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Mitfahrgelegenheit Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Mit der Mitfahrgelegenheit günstig von A nach B kommen

Der Mitfahrgelegenheit-Vergleich zeigt, was Sie bei welchem Anbieter beachten müssen

Der Mitfahrgelegenheit-Vergleich zeigt, was Sie bei welchem Anbieter beachten müssen

In der heutigen Zeit fahren viele Menschen sprichwörtlich von A nach B und legen dabei große Strecken zurück. Die Verwandten in München besuchen? Oder ein Wochenendtrip in Berlin? Mit der heutigen Technik ist das alles kein Problem mehr.

Doch diese Lebensweise wird auf Dauer sehr kostenintensiv. Auch Pendler wie beispielsweise Studenten fahren jedes Wochenende vom Studienort in die Heimat und bezahlen mehrere hunderte Euro für die Fahrt. Dabei ist es günstiger und umweltschonender, wenn mehrere Menschen mitfahren.

Aus diesem Problem bzw. Vorteil heraus bildete sich die Idee der Mitfahrgelegenheit als günstige Alternative in Deutschland zu Bus und Bahn. Sie ist schon fast so alt wie das Auto selbst. Anfang der 2000er bildeten sich erste Netzwerke, bei denen Fahrer Mitfahrer für eine Reise in Deutschland suchten und andersherum. Daraus sind nun riesige Online-Plattformen entstanden, die mitunter Millionen von Mitgliedern zählen.

Die beste Mitfahrzentrale aus dem Test im Überblick

Was muss eine gute Mitfahrgelegenheit können?

Der Markt der Mitfahrzentralen steht im ständigen Wandel. Es gründen sich zwar kaum noch neue Unternehmen, dafür werden bestehende aber aufgekauft, vergrößert und auch verbessert. Dank obigem Mitfahrgelegenheits-Vergleich 2018 behalten Sie den Überblick.

Mitfahrgelegenheiten im Wandel der Zeit

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Unternehmen, die den Austausch von Mitfahrgelegenheiten über ihre Plattform anbieten, Funktionen getestet und ihre Inhalte ständig erneuert. Zuerst war das Konzept einfach: Der Fahrer stellt ein Angebot auf der Website ein, potenzielle Mitfahrer rufen ihn an und schon kam die Fahrt zustande. Wiederum konnten auch Mitfahrer ein Gesuch veröffentlichen.

Auch heute gibt es noch diese einfachen Mitfahrgelegenheiten. Da es mit der Zeit, aber immer schwieriger wurde, richtige Menschen von gefälschten Personen zu unterscheiden und auch Betrügereien zunahmen, änderten einige Mitfahrgelegenheit-Anbieter ihre Richtlinien.

Die Webseite www.mitfahrgelegenheit.de war einst die größte Plattform für Mitfahrgelegenheiten in Deutschland. Danach führte das Unternehmen eine Provision ein, sodass der Fahrer 11 Prozent auf die Fahrteinnahmen an den Anbieter zahlen musste. Die Mitglieder versuchten mit diversen Tricks diese Gebühr zu umgehen. Wie es mit dem Unternehmen weiterging, erfahren Sie im nächstgrößeren Kapitel, in dem wir die größten Anbieter vorstellen.

Tipps zum sicheren Fahren bei der Mitfahrgelegenheit

Bei einer Mitfahrgelegenheit sollten Fahrer und Mitfahrer am Telefon noch einmal Wichtiges absprechen

Bei einer Mitfahrgelegenheit sollten Fahrer und Mitfahrer am Telefon noch einmal Wichtiges absprechen

Um die Mitfahrgelegenheit so sicher wie möglich zu gestalten, gilt es, ein paar Tipps zu beachten. Ab und zu kann es vorkommen, dass Mitfahrer nicht bezahlen, die Versicherung im Falle eines Unfalles nicht zahlen möchte oder der Fahrer nicht auftaucht. Was dann? Die Mitfahrgelegenheiten im Vergleich zeigen, worauf es ankommt.

Fall 1: Unfall mit der Mitfahrgelegenheit: Zahlt die Versicherung?

Was passiert eigentlich, wenn das Auto in einen Unfall gerät? Ein Tipp: Informieren Sie vor der Mitfahrgelegenheit Ihre Versicherung, wenn Sie oftmals eine Mitfahrgelegenheit anbieten. Es ist bereits vorgekommen, dass das Versicherungsunternehmen die Schadenersatzzahlungen verweigerte, weil es der Meinung war, dass der Fahrer gewerblich fährt.

Hierbei ist es auch wichtig, dass Sie keine zu hohen Preise anbieten, damit es nicht als Gewerbe gilt. Beifahrer sind jedoch in der Regel in der Haftpflichtversicherung des Fahrers inbegriffen. Mitfahrer sollten aber sichergehen, dass der Fahrer auch Halter des Fahrzeugs ist. Ist er es nicht, kann es Probleme beim Versicherungsschutz geben.

Hat der Fahrer den Unfall mitverschuldet oder ist gänzlich daran schuld, kann die bei der Mitfahrgelegenheit tragende Versicherung auch die Zahlungen verweigern, sodass er (teilweise) die Folgen des Unfalls selbst tragen muss. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, bieten verschiedene Institutionen wie der ADAC eine „vertragliche Haftungsbeschränkung“ als PDF-Datei an, die die Mitfahrer unterschreiben können.

Als Mitfahrer sollten Sie besonders vor der Fahrt auf den Zustand des Fahrers achten. Hat er beispielsweise Alkohol getrunken, fahren Sie wissentlich bei einem Verkehrsteilnehmer mit, der die Sicherheit des Straßenverkehrs gefährdet. Passiert etwas, kann der Anspruch auf Schmerzensgeld seitens des Mitfahrers schwinden. Aus diesem Grund sollten Sie lieber auf die Tour verzichten.

Fall 2: Der Mitfahrer möchte weniger oder gar nichts zahlen

In diesem Fall gibt es (fast) keine Absicherung für den Fahrer. Es gilt das Prinzip des Vertrauens bei Mitfahrzentralen. Zuallererst sollten Sie sich am Telefon ein Bild vom Mitfahrer bzw. Fahrer machen. Sind Sie sich nicht sympathisch, sagen Sie einfach nett und höflich ab.

Der Anbieter Mitfahrgelegenheit.de verpflichtet die Fahrer zwar zu einer Zahlung einer Provision, dafür sind Sie aber abgesichert. Denn hier kann der Mitfahrer beispielsweise per PayPal zahlen. Damit entstehen vor der Mitfahrgelegenheit Kosten für den Mitfahrer, da er das Geld vor der Fahrt an das Unternehmen überweist. Kam die Fahrt zustande, wird es – nach Abzug der Provision – an den Fahrer ausgezahlt.

Wird die Fahrt storniert, bekommen die Mitfahrer das Geld wieder zurück. Im Gegensatz dazu gibt es wenige Plattformen, die die Mitfahrgelegenheit kostenlos anbieten. Diese sind zum Beispiel:

  • BlaBlaCar.de
  • Fahrgemeinschaft.de
  • BesserMitfahren.de

Eine kostenlose Mitfahrgelegenheit bietet zwar keinen Schutz, zieht aber auch keine Gebühren nach sich. Wichtig ist, dass Sie am Telefon noch einmal die wesentlichsten Punkte vom Inserat wiederholen. So ist es wichtig, dass Sie vor der Mitfahrgelegenheit über die Kosten sprechen. Wiederholen Sie noch einmal den Preis, damit es bei der Ankunft keine Probleme gibt.

Der Mitfahrer sollte wiederum immer das passende Geld dabei haben. Kann er nicht passend zahlen, sollte er das bereits am Telefon oder vor der Fahrt klarmachen, damit der Fahrer auf dem Weg nach einer Bank suchen kann. Möchte der Mitfahrer weniger zahlen oder der Fahrer auf einmal mehr Geld für die Fahrt haben, ist hier kaum eine Absicherung gegeben.

Als Faustregel für die Berechnung der für die Mitfahrgelegenheit entstehenden Kosten gilt: pro 100 Kilometer etwa fünf bis sechs Euro. Es geht nicht darum, dass der Fahrer damit Geld verdient, sondern seine Spritkosten durch die Mitfahrer und sich teilt.

Fall 3: Der Fahrer oder Mitfahrer kommt zu spät oder gar nicht

Wie bereits angesprochen, ist dies meist bei Anbietern einer Mitfahrgelegenheit in den Gebühren enthalten. Das bedeutet, sollte ein Fahrer nicht erscheinen, wird das bereits gezahlte Geld zurücküberwiesen. Bei einer Mitfahrzentrale kommt es aber auf Höflichkeit an. Kommt jemand zu spät, sollte er sich schnell per Nachricht melden und Bescheid geben.

Ansonsten kann es vorkommen, dass der Fahrer einfach losfährt. Für diesen Fall gibt es jedoch einen neuen Trend, der sich „Real-time ridesharing“ oder „dynamic ridesharing“ nennt.

Dynamic Ridesharing definiert ein Verfahren, bei dem der Fahrer auf einem Netzwerk eingibt, wo er mit der Fahrt beginnt und wo endet. Dies muss er straßengenau angeben. Die Mitfahrer geben an, von wo sie losfahren wollen und bis wohin. Ein programmierter Algorithmus sucht dann heraus, welche Mitfahrerstrecke zu welcher Fahrt passt. Aufgrund neuster Technik können sogar schon einige Navigationsgeräte während der Fahrt potenzielle Mitfahrer anzeigen, sodass der Fahrer – salopp gesagt – an der nächsten Ecke anhalten und den Mitfahrer mitnehmen kann.

Wer also spontan keine Mitfahrgelegenheit mehr findet, kann sich hier anmelden und in „real-time“, also Echtzeit herausfinden, ob sich gerade eine Mitfahrgelegenheit in der Nähe befindet, die zum favorisierten Ziel fährt. In Deutschland gibt es bereits ein Unternehmen, das so ein Netzwerk anbietet. Die Seite nennt sich www.flinc.de.

Auf jeden Fall sollten die Mitfahrer und auch Fahrer darauf achten, ob das Mitfahrzentralenportal auch Bewertungen zulässt. So können Sie bereits vor der Buchung erfahren, ob es sich um eine seriöse und zuverlässige Person handelt.

Grundsätzliches zur Mitfahrgelegenheit
Mitfahren können Sie nicht nur mit dem Auto, sondern auch beispielsweise mit einem Fernbus

Mitfahren können Sie nicht nur mit dem Auto, sondern auch beispielsweise mit einem Fernbus

Grundsätzlich gilt: Vor der Veröffentlichung eines Inserats sollten Sie darauf achten, auf welchem Netzwerk dieses erscheint. Je nachdem, was Ihnen wichtig ist, sollte der Anbieter ausgewählt werden. Ein Mitfahrgelegenheit-Vergleich kann Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Unternehmen helfen.

Ist es Ihnen wichtig, dass Sie die volle Absicherung haben, aber dafür auf einen Teil des Geldes verzichten? Möchten Sie sich nicht anmelden und unkompliziert ein Inserat einstellen oder aussuchen? Ganz nachdem, was für Sie wichtig ist, sollten Sie die Wahl treffen. Ein Mitfahrzentrale-Test kann Ihnen dabei helfen.

Mittlerweile können Sie auch mit einer Mitfahrgelegenheit ins Ausland fahren. Hierbei ist – als Fahrer – darauf zu achten, dass Sie sich vor der Fahrt Personalausweise und ggf. Reisepässe zeigen lassen. Hat ein Mitfahrer diese Dokumente nicht dabei, wäre es ratsam, den Mitfahrer auch nicht mitzunehmen.

In diversen Internetforen gibt es Berichte über Schleuserbanden, die vermehrt die Mitfahrzentrale europaweit nutzen, um über die Grenze zu kommen. Sagen Sie bereits im ersten Telefonat, dass Sie die Ausweise sehen möchten. Sollte ein Vermittler mit Ihnen telefonieren oder gar das Entgelt vor der Fahrt bezahlen, ist Vorsicht geboten.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, kann sich der Fahrer verdächtig machen, wenn er eine geschleuste Person mitnimmt. Die Polizei geht meist davon aus, dass er Fahrer dann Mitglied der Bande ist, weshalb am Ende Festnahme, Vernehmung und das Strafverfahren stehen.

Stellen Sie als Fahrer ein Inserat auf eine Plattform, bei denen bereits viele Fahrten der gleichen Strecke zur gleichen Zeit verfügbar sind, sollten Sie sich abheben. Oftmals beschreiben Fahrer, dass sie Ledersitze besitzen oder Mitglied im ADAC sind.

Mitfahren per Auto ist nicht die einzige Möglichkeit bei einer Mitfahrzentrale in Deutschland. In einem Mitfahrgelegenheit-Test werden Sie viele Angebote entdecken, die bereits mit Bahn-, Flug- oder Fernbusangeboten bestückt sind. Durch einen Mitfahrzentralen-Test können Sie Fernbusse, Mitfahrgelegenheiten und weitere Angebote miteinander vergleichen, um die günstigste Fahrt zu finden.

Besonders Fernbusunternehmen unterbieten sich derzeit mit den Preisen und sind besonders günstig. Eine Fernbus-Suchmaschine zeigt den günstigsten Bus.

Mitfahrgelegenheiten im Vergleich

Die beste Mitfahrzentrale besitzt all die Eigenschaften, die Ihnen wichtig sind. Wenn Sie eine Strecke anbieten bzw. suchen, bietet sich eine Mitfahrgelegenheit-Suchmaschine an, die in Sekundenschnelle verschiedene Netzwerke durchsucht. Einige Anbieter gehen sogar diverse Facebook-Gruppen ab und suchen dort nach passenden Angeboten.

Um einen Durchblick im Mitfahrzentralen-Wirrwarr zu bekommen, werden im Folgenden die beiden Vergleichssieger im Mitfahrgelegenheit-Vergleich gegenüber gestellt.

Beste Mitfahrzentrale: www.BlaBlaCar.de

Dieser Mitfahrgelegenheit-Anbieter ist derzeit noch kostenlos

Dieser Mitfahrgelegenheit-Anbieter ist derzeit noch kostenlos

Das Unternehmen kommt ursprünglich aus Frankreich und wurde 2006 dort gegründet. Mittlerweile ist BlaBlaCar in über 19 Ländern verfügbar und zählt über 200 Millionen Mitglieder. In den 12 weltweiten Büros arbeiten über 300 Mitarbeiter.

Im April 2015 kaufte das Unternehmen den anfänglichen Konkurrent www.Mitfahrgelegenheit.de auf. Bis jetzt ist BlaBlaCar kostenlos für Anbieter und Mitfahrer. Es gibt auch eine Smartphone-Applikation für verschiedene Betriebssysteme.

Sie müssen sich nicht anmelden, um ein Inserat zu veröffentlichen bzw. einen Fahrer zu kontaktieren. Die Mitfahrzentrale ist im Vergleich sehr sicher, da jedes angemeldete Mitglied nur einen echten Namen verwenden darf und E-Mail-Adressen sowie Handynummern noch einmal bestätigt werden müssen.

In einem Mitfahrgelegenheit-Test sollte auch deutlich werden, ob Sie auch Fahrer bzw. Mitfahrer bewerten können, damit Sie wissen, welche Person vertrauenswürdig und zuverlässig ist. Zusätzlich verfügt die Mitfahrzentrale über die „Ladies-only“-Option. Diese Mitfahrgelegenheiten sind lediglich für Frauen zugelassen; das bedeutet, dass nur Frauen fahren und auch nur Frauen einen Platz im Auto buchen können.

Mitfahrzentralen im Vergleich: www.Mitfahrgelegenheit.de

Das Unternehmen Mitfahrgelegenheit.de gehörte einst u.a. Daimler und gehörte zu einer der größten Netzwerke; im April 2015 kaufte der französische Dienst BlaBlaCar das Netzwerk auf.

Wie bereits beschrieben, müssen sich hier Fahrer und Mitfahrer registrieren. Zudem wird eine Provision von 11 Prozent erhoben. Davon wird teilweise die 24-h-Hotline finanziert. Sie soll immer dann greifen, wenn es zu Fahrtausfällen kommt. Damit sind also lediglich Mitfahrer geschützt.

Erscheint der Fahrer nicht am Treffpunkt, hat das Auto einen Unfall oder sagt der Fahrer kurzfristig ab, kümmert sich die Hotline darum, dass eine Ersatz-Mitfahrgelegenheit gestellt wird.

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