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Skateboard Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Bestes Skateboard gesucht? Ein Test, den Sie selbst durchführen, hilft bei der Auswahl.

Bestes Skateboard gesucht? Ein Test, den Sie selbst durchführen, hilft bei der Auswahl.

Ollies, Wheelies und Co: Mit dem Skateboard vorne dabei

Nicht nur der kleine Bart Simpson hat gezeigt, wie beliebt das Brett auf Rollen unter jungen Menschen ist. Auch im Jahr 2018 sind Skateboards sehr angesagt und verbinden viele Menschen miteinander, die die gleiche Leidenschaft für dieses Hobby aufweisen. Skateboard-Fahrer haben nicht nur den Vorzug, dass sie sich viel an der frischen Luft bewegen – auch durch die sportliche Betätigung leben sie gesünder.

Dabei haben sie nicht nur Spaß am schnellen Fahren, sondern können mit den Boards auch tolle Tricks vollführen, wenn genug Übung vorhanden ist. Doch ist es für Anfänger oft sehr schwierig, herauszufinden, welches Skateboard sich für sie eignet.

Erfahren Sie im Ratgeber, welche Kriterien bei Ihrem persönlichen Skateboard-Test entscheidend sind. Nur so können Sie ein gutes Skateboard für Anfänger finden, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die besten Skateboards aus dem Test im Überblick:

Ihr persönlicher Test: Das Skateboard – Definition und Aufbau

In erster Linie sind Skateboards als Sportgeräte konzipiert, die im Aufbau aus einem Brett bestehen, an dessen Unterseite Rollen befestigt sind. Dabei scheinen sich viele Skateboards sehr ähnlich zu sein, es gibt jedoch sehr viele verschiedene Boards für unterschiedliche Fahrstile und Events – sie unterscheiden sich dabei in den Einzelteilen. Die einzelnen Komponenten, die jedes Board mit sich bringt, haben einen gewaltigen Einfluss auf das Fahrverhalten des Skaters.

Wer ein guter Skater werden möchte, sollte entsprechend nicht nur den Übungswillen mitbringen, sondern auch die Bereitschaft, sich Wissen über die Einzelteile eines Boards anzueignen. Auch wenn Sie sich für ein bereits zusammengebautes Skateboard entscheiden, bleibt Ihnen stets die Möglichkeit, in der Zukunft einzelne Komponenten auszutauschen und zu modifizieren. Auf diese Weise kann ein Board immer weiter optimiert werden, bis es für den Besitzer schließlich den persönlichen Skateboard-Test besteht.

Online oder auch in Skateboard-Fachgeschäften kann jeder Ersatz- und Austauschteile kaufen. Wer sich mit der entsprechenden Nachfrage an fachkundige Menschen wendet, kann auch bei der Montage bzw. dem Umbau eines Skateboards Hilfe erhalten.

Schon gewusst: Das Skateboarding wurde ursprünglich in den 60er Jahren von Surfern aus der Disziplin des Wellenreitens heraus erfunden. Es galt eine Trainingsmethode zu finden, die auch dann funktioniert, wenn es keinen Wellengang gibt. Aus diesem Grund wurden Rollen unter die Bretter montiert und das Konzept des Skateboards war geboren.

Damit Sie für einen möglichen Zusammenbau fit sind, haben wir in diesem Ratgeber auch eine Zusammenstellung der Einzelteile und der entsprechenden Begrifflichkeiten angefertigt. Das hilft Laien weiter, denn der englischsprachige Ursprung schlägt sich auch international in den Bezeichnungen der Bestandteile nieder. Mit der folgenden Übersicht behalten Sie den Durchblick im Skateboard-Dschungel.

Skateboard-Begriffe erklärt

Welches ist das richtige Skateboard? Testberichte können Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

Welches ist das richtige Skateboard? Testberichte können Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

Englische Slang-Bezeichnungen sind nicht ungewöhnlich in der Skateboard-Szene. Es ist auch nicht verwunderlich, wenn in Betracht gezogen wird, dass der Sport an der US-amerikanischen Westküste seine Wurzeln hat und dass vor allem Jugendliche bzw. Teenager die Mehrheit unter den ersten Fahrern ausmachten, die die Boards gemeistert haben.

Damit Sie nicht als Einsteiger nicht völlig verloren sind und bei Ihrem persönlichen Skateboard-Test auch verstehen, was mit den verschiedenen Bezeichnungen gemeint ist, haben wir im Folgenden eine Übersicht zusammengestellt, die die Begrifflichkeiten leicht verständlich erklärt.

Im Zweifelsfall kann Ihnen aber auch immer ein Fachverkäufer bei den Begrifflichkeiten weiterhelfen:

  • Axle Nut: So wird die Mutter genannt, die die Rollen, das Kugellager und die Achse verbindet.
  • Baseplate: Das ist die Grundplatte der Achse.
  • Bearing: Das Kugellager wird so bezeichnet.
  • Bolt/Shortie: Das sind Montageschrauben, die die Achsen und das Deck verbinden.
  • Bushing/Doh-Doh/Rubber: Diese Lenkgummis werden zwischen dem beweglichen Teil der Achse und der Grundplatte angebracht.
  • Deck: So wird das Brett genannt, auf dem der Skateboard-Fahrer steht.
  • Hanger: Das ist ein beweglicher Teil der Achse, an dem die Wheels montiert sind.
  • Kingpin: Diese Schraube hält die Einzelteile der Achsen zusammen.
  • Nose: Die nach oben gerichtete Front des Decks wird häufig so betitelt.
  • Nut: Das ist die Mutter der Montageschrauben.
  • Schock Pad: Das ist eine Platte aus Gummi oder Kunststoff. Sie dient der Dämpfung und wird zwischen der Grundplatte und dem Deck montiert.
  • Spacer: Diese Distanzhülse befindet sich zwischen den beiden Kugellagern einer Achse.
  • Tail: Das Gegenstück zur Nose, das nach oben gerichtete Heck trägt diesen Titel.
  • Truck: Das ist eine Gesamtbezeichnung für die Achse, es wird zwischen High-, Mid- und Low Truck unterschieden.
  • Wheel: Die Rollen eines Skateboards werden häufig auch als Wheels bezeichnet.

Die Einzelteile im Detail beleuchtet

Die Rollen

Area-Skateboard: Im persönlichen Test sollten Sie auf verschiedene Kriterien Wert legen.

Area-Skateboard: Im persönlichen Test sollten Sie auf verschiedene Kriterien Wert legen.

Die auch als Wheels betitelten Rollen bestehen in der Regel aus einem Kunststoff, der Polyurethan genannt wird. Schon bei den Rollen gibt es komplett unterschiedliche Designs, variierende Härtegrade und Durchmesser. Nach längerer Verwendungszeit nutzen sich Wheels häufig ab. Dann lohnt es sich, in einem Skate-Shop oder online Ersatz-Rollen zu kaufen. Wer Hilfe beim Austausch sucht, ist mit dem Gang zum Fachgeschäft am besten beraten.

Die Rollenhärte

Die Wichtigkeit der Rollenhärte sollte von keinem Anfänger unterschätzt werden. Führen Sie hierbei für Ihr Skateboard einen Vergleich durch, zeigt sich, dass die Härte eines der wichtigsten Kriterien für die Qualität eines Boards ist. Die Rollenhärte wird für gewöhnlich in der Einheit „Durometer“ gemessen (gekennzeichnet durch ein großes A). Eine Härte zwischen 80A und 100A ist empfehlenswert. Probieren Sie am besten bei einem Skateboard-Test aus, welche Härte Ihnen am besten liegt.

Je härter Skateboard-Wheels sind, desto besser sind sie dafür geeignet, mit ihnen Tricks zu vollführen. Wer sich für weicheres Rollmaterial entscheidet, bekommt im Gegenzug eine bessere Bodenhaftung und ein angenehmeres Fahrgefühl. Damit lassen sich dann beispielsweise längere Strecken bequemer bewältigen.

Die Rollengröße

Auch der Durchmesser der Wheels beeinflusst das Fahrverhalten und sollte nicht unbeachtet bleiben. Häufig liegt dieser zwischen 45 und 60 Millimetern. Je nach Durchmesser ist die Verwendung eines Boards in bestimmten Einsatzgebieten mehr oder weniger zu empfehlen.

Generell sollte bei einem Board die „Bereifung“ zu den anderen Komponenten passen. So muss darauf geachtet werden, dass Achsen und Deck mit den Wheels kompatibel sind.

Kleine Rollen (auch Low Trucks genannt) liegen in etwa bei einem Durchmesser von 48 bis 51 mm, bieten eine sehr gute Wendigkeit und Beschleunigung, nutzen sich dafür aber schneller ab. Wer ab und zu durch die Stadt skaten oder hauptsächlich Tricks vollführen möchte, greift hier zu.

Auch ein Kinder-Skateboard ist einem Test zu unterziehen, bevor Sie es kaufen. So können Sie eine bessere Entscheidung treffen.

Auch ein Kinder-Skateboard ist einem Test zu unterziehen, bevor Sie es kaufen. So können Sie eine bessere Entscheidung treffen.

Mittelgroßes Rollmaterial (Mid Trucks) umspannt einen Durchmesser von 52 bis 56 mm. Die Wendigkeit ist hier noch immer gut und es kann eine hohe Endgeschwindigkeit erreicht werden. Dafür muss der Fahrer beim Beschleunigen einen größeren Kraftaufwand betrieben, was Sie bei einem Skateboard-Test selbst herausfinden können.

Die Abnutzungserscheinungen gehen langsamer voran als bei den Low Trucks, aber immer noch schneller als bei großen Wheels. Mid Trucks sind sozusagen der Kompromiss zwischen Groß und Klein.

Große Rollen (High Trucks) bewegen sich in einem Durchmesser-bereich von 57 bis 60 mm. Die Abnutzung ist hier sehr langsam und die zu erreichenden Endgeschwindigkeiten sind sehr hoch. Dafür muss der Skateboarder beim Beschleunigen hier die meiste Arbeit verrichten. Wer viel fährt und sich auch an Rampen und Halfpipes wagt, ist mit der großen Bereifung gut beraten.

Auch hier hilft aber im Zweifel eine kompetente Beratung im Fachgeschäft.

Die Achsen

Zu den komplexen Vorrichtungen gehören auch die Achsen, weshalb diese bei Ihrem Skateboard-Test nicht vernachlässigt werden sollten. Üblicherweise bestehen diese aus folgenden Bestandteilen:

  • Die Grundplatte
  • Der bewegliche Teil der Achse
  • Die Achsstifte (stehen aus dem beweglichen Teil hervor und sind die Aufhängung für die Wheels)
  • Die Speedrings (Unterlegscheiben an den Achsstiften)
  • Die Kingpin-Schraube und die Kingpin-Mutter (das Verbindungsstück zwischen dem beweglichen Teil der Achse und der Grundplatte)
  • Die Lenkgummis

Alle Achsen-Modelle müssen so gewählt werden, dass sie auf das gesamte Board abgestimmt sind. Decks existieren in unterschiedlichen Breiten, entsprechend müssen die Achsen angepasst und gekauft werden. In der folgenden Tabelle erfahren Sie, welche Achsenbreite bei welcher Deckbreite nutzbar ist. Diese Informationen können durchaus von Bedeutung sein, wenn Sie Ihr Skateboard einem Test unterziehen.

Achsenbreite (innen)Deckbreite
12,7 cm18,7 bis 19,7 cm
13,3 cm19,7 bis 21 cm
13,7 cm und breiter21 cm und breiter

Hinweis: Skateboardmaße werden häufig in Zoll angegeben. Der amerikanische Ursprung zeigt sich damit auch hier. Ein Zoll ist gleichzusetzen mit 2,54 Zentimeter. Das sollten Sie bei Ihrem persönlichen Skateboard-Test berücksichtigen.

Das Verhalten der Achsenlenkung kann dadurch beeinflusst werden, die Kingpin-Schraube zu lockern oder fester anzuziehen. Auch das Austauschen der Lenkgummis wirkt sich auf die Lenkfreudigkeit aus. Diese können in verschiedenen Härtegraden erworben werden.

Nicht zuletzt sollten Sie, wenn Sie einen Skateboard-Testbericht studieren, auf die Achsenhöhe der getesteten Boards achten. Diese verändern den Abstand des Decks zum Boden. Trickreiche Sprünge, wie der sogenannte Ollie, profitieren von einem höheren Abstand zum Boden. Denn dadurch richtet sich das Brett steiler vom Boden auf. Flache Achsenmodelle ermöglichen hingegen eine sichere Steuerung des Boards.

In diesen Fall ist aber die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich das Brett und die Rollen beim Fahren berühren und dadurch das Board einen unerwarteten Vollstopp einlegt (dieses Phänomen wird als Wheelbite bezeichnet). Das folgende Youtube-Video zeigt mit einer speziellen Kamera, wie diese ungewollte Konsequenz unter dem Brett aussieht:

Gewusst wie: Beim Wheelbite wird eine Rolle vom Skateboard so abrupt gestoppt, dass der Fahrer mit hoher Wahrscheinlichkeit abgeworfen wird. Dadurch können, vor allem in Verbindung mit hohen Geschwindigkeiten, schlimme Verletzungen entstehen. Vereinzelt gibt es Rollenschutzbleche zu kaufen – sinnvoller ist aber eine Anpassung der Rollengröße oder der Achsenhöhe.

Auch gibt es Skateboards mit den sogenannten Wheelwells. Das sind Vertiefungen im Board, die größere Rollen zulassen und die Wahrscheinlichkeit eines Wheelbite-Vorfalls verringern.

Das Deck

Die Mehrheit der Decks wird aus Ahornholz hergestellt. Dadurch, dass Ahornholz sehr langsam und dicht wächst, entwickelt es eine besondere Belastungsfähigkeit. Mehrere Holzschichten werden schließlich miteinander verleimt, im Schnitt ergeben dabei sieben Schichten ein Deck. Welcher Look aber Ihrem persönlichen Skateboard-Vergleichssieger am besten steht, können nur Sie selbst entscheiden.

Gute Skateboards gibt es weltweit.

Gute Skateboards gibt es weltweit.

Es wird generell zwischen drei Deckabschnitten unterschieden. Der Abschnitt von der einen bis zur anderen Achse wird Wheelbase genannt und ist im Schnitt etwa 30,5 bis 38 cm lang. Die Front- und die Heckseite sind leicht nach oben gewölbt und werden als Nose (Nase) und Tail (Schwanz) bezeichnet.

Bei Ihrem persönlichen Skateboard-Test wird Ihnen auffallen, dass die beiden nur schwer zu unterscheiden sind. In der Regel ist die Nose aber etwas breiter als der Tail. Je stärker die Wölbung der beiden ist, desto heftiger ist die Hebelwirkung, was sich auf Tricks und Sprünge auswirkt.

Bretter mit flachen Enden lassen sich dafür im Fahrverhalten besser kontrollieren und eignen sich daher als gute Skateboards für Anfänger.

Die Wölbung der Ränder

Auch die Ränder des Decks sind etwas gewölbt. Die Wölbung der Längsseiten wird als Concave (aus dem Englischen) bezeichnet. Eine hohe Concave trägt zu einem sensibleren Lenkverhalten bei. Niedrige Wölbungen ermöglichen mehr Kontrolle über das Sportgerät, was Sie selbst erleben können, wenn Sie ein solches Skateboard einem Test unterziehen.

Griptape und Shock Pad

Die raue Oberfläche auf der Oberseite des Decks trägt die Bezeichnung Griptape. Dabei handelt es sich um ein selbstklebendes Band, welches dafür verantwortlich ist, dass die Reibung zwischen dem Board und den Füßen des Fahrers erhöht und so ein sicherer Stand garantiert wird.

Griptapes nutzen sich mit der Zeit ab, können aber einfach ausgetauscht werden. Neue Tapes sind in unterschiedlichen Farben und Körnungsgraden erhältlich. Anlaufstellen sind alle Skateboard-Shops und entsprechende Plattformen im Internet. Das Gute an den Shops: Hier erhalten Sie direkt bei einem Skateboard-Test einen Vergleich zwischen den verschiedenen Griptapes.

Dazu gibt es noch Shock Pads, die zwischen Deck und der Grundplatte angebracht werden. In der Regel bestehen diese aus Gummi oder Plastik, haben eine federnde Wirkung und erhöhen die Entfernung zu den Wheels.

Das Kugellager

Pro Rolle gibt es immer zwei Kugellager (auch Bearings genannt). Bevor in Erwägung gezogen wird, ein Board zu kaufen, sollte darauf geachtet werden, dass die Lager eine angemessene Qualität aufweisen – das verhindert eine zu schnelle Abnutzung.

Auch die erreichbare Höchstgeschwindigkeit eines Skateboards wird vom Kugellager beeinflusst. Komplette oder auch fertig montierte Skateboards kommen häufig mit einem Lager aus Chrom daher. Diese sorgen für eine hohe Geschwindigkeit und sind für Anfänger eine gute Wahl. Ein Profi bzw. jemand, der etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, kann auch zu den teureren Keramiklagern greifen. Diese haben sich aufgrund ihrer Verschleiß-, Korrosions- und Temperaturbeständigkeit einen Namen gemacht.

Auf welches Kugellager die Wahl nach Ihrem persönlichen Skateboard-Test auch fällt, die richtige Pflege ist besonders bedeutsam. Die besten Skateboards mit den besten Einzelteilen können noch so gut sein; ohne die angemessene Pflege wird der Spaß an ihnen nicht lange anhalten. Das gilt besonders für die Lager. Neben der regelmäßigen Reinigung sollten sie auch kontinuierlich nachgefettet werden.

Um bei eher weichen Rollen zu verhindern, dass die Lager beim Nachziehen der Achsenmutter aneinanderstoßen, können Distanzhülsen (Spacer) zwischen den Kugellagern eingesetzt werden.

Was ist eigentlich ABEC? ABEC beschreibt die Kugellager-Norm und reicht von ABEC 01 bis zu ABEC 11. Anhand dieses Normwertes können Sie bestimmen, wie fein der Walzkörper im Inneren des Kugellagers verarbeitet ist. Ein höherer Wert spricht dabei für eine bessere Qualität. Kugellager zwischen einem ABEC-Index von drei bis sieben leisten bei Skateboards gute Arbeit. Ein hoher Index steht aber nicht nur für Qualität, sondern auch für eine hohe Anfälligkeit.

Unterschiedliche Größen

Führen Sie Ihren Skateboard-Test im Straßenverkehr durch, müssen Sie die Vorschriften für Fußgänger beachten.

Führen Sie Ihren Skateboard-Test im Straßenverkehr durch, müssen Sie die Vorschriften für Fußgänger beachten.

Die unterschiedlichen Größen setzen sich aus den individuellen Länge- und Breitemaßen zusammen; beide Maße spielen für den Fahrer eine Rolle. Das Einsatzgebiet und die Schuhgröße des Skateboarders sollten bezüglich der Breite in Betracht gezogen werden. So sind eher schmale Boards (bis zu einer Breite von etwa 20 cm) ideal, um damit Tricks im Park zu vollführen.

Breite Decks (die über 20 cm hinausgehen) ermöglichen einen sicheren Stand und dadurch eine stabilere Fahrt. Sind Sie auf der Suche nach einem Skateboard für ein Kind? Ein Test mit Ihrem Sprössling sollte Ihnen die richtige Breite aufzeigen. In der Regel gilt eine Deckbreite zwischen 16,5 und 19 cm empfehlenswert ist.

Bezüglich der Länge lässt sich sagen, dass lange Boards angenehmere und ruhigere Fahrten zulassen, dafür sind kurze Modelle wendiger und entsprechend einfacher in Kurven zu lenken. Was Ihnen besser liegt, können Sie bei einem Skateboard-Test ausprobieren.

Jeder Interessierte sollte hier den gewünschten Einsatzgebieten folgen.

Welche Skateboards passen zu mir?

Bevor sie ein Brett auf Rollen kaufen, sollten Sie sich ganz sicher sein, dass das jeweilige Modell auf Ihre Vorstellungen abgestimmt ist. Führen Sie deshalb für Ihr gewünschtes Skateboard einen gründlichen Test durch. Wollen Sie hauptsächlich auf der Straße und durch die Stadt fahren? Es hat sich gezeigt, dass sich hier schmale Decks (nicht breiter als 20 cm) durch ihre Wendigkeit am besten eignen. Wer sich dazu weiche Rollen zulegt (mit einem Härtegrad von etwa 95A), sorgt für eine gute Bodenhaftung auf dem harten Asphaltuntergrund.

Wer mehr darin interessiert ist, sich mit Freunden im Skatepark zu treffen und tolle Tricks einzuüben, sollte in ein breiteres Board investieren, welches für einen festen Stand sorgt. Weiterhin ist eine harte Federung von Vorteil, die sich an der Achse einstellen lässt und förderlich für Sprünge und Fahrten in der Halfpipe ist.

Einfach aufs Brett springen und drauflosfahren, dafür eignen sich lange Skateboards oder auch spezielle Longboards. Höchstgeschwindigkeiten und tiefe Kurvenlagen sind bei einem Board mit einer Länge von 89 bis 150 cm kein Problem. So lässt auch der anerkannte Skateboard-Profi Tony Hawk verlauten, dass sich diese Boards super dafür eignen, mit ihnen durch die Innenstädte oder an der Strandpromenade entlang zu fahren.

Das Skateboard fahren lernen

Wie in so vielen Sport- und Freizeitaktivitäten, gilt auch beim Fahren des Skateboards: Ohne Übung kommt keiner besonders weit. Wer den Sport aktiv lernen möchte, muss viel Ausdauer und Leidenschaft mitbringen. Damit auch Einsteiger eine Hilfestellung erhalten, haben wir im Folgenden einige Maßnahmen und Hinweise zusammengestellt, die beachtet werden sollten:

  • Das richtig Board kaufen: Eine etwas härte Achsenlenkung bietet sich für Einsteiger an, ebenso eine niedrigere Wölbung des Decks.
  • Schutzkleidung ist Pflicht: Es ist normal, dass gerade zu Beginn der persönlichen Skateboard-Karriere Stürze an der Tagesordnung sind. Entsprechende Schutzvorrichtungen schützen vor Verletzungen und sollten deshalb bei jeder Fahrt getragen werden. Im nächsten Abschnitt wird dieser Punkt noch genauer betrachtet.
  • Die richtige Lokalität: Glatter Untergrund ohne viele Unebenheiten, wie beispielsweise Asphalt- und Betonstraßen, eignet sich hervorragend dazu, auf ihm zu lernen. Jeder Anfänger muss nämlich erstmal ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich ein Board steuert und bewegt. Parkplätze, Gehwege und Skateparks bieten da eine gute Bodengrundlage.
Ein Tipp: Viel befahrene Orte und Straßen sollten gemieden werden. Die Gefahr eines Unfalls ist dort immer sehr hoch.

Sind die Voraussetzungen erstmal erfüllt, können die ersten Übungsstunden beginnen. Für einen erleichterten Einstieg haben wir einige Übungstipps zusammengefasst, welche wir im Folgenden vorstellen.

Der sichere Stand auf dem Brett

Das Skateboard weist im Vergleich zum Longboard eine andere Bauart auf.

Das Skateboard weist im Vergleich zum Longboard eine andere Bauart auf.

Es gibt nicht die absolute Empfehlung dafür, wie der Fahrer auf einem Skateboard stehen muss. Grundsätzlich sollte jeder Einsteiger das Skateboard beim ersten Test so abstellen, dass es nicht wegrollen kann. Das ermöglicht dann, ein richtiges Standgefühl zu entwickeln.

Unter vielen Skatern existiert der Grundgedanke, dass je ein Fuß über eine der Achsen gesetzt werden muss. Die Fußstellung entscheidet schließlich darüber, welche Standposition vorliegt. In der Regel wird zwischen zwei Positionen unterschieden:

  • Bei der Regular-Position steht der linke Fuß vor dem rechten. Dabei wird der hintere (rechte) Fuß dazu verwendet, das Brett anzustoßen.
  • Die Goofy-Position steht für die gegenteilige Stellung der Füße. Der recht Fuß wird vorn auf dem Skateboard positioniert, der linke ist hinten und übernimmt die Anstoß-Aufgabe.

Schon gewusst? Es gibt einfache Methoden herauszufinden, ob Sie ein Regular oder Goofy-Typ sind. So können Sie auf einer Eis- oder Schneefläche mit Anlauf rutschen und darauf achten, welches Bein vorne ist.

Eine andere Methode ist es, sich mit dem Rücken zu einem Freund aufzustellen und dabei beide Beine gleich zu belasten. Bei der Aufforderung zum Umdrehen muss darauf geachtet werden, über welches Bein derjenige sich umdreht – das jeweilige Bein steht dann vorne auf dem Board. Auch möglich: Lassen Sie sich von hinten stoßen und achten Sie darauf, mit welchem Bein Sie sich auffangen.

Anstoßen, Fahr-Position und Lenkung

Nachdem herausgefunden wurde, welcher Fuß vorne sein muss, wird dieser entsprechend auf dem Brett positioniert. Der andere Fuß macht eine ausholende Bewegung in die Fahrtrichtung und stößt sich dann kräftig vom Boden ab.

Ist erst einmal richtiger Schwung vorhanden, kann in die fahrende Position gewechselt werden. Dazu wird der hintere Fuß ebenfalls seitwärts auf dem Board positioniert und die Knie leicht gebeugt. Jetzt muss die Balance gehalten werden. Das ist gerade für Einsteiger schwierig, wird aber mit jeder Übungseinheit leichter.

Übung ist auch beim Lenken das Stichwort. Um eine erwünschte Richtungsänderungen vorzunehmen, muss das Körpergewicht nach links oder rechts verlagert werden. Wenn dieser Schritt erst einmal vollbracht ist, sind die wichtigsten Grundlagen für das Skateboarden geschaffen. Sitzen die Grundbewegungen sicher, kann sich auch an erste kleine Tricks gewagt werden.

Die Schutzausrüstung

Wer als Einsteiger mit dem Skateboarden beginnt, wird am Anfang wahrscheinlich viele Schrammen und blaue Flecken vorweisen können. Es ist jedoch möglich, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Jeder Skateboarder sollte einen Helm, Arm-, Knie- und Handgelenkschoner zu seiner immer verfügbaren Schutzausrüstung zählen. Ein Großteil der Verletzungen lässt sich damit umgehen.

Damit Sie bei Ihrem Skateboard-Test in keinen Unfall geraten, sollten Sie die Verkehrsvorschriften beachten.

Damit Sie bei Ihrem Skateboard-Test in keinen Unfall geraten, sollten Sie die Verkehrsvorschriften beachten.

Die Profis machen es hier vor. Wer bei offiziellen Wettkämpfen darauf achtet, wird feststellen, dass auch die erfahrenen Fahrer Helme und Schützer tragen. Wer behauptet, dass es nicht cool oder unangebracht ist, sich zu schützen, sollte kein Gehör bekommen.

Eine Minute damit verbringen, die Schutzkleidung anzulegen, ist sicher besser verbracht, als wegen einer schweren Kopfverletzung Tage im Krankenhaus zu liegen. Auch moderne Fahrradhelme zeigen: Schutz und ansprechende, stylische Design schließen sich nicht aus.

Auch wenn es in Deutschland keine offizielle Helmpflicht für Skateboard-Fahrer gibt, sollte immer eine entsprechende Vorrichtung genutzt und damit schwerwiegende Unfälle vermieden werden.

Kinder-Skateboard: Durch einen Test herausfinden, welches Board am besten passt

Gerade ohne großes Vorwissen ist es nicht einfach unter all den Decks, Designs und einzelnen Bestandteilen ein passendes Board zu finden. Soll es dann auch noch für ein Kind sein, sieht die Angelegenheit noch schwieriger aus.

Skateboarden ist im generell ein sehr komplexer Sport. Es gibt viele Disziplinen und entsprechend viele Ausführungen von Skateboard-Modellen. Da ein Kind, welches sein erstes Board bekommt, als Anfänger zu betrachten ist, sollte kein Brett ausgewählt werden, das zu sehr auf einen bestimmten Fahrstil bzw. auf bestimmte Eigenschaften spezialisiert ist. Ein gutes Mittelmaß für kleine Einsteiger sieht wie folgt aus:

  • Eine Deckbreite von 16,5 bis 19 cm
  • Eine Decklänge von 70 bis 80 cm
  • Mid Trucks mit einem Durchmesser von 52 bis 56 mm

Häufig werden Kinder-Skateboards von den Herstellern auch als solche bezeichnet. In vielen Fällen reicht es auch erstmal aus, für ein Kind ein Board mit niedrigem Preis zu erwerben. Auf diese Weise kann das Skateboard einem Test unterzogen werden, um zu sehen, ob das Interesse zu einem echten Hobby werden kann oder wieder abflaut.

Erweist sich der Test als positiv und bleibt das Interesse am Skateboarden bestehen, können auch günstige Skateboards mit wertigen Einzelteilen aus dem Skater-Shop oder dem Online-Handel aufgewertet werden.

Sehr wichtig: Geht es um Kinder, sollte besonders penibel auf die Schutzausrüstung geachtet werden. Sehr junge Heranwachsende sollten auch nicht ohne Aufsicht mit dem Skateboard fahren.

Häufige Fragen

Auch wenn das wichtige Grundwissen vorhanden ist, gibt es doch bestimmte Fragen, die immer wieder aufkommen. Entsprechend haben wir diese und die dazugehörigen Antworten hier aufgelistet.

Ihr persönlicher Skateboard-Testsieger: Welche Merkmale muss das Board besitzen, damit Sie sicher unterwegs sind?

Ihr persönlicher Skateboard-Vergleichssieger: Welche Merkmale muss das Board besitzen, damit Sie sicher unterwegs sind?

„Was unterscheidet ein Longboard von einem Skateboard?“

Die Bauart macht hier den Unterschied aus. Longboards sind üblicherweise bis zu 70 cm länger als handelsübliche Skateboards. Weiterhin stehen Longboard-Achsen weiter auseinander und weisen im Vergleich weichere Wheels auf. Auch wird bei Longboards häufig die Biegeeigenschaft (Flex genannt) auf den Fahrer abgestimmt.

Generell ist ein Longboard eher für lange Strecken ausgelegt und verleiht ein gewisses Extra an Stabilität und Gleichgewicht. Sind Sie nicht sicher, welches Board für Sie am besten ist, sollten Sie Long- und Skateboard zunächst einem Text unterziehen.

„Warum fährt mein Board so schief?“

Ein schiefes Fahrverhalten weist in der Regel auf einen Verschleiß hin. Dieser kann durch nicht angemessene Pflege, aber auch durch Sprünge und Tricks entstehen. Viele Faktoren müssen überprüft werden, um die Verschleißursache zu lokalisieren. Dazu gehören:

  • Verbogene Trucks oder Kingpin-Schrauben
  • Verzogenes Holz
  • Brüchige Lenkgummis
  • Nicht korrekt gesetzte Löcher für die Achsenschrauben

„Wo ist das Fahren mit dem Skateboard erlaubt?“

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) kategorisiert Skateboards in § 24 Absatz 1 als besondere Fortbewegungsmittel. Entsprechend müssen für den Verkehr mit den Brettern die Vorschriften für Fußgänger angewendet werden. Daraus folgt, dass die Benutzung von Fahrradwegen und Straßen nicht erlaubt ist. Skateboard-Liebhaber sind entsprechend angewiesen, die Gehwege zu benutzen.

„Gibt es einen Skateboard-Test von Stiftung Warentest?“

Bisher hat die Stiftung keinen offiziellen Skateboard-Test veröffentlicht. Interessierte können sich in Ausgabe 11/2003 einen Artikel zur gültigen Norm der Skater-Protektoren durchlesen. Ob Skateboard-Testberichte der Stiftung Warentest in Zukunft erscheinen werden, wird sich zeigen. Die Beliebtheit des Sports erhöht immerhin die Wahrscheinlichkeit.

Gute Skateboards erreichen hohe Geschwindigkeiten.

Gute Skateboards erreichen hohe Geschwindigkeiten.

„Welcher Hersteller ist der beste?“

Diese Frage muss sich jeder individuell selbst beantworten. Es gibt viele Hersteller die auf dem Markt der Skateboards mitmischen. Nur die eigene Erfahrungen und persönliche Vorlieben können über die Zeit einen Favoriten offenbaren.

Es folgt eine Auswahl an bekannten Herstellern:

  • Area, Element, Hudora, Jart, Powell, DGK,
  • Trap, Hansson, FunTomia, Penny, RipStik,
  • Street Surfing, Powerslide, Titus

Fazit: Wie finde ich die besten Skateboards

Egal nach welchem Board Sie auf der Suche sind, ob es für Erwachsene oder Kinder sein soll: Im Endeffekt muss jeder Skater selbst herausfinden, welches Board das richtige für ihn ist. Schließlich sollten Sie nur ein Board kaufen, dass Ihnen voll und ganz gefällt und das Ihnen vom Preis her zusagt. Aus diesem Grund sollten Sie ein favorisiertes Skateboard stets einem Test unterziehen – je gründlicher, desto besser. So können Sie am besten einschätzen, ob es Ihnen wirklich zusagt und Ihren Bedürfnissen entspricht.

Möchten Sie zunächst ausprobieren, ob das Skaten das Zeug dazu hat, Ihr neues Hobby zu werden, empfiehlt es sich, zunächst ein günstigeres Modell auszuwählen. Wenn erstmal sicher ist, dass aus dem anfänglichen Interesse echte Faszination wird, kann ein Skater immer noch teureres Equipment dazu kaufen und so das Board aufwerten.

Die von uns genannten Kaufkriterien und Materialeigenschaften sollen nur eine Orientierungshilfe darstellen. Welche Skateboards schließlich in die engere Auswahl fallen, liegt ganz bei Ihnen.

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