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Gitarrenverstärker im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Wo spielt die Musik? Auf den Einsatzort kommt es an

Den für Sie optimalen Gitarrenverstärker können Sie im eigenen Test ermitteln.

Den für Sie optimalen Gitarrenverstärker können Sie im eigenen Test ermitteln.

Ein Gitarrenverstärker verstärkt den Klang einer Gitarre abhängig davon, ob es sich um eine Akustik- oder E-Gitarre handelt, auf andere Art: Bei ersterer soll der Klang in der Regel möglichst neutral verstärkt werden, wohingegen der Sound der E-Gitarre maßgeblich durch den Verstärker oder „Amp“ (engl.: amplifier) beeinflusst wird. Ein Akustikgitarren-Verstärker ist im Test, den Sie zur Entscheidungsfindung durchführen, daher nicht zu berücksichtigen, wenn Sie eine E-Gitarre spielen.

Generell gilt, dass Sie jeden Gitarrenverstärker dazu nutzen können, alleine zuhause zu üben. Für Bandproben und Konzerte in kleinen Clubs ist hingegen nicht jeder Verstärker ebenso gut geeignet. Unter diesen Modellen kann wiederum nicht jeder Verstärker auch für den Einsatz auf großen Bühnen genutzt werden.

Unter Berücksichtigung des Einsatzgebietes ist es daher sinnvoll, verschiedene Modelle vor dem letztendlichen Kauf zunächst einem persönlichen Gitarrenverstärker-Test zu unterziehen. Gitarrenverstärker, die sich im Test für Sie persönlich bewähren, müssen hierbei nicht zwingend die teuersten Modelle namhafter Hersteller wie etwa Marshall, Blackstar oder Fender sein.

Ein Bass-Verstärker ist aus technischer Sicht nichts anderes als ein Gitarrenverstärker, bietet aber andere klangliche Einstellungsmöglichkeiten. Auch der Lautsprecher ist auf tiefere Frequenzen ausgelegt.

Die besten Gitarrenverstärker aus dem Test im Überblick:

So können Sie Ihren persönlichen Gitarrenverstärker-Vergleichssieger ermitteln

Ob Einsteiger oder Profi-Musiker: Einen Gitarrenverstärker braucht jeder, der eine E-Gitarre spielt. Vor dem letztendlichen Kauf müssen Sie allerdings einige Überlegungen anstellen: Welche Musikrichtung spielen Sie? Brauchen Sie den Amp zum Üben oder für die Bühne? Sollen Verstärker und Lautsprecher getrennt oder gemeinsam verbaut sein? Bevorzugen Sie Röhren- oder Transistor-Verstärker? Wie viel Leistung brauchen Sie? Diese Fragen können einen Anfänger schnell überfordern. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten, bevor Sie mehrere Gitarrenverstärker im persönlichen Test miteinander vergleichen.

Wer braucht welchen Verstärker?

Ein Akustik-Gitarrenverstärker sollte im Test nicht berücksichtigt werden, wenn Sie eine E-Gitarre spielen.

Ein Akustik-Gitarrenverstärker sollte im Test nicht berücksichtigt werden, wenn Sie eine E-Gitarre spielen.

Suchen Sie einen Verstärker für zuhause, für den Proberaum oder für die Bühne, sollten Sie zunächst einmal ganz praktisch denken, bevor Sie einen Gitarrenverstärker-Vergleich aus technischer Sicht anstellen. Verstärker tauchen in recht unterschiedlichen Maßen und Gewichtsklassen auf. Wird er die meiste Zeit im Proberaum stehen, kann er ruhig etwas größer und schwerer sein. Wollen Sie ihn aber häufiger transportieren, etwa um bei Freunden Musik zu machen, ist ein handlicherer Gitarrenverstärker eine Empfehlung wert. Eventuell wäre dann auch ein batteriebetriebener Mini-Verstärker für Ihre Gitarre ausreichend.

Wollen Sie verschiedene Gitarrenverstärker einem Test unterziehen, sollten Sie beachten, dass verschiedene Musikrichtungen nach verschiedenen Amps verlangen. Spielen Sie Rock, muss der Verstärker für die E-Gitarre in Ihrem Test etwa einen kräftigen, verzerrten Klang liefern. So ein Sound wäre bei Jazz hingegen nicht wünschenswert: Hier brauchen Sie einen unverzerrten Klang. Unterschiedliche Bauarten von Gitarrenverstärkern sind daher unterschiedlich gut für bestimmte Musikrichtungen geeignet.

Verschiedene Bauarten von Amps: Combo & Topteil

Grundsätzlich unterscheidet man zwei wichtige Gehäusetypen, wenn man von Verstärkern spricht. Zunächst gibt es den Combo-Verstärker oder Combo, der sich dadurch auszeichnet, dass sich Verstärker und Lautsprecher ein Gehäuse teilen. Unterziehen Sie Combo-Gitarrenverstärker einem Test, müssen Sie beachten, dass Sie beim Transport alle Komponenten gleichzeitig bewegen müssen. Bei großen Geräten kann daher ein hohes Gewicht anfallen. Combos für Einsteiger sind allerdings meist im Bereich zwischen fünf und zehn Kilogramm zu finden.

Eine Unterart des Combos ist der Mini-Gitarrenverstärker. Im persönlichen Test werden Sie feststellen, dass sich so ein Modell sowohl mit Batterien als auch über Steckdosenanschluss betreiben lässt. Mit seinem geringen Gewicht von etwa einem Kilogramm und seinem ebenfalls im Vergleich zum großen Verstärker deutlich geringeren Preis eignet sich ein Mini-Gitarrenverstärker für Anfänger ebenso wie für generelle Outdoor-Aktivitäten.

Fortgeschrittene und professionelle Musiker benutzen häufig Topteile. Diese meist besonders leistungsfähigen Verstärker werden an eine Lautsprecher-Box angeschlossen. Zwar bietet ein Topteil eine große Klangvielfalt, die auch auf großen Bühnen gut zur Geltung kommt, aber in der Regel sind nicht nur die besten Verstärker dieser Bauart mit hohen Kosten verbunden.

Röhre, Transistor oder Modeling-Verstärker?

Bester Gitarrenverstärker für zuhause: Ein Modell, das über Kopfhörer spielbar ist, hält wütende Nachbarn fern.

Bester Gitarrenverstärker für zuhause: Ein Modell, das über Kopfhörer spielbar ist, hält wütende Nachbarn fern.

Elektronenröhren und Transistoren dienen jeweils der Verstärkung des Gitarren-Signals. Egal, ob Sie ein Topteil oder einen Gitarrenverstärker-Combo im Test favorisieren: In jedem Modell werden entweder Röhren oder Transistoren verarbeitet. Eine Ausnahme bildet nur der Modeling-Verstärker. Ein Transistorverstärker ist einem Röhrenverstärker für die Gitarre im Test vorzuziehen, wenn Sie ein möglichst wartungsarmes Gerät auswählen wollen.

Gitarren-Röhrenverstärker können im Test, den Sie durchführen, durch ihr warmes, rundes Klangspektrum überzeugen. Häufig hören aber nur professionelle Musiker den Unterschied zu einem modernen Transistor-Gitarrenverstärker. Eine Röhre kann im Test möglicherweise aber überzeugen, weil ihre Endstufenverzerrung besonders druckvoll ist, was ideal für Rock und Metal ist.

Grundsätzlich sind Elektronenröhren aber wesentlich weniger langlebig als Transistoren. Nicht nur werden sie während des Betriebs heiß, sondern brennen auch irgendwann durch. Je mehr Leistung ein Amp hat, desto mehr Röhren wird er verbrauchen. Transistoren haben hingegen nicht nur eine höhere Lebenserwartung, sondern sind auch deutlich günstiger. Unterziehen Sie verschiedene Gitarrenverstärker einem persönlichen Test, der insbesondere den Kostenfaktor berücksichtigt, ist ein Transistorverstärker die bessere Wahl.

Ein Modeling-Verstärker kann durch digitale Technik den Klang zahlreicher Röhren- oder Transistorverstärker imitieren. Dadurch können Anfänger den Sound verschiedener Amps kennenlernen, müssen aber nur ein Gerät kaufen.

Mehr Leistung ist nicht immer besser

Die Leistung eines Verstärkers wird in Watt angegeben. Je mehr Watt er hat, desto mehr kann er das Signal der Gitarre verstärken. Gleichzeitig kann er das Signal bei höherer Wattzahl auch mit hoch eingestellter Lautstärke sauber wiedergeben. Beachten Sie, bevor Sie einen E-Gitarren-Verstärker auswählen, im Test aber, dass ein leistungsstarkes Gerät eine bestimmte Lautstärke braucht, um einen satten Sound zu erzeugen. Orientieren Sie sich daher etwa an folgenden Werten, die für verschiedene Einsatzzwecke geeignet sind:

  • Zuhause bzw. zur Übung: 5 bis 15 Watt
  • Proberaum bzw. Konzerte in kleinen Clubs: 30 bis 60 Watt
  • Konzerte auf mittleren und großen Bühnen: 50 bis 100 Watt

Leistungsstarke Amps sind für zuhause beispielsweise nicht geeignet, weil Sie hier nicht die Möglichkeit haben, die benötigte Lautstärke auszureizen – zumindest nicht, wenn Sie Wert auf ein friedliches Zusammenleben mit Ihren Nachbarn legen. Hat Sie ein leistungsschwächerer Gitarrenverstärker im persönlichen Test bei geringer Lautstärke überzeugt, ist er aber gut zum Üben in Ihrer Wohnung geeignet. Verfügt ein Röhrenverstärker allerdings über einen zuschaltbaren Powersoak, kann die Leistung hiermit verringert werden.

Für mittlere Anforderungen können auch 15 bis 50 Watt reichen, wenn es sich bei dem Gerät um einen Röhrenverstärker handelt.

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