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Waveboard Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Waveboard: Wellenreiten auf der Straße

Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, worauf es bei einem Waveboard-Test ankommt.

Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, worauf es bei einem Waveboard-Test ankommt.

Wer schon immer einmal ein Skateboard mit Inline-Skates verschmelzen wollte, dessen Wunsch geht beim Waveboard in Erfüllung. Das Sportgerät, welches auch unter dem Namen Casterboard bekannt ist, wurde 2003 von einem koreanischen Designer entwickelt und zog schnell eine große Fangemeinde nach sich.

Wer sich mit den verschiedenen Streetsurfing-Modellen und den Herstellern beschäftigt, stellt schnell fest, dass die Auswahl ziemlich groß ist. Um Ihnen in diesem Angebotsdschungel einen Überblick zu geben, finden Sie im Folgenden eine ausführliche Kaufberatung sowie Informationen darüber, auf welche Kriterien Sie bei einem Waveboard-Test achten sollten, damit Sie Ihren persönlichen Waveboard-Vergleichssieger finden können.

Die besten Waveboards aus dem Test im Überblick:

Wichtig für einen eigenen Waveboard-Test: Die Definition

Jedes Waveboard, dass Sie in einem Test prüfen können, gehört zur Kategorie der Funsportgeräte, die in ihrem Aufbau einer Mischung aus Skateboard, Snakeboard und Inline-Skater ähnelt.

Die Grundlage bilden zwei Trittflächen, die jeweils mit einer einzelnen Rolle ausgestattet und über den sogenannten Torsionsstab miteinander verbunden sind. Durch diese Konstruktion erhält jede Platte einen, bis zu einem gewissen Grad, unabhängigen Bewegungsspielraum. Die Folge davon ist, dass das Fahrverhalten eines Waveboards stark an ein Snowboard oder auch Surfbrett erinnert. Im Jahr 2007 waren die ersten Waveboards auf dem deutschen Markt erhältlich – seitdem ist die Beliebtheit der Funsport-Bretter stark gestiegen.

Die verschiedenen Waveboard-Typen in einem Test ausprobieren

Ein Waveboad für Kinder in einem Test finden: Passende Modelle gibt es auch für junge Funsport-Fans.

Ein Waveboad für Kinder in einem Test finden: Passende Modelle gibt es auch für junge Funsport-Fans.

Differenziert wird hier vor allem aufgrund der unterschiedlichen Hersteller, die bei ihren Boards individuelle Schwerpunkte setzen.

Entsprechend verhalten sich die Boards in Bezug auf Schwenkbarkeit der Rollen, Federung und Deckdesign unterschiedlich. Auch die Fans schwören auf verschiedene Hersteller – je nachdem wo die persönlichen Präferenzen liegen.

So muss jeder für sich entscheiden, welches Modell den Titel „Bestes Waveboard“ verdient hat. Ist erst einmal das passende Modell gefunden, kann dieses für eine sehr lange Zeit Spaß bereiten.

Das Streetsurfing-Waveboard

Bei dem Unternehmen Streetsurfing wird darauf wertgelegt, dass die Modelle um 360° schwenkbare Rollen besitzen. Durch dieses Feature fällt es leicht, bei einem Board dieser Marke zwischen Vorder- und Hinterseite zu unterscheiden. Die Bretter besitzen eine Länge von etwa 85 cm und wiegen bis zu 4,5 kg. Die Designs sind vielfältig und die Deckplatten austauschbar.

Das RipStik

Außerhalb Europas ist dieses Board vom Hersteller Razor ein echter Verkaufsschlager. Es gilt als besonders geeignet für Anfänger und besitzt gefederte Rollen, die eine Schwenkung bis zu 90° zulassen. Auch gehört es zu der Sorte Waveboards, bei denen eine durchgängige Deckplatte vorhanden und entsprechend keine Verbindung durch einen Torsionsstab nötig ist.

Der Wavescooter

Der Name deutet es schon an: Hierbei handelt es sich um kein gewöhnliches Waveboard. Im Grunde ist es ein Waveboard-Deck, das mit dem Lenker eines Tretrollers kombiniert wurde. So gibt dieser Hybrid dem Fahrer zusätzlichen Halt und eignet sich daher besonders für Waveboard-Anfänger und jene, die damit Tricks vollführen wollen.

Die Kaufkriterien: So finden Sie in einem Test ein gutes Waveboard

Jedes Waveboard sollte in einem Test auf unterschiedliche Kriterien geprüft werden und mit anderen Modellen verglichen werden. Damit Sie eine Ahnung davon bekommen, was gute Waveboards ausmacht und welches es sich zu kaufen lohnt, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kaufkriterien genauer erklärt:

Die Decklänge

Eine Länge zwischen 75 und 86 cm ist nicht ungewöhnlich. Kinder-Modelle fallen aber durchaus noch kleiner aus. Ein kürzeres Brett sorgt für mehr Wendigkeit, ist aber im Fahrverhalten etwas unruhiger.

Suchen Sie ein Waveboard für Ihr Kind? In einem Test sollten Sie den Fokus eher auf kleinere Modelle legen, denn auch diese zeichnet sich häufig durch eine hohe Qualität aus. Es empfiehlt sich jedoch immer, auch die Beratung im Fachgeschäft in Anspruch zu nehmen.
Funktionen in einem Waveboard-Test überprüfen: Es sollte sich wie eine Mischung aus Inline-Skater und Skateboard fahren.

Funktionen in einem Waveboard-Test überprüfen: Es sollte sich wie eine Mischung aus Inline-Skater und Skateboard fahren.

Die Deckbreite

In der Regel ist das Deck zweigeteilt. Jede der zwei Trittflächen ist in ihrem Zentrum am breitesten – dort stellt der Fahrer auch seine Füße hin. Beim Kauf muss darauf geachtet werden, dass die Füße von der Größe her genau auf diese Stelle passen. Beim Erstkauf ist daher auch hier der Gang ins Fachgeschäft zu empfehlen.

Das Eigengewicht und das Transportgewicht

Jedes Waveboard, das Sie in einem Test überprüfen können, ist meist ein Leichtgewicht. Mehr als 2,5 bis 3,5 kg bringt es üblicherweise nicht auf die Waage. Gute, leichte Waveboards sind ideal für Tricks. Schwerere Modelle dagegen ermöglichen eine ruhigere Fahrt.

Die Rollen

Die Härte ist bei den Rollen, auch Wheels genannt, äußerst wichtig. Wie auch beim Skateboard oder Longboard wird die Rollenhärte in der Einheit „Durometer“ gemessen und mit einem großen A abgekürzt. Die Zahl davor gibt an, ob die Wheels eher weich oder hart sind. Eine Rolle mit 100A ist härter als eine Rolle mit 80A.

Weiche Rollen bringen eine bessere Bodenhaftung, härte Modelle eignen sich dafür gut zum Vollführen von Tricks.

Das Kugellager (ABEC)

ABEC steht für die Norm, der alle Kugellager entsprechen sollen und reicht von ABEC 01 bis ABEC 11. Der Index gibt darüber Auskunft, wie hoch die Qualität der Lager ist (eine höhere Zahl steht für bessere Qualität).

Aufgepasst: Extrem feine Kugellager sind anfälliger für Störungen.

Den Umgang mit dem Waveboard erlernen

Wie bei allen Funsportarten gilt auch hier: Übung macht den Meister. Jeder beginnt als Anfänger und kann sich mit genug Training die nötige Ausdauer und Balance aneignen. Dabei sind vor allem drei Dinge entscheidend:

  • Das richtige Modell: Hat ein Waveboard in einem Test Ihr Interesse geweckt? So oder so, achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Einzelteile Ihren Wunschvorstellungen entsprechen.
  • Der richtige Übungsort: Verkehrsberuhigte Bereiche eignen sich besonders für das Training. Skateparks, Bordsteige und auch Parkplätze bieten genug gerade Flächen ohne Unebenheiten.
  • Die Schutzkleidung: Gerade Anfänger sollten nicht auf einen Schutzhelm und Arm- und Knieschoner verzichten. So werden ernsthafte Verletzungen effektiv vermieden.

Pflege und Reinigung

Die besten Boards bringen nicht lange Freude, wenn Sie nicht ordentlich gepflegt werden. Es gilt, dafür zu sorgen, dass die Rollenaufhängung regelmäßig geölt und zusammen mit jeder einzelnen Rolle von Dreck und Steinen befreit wird. Durch die Plastikoberfläche lässt sich ein Waveboard leicht reinigen Wer hier eine ordentliche Pflege betreibt, wird lange mit seinem Board fahren können und muss sich so schnell kein neues Modell kaufen.

Das sogenannte Griptape, welches für den festen Stand des Fahrers auf dem Brett sorgt, lässt sich ohne Probleme im Fachgeschäft austauschen.

Die besten Waveboards: Selbst einen Vergleichssieger küren

Jedes Waveboard sollte in einem Test auf seine Belastbarkeit, Stabilität, Besonderheiten und Vorteile geprüft werden. Macht ein Waveboard-Modell in jedem Test-Punkt eine gute Figur hat es sich den Titel als Ihr persönlicher „Vergleichssieger“ redlich verdient.

Ein Waveboard-Test kann nur eine Orientierung bieten. Welches Streetsurfing-Board es wert ist, dass Sie es kaufen, können Sie nur selbst herausfinden. Ein Gespräch mit einem Fachmann lohnt sich immer.

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