Heckenschere im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Janna, letzte Aktualisierung am: 14. August 2019

Heckenschere: Ihr persönlicher Vergleichssieger macht die Arbeit im Garten leichter

Machen Sie im Gartenfachhandel selbst den Test: Eine gute Heckenschere sollte sich leicht bedienen lassen.

Machen Sie im Gartenfachhandel selbst den Test: Eine gute Heckenschere sollte sich leicht bedienen lassen.

Wenn die Hecke so sehr wuchert, dass Fußgänger vom Gehweg auf die Straße ausweichen müssen und die Nachbarn mit schwachem Kopfschütteln ihr Missfallen zum Ausdruck bringen, ist es vielleicht an der Zeit, die Hecke zu stutzen.

Für Hobbygärtner ein Vergnügen, für Gartenmuffel eine unliebsame Anstrengung, ist das Schneiden der Hecke ähnlich dem Rasenmähen unabdingbar. Dank handlicher Werkzeuge können sich Gartenbesitzer die Arbeit jedoch erheblich erleichtern – beispielsweise mit einer Heckenschere.

Worauf Sie eine Heckenschere im persönlichen Test prüfen sollten, was eine gute Heckenschere ausmacht und welche Varianten es gibt, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Die besten Heckenscheren aus dem Test im Überblick

Welche Rolle spielt die Art der Hecke?

Thuja, Buchsbaum, Kirchlorbeer, Eibe, Feuerdorn, Berberitze, Liguster oder Rotbuche – der natürliche Sichtschutz des heimischen Gartens trägt viele Namen. Relevant ist die Art der Hecke für die Heckenschere im persönlichen Test deshalb, weil je nach Dicke der Zweige und Äste eine größere Schnittkraft benötigt wird (ca. 26-28 Millimeter Abstand zwischen den Schnittmessern).

Vergleich: Heckenscheren mit Akku, Kabel oder Benzin?

Heckenscheren lassen sich je nach Antrieb in vier Kategorien einteilen:

Heckenscheren sollten im persönlichen Test einem Belastungstest standhalten und auch dicke Äste sauber durchtrennen.

Heckenscheren sollten im persönlichen Test einem Belastungstest standhalten und auch dicke Äste sauber durchtrennen.

  1. Hand-/Standard-Heckenschere: Im eigenen Test werden Sie sehen, dass sich dieses Modell höchstens für gelegentliche Schnitte oder abschließende Feinarbeit eignet. Optisch an eine übergroße Bastelschere erinnernd, gestaltet sich die Arbeit damit eher aufwendig – wenn auch leise und umweltfreundlich.
  2. Benzin-Heckenschere: Besonders leistungsstark eignet sich dieses Modell vor allem für Hecken mit dicken Ästen. Betrieben wird sie in der Regel mit einem 2-Takt-Motor, der aus einer Mischung von Öl und Benzin (Mischverhältnis ca. 1:40) zu befüllen ist. Mit einem Gewicht von rund 5 Kilo ist allerdings auch hier etwas manuelle Kraft nötig.
  3. Elektro-Heckenschere: Mit etwa 500 bis 700 Watt schafft der Elektromotor schon einiges – wenn auch nicht so dicke Äste wie die benzinbetriebene Variante. Allerdings benötigen Sie dabei ein Verlängerungskabel und müssen stets aufpassen, dass Ihnen das Kabel nicht in die Quere kommt.
  4. Akku-Heckenschere: Gänzlich ohne Kabel und deshalb einfacher zu bedienen ist dieses Modell besonders verlockend. Sie dürfen nur nicht vergessen, den Akku regelmäßig aufzuladen. Durchschnittliche Akku-Heckenscheren haben eine Akkulaufzeit von 40 Minuten.
Elektrische Heckenscheren sind im Vergleich zu Hand-Heckenscheren etwas teurer. Preislich liegen Sie bei 40 bis 150 Euro. Herkömmliche Standard-Heckenscheren kosten zwischen 15 und 30 Euro.

Wichtiges zur Handhabung

Das Problem bei Heckenscheren mit langen Schnittmessern oder mit Teleskop-Verlängerung besteht darin, dass Sie selbst mehr Kraft aufwenden müssen, um die Heckenschere richtig und sauber anzusetzen.

Selbst bei Modellen von geringem Gewicht wird die Arbeit so schnell zur Tortur. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Vibrationsstärke bei einer Elektro- oder Akku-Heckenschere. Im eigenen Test werden Sie feststellen, dass die raschen Bewegungen der Schnittmesser das Gerät bis zum Griff hin vibrieren lassen. Dies kann die Arme schnell ermüden und die Gartenarbeit unnötig in die Länge ziehen.

Unter vielen Heckenscheren den persönlichen Vergleichssieger finden und richtig anwenden

Welche Heckenschere sollten Sie kaufen? Günstig sind vor allem klassische (manuelle) Scheren.

Welche Heckenschere sollten Sie kaufen? Günstig sind vor allem klassische (manuelle) Scheren.

Selbst die beste Heckenschere macht die Hecke nicht schöner, wenn Sie Fehler bei deren Pflege machen. Jeweils am Jahresanfang und -ende sollte diese zurückgeschnitten werden (Im Winter nicht bei Temperaturen unter -5 °C!). Während des Jahres ist lediglich ein Formschnitt empfehlenswert.

Dabei müssen manche Hecken öfter beschnitten werden als andere. Beispielsweise wächst die Berberitze sehr schnell, Buchen allerdings langsam, sie müssen nicht so häufig getrimmt werden.

Damit später nicht alles schief und krumm wird, sollten Sie sich mit einer Richtschnur behelfen. Setzen Sie die Heckenschere zum Test zunächst in einem 15-Grad-Winkel an die Hecke an. Die Schnittrichtung bleibt Ihnen zwar selbst überlassen, für ein optimales Ergebnis empfehlen sich jedoch senkrechte Schnittbewegungen. Am oberen Ende der Hecke können Sie dann waagerecht schneiden. Ist die Hecke besonders hoch, hilft eine Teleskop-Heckenschere, die oberen Äste zu erreichen.

Denken Sie daran, dass eine benzinbetriebene Heckenschere im Vergleich zu manuellen oder elektrischen Modellen etwas lauter ist. Informieren Sie sich in Ihrem Bezirks- oder Gemeindeamt über die Ruhezeiten. Schließlich wollen Sie das Verhältnis zu den Nachbarn nicht unnötig strapazieren.

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