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Rückfahrkamera-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Beim Einparken und Rückwärtsfahren alles im Blick

In einem Rückfahrkamera-Test müssen diverse Kriterien beachtet werden.

In einem Rückfahrkamera-Test müssen diverse Kriterien beachtet werden.

Eine Rückfahrkamera gehört zu den Einparkhilfen. Wie der Name schon sagt, soll sie das Rückwärtsfahren und damit auch das Einparken erleichtern. Ein solches Rückfahrsystem funktioniert über Funk oder mit einem Kabel. Sie wird meist am Heck, also hinten am Fahrzeug, angebracht und zeigt, was dahinter liegt. Diese Sicht hat der Fahrer dank eines Bildschirms, der sich im vorderen Teil des Fahrzeugs befindet. Das Display einer Rückfahrkamera kann am Armaturenbrett oder auf dem Innenspiegel befestigt werden.

Möglich ist bei einigen Modellen auch die Verbindung mit bereits vorhandenen Bildschirmen, wie dem eines Autoradios oder eines Navigationsgerätes. Falls die Rückfahrkamera nicht zur Ausstattung des Fahrzeugs gehört, ist auch ein nachträglicher Einbau eine Option.

Im Artikel erfahren Sie, wie ein solches Rückfahrsystem funktioniert und was eine gute Rückfahrkamera auszeichnet und wie Sie durch einen Test die richtige Rückfahrkamera für sich finden können. Außerdem informieren wir Sie über die gesetzliche Lage zu dieser besonderen Einparkhilfe.

Die besten Rückfahrkameras aus dem Test im Überblick

Eine Rückfahrkamera in einem Test gefunden? Das ist beim nachträglichen Einbau zu beachten

Es gibt bereits Pkw, bei denen eine Rückfahrkamera zur Ausstattung gehört. Alle anderen interessierten Fahrzeugbesitzer haben die Möglichkeit, eine solche Hilfe einzubauen bzw. einbauen zu lassen. Jede Rückfahrkamera, die in einem Test vorgestellt wird, sollte sich auf diese Weise in ein Auto integrieren lassen. Geht es um ein Modell, bei dem Kamera und Display durch ein Kabel verbunden sind, sollte ein Fachmann den Einbau vornehmen. Damit die Kabel vom Heck bis ins Cockpit verlegt werden können, sind nämlich Bohrungen in der Karosserie notwendig. Zwar verursacht die Nachrüstung in der Werkstatt zusätzliche Kosten, doch besteht dann nicht die Gefahr, durch einen Fehler beim Nachrüsten die Verkehrstauglichkeit des Autos zu beeinträchtigen.

Wozu dient eine Rückfahrkamera?

Rückfahrkameras bieten dem Fahrer generell einen guten Überblick über das, was sich hinter seinem Fahrzeug befindet – z. B. Hindernisse und etwaige Gefahrenstellen. Dadurch erleichtern sie dem Fahrzeugführer das rückwärtige Rangieren. Dies ist ganz besonders praktisch, wenn es um das Einfahren in enge Parklücken oder das Rückwärtsfahren in unübersichtlichem Gelände geht.

Toter Winkel: Im Straßenverkehr ist damit der Bereich gemeint, den ein Fahrzeugführer trotz Rückspiegel nicht sehen kann. Gerade beim Einparken und Rückwärtsfahren bereitet der tote Winkel daher Probleme und ist häufig Ursache für Verkehrsunfälle. Seit 2009 sind deshalb für Lkw entsprechende Vorrichtungen wie z. B. eine Rückfahrkamera vorgeschrieben.

Sinnvoll ist die Einparkhilfe vor allem für Fahrzeuge mit Anhänger oder aber für größere Kfz wie Wohnwagen. Gerade bei solchen fahrbaren Untersätzen bedeutet eine Verkleinerung des toten Winkels einen Zugewinn an Sicherheit. Es gibt auch einige Nachteile bei einer Rückfahrkamera. Ein Test sollte Sie unbedingt auch darüber informieren. Eine Rückfahrkamera liefert meist ein etwas verzerrtes Bild, was am Anfang gewöhnungsbedürftig sein kann. Fahranfängern könnte dieser Umstand möglicherweise Probleme bereiten. Da der Einbau bei einer Nachrüstung von einem Fachmann vorgenommen werden sollte, kommen bei einer Rückfahrkamera mit Kabel zum Preis für das Produkt noch weitere Kosten hinzu.

Doch wie genau funktioniert nun diese spezielle Einparkhilfe?

Wie funktioniert eine Rückfahrkamera?

Eine gute Rückfahrkamera erleichtert das Einparken durch einen Monitor.

Eine gute Rückfahrkamera erleichtert das Einparken durch einen Monitor.

Die Rückfahrkamera wird auch unter den Begriffen „Rückfahrsystem“ oder „Rückfahrvideosystem“ subsumiert. Ein solches System kann aus einer oder mehreren Rückfahrkameras bestehen. Die Kamera wird immer hinten am Fahrzeug angebracht – oft an der Stoßstange oder an der Nummernschildhalterung. Eine Rückfahrkamera an der Stoßstange hat in etwa dieselbe Höhe wie eine Rückfahrkamera am Nummernschild.

In einem Test sind häufig Modelle vertreten, die sowohl an der einen wie auch an der anderen Stelle eingebaut werden können. Es gibt einen Aspekt, der dafür spricht, eine Rückfahrkamera am Nummernschild anzubringen. Wird das Nummernschild für die Rückfahrkamera als Anbringungsort gewählt, verringert sich die Gefahr von Kratzern am Lack, die bei der Installation entstehen können.

Die Bilder, welche die Kamera aufnimmt, werden auf einem Bildschirm gezeigt, der vorne im Cockpit des Wagens installiert ist. Mögliche Standorte sind der Innenspiegel oder das Armaturenbrett. Dabei handelt es sich jeweils um einen besonderen Typ von Rückfahrkamera. Welche Option einem Fahrer mehr zusagt, ist eine Frage des persönlichen Empfindens.

Manche Fahrzeugführer stört es möglicherweise, dass sich durch den Bildschirm am Armaturenbrett das gewohnte Sichtfeld durch die Frontscheibe verändert. Anderen wiederum mag der Blick auf den Monitor am Innenspiegel bei entsprechender Sonneneinstrahlung schwer fallen. Wer sich die Frage stellt: „Welche Rückfahrkamera ist gut für mich?“, sollte sich daher vorher auch überlegen, welcher Monitorstandort ihm eher zusagen würde, um anschließend in einem Rückfahrkamera-Test das passende Modell zu finden.

Der wesentliche Vorteil eines Monitors, der am Armaturenbrett befestigt werden kann, ist seine Größe. Dagegen ist ein Bildschirm, der für die Anbringung am Innenspiegel gedacht ist, vergleichsweise klein. Dafür ist er aber auch unauffälliger und nimmt nicht so viel Platz im vorderen Sichtfeld durch die Frontscheibe weg wie ein Bildschirm am Armaturenbrett.

Neben diesen Rückfahrsystemen gibt es auch Modelle, die an ein Autoradio oder ein Navigationsgerät angeschlossen werden können. Der Monitor dieser Geräte zeigt dann die Bilder der Rückfahrkamera. Das hat den großen Vorteil, dass nicht noch ein weiterer Bildschirm im Cockpit dazu kommt. Dies ist wohl die platzsparendste Methode.

Wie wird eine Rückfahrkamera eingebaut?

Die elektronischen Einparkhelfer lassen sich, was die Art der Bilddatenübertragung betrifft, in zwei Gruppen aufteilen. Bei manchen Rückfahrsystemen sind Kamera und Bildschirm durch Kabel verbunden, was den Einbau komplizierter gestaltet. Üblicherweise ist bei einem nachträglichen Einbau eines Rückfahrsystems mit Kabelverbindung durch einen Profi bzw. eine Werkstatt mit Kosten von einigen hundert Euro zu rechnen.

In einem Rückfahrkamera-Test können Sie häufig auch Modelle finden, bei denen die Bildübertragung durch Funksignale erfolgt. Meist sendet solch eine kabellose Rückfahrkamera, die Bildinformationen via Bluetooth. Mit diesem verbreiteten System ist die Übertragung von Daten über relativ kurze Distanz möglich.

Was ist Bluetooth? Bluetooth wurde in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts von SIG (Bluetooth Special Interest Group) entwickelt. Es ermöglicht die Übermittlung von Daten durch eine spezielle Form von Funktechnik über kurze Distanzen. Erklärter Zweck von Bluetooth ist das Einsparen von Kabeln bei der Verbindung von technischen Geräten. Der Name geht auf einen dänischen König aus dem Mittelalter zurück – Harald Blauzahn, der auf englisch „Bluetooth“ heißt. Das Logo von Bluetooth wird von den zwei altnordischen Runen gebildet, die für H und B stehen.

Zwar müssen bei einem Rückfahrsystem, das per Funkübertragung arbeitet, keine Kabel vom Heck des Autos bis zum Fahrer verlegt werden. Aber trotzdem wird in der Regel ein Kabel zwischen Monitor und Funksender benötigt. Dafür müssen allerdings in der Regel keine Bohrungen vorgenommen werden.

Wichtige Kriterien in einem Rückfahrkamera-Test: Das sollten Sie beachten

Rückfahrsysteme: Ein Test kann zeigen, bei welchen Modellen sich der Kauf lohnt.

Rückfahrsysteme: Ein Test kann zeigen, bei welchen Modellen sich der Kauf lohnt.

Nachdem nun geklärt worden ist, wie eine Rückfahrkamera funktioniert, soll es um die verschiedenen Aspekte gehen, die in einem Rückfahrkamera-Test geprüft werden können und die für die Kaufentscheidung von Bedeutung sind. Auf diese Weise sind Sie in der Lage, die für Sie beste Rückfahrkamera zu finden.

  • Blickwinkel: Die Größe des Blickwinkels der Rückfahrkamera bestimmt, wie viel der Fahrer vom Geschehen hinter dem Fahrzeug sehen kann. Je größer der Blickwinkel ist, desto umfassender die Sicht und desto besser informiert ist der Benutzer über das, was hinter dem Wagen vorgeht. Die besten Rückfahrkameras haben dementsprechend einen vergleichsweise weiten Blickwinkel. Meist weisen Rückfahrkamerasysteme in einem Test einen Blickwinkel auf, der zwischen 120 und 170 Grad liegt.
  • IP-Schutzklasse: Diese Klasse wird durch zwei Zahlen angegeben. Für Rückfahrsysteme in einem Test zeigt sie an, wie gut der Schutz der Kamera vor Wasser und anderen Fremdkörpern, wie z. B. Staub, ist. Die erste Zahl steht für den Schutzfaktor in Bezug auf feste Fremdkörper, die zweite gibt die Schutzwirkung gegen Wasser an. Das bedeutet, dass die Rückfahrsysteme umso besser geschützt sind, je höher die beiden Zahlen sind.
  • Betriebstemperatur: Eine Rückfahrkamera muss in einem Test nicht nur Wasserspritzer aushalten, sondern auch Temperaturschwankungen. Diese fallen besonders groß aus, da sich die Kamera in Bodennähe befindet. Im Winter ist es dort besonders kalt. Direkte Sonneneinstrahlung wiederum kann die Temperatur im Sommer stark ansteigen lassen. Daher ist es für eine Rückfahrkamera eine Empfehlung, wenn sie eine große Spannweite hinsichtlich ihrer Kälte- bzw. Hitzebeständigkeit aufweist.
  • Monitor: Wie bereits erläutert, existieren Monitore, die an den Innenspiegel geklemmt werden können und Bildschirme, welche am Armaturenbrett zu befestigen sind. Eine Rückfahrkamera ohne Monitor hingegen wird mit dem Autoradio oder mit einem Navigationssystem verbunden. Abgesehen davon unterschieden sich Monitore hinsichtlich ihrer Größe. Ein größerer Bildschirm ermöglicht durch das entsprechend größere Bild ein besseres Sehen.
  • Nachtsichtfunktion: Fahrern, die nachts einparken möchten, bringt eine Kamera am Auto erst einmal keine Vorteile. Dazu muss diese über eine spezielle Nachtsichtfunktion verfügen. Solche Modelle besitzen kleine Leuchtdioden (LED), welche rund um die Kameralinse herum angebracht sind. Ihr Infrarotlicht unterstützt die Rücklichter des Fahrzeugs. Je mehr LEDs, desto größer die Sichtweite der Kamera bei Dunkelheit.
  • Distanzanzeige: Diese Anzeige erfüllt die Funktion eines visuellen Abstandsmessers. Auf dem Bildschirm werden verschiedenfarbige Linien angezeigt, an denen sich der Fahrer beim Einparken bzw. Rückwärtsfahren orientieren kann. Dadurch wird das Unfallrisiko noch zusätzlich verringert.
  • Kabel oder Funk: Eine im Auto installierte Rückfahrkamera kann entweder über Kabel mit dem Bildschirm verbunden sein oder sendet ihre Daten per Funk an den Monitor. Im ersten Fall ist es ratsam, den Einbau in einer Werkstatt vornehmen zu lassen, was mit höheren Anschaffungskosten für das Rückfahrsystem einhergeht. Professionelle Hilfe ist in der Regel nicht nötig, wenn Sie eine kabellose Rückfahrkamera nachrüsten wollen. In einem Rückfahrkamera-Test finden sich meist Modelle, die per Funk übertragen und welche, die Kabel benötigen.
Welche Rückfahrkamera ist für ein Wohnmobil zu empfehlen? Die Modelle, die in einem Rückfahrkamera-Test für Pkw vorgestellt werden, eignen sich in der Regel nicht für den Einbau in einen Wohnwagen. Die eine oder andere Rückfahrkamera aus einem Test mag fürs Wohnmobil zwar geeignet sein, doch existieren für diesen Fahrzeugtyp besondere Rückfahrsysteme. Wenn Sie eine, ausschließlich für das Wohnmobil hergestellte Kamera suchen, sollten Sie sich auch in einem speziellen Test informieren.

Wie sieht die Gesetzgebung zum Thema Rückfahrkameras aus?

Wer für die Rückfahrkamera vollständige Testberichte bieten will, kommt nicht um Informationen zur diesbezüglichen Gesetzgebung herum. Fahrzeuge lassen sich hinsichtlich der Rückfahrkamera in zwei Gruppen einteilen. Die eine Gruppe kann Rückfahrsysteme benutzen, die andere ist gesetzlich dazu verpflichtet.

Zur erstgenannten Gruppe zählen Kraftfahrzeuge, die ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen besitzen. Der nachträgliche Einbau eines Rückfahrsystems ist hier möglich, aber keine Pflicht. Wie bereits erläutert, sollte die Installation eines Rückfahrsystems mit Kabel durch einen Experten erfolgen, damit das Fahrzeug nicht beschädigt wird.

Für die zweite Gruppe existieren bestimmte Vorschriften. Seit 2007 müssen Kraftfahrzeuge, deren zulässiges Gesamtgewicht 3,5 Tonnen überschreitet, spezielle Vorrichtungen aufweisen, die eine indirekte Sicht nach hinten, zur Seite und nach vorne ermöglichen. Dadurch soll die Verkehrssicherheit verbessert werden. In § 56 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) findet sich die entsprechende Regelung.

Zu den betroffenen Fahrzeugen gehören unter anderem Lkw, Kraftomnibusse, Sattelzugmaschinen und Zugmaschinen. Bei neueren Fahrzeugen sind Hilfen für indirekte Sicht meist bereits eingebaut. Ältere Modelle können nachgerüstet werden. Einrichtungen, welche eine indirekte Sicht ermöglichen, können auch Weitwinkelspiegel sein.

Übrigens sollte sich ein Fahrer niemals allein auf die Rückfahrkamera verlassen, sondern hat auch selbst die Verkehrssituation wahrzunehmen und einzuschätzen. Auch wenn Sie in einem Rückfahrkamera-Test ein sehr gutes Modell gefunden haben: Als Autofahrer tragen Sie trotz Einparkhilfe immer die Verantwortung für die Konsequenzen Ihrer Entscheidungen. Das bedeutet, dass Sie für entstandene Schäden zahlen müssen, sollten Sie sich beim Einparken oder Rückwärtsfahren nur an der Rückfahrkamera orientiert haben.

Welche anderen Einparkhilfen gibt es?

Eine Rückfahrkamera sollte in einem Test auch auf ihre Nachtsichtfunktion geprüft werden.

Eine Rückfahrkamera sollte in einem Test auch auf ihre Nachtsichtfunktion geprüft werden.

Die Rückfahrkamera ist nicht die einzige Form der Einparkhilfe. Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, stellen wir im Folgenden kurz andere technische Hilfsmittel vor, die den Fahrzeugführer ebenfalls beim Einparken unterstützen sollen. Diese werden in der Regel in aktive und passive Systeme unterteilt. Den Abschluss des Überblicks bildet eine Einordnung der Rückfahrkamera in die dargelegte Systematik.

Was sind passive Einparkhilfen?

Passive Einparkhilfen sind z. B. Orientierungspunkte, die dem Fahrer dabei helfen sollen, seine Position im Verhältnis zum Hindernis zu bestimmen. Ein Beispiel dafür stellen sogenannte Peilstangen dar. Diese wurden früher an der Vorderseite von Lkw angebracht. Peilstäbe wiederum erfüllen dieselbe Funktion, können jedoch nicht nur starr, sondern auch ausfahrbar sein.

Die Heckflossen der Cadillacmodelle aus den 60er Jahren waren ebenfalls als Orientierungshilfen gedacht. Doch nicht nur an Fahrzeugen, auch an Parkplätzen können Vorrichtungen angebracht sein, die der Orientierung der Fahrer dienen sollen.

Solche passiven Systeme helfen dem Fahrer zwar, doch wird er z. B. nicht extra darauf aufmerksam gemacht, wenn er zu nahe an ein Hindernis heranfährt. So eine Warnfunktion bieten einige der aktiven Einparkhilfen.

Was sind aktive Einparkhilfen?

Zu den aktiven Einparkhilfen zählen Vorrichtungen, welche den Fahrer warnen, sobald er einem Hindernis zu nahe kommt. Solche Einparkhilfen arbeiten mit Ultraschallsensoren oder Radar. Je mehr Sensoren verbaut sind, desto verlässlicher ist die vorgenommene Abstandsmessung. Diese sind meist an der vorderen und hinteren Stoßstange angebracht. Systeme mit einer akustischen Warnfunktion geben ab einem bestimmten Abstand zu Hindernissen Warntöne ab. Auch diese Einparkhilfen lassen sich, wie Rückfahrkameras, nachträglich in Fahrzeuge einbauen.

Allerdings haben diese Hilfsvorrichtungen auch Nachteile. Um die erforderlichen Sensoren verbauen zu können, muss die Stoßstange vom Auto entfernt werden. Es kann außerdem passieren, dass Hindernisse, die eher kleiner sind, von den Sensoren nicht wahrgenommen werden. Wenn es sehr laut sein sollte, z. B. weil der Fahrer in der Nähe einer Baustelle parken möchte oder gerade Musik hört, kann es passieren, dass er die akustische Warnung der Einparkhilfe überhört. Die Warnfunktion von radarbasierten Einparkhilfen kann mitunter auch durch starken Regen aktiviert werden.

Noch aktiver als bei einem Abstandsmesser mit Warnfunktion ist die Hilfestellung, die Lenkassistenten bieten. Sie übernehmen das Lenken beim Einparken. Der Autofahrer muss nur noch das Gaspedal bedienen. Auch diese Lenkassistenten arbeiten mit Sensoren, die den Abstand anzeigen. Nur dass diese Sensoren ihre Signale direkt an die Lenkung senden. Es ist möglich, ein solches selbstlenkendes System mit einer Rückfahrkamera zu verbinden.

Auch ein Lenkassistent weist jedoch bestimmte Nachteile auf. Das Nachrüsten eines Fahrzeugs ist zwar möglich, aber sehr kostspielig. Dasselbe Problem bei der Hinderniserkennung wie bei den reinen Sensoreinparkhilfen kann auch hier auftreten, da ein Lenkassistent mit derselben Technik funktioniert.

Meist lässt sich ein Rückfahrkamera-System in einem Test nicht so leicht zuzuordnen. Häufig ist eine in einem Test vorgestellt Rückfahrkamera im Vergleich zu den aktiven Einparkhilfen eher als eine passive Orientierungshilfe zu werten. Sie zeigt nur den Abstand an und gibt keine akustischen Warnsignale. Dabei kann die Distanzanzeige, ein Kennzeichen fast jeder Rückfahrkamera, als eine optische Übersetzung dieses Warnsignals gedeutet werden. Das Rückfahrkamera-System verlangt daher vom Fahrer ein etwas höheres Maß an Aufmerksamkeit als eine aktive Einparkhilfe.

Fazit: Wie können Sie in einem Rückfahrkamera-Test Ihren persönlichen Vergleichssieger finden?

Ein Kfz-Rückfahrkamera-Test sollte auch die Ausmaße des toten Winkels überprüfen.

Ein Kfz-Rückfahrkamera-Test sollte auch die Ausmaße des toten Winkels überprüfen.

Im Anschluss an die Auflistung der wichtigsten Kaufkriterien stellen wir Ihnen, vor wie Sie Ihren persönlichen Rückfahrkamera-Vergleichssieger finden können.

Einen Vergleichssieger unter den Rückfahrkameras aus einem Test finden

Allein auf das Ergebnis eines einzelnen Rückfahrkamera-Test sollten Sie sich nicht verlassen. Viel wichtiger ist es, dass Sie selbst Vergleiche anstellen und Informationen einholen. Ein Rückfahrkamera-Test kann Ihnen allerdings wertvolle Hinweise über Vor- und Nachteile einzelner Modell geben.

Eine gute Kamera, die auch das Zeug zu Ihrem persönlichen Rückfahrkamera-Vergleichssieger hat, sollte eine gute Bildqualität aufweisen. Praktisch sind außerdem Modelle, die Sie mit einer Fernbedienung bedienen können. Ob Sie sich jedoch in einem Rückfahrkamera-Test für ein kabelloses Modell oder eine Kamera mit Kabelanschluss entscheiden, ist Geschmackssache.

Achten Sie in einem Rückfahrkamera-Test auch auf die Monitorgröße. Eine Kamera mit 7 Zoll zählt bereits größten. Auf ihr haben Sie also einen besseren Überblick. LED-Bildschirme sorgen zudem auch in der Nacht für eine gute Sicht. Eine Distanzanzeige unterstützt den Fahrer bei der Einschätzung des Abstands zu Hindernissen.

Wünschenswert ist auch die Möglichkeit, die Rückfahrkamera so zu installieren, dass sich der Monitor automatisch beim Einlegen des Rückwärtsganges einschaltet. Achten Sie auf einem Rückfahrkamera-Test auf entsprechende Angaben. Gut ist es auch, wenn Sie Farbintensität, Kontraste und Helligkeit individuell nach Ihren Bedürfnissen einstellen können.

Besonders entscheidend in einem Rückfahrkamera-Test ist der Blickwinkel. Ein Blickwinkel zählt mit nur 120 Grad allerdings zu den kleineren bei einer Rückfahrkamera.

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