­gen

  • schnel­ler Druck

  • sehr laut

  • sehr teu­er

  • auch bei klei­nen Men­gen wird Pum­pe ein­ge­schal­tet

  • Ra­sen­spren­ger

  • Be­trei­ben von Be­wäs­se­rungs­sys­te­men

  • Be­fül­len von Tei­chen, Pools etc.

Worauf sollten Sie bei der Wasserpumpe für Ihren Garten im eigenen Test achten?

Was muss Ihr persönlicher Testsieger können? Eine Gartenpumpe, die den Pool befüllt, muss sich nicht für die Bewässerung eignen.

Was muss Ihr persönlicher Vergleichssieger können? Eine Gartenpumpe, die den Pool befüllt, muss sich nicht für die Bewässerung eignen.

Haben Sie sich nun entschieden, welche Art der Gartenpumpen im eigenen Test untersucht bzw. verglichen werden sollen, müssen Sie sich nun über die wichtigsten Kaufkriterien im Klaren werden. Dazu können Sie sich an unserer folgenden Liste orientieren, die Sie mit Erläuterungen zu den jeweiligen Punkten versorgt.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass Sie nicht unbedingt die Pumpe mit dem niedrigsten Preis wählen. Diese stammen meist von No-Name-Anbietern, die im Ruf stehen, keine lang haltbaren Produkte herzustellen. Darüber hinaus sind hier oftmals keine Ersatzteile erhältlich, falls die Pumpe den Geist aufgibt. Achten Sie daher beim Kauf immer zumindest auf die Materialqualität, den empfohlenen Verwendungszweck sowie die technischen Leistungsmerkmale.

Das Wichtigste zur Fördermenge

Dieser Teil bei Ihrem Gartenpumpe-Test ist relativ einfach: Schauen Sie in den Leistungsdaten des Geräts nach den Angaben zur maximalen Fördermenge. Dabei nicht vergessen, die Maßeinheit zu beachten – manchmal wird die Leistung in Liter pro Minute, andere Male pro Sekunde angegeben.

Beachten Sie außerdem: Je größer die Förder- bzw. Ansaughöhe ist (also der Höhenunterschied, über den das Wasser transportiert werden soll), desto geringer fällt die Fördermenge aus. Die Angaben auf der Verpackung beziehen sich auf den Optimalfall.

Die Förderhöhe erklärt

Dies bezeichnet die Strecke, über welche die Pumpe das Wasser von der Quelle bis zur Entnahmestelle transportieren kann. Teil davon ist auch die Ansaughöhe bzw. –tiefe. Sie beschreibt den höchstmöglichen Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und dem Schaufelrad der Pumpe. Dieses Kriterium ist nur bei Saugpumpen relevant, da Tauchpumpen im Wasser stehen und die Flüssigkeit nicht über mehrere Meter hinweg befördern müssen.

Die Förderhöhe lässt sich an folgendem Beispiel verdeutlichen: Ihr Brunnen hält in sieben Metern Tiefe Wasser. Die Entnahmestelle befindet sich drei Meter entfernt. Die Förderhöhe Ihrer Pumpe muss also mindestens zehn Meter betragen.

Was hat es mit der Eintauchtiefe auf sich?

Wollen Sie sich in Ihrem Gartenpumpe-Test nur auf Saugpumpen konzentrieren, ist dieser Punkt für Sie unwichtig. Bei der Eintauchtiefe geht es darum, welchen Druck die Pumpe aushält. Auch eine gute Gartenpumpe wird nicht mehr ordentlich arbeiten können, falls der Druck, der durch die Wassermassen auf sie wirkt, zu groß ist.

Elektronik oder Benzin: Kraftstoff der Gartenpumpe in Ihrem Test

Die Gartenpumpe mit Benzin im eigenen Test zu untersuchen, lohnt sich vor allem, wenn Sie keinen Stromanschluss im Garten haben.

Die Gartenpumpe mit Benzin im eigenen Test zu untersuchen, lohnt sich vor allem, wenn Sie keinen Stromanschluss im Garten haben.

Hinsichtlich der Leistung sind die mit Elektronik betriebenen Pumpen mit den Benzinern vergleichbar. Welchen Kraftstoff Sie wählen, ist letztendlich vom Standort des Geräts abhängig. Zwar ist die Elektronikpumpe leiser, die Betriebskosten sind geringer und sie muss nicht gewartet werden, allerdings ist diese immer abhängig von einem Stromanschluss im Garten. Bei einer Benzin-Pumpe ist dies nicht erforderlich.

Wie viel Duck ist erforderlich?

Je höher der Druck, den eine Gartenpumpe aufbauen kann, desto stärker ist natürlich der Wasserstrahl am Ende der Leitung. Wichtig ist dies vielleicht, wenn Sie in Ihrem Haus die Sanitäranlagen über ein solches Gerät versorgen wollen.

Ausschlaggebend für den tatsächlichen Druck ist am Ende allerdings auch die Förderhöhe und die Strecke, über die das Wasser transportiert werden muss.

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