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Lederpflege Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Pflege für ein empfindliches Material

In einem Lederpflege-Test sollten die Vor- und Nachteile der Produkte untersucht werden.

In einem Lederpflege-Test sollten die Vor- und Nachteile der Produkte untersucht werden.

Leder ist ein natürliches Material, denn es handelt sich um Tierhaut, die gegerbt und somit haltbar gemacht worden ist. Doch bedarf Leder trotz des Gerbverfahrens regelmäßiger Pflege, um unter anderem seine Geschmeidigkeit und Farbe zu bewahren. Andere Funktionen der Lederpflege sind die Beseitigung von Schmutz, der Schutz vor Oxidation und der Erhalt der wasserabweisenden Eigenschaft.

Das Material Leder findet in verschiedenen Bereichen Anwendung – es wird beispielsweise für Taschen, Reitsportzubehör, Möbel, Schuhe und Gürtel verwendet. Aber auch andere Kleidungsstücke aus Leder, wie z. B. Motorradhandschuhe, können damit gepflegt werden.

Autositze sind ebenfalls oft mit Leder bezogen, weshalb entsprechende Produkte zur Lederpflege für das Auto in einem Test ebenfalls vertreten sein können. Lederpflegemittel gehören damit zur Pflege des Auto-Innenraums, während Pflegemittel wie Autopolitur und Autowachs für die äußere Pflege benutzt werden.

In unserem Artikel erfahren Sie, was eine gute Lederpflege in einem Test beweisen sollte und wie Sie Ihren persönlichen Lederpflege-Vergleichssieger finden können.

Die beste Lederpflege aus dem Test im Überblick

Welche Arten von Leder gibt es?

Für die Pflege von Leder ist es wichtig, zwischen zwei Arten davon zu unterscheiden. Im Folgenden erläutern wir kurz, wobei darauf zu achten ist:

  1. Glattleder: Diese Art von Leder wird aus der Oberseite der Tierhaut hergestellt. Wie der Name bereits sagt, weist es eine glatte, feste Haptik auf. Insbesondere bei dem sogenannten Anilinleder ist die Hautstruktur gut zu erkennen. Für die Reinigung von Schmutz empfiehlt sich eine Lederseife. Die Pflege kann mit verschiedenen Produkten erfolgen, etwa mit Lederwachs, Lederlotion oder Lederöl. Zum Abschluss des Pflegeverfahrens sorgt das Polieren für einen schönen Glanz.
  2. Rauleder: Anders als beim Glattleder ist die Haut hier aufgeraut. Die Haptik ist daher weich und geschmeidig. Bei Verloursleder handelt es sich um eine spezielle Variante des Rauleders. Für die Reinigung kann eine Bürste verwendet werden. Auch der Einsatz von Pflegeschaum ist möglich. Rauleder sollte mit Imprägnierspray behandelt werden. Pflegemittel wie Lederwachs oder Lederbalsam würde die besondere Struktur des Rauleders verkleben. Nur manche Schuhpflegemittel eignen sich auch für Rauleder.

Welches Produkt für welches Material geeignet ist, sollte in einem Lederpflege-Test erwähnt sein.

Kriterien in einem Lederpflege-Test: Worauf sollten die Produkte getestet werden?

In einem Test sollte jede Lederpflege möglichst viele Kriterien erfüllen.

In einem Test sollte jede Lederpflege möglichst viele Kriterien erfüllen.

Es gibt eine Reihe von Aspekten, die beim Kauf eines Lederpflegemittels Beachtung finden sollten. Deshalb erläutern wir diese, damit Sie in einem Lederpflege-Test das für Ihre Bedürfnisse am besten geeignete Produkt finden können.

  • Pflegetyp: Lederpflegemittel werden in verschiedenen Formen angeboten. Dazu gehören Öle, Fette, Balsam und Lotion. Lederöl enthält rückfettende Substanzen und erzielt daher einen sehr intensiven Pflegeeffekt. Es wird mit einem Schwamm oder einem Tuch aufgetragen und auf dem Leder verteilt. Lederöl kommt vor allem in der Autopflege für Lederpolster zum Einsatz. Lederfett sollte in einem Lederpflege-Test seine wasserabweisende Eigenschaft unter Beweis stellen. Die Anwendung erfolgt auf dieselbe Art wie beim Lederöl. Auch Lederfett wird im Automobilbereich eingesetzt, kann jedoch ebenso für Möbel verwendet werden. Lederbalsam ist besser bekannt unter der Bezeichnung „Lederwachs“. Die Wachse und Harze erzeugen eine Beschichtung, die schmutz- und wasserabweisend ist. Es wird wie Lederöl und Lederfett angewendet. Anders als diese eignet sich Balsam für eine ganze Palette an Anwendungsgebieten, z. B. Autoleder, Lederbekleidung und Sattelzeug. Lederlotion wird auch als „Ledermilch“ bezeichnet. Sie wirkt rückfettend. Häufig weist sie UV-Filter auf, wodurch das Leder vor dem Ausbleichen bewahrt wird. Die Pflegeanwendung ist identisch mit derjenigen für Öl, Fett und Balsam. Wie Lederöl wird Lederlotion meist für Leder in Autos benutzt.
  • Menge: Im Allgemeinen soll Lederpflegemittel sparsam aufgetragen werden. Die meisten Mittel erzielen eine hohe Wirkkraft, weshalb eine geringe Dosis ausreicht. Doch lässt sich anhand der enthaltenen Menge und des Preises für das Produkt sagen, wie viel Pflegemittel der Kunde für sein Geld erhält. Dadurch können die Kosten der Produkte besser miteinander verglichen werden. Achten Sie in einer Lederpflege-Test daher auf einheitliche Angaben über Preis pro Menge.
  • Einwirkzeit: Wenn Sie selbst verschiedene Varianten von Lederpflege einem Test unterziehen, werden Sie schnell merken, dass die Einwirkzeiten zum Teil stark variieren können. Von zehn Minuten bis zu einer Stunde kann es dauern, bis das Pflegemittel eingezogen ist. Gerade bei Sitzmöbeln, z. B. im Auto, ist es wichtig, zu wissen, wann das Leder das Pflegemittel vollständig aufgenommen hat. Setzen Sie sich zu früh darauf, können Flecken auf Ihrer Kleidung die Folge sein.
  • Atmungsaktiv: Diese Eigenschaft ist vor allem wünschenswert, wenn es sich um Kleidungsstücke handelt, beispielsweise um Schuhe.
  • Imprägnierschutz: Ein solcher Schutz ist hauptsächlich für Gegenstände sinnvoll, die draußen zum Einsatz kommen, z. B. Kleidung oder Reitsportzubehör. Der Imprägnierschutz geht mit der Pflege einher und stellt sozusagen einen Zusatzeffekt dar.
Eine Frage des Geruchs: In den meisten Fällen ist der Geruch des Pflegemittels neutral. Eine Ausnahme bilden beispielsweise Lederwachse bzw. Lederbalsam. Von einigen Leuten wird der Duft von Bienenwachs als angenehm empfunden. Für die Pflegewirkung ist dieser Aspekt jedoch nicht relevant. Achten Sie in einem Lederpflege-Test daher auch auf Angaben über die Gerüche der verschiedenen Produkte.

Das Fazit: Was sollten Sie in einem Lederpflege-Test beachten?

Gute Lederpflege erhält unter anderem die Geschmeidigkeit des Leders.

Gute Lederpflege erhält unter anderem die Geschmeidigkeit des Leders.

Welche Lederpflege Ihr Vergleichssieger werden kann, hängt stark mit Ihrem eigenen Geschmack zusammen. In einem Lederpflege-Test können zwar diverse Vergleichssieger erkoren werden, doch letztendlich müssen Sie entscheiden: Lederöl, Lederbalsam, Lederfett oder Lederlotion?

Lederöl hat meist den Effekt einer intensiven Farbauffrischung. Der UV-Schutz sorgt außerdem dafür, dass das Leder nicht ausbleicht. Außerdem erhält das Pflegemittel die Atmungsaktivität des Leders und erzielt einen Imprägnierschutz. Der Geruch des Mittels ist meist neutral. Lederöl ist außerdem meist nicht nur für Natur-, sondern auch für Kunstleder geeignet.

Lotion hingegen pflegt nicht nur, sondern fungiert auch als Reiniger. So kann sie z. B. Fett, Öl und Schmutz entfernen. Wie Lederöl sorgt auch Lotion für eine intensive Farbauffrischung. Darüber hinaus erhält sie die Geschmeidigkeit des Leders. Häufig ist auch ein Imprägnierschutz enthalten.

Allerdings erzielt die Pflege mit der Lotion keine Atmungsaktivität des behandelten Leders. Auch ein UV-Schutz kann durch die Anwendung von Lederlotion oft nicht erreicht werden.

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