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Jethelm Test 2017: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Gut behelmt durch den Straßenverkehr

Geschmackssache in einem Jethelm-Test: Soll es retro oder klassisch sein?

Geschmackssache in einem Jethelm-Test: Soll es retro oder klassisch sein?

Besonders Rollerfahrer und Halter von einem klassischen Motorrad greifen bei der Schutzkleidung gerne auf Modelle mit Retro-Schick zurück. Dies gilt auch für Helme. Die Jethelme – oder auch Halbschalenhelme – sind nicht nur sicher, sondern Sie sind zugleich ein modisches Statement. Auch aufgrund der Ähnlichkeit zu den Helmen von Jetpiloten hat der Halbschalenhelm den Beinamen Jethelm erhalten. Doch worin genau unterscheiden sich Jethelm von anderen Motorradhelmen?

Im Ratgeber erfahren Sie mehr zu Jethelmen und worauf Sie bei einem eigenen Jethelm-Test sowie beim Kauf achten sollten.

Die besten Jethelme aus dem Test im Überblick

Jethelm in einem Test prüfen – Lohnt sich ein Halbschalenhelm?

Der Halbschalenhelm bzw. Jethelm haben in der Regel ein weniger sportlich anmutendes Aussehen. Stattdessen sollen Sie einen gewissen Retro-Charme verbreiten. In Anlehnung an ältere Motorradhelme finden Sie auch heute noch besonders bei Rollerfahrern und Besitzern von Motorradklassikern. Der Jethelm soll zu entsprechendem Lebensgefühl und Zeitgeist passen. Lesen Sie im Folgenden mehr zum klassischen Halbschalenhelm. Wollen Sie lieber einen anderen Helm wie z. B. Klapphelm bzw. Vollschalenhelm, können Sie sich in unserem Motorradhelm-Ratgeber dahingehend informieren.

Der Jethelm im Vergleich zu anderen Helmmodellen

Der Jethelm ist ein Halbschalenhelm. Das bedeutet, der Helm verfügt in der Regel nicht über eine geschlossene Kinnpartie wie zum Beispiel Integralhelme und Klapphelme, wie sie bei schnelleren Fahrern auf ihrem Motorrad häufiger zu sehen sind. Letztere sind vor allem eher bei sportlicheren Motorradfahrern die Regel. Auch im Sport finden sich überwiegend Motorradhelme mit einer festen Kinnpartien, die bei Stürzen nicht nur den Oberkopf, sondern den gesamten Kopf – und damit auch die Kieferpartie – schützen können.

Bei Rollern und klassischen Motorrädern werden in aller Regel keine allzu hohen Geschwindigkeiten erreicht. Die Gefahr von schweren Stürzen ist somit insgesamt geringer. Daher können die Fahrer beim Helmkauf auch mehr auf Komfort und Retrostyle achten. In einem Test erweisen sich Jethelme durch den fehlenden Kinnschutz oft als wesentlich komfortabler und geben dem Fahrer im Helm mehr Bewegungsfreiheit.

Jedes Modell sollte in einem Jethelm-Test beweisen, dass es vor allem die obere und hintere Schädelregion sowie Stirn und Nacken vor schweren Verletzungen schützt. Nur diese Dreiviertelform ist – neben der Vollform – in Deutschland und anderen EU-Ländern beim Helm zulässig. Fehlen Stirn- oder Nackenschutz, sind die Helme nicht zulässig. Derartige Braincaps (frei übersetzt: Hirnkappen) dürfen Sie aufgrund ihrer geringen Schutzfunktion nicht in Deutschland genutzt werden.

Eine Besonderheit vom Jethelm ist darüber hinaus, dass er oftmals über einen Sonnenschutz verfügt – eine kleine Schutzblende an der Stirnpartie. Lesen Sie die Modell-Informationen in jedem Jethelm-Test unbedingt aufmerksam durch: Nicht jeder Jethelm verfügt über ein fest verbautes Visier.

Mit oder ohne Visier: In einem eigenen Jethelm-Test können Sie herausfinden, was Ihnen besser gefällt

Ein Jethelm-Testsieger sollte alle Ihre Ansprüche erfüllen.

Ein Jethelm-Vergleichssieger sollte alle Ihre Ansprüche erfüllen.

Das Visier soll verhindern, dass die Sicht des Fahrers auf Motorrad, Chopper, Vespa und Co. durch Insekten, Niederschläge oder Rollsplitt beeinträchtigt werden kann. Fliegt dem Fahrzeugführer etwas ins Auge, kann dies im schlimmsten Fall zu einem Unfall oder Sturz führen. Da Jethelme allerdings vor allem für langsamere Fahrten – auch mit dem Motorrad – gedacht sind, ist an dieser Stelle nicht immer ein fest verbautes Visier vonnöten. Bei langsameren Geschwindigkeiten ist die Gefahr von Irritationen durch aufgewirbelte Steinchen oder einschlagende Insekten wesentlich geringer.

Auch in einem Test müssen Jethelme nicht unbedingt mit einem festen Visier ausgestattet sein. Statt eines Visiers können Sie auch eine Brille und Schutzmaske tragen. Die Schutzmaske deckt dabei auch die Mundpartie gut ab, die Brille schützt das Sichtfeld. Durch sein eher sportliches Design eignet sich dieser Jethelm auch durchaus für Quadfahrer.

Sonnenschutz am Jethelm – Eigener Praxis-Text

Meist besitzen alle Modelle der Halbschalenhelme in einem Test eine Sonnenblende. Diese soll den Fahrer gut davor schützen, durch die Sonneneinstrahlung zu stark geblendet zu werden. Fehlt das Visier, das diese Funktion sonst übernimmt, ist eine zusätzliche Sonnenblende anempfohlen.

Wird der Fahrer auf dem Motorrad zu stark geblendet, kann er gegegebenenfalls nicht rechtzeitig auf vor ihm auftauchende Hindernisse im Straßenverkehr reagieren und so einen Unfall provozieren. Mit dem Motorrad und anderen zweirädrigen Krafträdern ist es leicht möglich, auch durch kleinere Ablenkungen und Irritationen das Gleichgewicht zu verlieren.

Wichtiges Kriterium in einem Jethelm-Test: Die Passform

Wenn Sie einen neuen Jethelm kaufen wollen, ist es vorab stets zu empfehlen, die entsprechenden Helm-Modelle auf ihre Passform hin zu prüfen. Der Helm für Motorrad, Vespa und Co. sollte nicht zu weit sein, damit er nicht zu weit ins Gesichtsfeld rutschen kann. Doch Sie werden auch bei einem zu kleinen Jethelm in einem Test schnell merken, dass sich dieser negativ auf den Tragekomfort und das Fahrgefühl auswirkt. Ist der Helm am Ende zu eng, kann er das Gesichtsfeld zu stark einschränken. Auch das Gehör ist durch den starken Druck auf die Ohren beeinträchtigt.

Doch vor allem im Straßenverkehr sind sowohl optische als auch akustische Wahrnehmung von größter Bedeutung für die Sicherheit. Sie müssen stets auf Warngeräusche wie Sirenen oder Hupen reagieren können.

Bevor Sie daher einen Jethelm aus einem Test z. B. online kaufen, sollten Sie vorab in einem Fachgeschäft Ihrer Wahl eine Anprobe in Erwägung ziehen. Machen Sie einen eigenen Jethelm-Test und probieren Sie unterschiedliche Helme, um auf die für Ihre Kopfgröße passende Größenangabe zu ermitteln. Die Jethelme sind allesamt in verschiedenen Größen erhältlich – von XS bis XL. Einige sogar von XXS bis XXXL.
 Jethelme selbst einem Test unterziehen: Achten Sie auf die richtige Passform - auch sie kann Einfluss auf die Sicherheit haben.

Jethelme selbst einem Test unterziehen: Achten Sie auf die richtige Passform – auch sie kann Einfluss auf die Sicherheit haben.

Besonders wichtig im Hinblick auf die Passform ist auch die Schließung der Helme. Die Schnallen, die unter dem Kinn geschlossen werden müssen, sollen den Helm fest an Ort und Stelle halten. Zwar lassen sich die Verschlüsse bis zu einem gewissen Grad in der Größe anpassen, doch können sie nur wirklich gut in Verbindung mit einer optimalen Passform des Helms den notwendigen Schutz gewährleisten.

In einem Jethelm-Test kann es Modelle mit unterschiedlichen Schließmechanismen der Kinnschnallen geben. Neben dem gängigen Klickverschluss finden sich auch sogenannte Ratschenverschlüsse. Bei diesen kann die Weite des Riemens und der Sitz der Motorradhelme schneller angepasst werden. Zudem sind Ratschenverschlüsse wesentlich stabiler und können nicht so leicht aufgehen. Klickverschlüsse hingegen können vor allem nach längerer Beanspruchung brechen oder an Spannkraft verlieren.

Wann ausschließlich der persönliche Geschmack über Jethelme in einem Test entscheidet

Welcher Style in einem Jethelm-Test überzeugt, können nur Sie selbst entscheiden. So kann Ihr Jethelm-Vergleichssieger ein eher sportliches Design besitzen. Sind Sie eher Retro-Fan eignet sich ein Helm mit nostalgischerem Charme . Er passt vor allem zu dem Lebensgefühl, das Fahrer von Oldtimer-Maschinen bzw. Nachbildungen und klassischen Rollern transportieren wollen.

Für jeden Geschmack – von Motorrad- bis hin zu Vespafans – findet sich in einem Jethelm-Test in der Regel ein passendes Modell, das die entsprechende Lebensphilosophie des Trägers nach Außen tragen kann.

Tipp: Meist sind die verschiedenen Helme auch in unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich.

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1 Kommentar

  1. Sabine F. sagt:

    Wenn hier empfohlen wird, Helme vor dem Kauf im Internet bei einem Fachhändler anzuprobieren, wird es bald keine Fachhändler dafür mehr geben, da diese ausschließlich existieren können, wenn sie Ware verkaufen. Kein Wunder, daß immer mehr für die Beratung eine Gebühr verlangen, die beim Kauf angerechnet wird. Wenn ich Fachberatung wünsche und das Produkt anfassen und probieren möchte, sollte ich gerne ein paar Euro mehr (wenn überhaupt) dem Fachhändler bezahlen und mich freuen, auf diese Weise dem Fachhandel das Überleben zu sichern!!!

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