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Getriebeöl im Test 2022: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 19. November 2022

Mit dem richtigen Getriebeöl läuft alles wieder wie geschmiert!

Was ist zu beachten, wenn Sie Getriebeöl kaufen?
Was ist zu beachten, wenn Sie Getriebeöl kaufen?

In einem Getriebe greifen verschiedene Maschinenteile ineinander. Das führt zu einem konstanten Aneinanderreiben und mit der Zeit zu Verschleiß. Um Ihr Getriebe zu schützen, sollten Sie deshalb unbedingt Getriebeöl benutzen. Dieses beugt nicht nur dem Verschleiß vor, sondern sorgt auch für eine Kühlung des Getriebes und verhindert Korrosion.

Wie das Motoröl muss auch das Getriebeöl in Ihrem Fahrzeug regelmäßig gewechselt werden, um keine Schäden zu riskieren. Allerdings sollten Sie einiges beachten, wenn Sie neues Getriebeöl kaufen möchten. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Kriterien und geben Ihnen Tipps für Ihren persönlichen Getriebeöl-Test.

Die besten Getriebeöle aus dem Test im Überblick

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Achten Sie darauf, das richtige Getriebeöl zu kaufen!

Je nach Getriebeart wird die Maschinerie unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und muss unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Um diesen gerecht zu werden, gibt es verschiedene Sorten Getriebeöl, die sich in ihrer Zusammensetzung voneinander unterscheiden. Es ist von großer Wichtigkeit, dass Sie nur solches Öl verwenden, das für Ihr Fahrzeug bzw. dessen Getriebe geeignet ist, andernfalls riskieren Sie Schäden. Ehe Sie also ein bestimmtes Getriebeöl einem Test unterziehen, sollten Sie einen Blick in das Benutzerhandbuch Ihres Fahrzeugs werfen. Dort steht drin, welchen Typ Öl Sie brauchen.

GL-1 bis GL-5: Die Klassifizierung von Getriebeöl nach API

Eine Möglichkeit, das richtige Getriebeöl für Ihr Fahrzeug zu finden, ist die Klassifizierung des American Petroleum Institute (API), welche international verwendet wird. Hier werden die verschiedenen Getriebeöle in sogenannte GL-Klassen eingeteilt, wobei „GL” für „gear lubricant” (zu deutsch: „Getriebeschmiermittel”) steht.

Getriebeöl kaufen: Was hat es mit der API-Klasse auf sich?
Getriebeöl kaufen: Was hat es mit der API-Klasse auf sich?

Jede API-Klasse eignet sich für eine andere Art von Getriebe:

  • Ein Getriebeöl der Klasse GL-1 wird vor allem für Schaltgetriebe mit geringer Belastung und niedriger Gleitgeschwindigkeit verwendet.
  • GL-2-Öle sind für höher belastete Schneckengetriebe in Kfz-Achsen geeignet.
  • Getriebeöle der Klasse GL-3 können Sie für Schalt- und Kegelradgetriebe von Lkw verwenden, sofern deren Drehzahlanforderungen nicht zu hoch sind. Außerdem eignen sie sich für Nebenantriebe und Achsen mit Schrägverzahnung.
  • GL-4-Öl können Sie verwenden, wenn Ihr Fahrzeug über ein hochbelastetes Schaltgetriebe oder ein mildes Hypoidgetriebe mit leichtem Achsversatz verfügt.
  • Ein Getriebeöl der Klasse GL-5 eignet sich für Schaltgetriebe mit der höchstmöglichen Belastung sowie für stark belastete Hypoidgetriebe mit großem Achsversatz.

Die meisten Pkw-Getriebe benötigen Öl der Klassen GL-3 oder GL-4. Achten Sie hier auf die Angaben des Fahrzeugherstellers, ehe Sie ein Getriebeöl einem Test unterziehen, und lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, ein höherwertiges Getriebeöl, wie etwas GL-5, zu verwenden. Dies kann die Reibung innerhalb Ihrer Schaltung so stark verringern, dass die Synchronringe durchrutschen und das ganze Getriebe lahmgelegt wird. Vermeiden Sie es außerdem, Getriebeöle verschiedener API-Klassen miteinander zu vermischen.

Achten Sie auf die Viskosität des Getriebeöls!

Nicht nur das API hat eine Klassifizierung von Getriebeöl vorgenommen, sondern auch die Society of Automotive Engineers (SAE). Deren Normung richtet sich nicht nach der Zusammensetzung der verschiedenen Getriebeöle, sondern nach deren Viskosität, also den Fließeigenschaften.

Wenn Sie ein bestimmtes Getriebeöl in Ihren Test aufnehmen, wird Ihnen möglicherweise eine recht kryptische Angabe wie zum Beispiel „SAE 80W-90” begegnen. Die Zahl vor dem „W” gibt an, wie sich das Getriebeöl bei Kälte verhält. Je kleiner diese ist, um besser lässt sich das Öl bei niedrigen Temperaturen einsetzen. Die Zahl hinter dem „W” steht wiederum für die Fließeigenschaften bei Wärme. Ist diese Zahl hoch, ist das Öl besonders stark belastbar.

Auch hier sollten Sie auf die Herstellerangaben zu Ihrem Fahrzeug achten, um das richtige Getriebeöl zu kaufen. Ist die Viskosität nämlich zu niedrig, erhöht sich der Verschleiß Ihres Getriebes. Ist sie hingegen zu hoch, muss das Getriebe stärker arbeiten und kann sich erhitzen.

FAQ: Getriebeöl

Wie teuer ist Getriebeöl?

Dies kommt vor allem auf die Größe des Kanisters an. Der Literpreis liegt in der Regel im Bereich von 8 bis 18 Euro und hängt vor allem von der Marke ab. Eine Übersicht über verschiedene Getriebeöle einschließlich Preisen finden Sie in dieser Tabelle.

Was bedeutet eine Angabe wie „GL-4” bei Getriebeöl?

Getriebeöle können in die sogenannten GL-Klassen GL-1 bis GL-5 eingeordnet werden. Jede Klasse unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung und eignet sich sich für eine bestimmte Art von Getriebe. Es ist wichtig, dass Sie nur die GL-Klasse verwenden, die der Hersteller Ihres Fahrzeugs vorgibt. Eine vereinfachte Übersicht über die GL-Klassen finden Sie hier.

Welches Getriebeöl eignet sich für mein Fahrzeug?

Das können Sie dem Benutzerhandbuch Ihres Fahrzeugs entnehmen. Achten Sie hierbei besonders auf die erforderliche API-Klasse und die Viskosität.

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