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Gaskocher im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Warme Mahlzeiten auch unterwegs: Ein guter Gaskocher schafft nicht nur den Morgenkaffee

Gaskocher - ein- wie zweiflammig - sollten im Test mit Standfestigkeit glänzen.

Gaskocher – ein- wie zweiflammig – sollten im Test mit Standfestigkeit glänzen.

Camping, Wandern und Trekking haben in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erfahren. Aus dem verstaubten Dauercamper-Image und der langweiligen Sportart für Rentner sind moderne Freizeitaktivitäten hervorgegangen.

Der entsprechende Markt folgte auf dem Fuße: Von Zelten, Wanderrucksäcken und GPS-Geräten bis hin zum handlichen Tischgrill und eben dem Gaskocher bietet der Handel alles, was das Outdoor-Herz begehrt.

Mit der Marktvielfalt geht jedoch oftmals die Übersichtlichkeit verloren. Unzählige Modelle eignen sich für den Gaskocher-Test, doch die große Auswahl macht es schwer, einen bestimmten Camping-Gaskocher als persönlichen Vergleichssieger zu küren. Worauf sollten Kaufinteressenten achten?

Die besten Gaskocher aus dem Test im Überblick

Test-Gaskocher beim Camping, „outdoor“ und für unterwegs

Outdoor-Equipment kann eine Wissenschaft für sich sein. Im Trekking-Bereich spielen vor allem Gewicht, Packmaß und Zuverlässigkeit eine Rolle, auf dem Campingplatz wiederum ist das Gewicht zu vernachlässigen. Grundsätzlich heißt das: Ein eigener Gaskocher-Test kann helfen, sich über die eigenen Anforderungen klar zu werden.

Vorteile und Nachteile von Gaskochern

Nach einem langen Wandertag ist das Abendessen aus dem ersten Gaskocher-Test sehr willkommen.

Nach einem langen Wandertag ist das Abendessen aus dem ersten Gaskocher-Test sehr willkommen.

Gaskocher haben – im Vergleich zu Alternativen wie etwa dem Benzin- oder Spirituskocher – einige Vorteile:

  • Einfache Bedienung, sicherer Umgang
  • Kein Vorheizen nötig
  • Kein direktes Hantieren mit Brennmaterialien
  • Kein Ruß, kein Schmutz, rückstandsloses Verbrennen des Gases
  • Wenig bis keine Reinigungsarbeiten an Kocher und Zubehör nötig
  • Gute Regulierbarkeit
  • Wartungsarm

Zu den Nachteilen – ob beim heimischen Gaskocher-Test oder auf Tour – gehören:

  • Verfügbarkeit der Kartuschen in manchen Ländern zweifelhaft
  • Höherer Preis für den Liter Gas als für Benzin oder Spiritus
  • Müll in Form von leeren Kartuschen
  • Bedingte Wintertauglichkeit je nach Gasgemisch

Technische Details: Wie funktioniert ein Gaskocher?

Alle Gaskocher bestehen – vereinfacht gesagt – aus dem Brenner und der Kartusche. Meist wird als Brennstoff Butan, Isobutan oder Propan verwendet, häufig auch als Gasgemisch, das unter hohem Druck in der Kartusche in (teils) flüssiger Form vorhanden ist. Daher ist der Inhalt der Kartusche durch Schütteln hörbar.

Wird das Gas nun aus der unter Druck stehenden Kartusche entlassen und in den Brenner geleitet, wechselt es den Aggregatzustand – von flüssig zu gasförmig – und kann dann verbrannt werden. Die Grenze, ab welcher Temperatur ein Gas vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt, wird Siedepunkt genannt.

Der Siedepunkt ist für einen Gaskocher-Test nicht uninteressant, denn je nach Einsatzgebiet sollte auf die Zusammensetzung des Gases geachtet werden. Ebenso sollten Sie, ehe Sie einen Gaskocher kaufen, auf weitere Aspekte ein Auge haben. Welche sind das?

Größe und Ausstattung des Gaskochers

Gaskocher Marke "4-flammig" sind für Test und Einsatz auf Tour meist zu schwer.

Gaskocher Marke „4-flammig“ sind für Test und Einsatz auf Tour meist zu schwer.

Solo-Trekker müssen nur sich selbst beköstigen, während Camper auch schon mal die Familie oder Freunde zu Besuch haben. Kleine, einflammige Gaskocher sind besonders leicht, lassen sich aber meist nur mit einem kleinen oder maximal mittelgroßen Topf verwenden.

Solche mit mindestens 2-Flammen-Funktion sind Gaskocher, die einen Test auch mit mehr als einem Topf oder mit großen Töpfen bestehen würden. Auch Menschen, die unterwegs gerne raffiniertere Gerichte kochen, sollten sich überlegen, ob für sie ein Campingkocher, der 2-flammig funktioniert, bessere Test-Ergebnisse liefern würde als ein einflammiger.

Eine gute Ergänzung zum Gaskocher beim Camping-Test kann ein spezieller Camping-Gasgrill sein.

Steckkartusche oder Schraubkartusche?

Zwar sind mittlerweile auch Adapter im Handel erhältlich, trotzdem sollten potentielle Käufer sich fragen, ob sie eine Steck- oder Aufschraubkartusche in ihrem Gaskocher-Test verwenden möchten, denn in der Regel sind Gaskocher nur mit einer der Varianten ohne Weiteres verwendbar.

Die Steckkartusche: Günstig, aber unflexibel

Beim Camping ist ein Gaskocher-Test auch mit Steckkartusche meist erfolgversprechend. Beim Aufsetzen des Brenners sticht ein Dorn die Kartusche an, sodass das Gas in den Brenner entweichen kann. Diese Kartuschen sind günstig und weltweit verbreitet.

Allerdings haben sie den Nachteil, dass die Kartusche selbst über kein Ventil verfügt. Einmal aufgesetzt, müsste sie selbst nach dem Test-Camping auf dem Gaskocher verbleiben. Denn sobald der Brenner entfernt wird, entweicht alles Gas auf einmal aus der Kartusche, die damit leer wäre.

Die Schraubkartusche: Extrem flexibel

Für Wanderer, Bergsteiger und alle anderen, die die Kartusche oft transportieren, sind solche mit Schraubgewinde besser geeignet. Brenner und Kartusche können jederzeit voneinander getrennt werden, das selbstschließende Ventil der Kartusche verhindert das Austreten von Gas zuverlässig nicht nur beim Gaskocher-Test im eigenen Garten, sondern auch unterwegs in Bewegung.

Dadurch kann die Kartusche flexibel verwendet werden und steht bspw. auch der Nutzung in einer Lampe zur Verfügung. Zudem können Brenner und Kartusche getrennt voneinander verstaut werden, was den Platzbedarf verringert – gerade auf Wanderungen mit Rucksack ein Argument. Damit einher geht jedoch auch der etwas höhere Preis.

Bester Gaskocher für den Winter? – Die Mischung macht’s!

Outdoor sind solche Gaskocher im Praxis-Test oft überzeugend, die eine Zuleitung haben - ähnlich wie dieser Benzinkocher.

Outdoor sind solche Gaskocher im Praxis-Test oft überzeugend, die eine Zuleitung haben – ähnlich wie dieser Benzinkocher.

Gas hat einen bestimmten Siedepunkt:

  • Butan: etwa -1°C
  • Isobutan: rund -12°C
  • Propan: um die -40°C

Reines Propan, was auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig vergast, bedarf jedoch bei höheren Temperaturen eines enormen Drucks, um flüssig zu bleiben, sodass entsprechende Behälter extrem stabil und damit schwer sein müssen.

Daher kommen in der Regel Gasmischungen zum Einsatz. Sollten Sie Ihren Gaskocher einem Winter-Test unterziehen, achten Sie daher bei der Wahl der Kartusche darauf, dass diese einen hohen Isobutan- oder Propan-Anteil aufweist.

Tipp: Gaskocher mit Zuleitung und Generatorschlaufe eignen sich besser für den Wintereinsatz. Hier kann die Kartusche auf den Kopf gestellt werden, sodass nicht nur das Propan verbrennt. Dazu sollte der Propananteil genutzt werden, um den Brenner kurz vorheizen zu lassen. Läuft das noch kalte Butan im flüssigen Aggregatzustand nun bis zum Brenner, wird es in der Generatorschlaufe erhitzt und verdampft, wodurch es brennbar wird.

Weitere Aspekte beim Gaskocher

Im Gaskocher-Test sollten Interessierte vor allem auf einen sicheren Stand achten. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Abendessen im Matsch landet, weil der Kocher umgekippt ist. Hilfreich kann dazu eine Gas-Zuleitung in Form eines flexiblen Schlauchs sein, sodass Kocher und Kartusche auch etwas entfernt voneinander aufgestellt werden können. Außerdem verringert das die Höhe des Gaskochers.

Passende Töpfe erhöhen die Stabilität zusätzlich. Ein Test vom Gaskocher auf unebenem Outdoor-Untergrund (Wiese, Felsen, Baumstämme etc.) kann hier Klarheit verschaffen, ob bereits vorhandene Utensilien passend sind oder nicht.

Praktisch kann eine sogenannte Piezo-Zündung vor allem für Wanderer und Bergsteiger sein. Eine solche Zündung funktioniert wie ein Feuerzeug und entzündet das Gas auf Knopfdruck automatisch. Streichhölzer o. ä. werden nicht benötigt, sind bei fehlender Piezo-Zündung aber ebenso nutzbar.

Um Gas zu sparen, sollte die Nutzung eines Windschutzes obligatorisch sein. Dieser kann separat dazu gekauft, selbst gebastelt werden oder ist gelegentlich auch bereits beim Outdoor-Gaskocher inbegriffen. Ein Test bei widrigen Witterungsverhältnissen würde zudem zeigen, dass der Windschutz die Brennleistung steigert.

Sicherheitsaspekte beim Gaskocher

Auch beim Test zu beachten: Gaskocher-Kartuschen niemals direkter Sonneneinstrahlung aussetzen!

Auch beim Test zu beachten: Gaskocher-Kartuschen niemals direkter Sonneneinstrahlung aussetzen!

Ob der Camping-Gaskocher 2- oder 3-flammig ist: Test wie Dauereinsatz sollten reibungslos funktionieren. Bei fachgerechter Nutzung sind Gaskocher im Test-Einsatz wie unter realen Bedingungen einfach und sicher zu nutzen:

  • Lagerung der Kartuschen: trocken, kühl, fernab von Brennquellen
  • Nutzung vom Gaskocher: ausschließlich „outdoor“, auch beim Test; niemals in geschlossenen Räumen, Zelten o. ä.
  • Gaskartuschen keiner starken Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen aussetzen (Explosionsgefahr!)
  • Evtl. austretendes Gas niemals berühren (Erfrierungen!)
  • Entsorgung ausschließlich vollständig entleert!
Übrigens: Zwar punkten Gaskocher mit Zündsicherung beim heimischen Test mit doppelter Sicherheit, diese Einrichtung ist allerdings eher bei großen Gaskochern für den stationären Einsatz im Basislager oder auf dem Campingplatz üblich. Kleine Gaskocher bieten auch ohne dieses Plus eine hohe Sicherheit.

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