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Fahrradzubehör – Alles, was ein Fahrradfahrer braucht

Voraussetzung für den Spaß auf zwei Rädern ist das richtige Fahrradzubehör.

Voraussetzung für den Spaß auf zwei Rädern ist das richtige Fahrradzubehör.

Es gibt die unterschiedlichsten Fahrräder. Doch ob Hollandrad, BMX, E-Bike oder Rennrad – ein Radfahrer benötigt eine ganze Menge Zubehör für den sportlichen Spaß auf zwei Rädern. Das beginnt bereits beim Fahrzeug selbst. Kein Rad fährt ohne die richtigen Reifen. Ein E-Bike ist außerdem nur funktionsfähig mit einem entsprechenden Akku.

Auch im Zuge der Nutzung wird für das Fahrrad ein gewisses Zubehör benötigt. So sollte sich der Besitzer vor Dieben schützen, indem er seinen geparkten Drahtesel mit einem Fahrradschloss sichert. Zudem ist irgendwann auch einfach die Luft raus – die Reifen müssen mit einer Luftpumpe aufgeblasen werden.

Welches Zubehör für das Fahrrad außerdem erforderlich ist, erfahren Sie in diesem Überblick. Ein genauerer Bericht zu jedem Fahrradzubehör inklusive eines Tests oder Vergleichs dazu, finden Sie auch auf unseren Seiten. Diese Informationen zum Fahrrad können auch als Kaufberatung dienen.

Für jeden etwas: Verschiedene Arten von Fahrrädern

Wie andere Fahrradarten benötigt auch das Mountainbike bestimmtes Zubehör.

Wie andere Fahrradarten benötigt auch das Mountainbike bestimmtes Zubehör.

Bevor sich die Frage nach dem richtigen Zubehör stellt, muss natürlich erst mal ein Fahrrad her. Der Radfreund hat die Wahl aus einer großen Bandbreite an verschiedenen Zweirädern. Entscheidendes Kriterium ist die Art der beabsichtigten Nutzung. Wer Radrennen fahren will, benötigt ein anderes Fahrrad als derjenige, der auf seinem Drahtesel lediglich 20 Minuten zu seiner Arbeitsstelle fahren möchte.

Wie teuer das Modell sein darf, hängt unter anderem davon ab, wie häufig es genutzt werden soll.

Für eher kurze Fahrten in der Stadt bietet sich das Citybike, auch als Tourenrad bekannt, an. Auf ihm kann der Benutzer vergleichsweise bequem sitzen. Der Sattel ist meist gefedert. Auch für ungeübte Fahrer eignet sich dieser Radtyp. Eine Variante des Citybikes, das Hollandrad, ist ebenfalls für komfortables Fahren konzipiert worden.

Es kommt wie das Citybike überwiegend in urbanen Regionen zum Einsatz und eignet sich am besten für das Fahren auf ebenem Untergrund.

Für sportlich ambitionierte Fahrer sind eher andere Radtypen von Interesse. Das Mountainbike (kurz: MTB) ist ursprünglich für die Fahrt im bergigen Gelände entwickelt worden. Daher ist es sehr robust, z. B. aufgrund seines stabilen Rahmens. Mountainbikes erfreuen sich jedoch auch als Fahrräder in der Stadt großer Beliebtheit. Doch erfüllen viele Modelle nicht die Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), d. h. sie sind nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Wenn es darum geht, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, ist ein Rennrad die richtige Wahl. Komfort ist hier nebensächlich – solche Räder sind relativ leicht und weisen nicht viele Extras auf. Als reines Sportgerät sind auch BMX-Räder gedacht. Sie unterscheiden sich je nachdem, welcher BMX-Sport damit ausgeübt werden soll.

Für Rennen (BMX-Race) sind die Räder beispielsweise tendenziell leichter konstruiert. Ebenfalls für schnelles Fahren ist das Singlespeed Bike konzipiert. Der Name bedeutet soviel wie Ein-Gang-Rad. Dieser Fahrradtyp besitzt keine Gangschaltung und daher nur einen Gang. Wenn ein solches Rad dazu noch keinen Freilauf aufweist, wird es als Fixie bezeichnet.

Sowohl Singlespeed Bikes als auch Rennräder und BMX-Fahrräder sind oft nicht straßenverkehrstauglich. Daher wäre gutes BMX-Zubehör beispielsweise die notwendige Beleuchtungseinrichtung. Diese lässt sich in der Regel nachträglich anbauen.

Das Trekkingrad ist eine Art Kompromiss zwischen Fahrrädern für die Stadt wie dem Citybike und für sportliche Unternehmungen wie dem Rennrad. Einer seiner Namen lautet „All Terrain Bike“ (ATB) – das bedeutet soviel wie „Fahrrad für jeden Untergrund“. Mit diesem Rad sind z. B. mehrtägige Touren möglich.

Klappräder sind eine platzsparende Variante des Drahtesels. Dadurch, dass sie zusammengeklappt werden können, lassen sie sich z. B. mit öffentlichen Verkehrsmitteln leichter transportieren, wenn der Nutzer die Fahrt unterbrechen will.

Fahrräder gibt es außerdem in speziellen Ausführungen für Kinder und Jugendliche. Solche Räder sind entsprechend kleiner als die Modelle für Erwachsene. Sie unterscheiden sich darüber hinaus noch in anderen Punkten.

So weist ein gutes Kinderfahrrad unter anderem einen niedrigen Einstieg auf, der das Auf- und Absteigen erleichtert. Sinnvoll sind außerdem ein höhenverstellbarer Sattel bzw. Lenker. So kann das Rad mit dem Kind mitwachsen.

Fahrräder können Sie, wie Fahrradzubehör, online kaufen. Doch gerade bei einem Fahrrad ist eine Probefahrt wichtig, um das passende Modell finden zu können.

E-Bikes: Fahrräder mit eingebauter Hilfe

Bei einem E-Bike ist der Radfahrer auf Zubehör wie einen Akku angewiesen.

Bei einem E-Bike ist der Radfahrer auf Zubehör wie einen Akku angewiesen.

Eine Sonderform des Fahrrads stellt das sogenannte E-Bike dar, auch unter dem Begriff Elektrofahrrad bekannt. Dieses besitzt einen Motor, der über einen Akku mit Energie versorgt wird. Dadurch bietet das E-Bike einen großen Vorteil: Der Fahrer muss nicht so viel Kraft aufwenden wie bei anderen Fahrrädern.

Auch weniger sportliche Menschen können auf einem E-Bike längere Strecken zurücklegen oder Steigungen bezwingen. Außerdem gerät der Benutzer nicht so schnell ins Schwitzen. Das ist z. B. ganz praktisch für die Fahrt ins Büro oder zur Schule.

E-Bikes gibt es in speziellen Ausführungen für Damen und für Herren. Letztere weisen im Vergleich eine etwas größere Rahmenhöhe auf als die Modelle für Frauen. Darüber hinaus existieren E-Bike-Varianten von herkömmlichen Fahrradarten, beispielsweise das E-Mountain­bike.

Auf diese Weise ist auch das kraftsparende Fahren in den Bergen möglich. Das E-Bike-Klapprad wiederum vereint die Vorzüge eines E-Bikes mit denen eines zusammenklappbaren Fahrrads.

E-Bike und Pedelec: Beide Begriffe werden in Deutschland für Elektrofahrräder benutzt. Sie bezeichnen unterschiedliche Arten des Elektrofahrrads. Beim Pedelec (von „Pedal Electric Cycle“) arbeitet der Motor im Gegensatz zum E-Bike nur dann, wenn der Radler Tretbewegungen mit den Pedalen ausführt. Die Unterstützung durch den Motor endet automatisch bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

Für ein Pedelec wird kein Führerschein benötigt. Es gibt außerdem weder eine Versicherungspflicht noch ein Mindestalter.

Fahrradbestandteile: Stück für Stück zum passenden Drahtesel

Es reicht oft nicht aus, nur ein Fahrrad zu kaufen. Darüber hinaus benötigt ein Radfahrer auch Zubehör für sein Bike. So ist es beispielsweise notwendig, neue Reifen zu erwerben, wenn das Profil der alten abgefahren sein sollte oder diese durch Glasscherben in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Aber das ist nicht der einzige Teil des Fahrrads, der ersetzt werden kann.

Akku für das E-Bike

Unerlässliches Fahrradzubehör für E-Bikes ist der Akku. Dieser versorgt den Motor nämlich mit Energie. Ein E-Bike-Akku muss regelmäßig wiederaufgeladen werden. Nach einer bestimmten Anzahl dieser Ladezyklen – je nach Modell etwa zwischen 500 und 1000 – sind sowohl Reichweite als auch Kapazität des Akkus erschöpft. Aus diesem Grund ist es für Besitzer eines E-Bikes erforderlich, an diesem Punkt einen neuen Akku zu kaufen.

Fahrradsattel

Radler, die Wert auf Komfort legen, haben z. B. die Möglichkeit, sich einen Fahrradsattel nach ihren individuellen Bedürfnissen zuzulegen. Ob Sie mit dem falschen Sattel unterwegs sind und über einen neuen nachdenken sollten, sagt Ihnen Ihr Körper. Anzeichen dafür sind bei Frauen z. B. Entzündungen im Schambereich, bei Männern unter anderem Prostatabeschwerden. Entscheidende Kriterien beim Sattelkauf sind die Beckenbreite des Fahrers und dessen Sitzhaltung.

Fahrradgriffe

Auch die Griffe eines Fahrrads können ausgetauscht werden. Dabei ist auf den Radtyp zu achten. So gibt es z. B. spezielle Griffe für das Mountainbike als Zubehör. Über die Fahrradgriffe kontrolliert der Fahrer das Rad, weshalb diese auf alle Fälle stabil und rutschfest sein müssen. Abgesehen von der Griffsicherheit ist außerdem die Länge der Fahrradgriffe von Bedeutung. Barends verhindern, dass die Hand abrutscht. Solche Barends werden auch als Lenkerhörnchen bezeichnet.

Einige Fahrradgriffe werden direkt auf den Lenker gezogen. Andere Modelle wiederum, sogenannte Schraubgriffe, müssen mithilfe von Werkzeug, z. B. einem Inbusschlüssel, montiert werden.

Fahrradpedale

Das Bike kann durch Zubehör wie die passenden Pedale individuell angepasst werden.

Das Bike kann durch Zubehör wie die passenden Pedale individuell angepasst werden.

Die Pedale stellen ebenfalls einen wichtigen Bestandteil des Zweirads dar, dessen Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte. Sie sind es, über die der Fahrer Kraft auf die Räder überträgt. Es existieren, grob gesagt, vier verschiedene Arten von Pedalen:

  • Klickpedale
  • Blockpedale
  • Plattformpedale
  • Krallenpedale

Klickpedale sind für das Rennrad als Zubehör gedacht. Blockpedale gehören bei vielen „normalen“ Rädern zur Standardausstattung. Plattformpedale hingegen sind eher für BMX oder Mountainbike geeignet. Krallenpedale gehören zum Zubehör für das Mountainbike.

Fahrraddynamo

Bestimmte Komponenten sind für ein Fahrrad vorgeschrieben, wenn sein Besitzer damit am Straßenverkehr teilnehmen will. Dazu gehört die Beleuchtung. In § 67 StVZO ist definiert, welche lichttechnischen Einrichtungen vorhanden sein müssen. Dazu zählt unter anderem ein nach vorn ausgerichteter Scheinwerfer mit weißem Licht.

Sind die Vorgaben hinsichtlich der lichttechnischen Einrichtungen nicht erfüllt, droht ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro. Deshalb sollten Sie unter anderem auf eine ausreichend Beleuchtung des Fahrrads Wert legen. Essentiell für das Funktionieren der Beleuchtung am Fahrrad ist der Dynamo, denn er liefert den dafür notwendigen Strom. Fahrraddynamos können an unterschiedlichen Stellen am Rad befestigt werden und sind auch danach zu kategorisieren:

  • Nabendynamo
  • Speichendynamo
  • Seitenläuferdynamo

Fahrradständer

Manches Fahrradzubehör wird als selbstverständlich hingenommen, obwohl es tatsächlich eine große Erleichterung bedeutet. Zu diesen Komponenten zählt z. B. der Fahrradständer. Dank eines Fahrradständers kann das Rad nämlich überall abgestellt werden, ohne umzukippen. Zwar gehört er bei vielen Modellen bereits zur Grundausstattung, doch ist es auch möglich, ihn nachträglich anzubringen, falls er doch fehlen sollte. Neben dem bekannten Seitenständer gibt es auch den sogenannten Zweibeinständer. Letztere Variante gewährt dem Fahrrad tendenziell einen noch stabileren Halt.

Sattelstütze

Für bestimmte Arten von Zweirädern ist der Erwerb von ganz speziellem Fahrradzubehör sinnvoll. Unter einer Sattelstütze ist ein Rohr zu verstehen, das für einen größeren Abstand zwischen Sattel und Rahmen sorgt. Die Aufgabe einer Sattelstütze ist es, Erschütterungen abzufedern, die z. B. beim Fahren in bergigem Gelände zu erwarten sind. Aus diesem Grund ist die Anschaffung einer Sattelstütze besonders für Mountainbike-Fahrer sinnvoll. Durch das Abfedern von Stößen schont dieses Zubehör nicht nur den Körper des Fahrers, sondern auch den Fahrradrahmen.

Diebstahlsicherung: Das Fahrradschloss

Ein Schloss ist ein nützliches Fahrradzubehör, da es Diebstahl erschwert.

Ein Schloss ist ein nützliches Fahrradzubehör, da es Diebstahl erschwert.

Fahrraddiebstahl ist eine traurige Realität. Sobald das Rad im öffentlichen Raum abgestellt wird und dessen Besitzer sich so weit entfernt, dass er es nicht mehr sieht, kann es theoretisch zum Diebstahl kommen. Fahrradbesitzer können Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, indem sie ihren Drahtesel mit einem Schloss sichern.

Ein gutes Fahrradschloss bietet zwar keine absolute Sicherheit. Doch wenn es schwer zu öffnen ist, kann es Diebe abschrecken. Denn je mehr Zeit Langfinger aufwenden müssen, um ein Schloss aufzubrechen, desto höher ist ihr Risiko, entdeckt zu werden.

Deshalb stellt ein Fahrradschloss ein überaus nützliches Fahrradzubehör dar, auf das nicht verzichtet werden sollte, damit sich der Fahrer noch lange an seinem Zweirad erfreuen kann.

Zu den verschiedenen Typen von Schlössern gehören unter anderem:

Das Bügelschloss gilt als eine sehr sichere Variante. Der Bügel besteht bei den meisten Modellen aus Stahl. Je dicker der Bügel ist, desto schwerer haben es Diebe, das Schloss zu „knacken“. Das Faltschloss stellt eine interessante Alternative dar. Es besteht aus mehreren Gelenken, die zusammengefaltet werden können. Dadurch ist es flexibler einsetzbar als das Bügelschloss, d. h., das Rad kann damit an unterschiedlichsten Gegenständen angeschlossen werden. Die Beweglichkeit seiner Glieder und das flache Profil sorgen dafür, dass auch das Faltschloss nicht so leicht aufgebrochen oder aufgesägt werden kann.

Bei Kettenschlössern kommt es vor allem auf die Dicke der Kettenglieder und deren Material an. Haben die Kettenglieder einen großen Durchmesser,sind sie nicht so schnell zu aufzubrechen. Bestehen sie beispielsweise aus gehärtetem Stahl, erhöht das die Schutzwirkung noch zusätzlich.

Da gute Fahrradschlösser auch entsprechend viel kosten, sollten Sie vor dem Kauf abwägen, ob der Preis für Ihr Fahrrad eine solche Investition rechtfertigt.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) rät Fahrradbesitzern, folgende Verhaltensregeln zu beachten, um den Diebstahl ihres Fahrrads zu erschweren:

  • Das Fahrrad sollte nicht an Orten abgestellt werden, die abgelegen und schlecht einzusehen sind.
  • Es ist besser, das Fahrrad nicht immer am selben Ort abzustellen, weil Diebe dadurch in der Lage sind, den besten Zeitpunkt zum Zuschlagen herauszufinden.
  • Wenn das Fahrrad angeschlossen wird, sollte dies am besten an Gegenständen geschehen, die fest verankert sind.
  • Besitzt das Fahrrad einzigartige Merkmale, wird ein Dieb es nicht so leicht verkaufen können.
  • Wird das Fahrrad zuhause abgestellt, sollte es im eigenen Keller oder in einer abschließbaren Fahrradbox angeschlossen werden.
  • Durch eine Codierung am Fahrrad wird angezeigt, wer der Eigentümer ist. Das erschwert den Verkauf nach dem Diebstahl.
  • In einem Fahrradpass können wichtige Informationen über das Fahrrad festgehalten werden – etwa das Fabrikat und die Rahmennummer. Dadurch kann das Rad nach einem Diebstahl besser beschrieben werden.

Passender Schutz für die Tour: Die Fahrradbekleidung

Auch als Fahrradzubehör für Kinderfahrräder unverzichtbar: der Fahrradhelm.

Auch als Fahrradzubehör für Kinderfahrräder unverzichtbar: der Fahrradhelm.

Fahrradfahrer benötigen, anders als z. B. Pkw-Insassen, ein bestimmtes Zubehör an fahrzeugtypischer Bekleidung. Diese dient vorrangig der Sicherheit. Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr sehr gefährdet, da ein Fahrrad, im Gegensatz zu Autos, keine Knautschzone besitzt. Bei einem Aufprall oder einem Sturz besteht daher für Radfahrer eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Deshalb sollten insbesondere Radler, die häufig fahren, in qualitativ hochwertige Fahrradschutzbekleidung investieren. Günstiges Fahrradzubehör ist nicht zwangsläufig auch das beste.

Fahrradhelm

Der wichtigste Teil der Fahrradbekleidung ist ohne Zweifel der Helm, denn dieser schützt den Kopf bei einem Unfall. Eine Helmpflicht für Radfahrer gibt es zwar in Deutschland nicht. Doch ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, einen Fahrradhelm zu tragen.

Um seine Schutzfunktion zu erfüllen, muss der Helm an die Größe und Form des Kopfes angepasst sein. Fahrradhelme für Herren gibt es in Regel auch für einen etwas größeren Kopfumfang. Für die unterschiedlichen Fahrradtypen existieren jeweils spezielle Helme. So gibt es z. B. als Zubehör für das Rennrad den entsprechenden Kopfschutz. Dieser besitzt in der Regel nur ein geringes Gewicht, damit die Geschwindigkeit des Fahrers nicht beeinträchtigt wird. Gerade für den Radsport ist dieses Zubehör besonders wichtig, da ein Sturz bei hoher Geschwindigkeit sehr gefährlich ist.

Ein Helm für die Benutzung des Mountainbikes hingegen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass ein Nackenschutz vorhanden ist. Außerdem haben solche Helme oft ein Visier, sodass die Augen des Fahrers ebenfalls geschützt sind. MTB-Helme lassen sich in unterschiedliche Kategorien unterteilen:

  • Downhill-Helm
  • Enduro-Helm
  • All-Mountain-Helm

Beim Downhill-Typ geht es, wie der Name schon sagt, um einen Kopfschutz für die Fahrt den Berg hinunter. Solche Helme müssen daher besonders stabil sein. Darüber hinaus weist diese Variante oft einen Fullface-Schutz auf, also einen Schutz für das ganze Gesicht. Dieser wird unter anderem durch einen Kinnschutz gewährleistet.

Sogenannte Enduro-Helme sind für längere Strecken auf dem MTB konstruiert. Deshalb bieten sie in der Regel eine gute Belüftung und weisen nur ein vergleichsweise geringes Gewicht auf.

Eher eine Art Allzweckhelm ist der sogenannte All-Mountain-Typ. Er eignet sich für den Einsatz in unterschiedlichem Gelände. Meist besitzen diese Helme ein Visier, das verstellbar ist.

Neben den Helmen für Erwachsene können auch Fahrradhelme für Kinder erworben werden. Da kleine Radler unter anderem aufgrund mangelnder Fahrpraxis stärker gefährdet sind als erwachsene, sollte ein Helm als Zubehör für das Kinderfahrrad selbstverständlich sein.

Gute Modelle als Fahrradzubehör für Kinder sind z. B. daran zu erkennen, dass sie nicht aus mehreren Teilen bestehen, sondern aus einem Stück gefertigt sind. Grelle Farben sorgen dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer das Kind nicht übersehen. Der richtige Helm gehört aus Sicherheitsgründen zum Kinderfahrrad als unverzichtbares Zubehör.

Fahrradhandschuhe

Als Zubehör für das Fahrrad sind nicht nur der Helm, sondern auch Fahrradhandschuhe zu empfehlen.

Als Zubehör für das Fahrrad sind nicht nur der Helm, sondern auch Fahrradhandschuhe zu empfehlen.

Abgesehen vom Kopf ist es auch sinnvoll, beim Fahrradfahren die Hände zu schützen. Sie sind bei einem Unfall ebenfalls gefährdet, da der Fahrer instinktiv versuchen wird, einen Sturz mit den Händen abzufangen. Außerdem ruht das Gewicht des Radlers zu einem großen Teil auf Handgelenken und Händen.

Hinzu kommt, dass Erschütterungen und Stöße über den Lenker an die Hände weitergeleitet werden. Aus all diesen Gründen empfiehlt sich die Benutzung von Fahrradhandschuhen. Diese sind meist an besonders belasteten Stellen gepolstert, darunter an:

  • Fingergelenken
  • Daumen
  • Handballen
  • Innenflächen der Hand

Für das Fahren mit dem MTB können als Zubehör spezielle Mountainbike-Handschuhe benutzt werden. Solche Modelle weisen oft zusätzliche Protektoren auf. Fahrradhandschuhe gibt es außerdem als Sommer- und als Winterhandschuhe.

Fahrradschuhe

Im Gegensatz zur Radvariante des Handschuhs geht es bei Fahrradschuhen nicht in erster Linie um den Schutz. Der Zweck dieser Fußbekleidung ist hauptsächlich eine verbesserte Kraftübertragung auf die Pedale. Schuhe für das Fahrradfahren zeichnen sich in der Regel durch eine steife Sohle aus. Die meisten Modelle besitzen eine Vorrichtung, die es ermöglicht, eine Platte an der Sohle zu befestigen. Diese wiederum kann mit einem sogenannten Klickpedal verbunden werden, ähnlich wie bei einer Skibindung. Dadurch kann der Schuh praktisch nicht mehr vom Pedal abrutschen.

Fahrradbrille

Abgesehen vom Kopf und den Händen können auch die Augen des Radlers durch entsprechendes Fahrradzubehör geschützt werden. Verschiedene Gefahrenquellen werden durch Fahrradbrillen abgedeckt:

  • Fahrtwind
  • Staub, Steinchen oder Insekten
  • Sonneneinstrahlung

Die Brille für den Fahrradfahrer erfüllt dadurch dieselbe Funktion wie die eines Visiers am Motorradhelm. Daher sind diese Brillen in der Regel größer als herkömmliche Sehhilfen. Um vor schädigendem UV-Licht schützen zu können, fungieren viele Modelle gleichzeitig als Sonnenbrille.

Fertig für die Fahrt: Praktisches Radzubehör für unterwegs

Radler, die auf dem Fahrrad unterwegs sind, benötigen ein gewisses Zubehör. Tatsächlich wird schon einiges an Fahrradzubehör gebraucht, bevor es überhaupt losgehen kann. So stellt sich beispielsweise vor der Tour die Frage, wo es eigentlich hingehen soll? Welche Ansprüche werden an die Strecke gestellt? Was ist, wenn das Fahrrad unterwegs kaputt geht? Und besonders wichtig an heißen Tagen: Wo bekommen durstige Radler unterwegs etwas zu trinken?

Fahrrad-Navi und Fahrradcomputer

Auf der Fahrradtour ist als Zubehör ein Fahrrad-Navi praktisch.

Auf der Fahrradtour ist als Zubehör ein Fahrrad-Navi praktisch.

Für längere, unbekannte Strecken empfiehlt sich beispielsweise ein Fahrrad-Navi. Wie die Ausgabe für das Auto ermöglicht dieses Gerät, Routen zu planen und sich in fremder Umgebung zurechtzufinden. Einige Modelle bieten darüber hinaus noch zusätzlichen Service: Der Benutzer kann z. B. eingeben, dass die Strecke flach sein und vorrangig über Fahrradwege führen soll. Manche Geräte zeigen außerdem unter anderem die überwundenen Höhenmeter und die benötigte Fahrtzeit an.

Radfahrer, die daran interessiert sind, während des Tretens ihre Leistung im Blick zu haben, können sich einen sogenannten Fahrradcomputer zulegen. Dieses Gerät ermittelt beispielsweise, wie schnell der Fahrer im Moment ist und wie viele Kilometer bereits hinter ihm liegen. Doch manche Modelle liefern noch viel mehr Informationen, z. B. über die Steigung und die bisher verbrannten Kalorien.

Möglich ist unter anderem auch die Anzeige der Herzfrequenz sowie die Pulsmessung. Die Anschaffung eines Fahrradcomputers ist demnach auch für Menschen sinnvoll, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen die Auswirkungen einer Fahrradtour auf den Körper unmittelbar verfolgen wollen. So lässt sich unter Umständen besser erkennen, wann eine Pause eingelegt werden sollte.

Fahrradluftpumpe

Vor Beginn der Radtour empfiehlt es sich, den Luftdruck der Reifen zu überprüfen. Ist er zu niedrig, sollte die Fahrradluftpumpe zum Einsatz kommen. Enthalten die Reifen nämlich zu wenig Luft, können sie durch das Fahren beschädigt werden. Auch für den Radler machen sich schlaffe Reifen negativ bemerkbar: Das Fahrradfahren gestaltet sich unter diesen Umständen äußerst mühsam, denn es ist sehr viel mehr Kraft erforderlich, um voranzukommen. Auch für die Fahrradtour ist dieses Zubehör ratsam. Schließlich kann es bei längeren Strecken auch unterwegs erforderlich sein, die Reifen aufzupumpen.

Fahrradluftpumpen gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Diese lassen sich zum einen anhand ihrer Eignung für ein bestimmtes Ventil in Untergruppen einteilen. Nicht jede Luftpumpe passt nämlich auf jedes Fahrradventil. Zu den unterschiedlichen Ventilarten an Fahrrädern gehören:

  • Dunlopventil
  • Schraderventil
  • Sclaverandventil

Das Dunlopventil wird auch als deutsches Ventil oder Normalventil bezeichnet. Damit sind hauptsächlich Citybikes ausgestattet. Ein sogenanntes Schraderventil ist auch unter dem Begriff „Autoventil“ bekannt. Insbesondere Mountainbikes weisen diese Art von Ventil auf. Das Sclaverandventil trägt außerdem die Namen Schlauchreifen- oder französisches Ventil und findet sich vor allem an Rennrädern. Neben Luftpumpen für eine einzige Ventilart gibt es jedoch auch Modelle, die so konstruiert sind, dass sie für jedes Fahrrad verwendet werden können.

Zum anderen ist es möglich, Fahrradluftpumpen nach ihrer Bauart zu unterscheiden. So sind Standpumpen um einiges größer als Handpumpen. Erstere eignen sich daher nicht als Fahrradzubehör für unterwegs, jedoch kann damit ein höherer Luftdruck ausgeübt werden.

Kinderfahrradsitz

Kinder können auf dem Fahrrad mitgenommen werden, wenn das richtige Zubehör vorhanden ist.

Kinder können auf dem Fahrrad mitgenommen werden, wenn das richtige Zubehör vorhanden ist.

Wenn ein Familienausflug auf dem Rad ansteht, bei dem auch die Kleinsten mit dabei sein sollen, stellt sich in einigen Fällen die Frage nach der Art der Beförderung. Denn möglicherweise ist das Kind noch zu klein, um selbst mit dem Rad zu fahren oder die geplante Strecke ist für den Junior zu lang. Daher ist der Kindersitz für das Rad ein praktisches Fahrradzubehör für Familien mit Kindern.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, dieses Zubehör am Fahrrad anzubringen. Eine Version ist für die Befestigung am Heck, die andere für die Montage an der Front des Fahrrads konzipiert.

Hecksitze werden in der Regel am Gepäckträger oder am Sattelrohr montiert, Frontsitze hingegen zwischen Sattel und Lenker oder direkt vor dem Lenker. Letztgenannte Art des Kindersitzes eignet sich generell nur für Kinder, deren Gewicht 15 kg nicht überschreitet. Allerdings sollte das Kind bereits mindestens das Alter von neun Monaten erreicht haben.

Trinkflasche für das Fahrrad

Wer mit dem Rad unterwegs ist, wird nach einer gewissen Fahrzeit Durst bekommen – vor allem, wenn es ein Ausflug im Sommer bei heißen Temperaturen ist. Deshalb ist eine Trinkflasche als Fahrradzubehör eine gute Wahl. Wenn sie in die vorgesehene Halterung am Fahrrad passt, ist sie problemlos zu transportieren und schnell zur Hand. Der Begleiter für die Flüssigkeitszufuhr beim Radeln kann z. B. aus Kunststoff oder Aluminium bestehen. Aus gesundheitlichen Gründen empfehlenswert ist eine Flasche, die BPA-frei ist.

Wenn das Fahrrad beschädigt ist: Fahrradzubehör für die Reparatur

Auf einer Fahrradtour kann es zu einer Panne kommen, z. B. weil die Kette herausspringt. Geschieht dies außerhalb einer Stadt, ist es unwahrscheinlich, dass sich eine Fahrradwerkstatt in der näheren Umgebung befindet. Um für diesen Fall gerüstet zu sein, ist es unabdingbar, für das Bike als Zubehör das richtige Werkzeug dabeizuhaben.

Werkzeugkoffer und Multitool

Für die selbstständige Reparatur des Drahtesels bietet sich eine Fülle an unterschiedlichen Werkzeugen an. Einige davon sind:

  • Reifenheber (bzw. Reifenmontierhebel oder Reifenabzieher)
  • Schraubendreher (bzw. Schraubenzieher)
  • Flickzeug
  • Inbusschlüssel (bzw. Innensechskantschlüssel)
  • Maulschlüssel (bzw. Gabelschlüssel)
  • Pedalschlüssel
  • Kettenpeitsche (bzw. Ritzelabnehmer oder Zahnkranzgegenhalter)
  • Druckmesser
  • Steuersatzschlüssel
  • Speichenschlüssel (bzw. Zentrierschlüssel oder Speichenspanner)
  • Zahnkranzabzieher (bzw. Kassettenabzieher)

Fahrradwerkzeuge können in einem Werkzeugkoffer oder in einer Art Multitool untergebracht sein. Letzteres ist ähnlich aufgebaut wie ein Taschenmesser und nimmt daher im vergleich zum Fahrrad-Werkzeugkoffer nur wenig Platz ein. Aus diesem Grund ist das Multitool das geeignetere Fahrradzubehör für die Tour. Der Werkzeugkoffer hingegen dürfte eher zuhause zum Einsatz kommen.

Fahrrad-Montageständer

Wenn das Fahrrad eine Panne hat, wird Zubehör in Form von Werkzeug benötigt.

Wenn das Fahrrad eine Panne hat, wird Zubehör in Form von Werkzeug benötigt.

Müssen Schäden am Drahtesel behoben werden, empfiehlt sich dafür eine Vorrichtung, die ebenfalls nicht für die Fahrradtour geeignet ist: Der sogenannte Fahrrad-Montageständer stellt eine Konstruktion dar, an der das Zweirad befestigt wird, damit der Besitzer an alle Bestandteile herankommen kann. Am Reparaturständer hängt das Fahrrad quasi in der Luft. Das hat mehrere Vorteile:

  • Für die Reparatur ist es nicht erforderlich, sich zu bücken, wodurch der Rücken geschont wird.
  • Beide Hände sind für die Reparaturmaßnahmen frei, da das Rad nicht festgehalten werden muss.
  • Das Fahrrad muss nicht durch Muskelkraft hochgehoben werden, um an bestimmte Komponenten heranzukommen.

Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf eines Montageständers ist dessen Tragfähigkeit. Ist das Zweirad zu schwer, kann es passieren, dass die Konstruktion umkippt. Daher ist in diesem Kontext darauf zu achten, welches Gewicht das betreffende Fahrrad aufweist. So muss das für ein Trekkingrad passende Zubehör für die Reparatur in Gestalt eines Montageständers möglicherweise eine andere Tragfähigkeit haben als für ein Rennrad.

E-Bikes sind in der Regel schwerer als herkömmliche Fahrräder und das Zubehör in Form eines Reparaturständers muss deshalb erheblich mehr Gewicht aushalten.

Alles muss mit: Fahrradzubehör für den Transport

Fahrräder an sich bieten aufgrund ihrer Konstruktion nicht viel Platz, um etwas zu transportieren. Auf einen Gepäckträger passt nicht allzu viel und auch keine großen Gegenstände. Aber es ist möglich, Fahrradzubehör in Form von Taschen zu kaufen, welches den Transport größerer Mengen auch auf dem Zweirad erlaubt.

Taschen für das Fahrrad

So kann beispielsweise auf dem Gepäckträger mehr Platz geschaffen werden, indem der Radler eine Gepäckträgertasche daran befestigt. Diese bieten viel Stauraum und einige Modelle lassen sich außerdem auch als Rucksack verwenden. Da eine solche Tasche neben dem Hinterrad angebracht ist, bleibt auf der anderen Seite noch Platz für eine zweite.

Abgesehen von der Gepäckträgertasche ist es möglich, am Fahrrad noch andere Arten von Taschen zu befestigen. Dazu zählen unter anderem:

  • Lenkertasche
  • Satteltasche
  • Rahmentasche

Eine Lenkertasche wird, wie der Name bereits verrät, am Lenker angebracht. Dieser Stauraum bietet sich für Dinge wie Landkarten, Handy oder Schlüssel an; eben für Gegenstände, die der Fahrer schnell zur Hand haben will. Allerdings sollte diese Taschenart nicht mit schweren Utensilien befüllt werden, da dies beim Fahren stören würde.

Unter dem hinteren Teil des Sattels befindet sich die Satteltasche. Es handelt sich um eine sehr kleine Tasche, in der nur wenige Dinge Platz haben. Sie wird oft für das Verstauen eines Regenmantels oder von Flickzeug verwendet.

Auch die Rahmentasche bietet nur sehr wenig Stauraum. Sie kann nur an Fahrrädern angebracht werden, die eine Mittelstange aufweisen. Ähnlich wie die Lenkertasche eignet sie sich für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen.

Der Transport von Gepäck auf dem Zweirad ist mit Radzubehör wie dem Fahrradrucksack möglich.

Der Transport von Gepäck auf dem Zweirad ist mit Radzubehör wie dem Fahrradrucksack möglich.

Reichen auch Fahrradtaschen nicht für den Transport aus, kann der Radler auf einen Klassiker zurückgreifen: Den Rucksack gibt es auch in einer speziellen Ausführung für Fahrradfahrer. Dieser zeichnet sich unter anderem durch ein System aus, das die Schweißbildung am Rücken verhindert.

Durch eine im Rucksack enthaltene Trinkblase mit einem Trinkschlauch kann der Fahrer leicht an Flüssigkeit gelangen. Eine integrierte Regenhülle schützt den Fahrradrucksack, wenn der Fahrer in einen Schauer geraten sollte.

Fahrradrucksäcke lasse sich in Modelle für Tagesausflüge und für mehrtägige Touren unterteilen. Erstere Version wird auch als Daypack bezeichnet. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Varianten besteht im Volumen. Ein Daypack besitzt häufig ein Volumen zwischen zwölf bis 15 Liter. Rucksäcke für längere Touren können auch mehr als 30 Liter Fassungsvermögen aufweisen.

Anhänger für das Fahrrad

Geht es darum, größere Mengen an Gepäck oder sperrige Lasten zu transportieren, reichen unter Umständen weder ein Fahrradrucksack noch diverse Fahrradtaschen aus. In einem solchen Fall bietet sich als Alternative ein Fahrradanhänger an. In diesem können nicht nur Gepäck, sondern beispielsweise auch kleine Kinder befördert werden.

Allerdings sind bei der Nutzung eines Fahrradanhängers einige Vorgaben zu berücksichtigen, die in § 67 StVZO stehen. Dort ist nämlich unter anderem festgelegt, welche lichttechnischen Einrichtungen ein Fahrrad aufweisen muss, damit es im Straßenverkehr gefahren werden darf. So dürfen beispielsweise Schlusslicht und Rückstrahler nicht durch den Anhänger verdeckt sein.

Für einen Fahrradanhänger ist außerdem eine passende Fahrradanhängerkupplung notwendig. Damit wird der Anhänger am Zweirad befestigt. Es existieren zwei unterschiedliche Kupplungssysteme:

  • Befestigung am Hinterrad
  • Befestigung an der Sattelstütze

Des Weiteren können Kupplungen für Fahrradanhänger nach ihrem Aufbau unterschieden werden:

  • Einteilige Kupplung
  • Zweiteilige Kupplung

Die erstgenannte Variante ist starr, weshalb sie sich hauptsächlich für gerade Strecken eignet. Eine zweiteilige Kupplung wird den Ansprüchen einer kurvigen Strecke eher gerecht. Das liegt an einem Gelenkkopf, der für eine gute Beweglichkeit sorgt. Ein weiterer Vorteil der zweiteiligen Fahrradanhängerkupplung besteht darin, dass Erschütterungen nicht so stark auf den Anhänger einwirken. Da die Anhängerkupplung als einziges Verbindungsglied zwischen Anhänger und Fahrrad fungiert, ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Fahrradzubehör, das besonders günstig ist, muss nicht unbedingt das beste sein.

Nicht alle Fahrräder können mit einem Anhänger ausgestattet werden. So ist es z. B. verboten, mit einem E-Bike einen Anhänger zu transportieren.

Lastenanhänger

Mit einem Lastenanhänger ist es möglich, erhebliche Mengen an Gepäck o.ä. zu transportieren. Dieses nützliche Fahrradzubehör ist der ideale Helfer, wenn es darum geht, Einkäufe nach Hause zu bringen oder alle nötigen Utensilien für einen Urlaubstag an den Strand zu fahren. Einige Modelle weisen eine Tragkraft von bis zu 60 kg auf. Für Lastenanhänger gibt es spezielle Regenüberzüge, welche das Gepäck trocken halten.

Fahrradanhänger zur Beförderung von Kindern

Das Fahrrad kann mit entsprechendem Zubehör zur Beförderung von Kindern dienen.

Das Fahrrad kann mit entsprechendem Zubehör zur Beförderung von Kindern dienen.

Wie bereits erwähnt, gibt es Fahrradanhänger, welche für die Beförderung von Kindern konzipiert sind. Unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist, definiert §21 Absatz 3 Satz 2-3 StVO:

Hinter Fahrrädern dürfen in Anhängern, die zur Beförderung von Kindern eingerichtet sind, bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden. Die Begrenzung auf das vollendete siebte Lebensjahr gilt nicht für die Beförderung eines behinderten Kindes.

Kinder können auch in einem Fahrradsitz befördert werden, doch bietet der Fahrradanhänger gewisse Vorzüge:

  • Das Kind ist vor Wetterunbilden wie Regen und starkem Wind geschützt.
  • Bei einem Unfall kann das Kind nicht tief stürzen.
  • Der Anhänger bietet zusätzlichen Stauraum für Gepäckstücke.

Ein Fahrradanhänger kann entweder für ein oder zwei Kinder ausgelegt sein. Zwar besteht in Deutschland für Fahrradfahrer keine Helmpflicht, doch ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, dass Kinder in einem Fahrradanhänger einen Helm tragen. Trägt das Modell eine Stoßstange, die rund um den Anhänger verläuft, schützt diese die Insassen bei einem Aufprall.

Noch sicherer ist es übrigens, wenn das für die Kinder am Fahrrad befestigte Zubehör in Form des Anhängers mit einem Wimpel gekennzeichnet wird. Dieser sorgt für eine bessere Sichtbarkeit des Gefährts. Das am Fahrrad angebrachte Zubehör für Kinder sollte nicht zu schwer sein, damit der Fahrer auch längere Strecken bewältigen kann.

Neben dem Fahrradanhänger für Kinder gibt es außerdem Anhänger für Babys. Dafür wird eine Babyschale im Kinderfahrradanhänger angebracht. Von großer Bedeutung für diese Konstruktion ist eine ausreichende Federung.

Fahrradanhänger für den Transport von Hunden

Auch für Ihren Hund können sie einen passenden Anhänger erwerben. Eine solche Konstruktion ist praktisch, wenn der Vierbeiner z. B. schon etwas älter ist und daher nicht mehr auf den eigenen Pfoten an Ausflügen teilnehmen kann. Auch wenn das Tier nicht so gerne läuft, aber trotzdem mit von der Partie sein soll, empfiehlt sich dieses Fahrradzubehör für Hunde. Das Gewicht des Tieres spielt bei der Auswahl des Anhängers eine entscheidende Rolle.

Ist der Anhänger für den vierbeinigen Freund gekauft, sollte erst einmal eine Phase der Eingewöhnung folgen, bevor das Tier auf eine Tour mitgenommen wird. Ein erster Schritt ist getan, wenn der Hund sich daran gewöhnt hat, in dem neuen Gefährt Platz zu nehmen. Dazu gehört auch, dass ihm das Schließen der Seitenwände nichts ausmacht.

Wenn es soweit ist, dass der Vierbeiner im Anhänger ruhig bleibt, kann an ein Bewegen des Hundeanhängers gedacht werden. Dabei sollte der Mensch zu Fuß gehen und das Gefährt samt Hund hinter sich herziehen. Klappt das gut, steht einer ersten kurzen Fahrradtour nichts mehr im Weg.

Mit dem Zweirad in den Urlaub: Zubehör für den Transport des Fahrrads

Nun ist es durchaus denkbar, dass nicht das Fahrrad mit Gepäck beladen werden soll, sondern das Fahrzeug selbst Transportgut darstellt. Ein Beispiel dafür wäre die Fahrt in den Urlaub. Wenn Sie an Ihrem Urlaubsort gerne mit Ihrem Rad einige Touren unternehmen wollen, müssen Sie es irgendwie mit dem Auto dorthin befördern.

Dafür ist es erforderlich, am Pkw einen Fahrradträger anzubringen. Es gibt verschiedene Modelle, die jeweils an unterschiedlichen Stellen des Kfz befestigt werden. Mögliche Anbringungsorte sind im Folgenden aufgelistet:

Es gibt auch Fahrradzubehör für den Transport des Fahrrads selbst.

Es gibt auch Fahrradzubehör für den Transport des Fahrrads selbst.

  • Heckklappe
  • Wagendach
  • Deichsel (bei Wohnwagen)
  • Anhängerkupplung
  • Innenraum des Autos (Kofferraum)

Bei der Benutzung eines Fahrradträgers sollten Sie unter anderem diese Punkte beachten: Bevor die Räder am Träger befestigt werden, ist es ratsam, Fahrradzubehör wie Luftpumpe, Trinkflasche o.ä. abzunehmen.

Wenn sich solche Teile während der Fahrt vom Zweirad lösen, stellen sie aufgrund der Fahrtgeschwindigkeit des Autos eine ernste Gefahr für dahinter befindliche Fahrzeuge dar.

Bei Fahrrädern, die auf einem Träger am Auto angebracht sind, ist es sinnvoll, sie durch ein Schloss vor Diebstahl zu schützen, wenn das Auto geparkt wird. Während der Fahrt ist im Interesse der Straßenverkehrssicherheit in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, ob die Trägervorrichtung noch sicher angebracht ist. Wer mit einem Fahrradträger unterwegs ist, sollte nicht schneller als 120 km/h fahren. Andernfalls kann der Fahrtwind der Befestigung des Trägers schaden.

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