Imprägnierspray im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 17. August 2019

Maximale Wasserundurchlässigkeit: Ein gutes Imprägnierspray hält Sie trocken!

Bestes Imprägnierspray? Ein Härte-Test sollte dann kein Problem mehr sein.

Bestes Imprägnierspray? Ein Härte-Test sollte dann kein Problem mehr sein.

Viele Textilien besitzen bereits materialimmanente Membranen, die die Feuchtigkeit zwar von innen entweichen lassen sollen, zugleich jedoch Feuchtigkeit von außen nicht durchlassen. Um die Wasserundurchlässigkeit zu erhöhen, ohne die Atmungsaktivität zu beeinflussen, sind Imprägniersprays eine Möglichkeit.

Die Flüssigkeit des Imprägniersprays legt sich wie eine zweite Haut über die Kleidung und besteht aus Wachsen, Ölen und Harzen. Diese winzig kleinen Kristalle bilden eine sehr unebene Oberfläche, durch deren Zwischenräume zwar Wasserdampf von innen nach außen gelangen kann, Wassermoleküle, Schmutz und Fett jedoch nicht von außen nach innen, denn diese sind zu groß und perlen daher ab.

Nur in einem Imprägnierspray-Test unter dem Mikroskop wäre die unebene Oberfläche zu erkennen. Für das menschliche Auge hingegen ändern sich die Beschaffenheit und das Aussehen der Kleidung nicht. Daher greifen viele Menschen gerne auf Imprägniersprays zurück.

Die besten Imprägniersprays aus dem Test im Überblick

Imprägnierspray als persönlicher Vergleichssieger? – Alternativen

Insbesondere im Schuhbereich gibt es viele umweltfreundlichere Alternativen zum Imprägnierspray. Im eigenen Test zuhause werden diese Wachs- und Fett-Produkte mit einem weichen Tuch direkt auf die Alltags-, Arbeits- oder Wanderschuhe aufgetragen, am besten mehr als einmal. Bei funktionaler Outdoor-Kleidung reicht es oft schon aus, die materialimmanente Imprägnierung durch Wärme aufzufrischen – etwa im Trockner oder mit dem Bügeleisen (nicht zu heiß einstellen!).

Welche Arten des Imprägniersprays gibt es?

Auf dem Markt haben sich vor allem drei verschiedene Arten von Imprägnierspray etabliert. Ein Test zuhause kann hier zeigen, womit Verbraucher am besten klarkommen.

Welches Imprägnierungsspray den Outdoor-Test bestehen würde, hängt auch von den Textilien ab.

Welches Imprägnierungsspray den Outdoor-Test bestehen würde, hängt auch von den Textilien ab.

  • Treibgasspray: Am bekanntesten sind Treibgassprays, die einfach auf die Kleidung aufgesprüht werden und anschließend nur noch trocknen müssen. Sie sind meist vergleichsweise günstig und in vielen Geschäften – vom Supermarkt bis zum Schuhladen – verfügbar.
  • Wash-In: Diese Imprägnierung wird zusammen mit der Kleidung in die Waschmaschine gegeben und sorgt für eine besonders gleichmäßige wasserabweisende Funktion. Allerdings sind Wash-Ins oft etwas teurer und nicht überall erhältlich.
  • Sprühschaum/Pumpspray: Für empfindliche Materialien empfiehlt sich hingegen ein Schaum, bspw. für Wildleder. Dieser wird mit einem Schwamm oder Tuch eingerieben und muss dann ebenfalls trocknen. Vor allem Schuhgeschäfte haben diese Imprägnierung im Angebot.
Bei jedem Imprägnierspray, das zum Test oder aus Überzeugung gekauft wird, gilt: Achten Sie auf die Freiheit von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC)! Diese sind extrem umweltschädlich und nicht abbaubar. Mittlerweile sind PFC leider selbst in entlegenen Regionen Europas in Gewässern und Böden nachweisbar und gelangen so auch in die Nahrungskette des Menschen. Sie gelten als sehr krebserregend.

Anwendung des Imprägniersprays

Schäume und Pumpsprays werden in der Regel mit einem weichen Tuch oder Schwamm direkt auf die Textilien aufgetragen. Wash-Ins sind in die Waschmaschine zu gegeben. Treibgassprays hingegen werden mit einem Abstand von zirka 20 bis 30 cm aufgesprüht. Bei allen Varianten sollte das Textil sauber und trocken sein.

Ein klassisches Imprägnierspray sollte im Test daheim nur draußen oder zumindest aus einem Fenster oder der Tür heraus genutzt werden, um so wenig wie möglich Imprägnierung einzuatmen. Denn nicht nur sind viele Imprägnierungen durch die enthaltenen Stoffe gesundheitsschädlich, es ist auch nicht besonders gesund, die eigenen Lungenbläschen ebenfalls zu imprägnieren.

Bei Glattlederschuhen wäre selbst ein Testsieger-Imprägnierspray meist überflüssig.

Bei Glattlederschuhen wäre selbst ein Vergleichssieger-Imprägnierspray meist überflüssig.

In der Regel ist es funktionaler – das würde auch ein eigener Test zeigen – das Imprägnierspray nur dünn aufzutragen und nach dem Trocknen eine zweite sparsame Schicht hinzuzufügen, statt das Textil mit der Imprägnierung zu tränken. Das spart außerdem Imprägnierspray im Vergleich zum dicken Auftragen ein.

Imprägnieren verschiedener Materialien

Oft besteht das Imprägnierspray einen Praxis-Test sowohl auf der Jacke als auch auf dem Schuh. Bei Glattleder ist eine zusätzliche Imprägnierung normalerweise nicht nötig, bei Wildleder reicht es meist, die Oberfläche mit eine Bürste wieder etwas aufzurauen. Ansonsten sollten die Herstellerangaben beachtet werden und im Zweifel zuerst an einer unauffälligen Stelle ein Imprägnierspray-Test durchgeführt werden.

Zelte und andere besondere Outdoor-Ausrüstungsgegenstände benötigen oft spezielle Sprays auf Silikonbasis oder aber zusätzliche Mittel wie Nahtdichter. Hier sollte sich im Zweifel im Fachgeschäft beraten werden lassen, welches Imprägnierspray zu kaufen sich lohnt.

Und zuletzt sollten Schönwetter- und Gelegenheitswanderer sich der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe fragen, ob die Kleidung überhaupt nachimprägniert werden muss oder ob die Membran selbst ausreichend ist. Zudem bieten viele Schuhhersteller mittlerweile die professionelle Nachimprägnierung von Bergschuhen und Co. an.

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