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Wallbox im Test 2021: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 3. Juni 2021

Holen Sie sich die Ladestation fürs Elektroauto nach Hause

Welche Wallbox ist die beste?
Welche Wallbox ist die beste?

Um den Ausstoß von Schadstoffemissionen zu reduzieren, setzt die deutsche Politik unter anderem auf Elektromobilität, zum Beispiel mit einer Kaufprämie für reine Elektroautos in Höhe von bis zu 9.000 Euro. Wer für sein E-Auto eine eigene Ladestation bzw. eine Wallbox kaufen will, profitiert ebenfalls von einer staatlichen Förderung, die 900 Euro beträgt.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich eine eigene Ladestation anschaffen möchten und wie Sie Ihren persönlichen Wallbox-Test durchführen. Außerdem informieren wir Sie darüber, unter welchen Voraussetzungen Sie eine Förderung beantragen können.

Die besten Wallboxen aus dem Test im Überblick

Die Qual der Wahl: Welche Wallbox ist die Beste?

Aufgrund der staatlichen Förderung der Elektromobilität boomt auch der Markt für Ladestationen. Die hohe Nachfrage hat auch dazu geführt, dass es inzwischen etwa 300 förderfähige Wallboxen gibt, sodass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Entscheidungskriterien zusammen, die Sie bei Ihrem eigenen Wallbox-Test genauer unter die Lupe nehmen sollten.

Wallbox im Preisvergleich: Eine Frage des Funktionsumfangs

Finden Sie Ihren ganz persönlichen Wallbox-Testsieger.
Finden Sie Ihren ganz persönlichen Wallbox-Vergleichssieger.

Mit einer eigenen Wallbox können Sie E-Autos ganz bequem zuhause aufladen und sind nicht mehr auf einen öffentlichen Elektroparkplatz angewiesen. Allerdings gilt es einiges zu beachten, wenn Sie eine Wallbox kaufen wollen, insbesondere wenn Sie von der staatlichen Förderung profitieren wollen.

Zunächst sollten Sie sich mit den Kosten auseinandersetzen, die mit der Anschaffung einer privaten Ladestation einhergehen:

  • Eine Wallbox kostet im Schnitt zwischen 400 und 1.500 Euro.
  • Hinzu kommen die Kosten für die Installation. Diese belaufen sich in der Regel auf 400 bis 2.300 Euro.

Ein wichtiger Preisfaktor, der bei Ihrem persönlichen Wallbox-Test eine Rolle spielen sollte, ist der Funktionsumfang der Ladestation:

  • Wird die Ladestation über eine App oder über Smart Home bedient?
  • Welche Schutzfunktionen sind bereits integriert oder müssen gegebenenfalls nachgerüstet werden.

Einige Funktionen sind sogar Bedingung für eine Förderung der KfW. Näheres erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Voraussetzungen für eine Förderung durch die KfW

Achten Sie bei Ihrem eigenen Wallbox-Test auf die Förderfähigkeit des Modells und auf die weiteren Voraussetzungen für eine solche Förderung:

  • Die Liste der förderfähigen Modelle können Sie auf der Internetseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einsehen.
  • Die Förderung gibt es nur für Ladestationen, die an privat zugänglichen Parkplätzen von Wohnhäusern installiert werden. Unternehmen, die eine Wallbox gewerblich nutzen und zum Beispiel ihren Kunden zur Verfügung stellen wollen, sind nicht förderfähig.
  • Wichtig zu wissen für Ihren persönlichen Wallbox-Test ist außerdem, dass die Ladestation Strom aus erneuerbaren Energien beziehen muss. Hierfür reicht zum Beispiel der Öko-Strom-Tarif Ihres Energieversorgers oder Ihre eigene Photovoltaik-Anlage.
  • Im Idealfall sollten Sie gleich eine Wallbox mit 11 kW kaufen, denn höher darf die Ladeleistung nicht sein. Modelle mit einer Leistung von 22 kW muss der Elektroinstallateur auf 11 kW einstellen und dies bescheinigen.
  • Wenn Sie die Förderung beanspruchen wollen, sollten Sie Ihren Eigen-Test auf eine Wallbox mit intelligenter Steuerung beschränken. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber die Ladeleistung verschieben oder begrenzen.
  • Die Kosten müssen insgesamt mindestens 900 Euro betragen. Sie beinhalten neben der Ladestation und dem Energiemanagementsystem den elektrischen Anschluss und die Installation der Wallbox.
  • Außerdem muss die Wallbox durch ein Installationsunternehmen installiert und in Betrieb genommen werden.

Achtung! Sie müssen den Zuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen, bevor Sie die Wallbox kaufen und installieren lassen. Wenn Sie Ihre Antragsbestätigung für Ihre Förderung erhalten haben, weisen Sie anschließend Ihre Identität nach über einen SCHUFA-Identitäts-Check. Danach können Sie die Wallbox von einem Installationsunternehmen einbauen lassen. Im Anschluss daran bestätigen Sie die Installation im KfW-Zuschussportal, indem Sie die Rechnungen für den Wallbox-Kauf und die Installation hochladen. Dann erhalten Sie den Zuschuss auf Ihr Konto überwiesen.

Wichtig für Ihren persönlichen Wallbox-Test: Ladeleistung und Kompatibilität

Wallbox mit 11kW im Eigen-Test: Anders als Modelle mit 22 kW benötigen sind diese nicht genehmigungspflichtig.
Wallbox mit 11kW im Eigen-Test: Anders als Modelle mit 22 kW benötigen sind diese nicht genehmigungspflichtig.

Kommen wir zu den technischen Kriterien für Ihren Walbox-Vergleich, der bereits erwähnten Ladeleistung und dem Steckersystem.

Während es die herkömmliche Steckdose im Haushalt auf nur 2,3 kW bringt, erreicht eine Wallbox bis zu 22 kW. Beim Eigen-Test sollten Sie aber bedenken, dass der Installateur 22-kW-Wallboxen auf 11 kW einstellen muss, wenn Sie eine Förderung erhalten wollen. Außerdem sind Ladestationen mit mehr als 11 kW genehmigungspflichtig.

Achten Sie bei Ihrem Wallbox-Test darauf, ob die Ladestation über ein eigenes Ladekabel verfügt oder ob es in Ihrem Elektroauto ein solches Kabel gibt. Im Idealfall weisen beide Komponenten dieselbe Ladeleistung aus. Denn nur dann ist gewährleistet, dass Sie die schnellstmögliche Ladezeit erreichen.

Wichtig ist außerdem, dass die Wallbox mit Ihrem Anschluss im Auto bzw. dem darin integrierten Bordladegerät kompatibel ist. In Europa gilt der Typ-2-Stecker als Standard.

Wallbox „mit Köpfchen“?

Schon bei Ihrem eigenen Wallbox-Test haben Sie die Qual der Wahl. Genügt Ihnen eine ungesteuerte Ladestation oder wünschen Sie sich ein Modell, das Ihnen über WLAN oder Bluetooth den Zugriff auf weitere Funktionen erlaubt?

Sie wollen Ihren Stromverbrauch im Blick behalten? Dann nehmen Sie doch einmal eine Wallbox mit integriertem Stromzähler im Eigen-Test unter die Lupe. Damit können Sie unter Umständen:

  • Ladestatistiken abrufen
  • die Stromstärke verändern
  • Ladezeiten so programmieren, dass Sie günstige Tarifzeiten ausnutzen
  • Informationen zum Ladevorgang abrufe

Beachten Sie aber, dass es umso schneller zu Fehlbedienungen kommen kann, je mehr Funktionen Ihre Wallbox besitzt. Wenn Sie Ihr Fahrzeug einfach nur aufladen wollen, reicht eine preisgünstige und ungesteuerte Ladestation aus.

FAQ: Wallbox im Test

Warum brauche ich überhaupt eine Wallbox?

Wenn Sie Ihr eigenes Elektroauto aufladen wollen, brauchen Sie dafür eine entsprechende leistungsfähige Leitung. Die normale Haushaltssteckdose hält einer solchen dauerhaften Belastung nicht stand. Im schlimmsten Fall würden Sie darüber einen Kabelbrand riskieren. Deshalb benötigen Sie eine Wallbox, die fachgerecht installiert wurde.

Welche Wallboxen gibt es?

Inzwischen sind unzählige Ladestationen von verschiedenen Herstellern auf dem Markt. Sie unterscheiden sich vor allem in der Ladeleistung (näheres dazu hier) und in der Bedienung.

Was kostet eine Wallbox-Installation?

Die Installation kann schon einmal bis zu 2.300 Euro kosten. Das hängt auch davon ab, wie aufwendig die Installation ist, wie viel Wand- und Deckendurchbrüche zum Beispiel erforderlich sind. Sie müssen diese Kosten aber nicht unbedingt allein tragen, sondern können eine Förderung beantragen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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