Sattelstütze Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 13. Mai 2019

Eine Stütze für ein bequemeres Fahren

Eine gute Sattelstütze dämpft Erschütterungen und schont den Fahrradrahmen.

Eine gute Sattelstütze dämpft Erschütterungen und schont den Fahrradrahmen.

Eine Sattelstütze zählt wie die Fahrradtasche zum Fahrradzubehör. Es handelt sich dabei um ein Rohr, das den Sattel mit dem Rahmen verbindet und auf diese Weise einen größeren Abstand zwischen beiden herstellt.

Die Sattelstütze federt Erschütterungen und Stöße ab und sorgt so für ein angenehmeres Fahrgefühl, besonders bei Touren auf unebenem Untergrund. Daher ist eine Sattelstütze beispielsweise für Mountainbikes (MTB) sinnvoll. Außerdem schont sie durch das Abfangen von Stößen den Fahrradrahmen und ermöglicht dem Fahrrad auf diese Weise ein längeres Leben.

In unserem Bericht zeigen wir Ihnen, welche Kriterien Sie bei einem Sattelstütze-Test ausschlaggebend sind, worauf Sie beim Kauf einer solchen Zusatzkomponente achten sollten und erklären, was eine gute Sattelstütze ausmacht.

Die besten Sattelstützen aus dem Test im Überblick

Welche Arten von Sattelstützen gibt es?

Sie können zwei Arten von Sattelstützen in einem Test überprüfen – die Federsattelstütze und die Patentsattelstütze.

  1. Federsattelstütze: Solche Sattelstützen erhöhen den Fahrkomfort durch ihre integrierte Federung. Diese bewirkt jedoch auch eine Veränderung der Sattelhöhe beim Fahren, je nachdem, welche Kraft auf den Sattel einwirkt.
  2. Patentsattelstütze: Bei diesem Sattelstützentyp sind Kloben und Rohr eins miteinander, was dieser Konstruktion eine große Stabilität verleiht. Befestigt wird die Patentsattelstütze in der Regel mit einer bzw. mit zwei Inbusschrauben.
Weitere Formen: Daneben existieren noch die sogenannte Sattelkerze und die Vario-Sattelstütze. Erstgenannte ist die technisch einfache, ursrpüngliche Form der Sattelstütze. Eine Vario-Sattelstütze versetzt den Fahrer in die Lage, ihre Höhe im Verlauf der Fahrt zu verstellen, indem er auf einen Knopf drückt.

Finden Sie die beste Sattelstütze: Ein eigener Test ist oft hilfreich!

In einem eigenen Test der Sattelstützen sollten Sie einige Aspekte ganz besonders beachten. Auf diese gehen wir im Folgenden genauer ein:

Machen Sie einen eigenen Sattelstütze-Test und finden Sie das beste Modell.

Machen Sie einen eigenen Sattelstütze-Test und finden Sie das beste Modell.

  • Durchmesser: Dieser Punkt ist sicherlich der wichtigste. Die Sattelstütze muss denselben Durchmesser aufweisen wie das Sitzrohr Ihres Fahrrads, damit beide miteinander verbunden werden können. Die beste Sattelstütze ist nutzlos, wenn sie nicht passt.
  • Stützentyp: Eine Federsattelstütze dämpft dank ihrer Federung Erschütterungen besser ab. Dafür ist eine Patentsattelstütze tendenziell stabiler. Eine Federsattelstütze hat einen sogenannten Federweg. Damit ist der Unterschied in der Sattelhöhe gemeint. Ein Federweg von z. B. 50 mm bedeutet, dass der Sattel sich um 50 mm nach unten senken kann.
  • Gewicht: Je schwerer die Sattelstütze, desto mehr zusätzliches Gewicht müssen Sie beim Fahren bewegen. Viele der in Ihrem Test vertretenen Sattelstützen bestehen sicherlich aus Aluminium. Dieses gehört zu den leichteren Materialien. Sattelstützen können auch aus Titan, Stahl oder Carbon bestehen. Carbon wird vor allem für Sattelstützen für Rennräder verwendet.
  • Befestigungsart: Sehr oft anzutreffen ist die Sattelklemme. Diese ist bei vielen Bikes im Sitzrohr integriert. Die Sattelstütze lässt sich daran leicht anbringen. Eine Patentklemmung bezeichnet eine Form der Befestigung, für die eine Schraube nötig ist. Je einfacher die Sattelstütze am Rad befestigt werden kann, desto leichter ist es allerdings für Diebe, sie zu entfernen.

Fazit: Das müssen Sie bei Ihrem Sattelstütze-Test beachten

Um Ihren persönlichen Sattelstützen-Vergleichssieger zu finden, sollten Sie sich über mehrere Modelle ausführlich informieren. Wenn anschließend der Sattelstütze einem Test unterziehen, sollten Sie vor allem auf die einfache Handhabung, die Stabilität und die Dämpfung achten. Lässt sich die Sattelstütze schnell und leicht montieren? Sitzen Sie sicher auf dem Sattel mit Stütze und hat sie die gewünschte Federung?

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