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Outdoor-Wasserfilter im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Bakterien, Viren, Einzeller und anderes: Wasserfilter machen ihnen den Garaus

Bester Outdoor-Wasserfilter? Nicht nur Test- oder Vergleichsergebnisse, auch der Einsatzort muss bedacht werden.

Bester Outdoor-Wasserfilter? Nicht nur Test- oder Vergleichsergebnisse, auch der Einsatzort muss bedacht werden.

Die Wasserbeschaffung kann auf Wanderungen oder auf Reisen schwierig sein. Vor allem längere Trekkingtouren in unbesiedelten Gebieten ohne nennenswerte Infrastruktur stellen den Durstigen mitunter vor Probleme.

Während das Wasser in einigen Erdregionen unter Beachtung einiger Vorsichtsmaßnahmen trinkbar ist (bspw. Schwedisch-Lappland), kann anderswo aus Gewässern nur mit dem Risiko mindestens einer Diarrhöe getrunken werden (etwa alpenländische Weidegebiete).

Outdoor-Wasserfilter helfen hier aus. Je nach Modell filtern sie bestehende Kontaminationen mit Krankheitserregern und anderen Schadstoffen aus dem Wasser heraus. Damit wird die Wasserversorgung unterwegs bedeutend erleichtert und das Risiko einer Erkrankung gesenkt.

Die besten Outdoor-Wasserfilter aus dem Test im Überblick

Weitere Ansprüche an outdoor-geeignete Wasserfilter-Vergleichssieger

Allerdings sollte ein guter Outdoor-Wasserfilter auch den Test in Bezug auf Geschmack, Optik und Geruch bestehen. Selbst wenn das Wasser von einwandfreier Qualität ist – muffiges, trübes Wasser mit zweifelhaftem Beigeschmack trinkt niemand gern, schon gar nicht auf Dauer. Solcher Wasserverschmutzung kann ein Wasserfilter entgegenwirken.

Wasserfilter für den Outdoor-Einsatz im Vergleich: Welche Systeme gibt es?

Ungeplanter Test? Am fehlenden Outdoor-Wasserfilter muss die Tour nicht scheitern. Auch Abkochen ist meist brauchbar.

Ungeplanter Test? Am fehlenden Outdoor-Wasserfilter muss die Tour nicht scheitern. Auch Abkochen ist meist brauchbar.

Gemein ist allen Wasserfiltern, dass sie statt einer chemischen oder UV-basierten Reinigung mittels verschiedener Membranen Krankheitserreger und Schadstoffe herausfiltern. Wie bereits ein neuer Outdoor-Wasserfilter im ersten Test zuhause zeigen kann, hat das den unbestrittenen Vorteil, dass meist auch ungefährliche, aber störende Schwebstoffe aus dem Wasser entfernt werden.

Oftmals arbeiten Outdoor-Wasserfilter im Vergleich zu anderen Arten der Wasseraufbereitung mit unterschiedlichen Systemen, etwa einer Hohlfaser- und Aktivkohlemembran zugleich.

Funktionsweise der verschiedenen Filter

Diese Methoden haben Hersteller gefunden, um die mobile Wasseraufbereitung zu erleichtern:

  • Umkehrosmose: Das gängigste Verfahren bei der Aufbereitung von Wasser mit einem Outdoor-Wasserfilter ist im Test des Herstellers wie in der praktischen Anwendung äußerst effektiv. Das Wasser wird unter Druck durch eine semipermeable Membran aus Hohlfasern gepresst. Die Wassermoleküle können die Membran passieren, während Bakterien und Protozoen an ihr scheitern. Zwar durchqueren auch Schwermetalle und Chemikalien die Membran, dies ist jedoch beim üblichen Gebrauch, etwa auf Wanderungen, vernachlässigbar.
  • Aktivkohlemembran: Aktivkohle hat eine besonders große innere Oberfläche, weshalb sie sehr effektiv als Adsorptionsmittel eingesetzt wird. Krankheitserreger werden so aus dem Wasser entfernt, anorganische Schadstoffe zumindest sehr reduziert. Zudem entfernt Aktivkohle auch geruchs- und geschmacksstörende Stoffe. Allerdings erschöpft sich die Filterleistung der Aktivkohle recht schnell, sodass solche Outdoor-Wasserfilter im Praxis-Test schon nach relativ kurzer Zeit erneuert werden müssen. Daher wird Aktivkohle meist in Kombination mit Hohlfasermembranen eingesetzt.
  • Elektroadsorption/Ionentausch: Bei dieser Methode ist das Filtersystem elektrisch positiv geladen. Da viele Krankheitserreger aufgrund ihrer Zellstruktur eine negative Ladung aufweisen, werden sie durch das Filtermaterial gebunden. Ähnlich gut funktioniert auch der Ionentauscher, der zudem Silber enthält, das auf Erreger eine abtötende Wirkung ausübt.

Wo wird welcher Filter gebraucht?

Von einem eigenmächtigen Test mit einem Wasserfilter ist outdoor besonders außerhalb der EU abzuraten.

Von einem eigenmächtigen Test mit einem Wasserfilter ist outdoor besonders außerhalb der EU abzuraten.

Welches System „Bester Wasserfilter für Outdoor-Aktivitäten“ wird, kann pauschal nicht beantwortet werden, denn der Einsatzort ist entscheidend. Den Outdoor-Wasserfilter selbst einem Test zu unterziehen, ist unter dem Gesichtspunkt der Erregerfreiheit kaum möglich. Daher ist es wichtig, bereits im Vorfeld zu wissen, welcher Wasserfilter für welches Outdoor-Vorhaben diesen Test theoretisch bestehen würde.

  • Nutzung innerhalb der Europäischen Union: Hier genügt in der Regel ein Wasserfilter, der hauptsächlich Bakterien und Protozoen filtert. Viren, Schwermetalle etc. stellen in der Regel kein Problem dar, vor allem nicht bei kurzzeitigem bzw. gelegentlichem Gebrauch.
  • Nutzung außerhalb der EU: Bei Fernreisen, insbesondere auf anderen Kontinenten, ist ein Wasserfilter ratsam, der sowohl die üblichen Krankheitserreger als auch Viren, Schwermetalle und Chemikalien filtern kann.
Unter Umständen kann es ratsam sein, mehrere Methoden zur Wasseraufbereitung (z. B. UV-Bestrahlung) zu kombinieren – denn ein unüberlegter Outdoor-Wasserfilter-Test kann hier schnell lebensbedrohlich werden. Als Notfallmaßnahme ist auch Abkochen tauglich, etwa mittels eines Benzinkochers.

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