Lupenbrille-Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Gitte, letzte Aktualisierung am: 10. August 2019

Lupenbrille – das praktische Helferlein für Feinarbeit

Millimeterarbeit ist angesagt? Unterziehen Sie Ihre Lupenbrille einem Test.

Millimeterarbeit ist angesagt? Unterziehen Sie Ihre Lupenbrille einem Test.

Ist Millimeterarbeit angesagt, stoßen unsere Augen oft an ihre Grenzen, weil die wichtigen Details zu klein sind, um sie zu erkennen. Natürlich gibt es zahlreiche Hilfsmittel, derer Sie sich in so einem Fall bedienen können, doch auch diese eignen sich nicht für jede Feinarbeit: Eine Lupe muss gehalten werden, womit Sie nur noch eine Hand für Ihre Arbeit frei haben, und eine Tischlupe funktioniert nur bei Objekten, die klein bzw. schmal genug sind, um sie darunter zu halten.

Erfüllen beide Geräte nicht Ihre Ansprüche, sollten Sie einmal eine Lupenbrille einem Test unterziehen, ob diese sich für Ihre Zwecke eignet. Sie wird wie eine normale Brille aufgesetzt und die Vergrößerungslinse befindet sich direkt vor dem Auge. Dadurch haben Sie nicht nur beide Hände frei, sondern können auch jedes nur erdenkliche Objekt genauestens betrachten, wie z. B. Wandmalereien, Textilien oder das Innere einer Uhr. Wir verraten Ihnen, was Sie beachten sollten, wenn Sie eine Lupenbrille kaufen möchten.

Die besten Luppenbrillen aus dem Vergleich im Überblick

Nehmen Sie Ihre Brille vor dem Kauf genauestens unter die Lupe!

Um die erforderliche Präzision für Ihre Arbeit an den Tag zu legen, sollten Sie unbedingt die für Sie beste Lupenbrille finden. Die Zahnmedizin z. B. setzt auf besonders hochwertige Modelle, die nicht nur äußerst stabil und robust sind, sondern auch sehr starke Vergrößerungen ermöglichen. Dementsprechend hoch ist allerdings auch der Preis: Möchten Sie eine Lupenbrille für einen Zahnarzt kaufen, müssen Sie mit vierstelligen Beträgen rechnen.

Sind Sie hingegen Hobbybastler oder wollen Sie einfach nur einen Splitter aus der Haut entfernen, muss es kein teures Profi-Modell sein. Dennoch sollten Sie sichergehen, dass das von Ihnen gewählte Modell Ihren Anforderungen entspricht, und Ihre Lupenbrille einem Test unterziehen – im Idealfall noch, bevor Sie sie kaufen. Erwerben Sie die Brille in einem Geschäft, sollten Sie deshalb darauf bestehen, Sie ausprobieren zu dürfen. Im Folgenden erfahren Sie, worauf dabei zu achten ist.

Aufgepasst beim Test: Lupenbrille ist nicht gleich Lupenbrille

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist, welche Art von Lupenbrille es sein soll. Denn obwohl alle Modelle den gleichen Zweck erfüllen, funktionieren sie nicht alle auf dieselbe Weise. Darum erläutern wir kurz die gängigsten Bauarten:

Möchten Sie sich als Brillenträger eine Lupenbrille kaufen, sollten Sie über eine Vorsetzbrille nachdenken.

Möchten Sie sich als Brillenträger eine Lupenbrille kaufen, sollten Sie über eine Vorsetzbrille nachdenken.

  • Die klassische Lupenbrille sieht aus wie ein normales Brillengestell, nur anstelle der Gläser befinden sich zwei Linsen. Diese Linsen sind im Grunde nichts anderes als zwei Uhrmacherlupen, die aber eben nichts ins Auge geklemmt oder in der Hand gehalten werden müssen. Die Linsen lassen sich hoch- und runterklappen, sodass Sie selbst entscheiden können, durch welches Auge Sie sehen möchten. Beide Gläser gleichzeitig zu nutzen, ist bei dieser Art von Lupenbrille nicht praktikabel. Dafür ist sie am leistungsstärksten und ermöglicht die beste Vergrößerung.
  • Sind Sie bei Ihrer Feinarbeit auf dreidimensionales Sehen angewiesen, benötigen Sie ein Modell, bei dem Sie beide Augen geöffnet lassen können. Nehmen Sie in diesem Fall eine Lupenbrille in Ihren Test auf, die über eine einzelne breite Linse verfügt. Bei dieser handelt es sich nicht um eine Uhrmacherlupe, sondern ein einfaches Glas, ähnlich einem Brillenglas, allerdings mit Vergrößerung. Eine solche Lupenbrille ist im Vergleich zum klassischen Modell weniger leistungsstark.
  • Sind Sie ohnehin Brillenträger, können Sie statt einer „kompletten“ Lupenbrille auch einfach eine sogenannte Vorsetzbrille erwerben. Dabei handelt es sich um einen Aufsatz mit Lupengläsern, den Sie problemlos auf die meisten Brillengestelle setzen können. Auch hierbei ist dreidimensionales Sehen möglich.
Mit Ausnahme der Vorsetzbrillen verfügen die meisten Lupenbrillen zusätzlich über Beleuchtung. Dies ist praktisch, wenn Sie an einem Ort arbeiten, der nur über eine schwache Lichtquelle verfügt.

Achten Sie auf den Vergrößerungsfaktor

Ob Sie nun eine professionelle Lupenbrille für Zahnmedizin in Ihren Test aufnehmen oder eine für Briefmarkensammler: Das teuerste Modell taugt nichts, wenn es nicht seinen bestimmten Zweck erfüllt. Darum sollten Sie vor dem Kauf auch noch weitere Kriterien berücksichtigen.

Am wichtigsten ist natürlich die Leistungsstärke der Lupenbrille. Wie bereits erwähnt, ist mit einer Brille mit zwei einzelnen Lupen eine stärkere Vergrößerung möglich als mit einer Brille, die ein einzelnes, breiteres Glas nutzt. Aber auch bei Modellen der gleichen Bauart sind Unterschiede diesbezüglich möglich.

Achten Sie deshalb in der Produktbeschreibung auf den Vergrößerungsfaktor: Die einfachsten Modelle erlauben eine Vergrößerung von 2 bis 2,5, die bestmögliche Leistung ist eine 25-fache Vergrößerung. Je mehr Präzision die Arbeit erfordert, umso stärker sollte der Faktor ausfallen. Sollten Sie sich nichts unter den Zahlen vorstellen können, ist es umso wichtiger, dass Sie die Lupenbrille einem Test unterziehen, bevor Sie sie kaufen. Betrachten Sie mehrere Objekte damit – Papier, Holz, Ihre Hand etc. – und entscheiden Sie, ob der Vergrößerungsfaktor für Ihre Zwecke ausreicht.

Viele Modelle können auch mehrere Vergrößerungen leisten, indem sich z. B. die Linsen austauschen lassen. Und dabei muss es sich nicht mal um ein teures Exemplar handeln, denn in vielen Fällen ist auch eine solche Lupenbrille bereits günstig zu erwerben.

Tragekomfort

Wer das Tragen einer Brille nicht gewohnt ist, unterschätzt mitunter, wie unbequem das sein kann. Die Bügel können auf die Ohren oder seitlich an die Schläfen drücken und der Nasensteg (der mittlere Teil des Gestells) kann sich unangenehm in Ihren Nasenrücken pressen. Dies macht das Tragen bereits nach wenigen Minuten zur Tortur.

Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf unbedingt den Tragekomfort der Lupenbrille. Bei Ihrem Test können Sie z. B. darauf achten, dass das Gestell über Nasenpads verfügt. Diese verhindern, dass die Brille direkt auf Ihrem Nasenrücken aufliegt, was die meisten Brillenträger als angenehmer empfinden.

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