Lenkradkralle Test 2017: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Mehr Sicherheit auf dem Parkplatz

Was sollte bei einer Lenkradkralle in einem Test geprüft werden?

Was sollte bei einer Lenkradkralle in einem Test geprüft werden?

Jeder Autofahrer kennt vermutlich die Angst vor dem Autoklau. Doch nicht nur Türschließsysteme können Autofahrer zusätzlich absichern. Auch Einrichtungen wie Park- oder Lenkradkrallen können das geliebte Kfz vor unbefugter Benutzung absichern.

Im Ratgeber auf bussgeldkatalog.org erfahren Sie, worauf Sie bei einer Lenkradkralle fürs Auto achten sollten, warum die Diebstahlsicherung für den Wagen so wichtig ist und auf welche Kriterien eine Lenkradkralle in einem Test geprüft werden sollte.

Erfahren Sie außerdem: Lenkradschloss fürs Auto – Wie können Sie einen eigenen Lenkradkralle-Test durchführen um Ihren persönlichen Lenkradkralle-Vergleichssieger zu ermitteln?

Die besten Lenkradkrallen aus dem Test im Überblick

Wichtig in einem Test: Beweist jede Lenkradkralle ein guter Zusatzschutz fürs Auto zu sein?

Autofahrer haben laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die Pflicht, ihr Fahrzeug ausreichend gegen die unbefugte Benutzung Dritter abzusichern. So soll auch verhindert werden, dass das Fahrzeug für strafbare Handlungen missbraucht wird. Hierzu genügen in der Regel die Sicherungseinrichtungen ab Werk – Wegfahrsperre, Türschlösser & Co. Doch viele Fahrer möchten sich auch zusätzlich absichern. Dies kann durch eine Lenkradkralle gewährleistet werden. Erfahren Sie im Ratgeber, worauf bei diesen Einrichtungen zu achten ist.

Wie funktioniert eine Lenkradkralle?

Es finden sich auf dem Markt unterschiedliche Systeme, mit deren Hilfe das Entwenden des Fahrzeuges erschwert werden kann. Eine Lenkradkralle sperrt dabei in der Regel die Funktion der Lenkung. Das Lenkrad ist blockiert und kann nicht verwendet werden.

Dabei kann eine Eisenstange mit Haken – einer Brechstange ähnlich – in dem Steuerelement Anbringung finden. Die Lenkradsperre wird dann auf die jeweilige Lenkradgröße angepasst und gegebenenfalls zusätzlich über ein Schloss gesperrt.

Achten Sie in einem eigenen Lenkradkralle-Test darauf, dass die Lenkradsperre in der Länge für Ihr Lenkrad ausreicht.

Es finden sich jedoch auch noch abweichende Systeme. Die klassische Lenkradkralle läuft über eine Verbindungsstange, die sich zwischen Bremspedal und Lenkrad befindet. Diese Stangenverbindungen können so zeitgleich das Lenkrad sperren und eine Benutzung des Pedals unterbinden.

Der Lenkradkralle-Vergleichssieger von Disklok zeigt sich dabei in besonderer Form. Dieser Lenkradschutz ist abweichend keine eigentliche Kralle mehr, sondern umschließt, einem Diskus gleich, das komplette Lenkrad.

Oftmals jedoch ist nicht nur der offensichtliche Sicherheitsgedanke beim Kauf einer Lenkradkralle von Interesse. Gelegenheit macht Diebe. Durch die Anbringung einer Lenkradkralle kann der Fahrzeughalter den Anschein erwecken, dass der Autodiebstahl mit einigen Hindernissen einhergehen würde. Dies allein kann potentielle Diebe bereits abschrecken.

Worauf sollten Sie bei einer Lenkradkralle achten?

Lenkradkralle mit Alarm: Für das Lenkrad kann auch eine Kralle mit einem Alarm gekauft werden. Der Nachteil liegt jedoch darin, dass die Auto-Lenkradkralle vorwiegend bei Berührung der Kralle ein Alarmsignal auslöst, die Abmontage jedoch nicht unterbindet. Außerdem kann die Lenkradkralle auch bei schon leichten Erschütterungen auslösen. Die mitgelieferte Fernbedienung sollte aus diesem Grunde für derartige Sicherungen vor dem Einsteigen in das Fahrzeug betätigt werden.

Neben der rein abschreckenden Wirkung, stellt sich für den Autofahrer auch oftmals die Frage nach der schnellen Anbringung. Möchten Sie sich nicht erst umständlich mit der Technik vertraut machen oder lange probieren, bis die Lenkradkralle angebracht ist, sollten Sie auf ein leicht zu montierendes Modell zurückgreifen. Es sollte jede Lenkradkralle in einem Test beweisen, dass sie sich leicht montieren lässt.

Die beste Lenkradkralle aus einem Test nutzt schließlich nichts, wenn der Fahrer durch komplizierte Montagesysteme zu faul ist, sie anzubringen.

In einem Test sollten gute Lenkradkrallen sich zusätzlich abschließen und fixieren lassen.

In einem Test sollten gute Lenkradkrallen sich zusätzlich abschließen und fixieren lassen.

Neben der Montage sollten Sie sich jedoch auch fragen, worauf Sie besonders großen Wert legen. Steht für Sie die Abschreckung im Vordergrund oder der tatsächliche Nutzen? Soll die Lenkradkralle in erster Linie der Abschreckung dienen, genügt oftmals ein einfaches Modell. Möchten Sie jedoch auf die zusätzliche Sicherungsfunktion nicht verzichten, bietet sich ein stabileres und komplexeres Modell an.

Die Ausrichtung ist dann auch eine Frage des Preises: Für die reine Abschreckung finden Sie bereits eine Lenkradkralle mit Kosten um die 15 Euro. Sichere Systeme schlagen jedoch mit höheren Summen zu Buche. Doch der Schutz vor dem Autodiebstahl ist stets eine lohnende Investition.

Vor allem auf die Verriegelung der Lenkradkralle durch ein Schloss sollten Sie in diesem Falle achten. Auch wenn sich das Schloss von Dieben leicht öffnen ließe, schreckt die zusätzlich benötigte Anstrengung oftmals auch Diebe ab. Je mehr Zeit für den Diebstahl verwendet werden muss, desto größer die Gefahr, dabei ertappt zu werden.

Ein Lenkradkralle-Vergleichssieger sollte nicht nur Schutz vor dem unbefugten Gebrauch bieten: Auch der Airbag sollte vor Diebstahl abgesichert sein. Nicht jeder Dieb hat es auf das Auto abgesehen, manchmal zielen Langfinger auch nur auf einzelne Fahrzeugkomponenten wie Autoradio und Airbags ab. Die Lenkradkralle sollte sich in einem Test also nicht nur durch die besonders abschreckende Wirkung auszeichnen, sondern auch durch den doppelten Schutz vor Auto- und Airbagdiebstahl.

Lenkradkrallen bestehen häufig aus hochwertigem Stahl – gegebenenfalls mit Kunststoff überzogen. Das feste Material verhindert das leichte Aufbrechen oder Aufschneiden der Konstruktion. Wenn Sie Lenkradkrallen in einem Test prüfen, sollten Sie daher unbedingt auf die Stabilität des Materials achten.

Welche Sicherungssysteme gibt es noch fürs Auto?

Schon ab Werk haben die meisten Pkw heutzutage zahlreiche Sicherungssysteme, die vor unbefugter Benutzung schützen sollen. Hierzu zählen insbesondere die Türverriegelung und die elektronische Wegfahrsperre. An älteren Fahrzeugen können Sie die Wegfahrsperre auch nachrüsten lassen.

Mittlerweile sind alle in der EU zugelassenen Neufahrzeuge mit einer Wegfahrsperre ausgerüstet. Zieht der Autofahrer den Schlüssel, wird diese in der Regel aktiviert. Die automatische Wegfahrsperre blockiert die Lenkung und die Motorensteuerung. Ohne den Zündschlüssel kann das Fahrzeug in der Regel nicht in Gang gesetzt werden.

Neben den integrierten Schutzmaßnahmen gegen Diebstahl und unbefugte Nutzung finden sich am Markt neben Lenkradsperren und -krallen auch noch andere Systeme, die der zusätzlichen Absicherung dienen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Parkkralle bzw. Autokralle
  • Ventilwächter
  • Gangschaltungssperre
  • GPS-Diebstahlschutz
  • Diebstahlschutz mit Navischutz oder für das Autoradio

Die Parkkralle hat gegenüber der Lenkradsperre einen wesentlichen Nachteil: Die Montage ist in der Regel eher umständlich und eignet sich meist nur bei längerem Parken.

Ventilwächter werden auf die Reifenventile aufgebracht. Wird das Auto in Gang gesetzt, lassen sie automatisch die Luft aus den Rädern ab. Das Fahren ist so erschwert. Problem hierbei: Die Ventilwächter unterscheiden nicht zwischen befugter oder unbefugter Benutzung. Vergessen Sie einmal die Abmontage der Sicherungen, können auch Sie das Auto nicht mehr nutzen.

Die Gangschaltungssperre blockiert durch Anbringung die Schaltung des Autos. Dadurch ist das Fahren nicht mehr möglich. Nachteil: Diese Sicherungssysteme lassen sich in der Regel leicht umgehen.

Lenkradkralle: Auch ein Diebstahlschutz fürs Autoradio kann kombiniert werden.

Lenkradkralle: Auch ein Diebstahlschutz fürs Autoradio kann kombiniert werden.

Der GPS-Diebstahlschutz funktioniert über den Einbau von zusätzlichen GPS-Sendern im Fahrzeug. Doch dienen die Sender weniger der eigentlichen Diebstahlsicherung fürs Auto, als dem Wiederauffinden bereits gestohlener Kfz.

In einem Test sollte eine Lenkradkralle zeigen, dass sie auch Diebstahlschutz für Autoradios bietet. In vielen Fällen wird hierbei eine zusätzliche Metallstange an der Lenkradsperre angebracht. Am Ende der Stange befindet sich eine Platte, die vor dem Autoradio liegt. Auch für das im Fahrzeug integrierte Navigationssystem eignet sich dieser zusätzliche Diebstahlschutz im Auto.

Diese Kriterien sollte eine Lenkradkralle in einem Test unter Beweis stellen:

  • leichte Montage
  • besonders abschreckende Wirkung
  • Anbringung an zahlreiche Automodelle möglich
  • Ein Lenkradkralle-Vergleichssieger sollte außerdem über zusätzlichen Schutz für den Airbag verfügen
Der Kauf einer Lenkradkralle kann sich schnell auszahlen. Schon allein die Abschreckung kann in vielen Fällen den Diebstahlversuch unterbinden.

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