Motorradhandschuhe Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Jana, letzte Aktualisierung am: 10. August 2019

Sicherer Halt auf dem Motorrad

Motorradhandschuhe in einem Test prüfen: Worauf kommt es an?

Motorradhandschuhe in einem Test prüfen: Worauf kommt es an?

Motorradfahrer sind recht ungeschützt den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Neben Motorradjacken, Nierengurten und Helm dienen auch Motorradhandschuhe dem zusätzlichen Schutz vor Kälte und Regen. Zudem dient das Zubehör jedoch dem Schutz vor schwereren Verletzungen im Falle eines Sturzes mit dem Motorrad. Handschuhe sind damit wichtiger Bestandteil der Bekleidung auf dem Motorrad.

Im Ratgeber auf bussgeldkatalog.org erfahren Sie mehr zu den wichtigsten Eigenschaften von Motorradhandschuhen und worauf Sie bei einem Motorradhandschuh-Test sowie beim Handschuhkauf achten sollten.

In einem Test können verschiedene Motorradhandschuhe aus den unterschiedlichsten Materialien vorgestellt werden. Lesen Sie im folgendem Motorrad-Ratgeber mehr zu den Vor- und Nachteilen, die in einem Motorradhandschuh-Test ans Licht kommen können.

Die besten Motorradhandschuhe aus dem Test im Überblick

Motorradhandschuhe – Schutz für die Hände

Motorradhandschuhe dienen Tests zufolge dem Schutz der Hände vor zahlreichen Einflüssen: Kälte, Niederschlag, Sturzschäden usf. Daher sollten Sie beim Kauf von Handschuhen fürs Motorrad besonders auf die Qualität achten, denn der Wert guter Motorradbekleidung ist nicht zu unterschätzen.

Welche Schutzeigenschaften sollten Motorradhandschuhe in einem Test beweisen?

Anders als Autofahrer sind Biker relativ ungeschützt den Straßen- und Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Regen, Schnee, Hagel und Rollsplitt können ihnen schnell zum Verhängnis werden. Motorradhelm und Motorradjacke können viel Schaden abwenden, doch insbesondere auch die Hände sollten beim Motorradfahren gut geschützt sein.

Besonders bei niedrigen Temperaturen, Rollsplitt und Stürzen schützen Motorradhandschuhe die Hände.

Besonders bei niedrigen Temperaturen, Rollsplitt und Stürzen schützen Motorradhandschuhe die Hände.

In der Regel genügt es dabei nicht, auf handelsübliche Winterhandschuhe zurückzugreifen, da sie bei den hohen Geschwindigkeiten mit dem Motorrad besonders gegen aufgewirbelte Steinchen nichts ausrichten können. Trifft ein Stein die Hand während der Fahrt, können Augenblicksschmerz oder aber tatsächliche Verletzungen zu Unfällen und Stürzen führen.

Um vor solchen Fällen und bei Stürzen die feingliedrigen und empfindlichen Hände zu schützen, sind die Handschuhe mit zusätzlichen Protektoren ausgestattet, die eine Art Schutzpanzer bilden. Auch wenn ein Fahrer mal vom Motorrad stürzen sollte, sind besonders die Finger- und Handgelenke durch die widerstandsfähigen Faserflächen besser vor ernsthafteren Verletzungen geschützt.

Zusätzlich sollten die Handschuhe aber auch bei Regen stets einen guten Halt für die Handflächen bieten. Der Griff ums Lenkrad muss auch bei widrigem Umständen gewährleistet sein. Neben verstärkten Handschuhinnenflächen sind hierzu auch besonders griffige Stoffe vonnöten.

Ein Motorradhandschuh kann zum Vergleichssieger werden, wenn er bspw. einen integrierten Visierwischer an der Handinnenfläche besitzt. So können Sie bei Regen auch das Visier Ihres Helms von Regenwasser befreien und die Sicht verbessern.

Welche unterschiedlichen Handschuh-Modelle gibt es?

Natürlich benötigen Sie für die Ausfahrt mit dem Motorrad nicht ganzjährig dicke Lederhandschuhe. Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist das Schwitzen der Hände schnell unangenehm. Auf dem Markt finden sich für alle Wetterlagen Handschuhe, mit denen Sie Ihre Hände schützen können.

In einem Test können diese Motorradhandschuh-Kategorien vorkommen:

  • Sporthandschuhe
  • Tourenhandschuhe
  • Winterhandschuhe
  • Übergangshandschuhe

Die größte Sicherheit bieten Sport-Motorradhandschuhe. Sie gehen meist über die Handgelenke und können so in Verbindung mit anderer Bekleidung wie einer Motorradjacke besonders gut schützen. Auch die Handgelenke sind dabei im Falle eines Sturzes durch den Handschuh mit Kevlar- oder Karbonprotektoren geschützt.

Kevlar ist ein eingetragener Markenname für ein besonderes Polyaramide. Es ist besonders widerstandsfähig und kommt in der Regel auch für die Herstellung schusssicherer Westen zum Einsatz.

Zudem finden sich bei Sporthandschuhen fürs Motorrad mehr Protektoren als bei den anderen Handschuhkategorien. Auch die Polsterung ist bei Sporthandschuhen in der Regel besser, sodass auch die Wärmfunktion verstärkt zum Tragen kommt.

Tourenhandschuhe eignen sich hingegen gut als Allrounder. Sie sind meist dünner und aufgrund dessen besonders für wärmere Tage vonnutzen. Durch atmungsaktive Eigenschaften schwitzen die Hände weniger, an kälteren Tagen hingegen schützen sie weniger vor den niedrigen Temperaturen.

Sie nutzen auch im Winter Ihr Motorrad? Handschuhe, die in einem Test in Bezug auf die kältere Jahreszeit überzeugen, zeichnen sich in der Regel durch eine dickere Fütterung aus. Sie sind dadurch oftmals jedoch auch etwas sperrig und der Bewegungspielraum der Hände kann eingeschränkt sein. Die nötige Sicherheit ist dabei jedoch ebenfalls durch zusätzliche Protektoren gewährleistet.

Übergangshandschuhe sind den Tourenhandschuhen recht ähnlich. Sie besitzen dabei jedoch meist ein dickeres Futter. Da sie besonders für die niederschlagsreicheren Jahreszeiten Frühjahr und Herbst gedacht sind, ist besonders großer Wert auf die Wasserfestigkeit gelegt.

Material der Motorradhandschuhe in einem Test begutachten: Was hat sich bewährt?

Auf dem Markt finden sich fürs Motorrad Handschuhe aus unterschiedlichen Materialien: Leder, Kunstfasern, Textilien. Werden diese Motorradhandschuhe einem Test unterzogen, zeigen sich bei allen Vor- und Nachteile. Kunstfasern sind oftmals besonders wasserdicht, jedoch nicht immer wirklich atmungsaktiv. Außerdem können Sie im Falle eines Sturzes durch Reibung schnell verschleißen. Textile Stoffe sind zwar in der Regel atmungsaktiv, jedoch nicht wirklich wasser- und reißfest.

Dass sich Leder auf dem Markt für Motorradbekleidung besonders gut durchsetzen kann, hat nicht nur was mit der entsprechenden Optik zu tun. Besonders auch die besonderen Eigenschaften von Leder bringen viele Vorteile mit sich.

Werden die Motorradhandschuhe entsprechend gut gepflegt, sind sie sehr langlebig. Leder ist zudem sehr strapazierfähig, wasserfest und anschmiegsam. Ein Handschuh aus Leder passen sich daher besonders gut an.

Wie können Ihnen die Infos über Motorradhandschuhe aus einem Test beim Kauf helfen?

Mit Hilfe der Informationen aus einem Motorradhandschuh-Test können Sie die einzelnen Modelle besser miteinander vergleichen. Auf diese Weise sollte es Ihnen auch leichter fallen, Ihren persönlichen Motorradhandschuh-Vergleichssieger zu küren.

Doch welche Handschuhe sind nun für Sie die richtigen? Hierzu bedarf zuerst der Klärung einiger Fragen, etwa:

  • Benötigen Sie Motorradhandschuhe für Sommer, Winter, Frühling oder Herbst – oder fahren Sie ganzjährig mit dem Motorrad?
  • Muss der Handschuh besonders wasserabweisend sein?
  • Sollen die Handschuhe fürs Motorrad pflegeleicht sein?

Je nach Beanspruchung sollten Sie beim Kauf von Motorradhandschuhen unterschiedliche Gewichtung auf die einzelnen Aspekte legen. Fahren Sie zum Beispiel ausschließlich in der Sommersaison und bei gutem Wetter mit dem Motorrad, dann genügen in der Regel dünnere und atmungsaktive Motorradhandschuhe.

Schrecken Sie auch vor Regenfahrten nicht zurück, so sei Ihnen angeraten, besonderes Augenmerk auf die Wasserfestigkeit der Materialien zu legen. Saugen sich die Handschuhe mit Wasser voll, sind Handbewegungen insgesamt schwerfällig. Auch die Griffigkeit kann dann leiden – und mit ihr die Fahrsicherheit.

Motorradhandschuhe: Der Schutz der Hände ist für Motorradfahrer besonders wichtig.

Motorradhandschuhe: Der Schutz der Hände ist für Motorradfahrer besonders wichtig.

Möchten Sie auch im Winter fahren, sind Tests zufolge besonders gut gefütterte Motorradhandschuhe zu empfehlen. Als Obermaterial eignet sich Leder für den Handschuh, das zusätzlich eine isolierende Funktion erfüllt. Seien Sie sich jedoch darüber im Klaren, dass Lederhandschuhe relativ pflegeintensiv sind. Machen Sie aber alles richtig, dann können Sie sich über mehrere Jahre hinweg an Ihrer Investition erfreuen. Auch beste Motorradhandschuhe nützen wenig, wenn sie nicht entsprechend gehegt werden.

Probieren Sie die Handschuhe in jedem Falle vor dem endgültigen Kaufabschluss an und wechseln Sie gegebenenfalls zu einer anderen Größe – sonst erwartet Sie womöglich eine böse Überraschung beim nächsten Ausflug mit dem Motorrad. Wenn Sie Motorradhandschuhe einem eigenen Test unterziehen, sollten sie Ihnen ein ausreichendes Maß an Tragekomfort bieten – trotz der Steifheit der Gelenksschützer. Nutzen Sie gegebenenfalls mehrere Modelle, um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen.

Sind die Handschuhe zu steif und verhindern ein ausreichendes Bewegungsspiel der Hände und Finger, sollten Sie auf den Kauf verzichten. Bedenken Sie, dass bewegliche Hände unabdingbar sind, um ein Motorrad sicher führen zu können.

Achten Sie darauf, dass der Handschuh fürs Motorrad, für die Sie sich am Ende entscheiden, stets ausreichend mit Protektoren ausgerüstet sind. Nur so kann eine verbesserte Sicherheit für Ihre Hände gewährleistet werden. Handelsübliche Handschuhe (Softshell-Handschuhe, Neopren-Handschuhe, ungeschützte Lederhandschuhe usf.) sind laut Tests fürs Motorradfahren absolut ungeeignet, da Sie im Falle eines Sturzes keinerlei Sicherheit besitzen.

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