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Starthilfekabel-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Mit dem Kfz wieder durchstarten

Starthilfekabel in einem Test überprüfen: Welches Modell kann Ihr Starthilfekabel-Testsieger werden?

Starthilfekabel in einem Test überprüfen: Welches Modell kann Ihr Starthilfekabel-Vergleichssieger werden?

Die Starterbatterie im Motorraum der Fahrzeuge hat eine wichtige Funktion: Durch die Bereitstellung von elektrischem Strom kann die Zündung der Verbrennungsmotoren einsetzen. Ist die Batterie entladen, können Sie den Motor somit nicht mehr anlassen. Ihr Wagen bewegt sich nicht mehr vom Fleck. In einem solchen Fall benötigen Sie ein Starthilfekabel, um die Batterie neu zu laden.

Im Ratgeber auf bussgeldkatalog.org erfahren Sie mehr zu den unterschiedlichen Starthilfen und worauf Sie bei einem eigenen Starthilfekabel-Test sowie beim Kauf eines Starterkabels achten sollten. Zudem finden Sie Tipps, die einer Entladung der Starterbatterie generell vorbeugen können.

Bekannte Hersteller von Starterkabel sind: Mannesmann, AEG, Carpoint, Deuba, Einhell und Unitec. In einem Starterkabel-Test müssen Sie aber nicht nur die bekannten Modelle prüfen. Auch Kabel weniger bekannter Hersteller könnten das Zeug zu Ihrem persönlichen Starthilfe-Vergleichssieger haben.

Die besten Starthilfekabel aus dem Test im Überblick

Worauf Sie bei einer mobilen Starthilfe in einem Test achten müssen

Es finden sich auf dem Markt unterschiedliche Starthilfekabel, die Sie einem Test unterziehen können. Nicht immer sind Sie dabei auf einen anderen Fahrzeugführer angewiesen, der Ihnen über die Verbindung mit seiner Fahrzeugbatterie Starthilfe gibt. Doch zuforderst gilt es grundsätzliche Fragen zu klären: Wie kommt es eigentlich zur Batterieentleerung und können Sie dem vorbeugen?

Wie Sie die Batterieentladung vermeiden?

Jeder Fahrzeugführer sollte ein Starterkabel für den Notfall dabei haben. Doch im günstigsten Fall beugen Sie der Entladung der Fahrzeugbatterie vor und benötigen das Starthilfekabel erst gar nicht.

Fahrzeugbatterien werden bei längerem Fahrzeugbetrieb durch die Lichtanlage wieder aufgeladen.

Einer Einschätzung des Batterieherstellers BOSCH zufolge ist jede dritte Autopanne auf Deutschlands Autobahnen auf einen Defekt der Fahrzeugbatterie zurückzuführen. Es gibt zahlreiche Ursachen, die zum Aussetzen der Autobatterie führen können. Weitaus am häufigsten ist dabei die Tiefenentladung des Akkumulators (kurz: Akku).

Es handelt sich hierbei um die Überlastung der Batterie: Der Akku wird zunehmend und dauerhaft entladen, dabei jedoch nicht mehr richtig oder ausreichend geladen. Ab einem bestimmten Punkt genügt der erzeugte Strom der Autobatterie nicht mehr aus. Ein Starthilfekabel ist dann wichtigstes Hilfsmittel.

Was kann zur Tiefenentladung führen?

  • Scheinwerfer über Nacht angelassen
  • Kurzschluss durch einen Defekt in der Lichtanlage u.a.
  • verstärkte Belastung durch Standheizung, Radio, Klimanalage und Co.
  • häufig nur Fahrten über kurze Strecken
  • u.v.m.

Doch es gibt auch noch andere Gründe, die zu einem Fehlverhalten der Batterie führen können. Hierzu zählt neben einer Überladung vor allem auch die Überlagerung der Fahrzeugbatterie. Achten Sie daher darauf, die Batterie in Ihrem Fahrzeug regelmäßig warten zu lassen.

Die passende Starthilfe in einem Test finden und für die Tiefenentladung der Batterie im Auto gerüstet sein

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zur Entladung der Autobatterie, benötigen Sie in den meisten Fällen ein Starthilfekabel. In einem Test können sich dabei unterschiedliche Systeme finden. Neben dem klassischen Starterkabel, für die eine weitere, geladene Fahrzeugbatterie nötig ist – und damit die Hilfe von anderen Fahrzeughaltern – gibt es auch noch andere Varianten.

In einem Test können diese Starthilfekabel geprüft werden

  • Standardstarterkabel
  • Zigarettenanzünder-Starthilfe
  • Starthilfekabel mit eigenem Akku

Ähnlich der Standardvariante benötigen Sie bei dem Starthilfekabel für den Zigarettenanzünder ebenfalls ein “Spenderfahrzeug”. Hierbei ist es jedoch nicht nötig, die Motorhauben der Fahrzeuge zu öffnen und die Fahrzeugbatterien über die Starthilfe zu koppeln. Die kleineren und kompakten Starthilfekabel können in die Zigarettenanzünder beider Fahrzeuge eingesteckt werden, um Strom in die Elektrik Ihres Wagens einzuspeisen. Allerdings hat diese Variante wesentliche Nachteile:

  1. Durch die sehr geringe Leistungsfähigkeit der Überbrückungskabel sind diese Kabel nur für kleinere Fahrzeugbatterien bis zu 12 Volt geeignet.
  2. Sie können die Batterie auch ohne ein anderes Fahrzeug zur Ladung nutzen. Allerdings dauert dies dann zumeist bis zu 30 Minuten. In dieser Zeit können die Starthilfekabel laut diverser Test-Angaben leicht überhitzen, was zusätzlichen Schaden und sogar Brände auslösen kann.
In einem Test prüfen: Welches Starthilfegerät ist am besten?

In einem Test prüfen: Welches Starthilfegerät ist am besten?

Nicht nur der ADAC rät daher davon ab, Starthilfekabel zu nutzen, die über den Zigarettenanzünder laufen sollen.

Als mobile Starthilfe können laut ADAC-Testbericht auch solche Einsatz finden, die einen eigenen Akku für die Aufladung nutzen. Durch den Ersatzakku sind Sie im Notfall nicht auf ein zweites Fahrzeug angewiesen. Diese autarke Variante hat damit einen erheblichen Vorteil gegenüber den anderen Systemen, die auf ein Spenderfahrzeug angewiesen sind. Einen Ersatzakku können Sie dabei auch bei den Standardstarthilfen hinzukaufen und im Kofferraum aufbewahren. Achten Sie auf eine trockene Lagerung.

Starthilfekabel in einem Test auf die Funktionsweise für den Notfall prüfen

Jedes mobile Gerät, dass in einem Starthilfe-Test vorkommen kann, funktioniert über sogenannte Polzangen. Diese müssen an den positiven und negativen Polen der beiden Fahrzeugbatterien – Pannenfahrzeug und Spenderfahrzeug bzw. Ersatzakku – angeschlossen werden. Dabei ist in jedem Falle darauf zu achten, dass Sie die richtigen Pole miteinander verbinden, sonst kann es zu einer Fehlentladung oder zu einem Kurzschluss kommen!

Der Orientierung dienen bei sämtlichen Starthilfekabeln die verschiedenfarbigen Kabel – ein Kabel ist in der Regel schwarz, das andere rot. Dadurch sollen Verwechslungen leichter vermeidbar sein. An beiden Enden der zweisträngigen Starthilfe befinden sich Polzangen.

Besonders wichtig: Für einen Test die Starthilfe in korrekter Abfolge anbringen! Verbinden Sie die Pole falsch kann es zu schweren Schäden an den Fahrzeugen kommen. Entsprechend der Empfehlungen des ADAC müssen Sie daher auf die folgende Schritte achten, wenn Sie das Starthilfekabel nutzen:

  1. Es gilt: Rot vor Schwarz! Zuerst müssen Sie die zwei Pluspole der Batterien über das rote Kabel miteinander verbinden. Würden Sie die Reihenfolge umkehren, könnte es zu einer Entladung kommen, die lichttechnische und andere elektrische Einrichtungen an beiden Fahrzeugen kurzschließen kann. Den Pluspol erkennen Sie an dem eingeprägten oder eingestanzten Plus (+) auf der Starterbatterie.
    Die Pole dürfen beim Gebrauch vom Starthilfekabel auf keinen Fall miteinander verwechselt werden, da es zu schweren Schäden an der Bordelektronik vom Auto kommen kann.
  2. Schließen Sie das schwarze Kabel an den Minuspol des Spenderfahrzeuges an.
  3. Schließen Sie das zweite Ende des schwarzen Kabels an ein Metallteil im Motorraum des Empfängerfahrzeuges an. Achten Sie darauf, dass sich die Kabel nicht berühren – sie sollten so weit wie möglich voneinander entfernt liegen, um einen Kurzschluss zu verhindern.
    ACHTUNG! Verbinden Sie in keinem Fall das schwarze Kabel mit dem Minuspol des Pannenfahrzeuges. In diesem Fall wäre es nicht auszuschließen, dass sich durch die Funkenbildung Knallgas im Motorraum vom Auto entzündet. Im schlimmsten Falle könnte die Batterie zerstört werden und die anwesenden Personen durch die hochgradig ätzende Batteriesäure schwer verletzen.
  4. Starten Sie den Motor des Spenderfahrzeugs.
  5. Versuchen Sie, das Pannenfahrzeug zu starten.
  6. Nachdem der Motor angesprungen ist: Schalten Sie im Pannenfahrzeug einen „Stromfresser“ ein – etwa Sitzheizung, Lüftung oder Heckscheibenheizung. Wenn die Starthilfe gelöst wird, können Spannungsspitzen sonst die Bordelektronik schädigen.
  7. Lösen Sie zuerst das schwarze Kabel, erst danach das Kabel von den Pluspolen.
  8. Schalten Sie Sitzheizung o.a. wieder ab.

Im folgenden Video des ADAC sind die Schritte noch einmal kurz zusammengefasst:

Tipp: Besonders im Winter ist die Batterie größeren Belastungen ausgesetzt, da mehr elektronische Einrichtungen genutzt werden und zudem auch häufiger die Lichtanlage laufen muss. Besonders bei regelmäßigen Kurzstreckenfahrten kann der Akku dann nicht mehr ausreichend aufgeladen werden. Um einer Tiefenentladung vorzubeugen, sollten Sie die Batterie regelmäßig auf ihre Startfähigkeit hin prüfen und gegebenenfalls nachladen oder austauschen lassen.

Kriterien für einen eigenen Starthilfegerät-Test – worauf ist beim Kauf eines Kabels zur Starthilfe zu achten?

Besonders wichtig beim Kauf eines Starterkabels: Achten Sie darauf, dass das Fahrzeugzubehör über die entsprechende Zulassung verfügt. Jedes vorgestellte Starthilfekabel in einem Test sollte die entsprechend folgende geforderte Norm erfüllen:

  • DIN-Norm 72 553 bzw.
  • ISO-Norm 6722

Darüber hinaus müssen Sie auch auf einen entsprechenden Querschnitt von dem Kabel achten. Laut ADAC müssen Starterkabel für Dieselfahrzeuge im Querschnitt mindestens 25 Quadratmillimeter betragen, für Fahrzeuge mit Motoren von mehr als 2,5 Liter Fassungsvermögen bei mindestens 16 Quadratmillimeter.

Welches Starthilfekabel für Lkw? Der Querschnitt liegt hier bei mindestens 70 Quadratmillimeter. Zudem sollten die Starterkabel etwa doppelt so lang sein wie Pkw-Starthilfen – also mindestens 6 Meter.

Auch die Ausführung der Polzangen ist von Bedeutung. Die Zangen müssen vollständig isoliert sein, um bei einem versehentlichen Kontakt mit Metallteilen der Fahrzeuge einen Kurzschluss zu verhindern. Ausgenommen sind lediglich die Spitzen der Zangen – die Klemmen – die an die Pole der Batterie im Auto geklemmt werden.

Ihr persönlicher Starthilfekabel-Vergleichssieger sollte die wichtigsten Kriterien erfüllen und sich sowohl für Benzin- als auch für Diesel-Fahrzeuge eignen. Die Polzangen sollten eine besonders große Auflagefläche haben, wodurch ein Abrutschen unwahrscheinlich ist. Ebenfalls ein Pluspunkt: die Anleitung für den Gebrauch des Starterkabel.

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