Gartensteckdose im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Janna, letzte Aktualisierung am: 6. September 2019

Gartensteckdose für die Stromversorgung im Außenbereich

Gartensteckdose im Vergleich zur normalen Steckdose: Die Außensteckdose ist wetterfest.
Gartensteckdose im Vergleich zur normalen Steckdose: Die Außensteckdose ist wetterfest.

Rasenmäher, Gartenlampen, Teichpumpe und viele andere Geräte im Garten müssen mit Strom versorgt werden. Doch wie bei allen Dingen, die im Außenbereich eingesetzt werden, ist es wichtig, dass diese wetterbeständig und wasserfest sind.

Wasser sollte immer von der Stromversorgung ferngehalten werden. Dringen Regen oder Tropen vom Gartenschlauch in die Steckdose ein, kann dies zu einem Kurzschluss und weiteren Schäden am Stromverteiler und den daran angeschlossenen Geräten führen.

Aus diesem Grund gibt es Gartensteckdosen. Durch entsprechende Klappen kann das Wasser nicht eindringen. Wir stellen die Gartensteckdose in unserer „Test & Vergleich“-Kategorie vor, damit Sie wissen, worauf es beim Kauf ankommt.

Die besten Gartensteckdosen aus dem Test im Überblick

Zu welchem Preis gibt es die Außensteckdose zu kaufen?

Eine günstige Gartensteckdose für Ihren Test muss nicht teuer sein. Einfache Doppelsteckdosen mit Erdspieß gibt es schon ab 7 Euro. Wer jedoch eine fest installierte Gartensteckdose in Säulenform möchte, ist mit rund 150 Euro dabei. Eine billige Alternative ist eine wasserdichte Sicherheitsbox für Steckverbindungen, die es ab 5 Euro zu kaufen gibt.

Gartensteckdose im Vergleich: Wie soll der Stromverteiler befestigt werden?

Noch bevor Sie die Gartensteckdose einem Test unterziehen, sollten Sie sicher sein, wo und wie Sie diese platzieren möchten. Vom Standort hängt einiges ab, beispielsweise die Befestigungsart:

Sie sollten sich eine Gartensteckdose kaufen, wenn Sie elektrische Geräte im Garten nutzen (z. B. einen Rasenmäher).
Sie sollten sich eine Gartensteckdose kaufen, wenn Sie elektrische Geräte im Garten nutzen (z. B. einen Rasenmäher).
  • Erdspieß: Eignet sich nur auf erdigem Untergrund
  • Schrauben: Müssen auf hartem Grund (z. B. Stein, Holz) fixiert werden
  • Aufhängung: Sollte rostfrei und stabil sein
  • Standplatte: Auf hartem oder weichem Grund ohne Fixierung

Je nach Befestigungsart haben Sie dann die Wahl zwischen folgenden Gartensteckdosen:

  • Säule: Diese meist aus Edelstahl bestehende Gartensteckdose muss am Sockel mit Schrauben auf festem Grund verankert werden. Es gibt sie in eckiger oder runder Ausführung. Wahlweise ist auch eine Gartenlampe integriert.
  • Mit Erdspieß: Der Spieß am Ende der Gartensteckdose lässt sich in die Erde stecken. Sie besteht in der Regel komplett aus Kunststoff und verfügt über ein bis drei Outlets.
  • Hänge-Gartensteckdose: Oft über Werkbänken in der Garage heimisch, sind diese Gartensteckdosen selten im Garten zu finden. Trotzdem eignen Sie sich in der Regel auch für den Außenbereich.
  • Mit Tarnung: Die Gartensteckdose wird in einer Kunststoffhülle verborgen, die optisch z. B. einem Stein ähnelt. Diese Modelle werden in der Regel nicht verankert, sondern lose ins Gartenbeet gestellt.
Vorsicht bei Produkten aus dem Ausland! Beachten Sie, dass in anderen Ländern andere Steckdosen-Formate existieren. Bestellen Sie eine Gartensteckdose aus dem Ausland, kann es sein, dass Sie hierfür einen Adapter benötigen.

Diese Kriterien sind bei der Gartensteckdose wichtig

Wenn Sie sich bereits auf die Suche nach einer Gartensteckdose gemacht haben, ist Ihnen vielleicht der IP44-Hinweis auf den Produkten aufgefallen. IP ist das Kürzel für „International Protection“ und verweist auf die Schutzklasse der Gartensteckdose. Genauer gesagt geht es darum, wie gut das Gerät vor Nässe und Schmutz geschützt ist.

Gartensteckdose: Im persönlichen Test kommt es auch auf die Schutzklasse an.
Gartensteckdose: Im persönlichen Test kommt es auch auf die Schutzklasse an.

Die erste Ziffer (0-6) gibt Aufschluss über den Fremdkörper- und Berührungsschutz elektronischer Geräte, die zweite Ziffer (0-8) besagt, wie gut das Gerät gegen Wasser geschützt ist. Je höher die Ziffer, desto besser ist der Schutz. Die Mindestanforderung an eine Gartensteckdose ist die Schutzklasse IP44.

Des Weiteren sollten Sie bei einer Gartensteckdose im persönlichen Test auf diese Aspekte achten:

  • Material: In der Regel gibt es die Gartensteckdose aus Edelstahl oder Kunststoff – beides rostfreie Materialien.
  • Kabel: Üblicherweise hat jede Gartensteckdose ein mindestens 5 Meter langes Kabel. Ist der häusliche Anschluss weitergeht, sollten Sie jedoch gleich zum 10-Meter-Kabel greifen. Bedenken Sie auch, dass das Kabel meist unter der Erde verlegt werden muss, um nicht zur Stolperfalle im Garten zu werden.
  • Optik: Je nach Größe kann so eine Gartensteckdose unangenehm ins Auge fallen. Integrieren Sie diese also optisch sinnvoll in den Garten, entweder verborgen in der Nähe von Hecken oder Büschen oder getarnt als Gartenlampe auf der Terrasse.
  • Anzahl der Outlets: Üblicherweise gibt es 2-, 3- oder 4-fach Steckdosen für den Garten. Mehr Outlets sind eher unüblich. Zwar können Sie nach Bedarf eine weitere Mehrfachsteckdose anschließen, diese muss dann aber auch wasser- bzw. wetterfest sein.
Stein oder Stromverteiler? Steckdosen lassen sich gut tarnen und fallen so im Garten kaum auf. Ein Beispiel ist die Gartensteckdose, die sich hinter einem Kunststoffgehäuse in Steinoptik verbirgt.

FAQ: Gartensteckdose

Was kostet eine Gartensteckdose?

Das kommt auf die Art der Gartensteckdose an. Modelle mit Erdspieß gibt es schon ab 7 Euro. Säulen aus Edelstahl können jedoch bis zu 150 Euro kosten.

Welche Gartensteckdosen gibt es?

Neben der klassischen Gartensteckdose mit Erdspieß gibt es noch Edelstahlsäulen, Gartensteckdosen mit Aufhängung und solche mit Naturoptik. Eine Übericht finden Sie hier.

Was bedeutet der Hinweis IP44 bei einer Gartensteckdose?

IP verweist auf die Schutzklasse elektronsicher Geräte. Je höher die nachfolgenden Ziffern, desto besser der Schutz (z. B. vor Wasser). Bei Gartensteckdosen muss mindestens IP44 gegeben sein.

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