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Metalldetektor-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Warum sollten Sie einen Metalldetektor kaufen?

Bester Metalldetektor? Das ist ein Gerät, das in der gewünschten Ortungstiefe möglichst genau arbeitet.

Bester Metalldetektor? Das ist ein Gerät, das in der gewünschten Ortungstiefe möglichst genau arbeitet.

Während Metalldetektoren ursprünglich zum Aufspüren von Landminen und Munition entwickelt wurden, können sich seit den 1960er Jahren auch Privatpersonen mit so einem Gerät auf die Suche nach metallischen Gegenständen begeben. Diese sogenannten Sondengänger spezialisieren sich meist auf ein Gebiet, etwa auf die Suche nach Militaria, antiken Gegenständen, Gold oder auch Meteoriten. Bevor Sie sich in Ihrer Freizeit auf die Jagd nach verlorenen Schätzen begeben, sollten Sie sich allerdings über die rechtliche Situation in Ihrem Bundesland informieren. In der Regel benötigen Sie eine Genehmigung der Grundeigentümer sowie eine Grabungs- oder Nachforschungsgenehmigung. Auch der Eigentumserwerb des Finders variiert je nach Bundesland.

Ein guter Metalldetektor sollte sowohl genau arbeiten als auch mit einer zufriedenstellenden maximalen Ortungstiefe aufwarten können. Bis zu welcher Tiefe Sie Ihre Schatzsuche betreiben wollen, ist daher bei der Wahl der richtigen Metallsonde entscheidend. Damit das „Sondeln“ erfolgreich ist, empfiehlt es sich, vor dem Kauf verschiedene Geräte einem vergleichenden Metalldetektor-Test zu unterziehen.

Die besten Metalldetektoren aus dem Test im Überblick

Welcher Metalldetektor wird Ihr Vergleichssieger?

Träumen Sie von einer großen Entdeckung? Nicht nur die heimischen Gefilde können Sie mit einem Metalldetektor absuchen: Die Schatzsuche mit einer Metallsonde lässt sich auch wunderbar mit dem Reisen kombinieren. Unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen können Sie mit einem Metallsuchgerät allerhand finden. Um im persönlichen Test den richtigen Metalldetektor zu ermitteln, können Sie sich möglicherweise an Geräten von Bekannten orientieren, die Ihr Interesse teilen. Auch Metalldetektoren-Testberichte können zum Einholen grundlegender Informationen dienen. Das gilt insbesondere, wenn Sie hochpreisige Modelle ins Auge fassen, von denen Sie nicht zahllose Exemplare im persönlichen Gebrauch testen können. In jedem Fall sollten Sie aber Ihren optimalen Metalldetektor durch den Vergleich verschiedener Modelle ermitteln. Der beste Metalldetektor-Test findet in der Praxis durch den Anwender selbst statt.

Die Funktionsweise eines Metalldetektors

Ein guter Metalldetektor ist bereits ab etwa 100 Euro käuflich zu erwerben – teils auch in digitaler Ausführung.

Ein guter Metalldetektor ist bereits ab etwa 100 Euro käuflich zu erwerben – teils auch in digitaler Ausführung.

Haben Sie sich dazu entschlossen, Ihren eigenen Metalldetektor-Vergleichstest durchzuführen, sollten Sie zunächst einmal die grundsätzliche Funktionsweise von Metallsuchgeräten verstehen. In der Regel arbeiten sie mit einer batteriebetriebenen elektronischen Schaltung und einer Suchspule, die ein möglichst weit in die Erde reichendes Magnetfeld erzeugt. Ist die Form der Spule etwa teller- oder ringförmig, wird das Gerät in der Regel zum Absuchen von Bodenflächen benutzt. Modelle mit einer Zylinderspule sollten Sie als Hobby-Schatzjäger dagegen tendenziell nicht in Ihren Metalldetektor-Test aufnehmen. Diese werden in der Regel zur Lokalisierung von Gegenständen in Bohrschächten oder Gesteinsspalten benutzt.

Grundsätzlich kann ein Metalldetektor anhand einer Pulsmessung verschiedene Metalle unterscheiden. Führen Sie Ihren Test mit einem Metallsuchgerät durch, das über eine analoge Anzeige verfügt, müssen Sie anhand des Zeigerausschlags und des akustischen Signals auf das gefundene Metall schließen. Solche analogen Metallsuchgeräte sind im Vergleich eher günstig, erfordern aber etwas Geschick im Umgang.

Digitale Metalldetektoren verfügen hingegen über ein Display, das Ihnen auch anzeigt, welches Metall gefunden wurde. Auch in welcher Tiefe es etwa liegt, kann Ihnen so ein Gerät in der Regel verraten. Eine weitere Möglichkeit, die ein analoges Gerät nicht bietet, ist das Ausschließen bestimmter Metalle. Nützlich ist das beispielsweise bei Aluminium – so schlägt das Gerät nicht bei Getränkedosen und Ähnlichem aus.

Schlägt Ihr Metalldetektor im Test oder im späteren Gebrauch an, aber Sie finden kein Objekt im Erdreich? Unter Umständen kann das die Schuld eines Störsignals sein. Die Messung kann etwa durch LTE-Sender, Handys oder Hochspannungsmasten beeinträchtigt werden.

Was sollten Sie außerdem beachten?

Hat der Metalldetektor aus Ihrem Test einen verstellbaren Schaft, können Sie ihn optimal Ihrer eigenen Körpergröße anpassen. Das ermöglicht nicht nur eine körperlich schonendere Suche, sondern wird auch Ihrer Ausdauer zugutekommen. Ebenfalls erleichtert eine Armstütze den Umgang mit dem Gerät.

Nicht nur auf dem Land können Sie übrigens ein Metallsuchgerät einsetzen: Auch unter der Wasseroberfläche können Sie sich auf die Suche begeben. Wollen Sie einen Unterwasser-Metalldetektor im Test erproben, sollten Sie darauf achten, dass diese Geräte nur bis zu einer bestimmten Tiefe wasserdicht sind.

Welches Metallsuchgerät letztlich Ihr Vergleichssieger wird, hängt aber auch davon ab, in welchem Umfang Sie es nutzen wollen. Nicht für jeden Zweck brauchen Sie ein mehrere hundert oder tausend Euro teures Top-Modell. Wenn Sie durch Ihren persönlichen Metalldetektor-Test erst einmal herausfinden wollen, ob Sie Spaß an der Schatzsuche haben, bietet sich ein günstiges Modell ohnehin eher an.

Wollen Sie hauptsächlich nahe unter der Oberfläche nach Objekten suchen, müssen Sie zudem nicht zwingend Metalldetektoren im Vergleich gegenüberstellen, die Gegenstände in tiefen Erdschichten orten können. Konzentrieren Sie sich in diesem Fall eher darauf, dass der Metalldetektor, den Sie kaufen wollen, im Test durch eine besonders genaue Arbeitsweise auffällt.

Zubehör, das die Schatzsuche erleichtert

Wenn Sie einen Metalldetektor kaufen, sollten Sie auch in einen Spaten investieren – schließlich müssen Sie Ihre Funde auch ausgraben.

Wenn Sie einen Metalldetektor kaufen, sollten Sie auch in einen Spaten investieren – schließlich müssen Sie Ihre Funde auch ausgraben.

Möglicherweise ist es Ihnen im Zuge Ihres persönlichen Vergleichs bereits aufgefallen: Viele Modelle und insbesondere die Profi-Metalldetektor-Modelle, die einem Test unterzogen werden können, verfügen über eine eingebaute Pinpointerfunktion, die zur Lagebestimmung des gefundenen Objektes dient. Diese Funktion ist häufig allerdings nicht ausreichend, weswegen Sie auf einen externen Pinpointer nicht verzichten sollten. So können Sie auch Objekte, die sich etwa zwischen Steinen und Wurzeln befinden, genau lokalisieren.

Zum Ausgraben von Funden ist ein Spaten oder Klappspaten unerlässlich. Beim persönlichen Metalldetektor-Test sollten auch Einsteiger nicht ohne Grabungswerkzeug unterwegs sein – eine Entdeckung ist schließlich auch bei geringer Erfahrung jederzeit möglich. Um Ihre Funde gut verstauen zu können, sollten Sie stets mit einer Fundtasche ausgerüstet sein. Das empfiehlt sich nicht nur wegen des zusätzlichen Platzes, sondern auch weil Fundstücke etwa in der Hosentasche leicht beschädigt werden können.

Wenn Sie ein Metallsuchgerät kaufen, ist das genannte Zubehör in der Regel nicht im Lieferumfang inbegriffen. Auch einen Kopfhörer müssen Sie üblicherweise separat kaufen. Ob Ihnen das Sondeln mit Kopfhörer zusagt, sollten Sie allerdings zunächst praktisch in Ihrem Metallsuchgerät-Test erproben. Grundsätzlich empfiehlt sich deren Verwendung jedoch, da Sie auf diese Weise keine Signale des Metalldetektors überhören, beispielsweise in der Nähe viel befahrener Straßen.

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