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Hoverboard-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Mit dem Hoverboard zurück in die Zukunft – Trendige E-Boards

Machen Sie vor dem Kauf Ihren ganz persönlichen Hoverboard-Test.

Machen Sie vor dem Kauf Ihren ganz persönlichen Hoverboard-Test.

1989 kehrte Michael J. Fox zum zweiten Mal „Zurück in die Zukunft“, landete im Jahr 2015 und sauste dort auf einem Hoverboard durch die Gegend, einem selbstschwebenden Skateboard ohne Räder. Doch kehren wir zurück in die Realität: Anders als im Kultfilm werden seit dem realen Jahr 2015 Elektro-Rollbretter als Hoverboard bezeichnet. Der englische Name (hover = schweben) ist etwas irreführend, denn das Board schwebt keineswegs frei in der Luft.

Das Stehen auf dem Board und das Fahren damit sind recht einfach, weil sich das Hoverboard durch seinen Elektroantrieb und die Antriebsregelung selbst im Gleichgewicht hält. Durch Gewichtsverlagerungen und leichte Fußbewegungen kann der Hoverboard-Fahrer das Brett steuern.

Inzwischen liegen die auch als E-Board oder Mini-Segway bekannten Rollbretter im Trend und gelten bei Kindern und Jugendlichen als coole Fortbewegungsmittel. Doch worauf sollten Sie achten, wenn Sie sich oder Ihrem Sprössling ein Hoverboard kaufen wollen? Wie kann ich das Hoverboard selbst einem Test unterziehen, bevor ich mich für einen Kauf entscheide?

Die besten Hoverboards aus dem Test im Überblick


Schweben auf Rädern – aber sicher: Wichtige Faktoren beim eigenen Hoverboard-Test

Hoverboards sind in gewisser Weise kleine Kraftfahrzeuge. Der Fahrer steht und schwebt fast geradezu über den Boden, ohne Halt oder Griff. Um das Unfallrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Board-Liebhaber die Sicherheit stets im Blick behalten. Unterziehen Sie Ihr Wunsch-Hoverboard einem eingehenden Test und vermeiden Sie so einen teuren Fehlkauf. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Wo darf ich fahren? – Hoverboard-Praxis-Test im Straßenverkehr tabu

Wenn Sie ein Hoverboard kaufen wollen, sollten Sie bei Ihrer Entscheidung auch Fragen der Sicherheit berücksichtigen.

Wenn Sie ein Hoverboard kaufen wollen, sollten Sie bei Ihrer Entscheidung auch Fragen der Sicherheit berücksichtigen.

Hoverboards sind kleine elektrisch motorisierte Fahrzeuge. Sie bestehen aus einer Trittfläche, an der die Räder seitlich neben den Füßen angebracht sind. Außerdem besitzt das Board eine elektronische Balance-, Lenk-, Antriebs- und Verzögerungstechnik. Meistens bringen es diese E-Boards auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10 bis 12 km/h.

Wer seinen eigenen Test mit dem Hoverboard machen will, sollte unbedingt die Verkehrsregeln zur Straßennutzung im Hinterkopf behalten: Sobald die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit 6 km/h überschreitet, gelten die Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Verordnung (StVZO) und der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehr (FZV). Das bedeutet Folgendes:

Hoverboards erfüllen nicht die Zulassungsvoraussetzungen im Hinblick auf Lenkung, Bremsen, Beleuchtung, Sitz etc. Deswegen dürfen sie im öffentlichen Straßenverkehr nicht gefahren werden. Anderenfalls drohen ein Bußgeld und ein Punkt. Das gilt übrigens auch für Gehwege und Radwege.

Wenn Sie oder Ihr Kind das Hoverboard einem ersten Test unterziehen wollen, dann nur in abgegrenzten, nicht-öffentlichen Zonen bzw. auf einem Privatgelände. Wer dennoch mit dem Hoverboard im Straßenverkehr fährt, macht sich außerdem nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG) strafbar, weil dieses Gerät aufgrund seiner Geschwindigkeit pflichtversichert werden müsste.

Worauf sollten Sie bei ihrem eigenen Hoverboard-Test achten?

Der Markt ist mit Hoverboards regelrecht überflutet. Die Angebote der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich mitunter stark in Qualität und Komfort. Auch der Preis kann extrem variieren – teilweise mit einer Differenz von mehreren 100 Euro. Auf welche Kriterien kommt es also bei einem Hoverboard-Vergleich an?

Das Hoverboard sollte aufgrund seiner Geschwindigkeit von bis zu 12 km/h nicht unterschätzt werden. Die eigene Sicherheit steht an erster Stelle, und zwar in mehrfacher Hinsicht:

Ein hochwertiges Hoverboard hat im Vergleich zu  einem billigen Produkt einen zertifizierten Akku.

Ein hochwertiges Hoverboard hat im Vergleich zu einem billigen Produkt einen zertifizierten Akku.

Ihr persönlicher Hoverboard-Test: Achten Sie auf zertifizierte Akkus

2015 gerieten die Trend-Fahrzeuge immer wieder in die Schlagzeilen, weil sich Hoverboards aufgrund defekter Batterien, wegen Überhitzung oder Kurzschlüssen selbst entzündeten. Dies nahm die US-amerikanische Organisation Underwriters Laboratories zum Anlass, einen „UL2272“-Standard für sichere Batterien zu entwickeln. Es empfiehlt sich daher, darauf zu achten, ob der Akku über dieses UL-Siegel verfügt und ggf., ob er einen TÜV-Test durchlaufen hat und über ein entsprechendes Zertifikat verfügt.

Geschwindigkeit: Ihr persönlicher Hoverboard-Vergleichssieger muss nicht der Schnellste sein

Heutzutage gilt meistens die Prämisse: Je schneller, desto besser. Und es klingt zunächst natürlich verlockender, wenn das eigene Board stolze 12 km/h statt nur 6 km/h schafft. Trotzdem sollten Kaufinteressenten bei ihrem Hoverboard-Test den Schwerpunkt nicht nur auf den Speed setzen.

Stattdessen sollte auch hier die Sicherheit vorgehen, vor allem, wenn das Gerät für Kinder bestimmt ist. Und auch 6 km/h können viel Spaß bringen, wenn Sie erst einmal auf dem Brett stehen.

Was auf dem Fahrrad fast wie Schritttempo wirkt, fühlt sich auf dem Hoverboard ganz anders an. Zwar mögen 10 bis 12 km/h auf dem E-Board eine noch kontrollierbare Höchstgeschwindigkeit darstellen. Das hängt jedoch auch vom Körpergewicht des Fahrers ab.

Hoverboard – Beim Test auch auf Akku-Ladezeit und Reichweite achten

Hoverboards laufen batteriebetrieben. Ihr Akku muss regelmäßig aufgeladen werden. Doch anders als bei anderen elektronischen Geräten hält sich die Ladezeit meist in Grenzen und liegt in etwa bei 2 bis 3 Stunden. Das Ladegerät ähnelt dem eines Laptops und lässt sich einfach an die Steckdose anschließen. LED-Lampen zeigen den Akku-Stand an.

Die Reichweite gibt an, wie viele Kilometer Sie mit Ihrem Board fahren können. Sie liegt durchschnittlich bei 15 bis 20 km, je nachdem wie viel der Fahrer wiegt und wie der Boden beschaffen ist. Auf glatter Bahn verbraucht das Board nicht so viel Energie wie auf Schotter oder kurzem Rasen. Für lange Ausflüge ist das Hoverboard hingegen nicht ausgelegt.

In Sachen Gewicht spielen persönliche Vorlieben eine wichtige Rolle bei Ihrem Hoverboard-Test

Hoverboards wiegen in der Regel zwischen 7 und 13 kg. Das Gewicht wirkt sich in zweierlei Form aus: Schwerere Hoverboards sind etwas leichter zu fahren. Beim Transport ist das Gewicht allerdings eher von Nachteil. Kaufentscheidend ist dieser Faktor gewöhnlich wohl aber nicht.

Hoverboard für Kinder: Ihr persönlicher Test – Tipps und Tricks

Hoverboards trainieren Koordination und Gleichgewicht. Sie verbessern die Fitness und machen Spaß. Doch so beliebt die kleinen Bretter auch sind: Sie sind alles andere als billig und auch nicht für jedes Alter geeignet. Außerdem sollte das Kind mindestens 20 kg wiegen.

Gerade ein Hoverboard für Kinder sollte einem Test unterzogen werden, bevor Sie es kaufen.

Gerade ein Hoverboard für Kinder sollte einem Test unterzogen werden, bevor Sie es kaufen.

Ihr persönlicher Vergleichssieger sollte ein Hoverboard für Kinder sein, das folgende Kriterien erfüllt:

  • nicht allzu schwer (max. 7 – 9 kg)
  • „EverBalance“-Technologie, die den Aufstieg leichter und sicherer macht
  • Trainings- oder Kindermodus, z. B. um die Höchstgeschwindigkeit festzulegen
  • qualitativ hochwertiger und zertifizierter Akku

Sie haben sich nach Ihrem Hoverboard-Test für ein Modell entschieden? Bevor der Spaß für die Kleinen beginnt, sollten einige Dinge beachtet werden:

  • Lassen Sie Ihren Schützling nicht ohne entsprechende Schutzausrüstung mit dem Hoverboard fahren. Nutzen Sie Ellenbogen- und Knieschoner, Handschuhe und einen Helm. Da es noch keine Hoverboard-Helme gibt, empfiehlt sich z. B. ein Kinderfahrradhelm.
  • Smartphone und Kopfhörer lenken vom Fahren ab und sind auf dem Hoverboard tabu.
  • Gefahren werden sollte nur auf trockenem Boden. Die Sturzgefahr ist sonst zu hoch.

Kleines Fazit zu Ihrem ganz persönlichen Hoverboard-Test

  • Kaufen Sie kein billiges Hoverboard. Die Unfall- und Verletzungsgefahr ist gerade bei Billig-Akkus sehr hoch.
  • Informieren Sie sich im Vorfeld umfassend zum Thema „Hoverboard im Test“. So erfahren Sie, welche mangelhaften Geräte aus dem Verkehr gezogen wurden und welches Brett für Sie am geeignetsten ist.
  • Nutzen Sie das Internet: Auch wenn Sie das Hoverboard nicht online kaufen möchten, können Sie die Online-Plattformen als nützliche Informationsquelle nutzen. Kunden hinterlassen dort gern ihre persönliche Meinung oder verfassen sogar ihren eigenen Hoverboard-Testbericht.
  • Hoverboard mit 6, 8 oder lieber 10 Zoll? Ihr persönlicher Test z. B. im Sportgeschäft gibt Ihnen Aufschluss darüber, mit welchem Raddurchmesser Sie sich am wohlsten fühlen.

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