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Jagdmesser-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Braucht nur ein Jäger ein Jagdmesser?

Bestes Jagdmesser? Abhängig ist das unter anderem von seinem geplanten Einsatzzweck.

Bestes Jagdmesser? Abhängig ist das unter anderem von seinem geplanten Einsatzzweck.

Zur Ausrüstung eines professionellen Jägers gehören nicht nur das Gewehr und das Zielfernrohr, mit deren Hilfe er seine Beute erlegt. Für Arbeiten am Wild benötigt er auch ein gutes bzw. gute Jagdmesser. Führt er mehrere Messer zur Jagd mit sich, um das Tier in der freien Natur zu verarbeiten, werden diese häufig als Waidbesteck in einer gemeinsamen Scheide aufbewahrt.

Verschiedene Messer werden in der Regel für verschiedene Arbeiten verwendet, allerdings ist es auch möglich, nur ein universell einsetzbares Jagdmesser zur Jagd mitzunehmen. Seine Hauptaufgabe ist dann in der Regel das Aufbrechen des erlegten Wildes. Auch zum Häuten kann es verwendet werden. In jedem Fall muss es aber dazu geeignet sein, angeschossenes oder verletztes Wild zu töten, wenn der Einsatz einer Schusswaffe nicht möglich ist. Das kann etwa der Fall sein, wenn sich das Tier auf einer öffentlichen Straße befindet. Ein Jagdmesser eignet sich aber auch als Outdoormesser, etwa beim Camping oder Trekking.

Namhafte Hersteller von Jagdmessern sind etwa Böker, Puma, Herbertz und Walther. Nicht immer muss aber das namhafteste auch das beste Jagdmesser für Sie sein – insbesondere, wenn Sie es nicht zur Jagd einsetzen wollen.

Die besten Jagdmesser aus dem Test im Überblick

Welches Jagdmesser ist das beste für Sie?

Für einen Jäger ist die Wahl des richtigen Messers entscheidend. Ist es etwa nicht scharf genug oder weist eine ungeeignete Klingenform auf, kann er bestimmte Arbeiten am erlegten Wild nicht sauber ausführen. Als Jäger sollten Sie daher genau abwägen, welches Einsatzgebiet Ihr im persönlichen Test ausgewähltes Jagdmesser letztlich haben soll. Neben einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung sind die Kriterien, auf die Sie besonders achten müssen, das Material und die Form der Klinge sowie ein gut in der Hand liegender Griff. Auch beim Camping, beim Angeln oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten können Sie so ein Messer gut gebrauchen. Die besten Jagdmesser der Welt werden Sie beim Camping allerdings kaum so nutzen können, dass ihr Anschaffungspreis gerechtfertigt wäre. Egal, ob für den professionellen Gebrauch oder für den Einsatz in der Freizeit: Bevor Sie ein Jagdmesser kaufen, sollten Sie nach Ihren persönlichen Präferenzen verschiedene Jagdmesser-Modelle im Test miteinander vergleichen.

Wie sieht ein Jagdmesser aus?

Ein Jagdmesser können Sie günstig kaufen, wenn Sie es etwa beim Camping einsetzen wollen.

Ein Jagdmesser können Sie günstig kaufen, wenn Sie es etwa beim Camping einsetzen wollen.

Grundsätzlich kann ein Jagdmesser entweder ein Klappmesser oder ein Messer mit feststehender Klinge sein. Wegen der höheren Stabilität bevorzugen Jäger in der Regel die feststehende Variante. Grundsätzlich weist die Klinge eines Jagdmessers nie einen Wellenschliff auf, da dieser dafür sorgen würde, dass das Fleisch des erlegten Tieres beim Schneiden zerreißt. Auch zum Häuten wäre so ein Messer denkbar schlecht geeignet.

Unabhängig von seiner Klingenform sollte ein Jagdmesser in Ihrem Test eine Klingenlänge von mindestens acht Zentimetern aufweisen. Ist sein Verwendungszweck die Jagd, weist es in der Regel ein schlichtes Design auf. Hiermit wird sichergestellt, dass es nicht ausversehen zu unnötigen Verletzungen des erlegten Tieres kommt, was die Qualität des Fleisches oder der Haut letztlich mindern könnte. Unterziehen Sie also verschiedene Jagdmesser einem Vergleich, sollten Sie darauf achten, dass die Modelle keine unnötigen Stacheln oder Zacken aufweisen.

Mittlerweile werden häufig auch Messer als Jagdmesser bezeichnet, die nicht zum Zweck der Jagd hergestellt wurden. Sie unterscheiden sich teils deutlich von echten Jagdmessern.

Unterschiede der Klinge

Die Klinge eines Jagdmessers kann aus unterschiedlichen Stahlsorten gefertigt werden, die sich prinzipiell alle für die Arbeiten am erlegten Tier eignen. Je härter der Stahl ist, desto länger bleibt die Klinge in der Regel scharf. Beachten Sie bei Ihrem Jagdmesser-Test allerdings, dass bestimmte Stahlsorten weniger rostbeständig sind, beispielsweise Kohlenstoffstahl. Letzten Endes unterliegt die Entscheidung, ob Sie etwa ein Edelstahl- oder ein Damast-Jagdmesser kaufen, aber Ihrem persönlichen Ermessen.

Wollen Sie Ihren persönlichen Jagdmesser-Vergleichssieger letztlich nur bei Outdoor-Aktivitäten einsetzen, können Sie ruhigen Gewissens ein gutes, günstiges Jagdmesser kaufen. Auch stehen Ihnen unter diesen Voraussetzungen mehrere Optionen hinsichtlich der Klingenform offen. Sind sie hingegen Jäger, sollten Sie in Ihren persönlichen Jagdmesser-Test nur die Modelle aufnehmen, die dem letztlichen Verwendungszweck dienlich sind, also etwa dem Ausnehmen oder dem Häuten.

Selbst günstige Jagdmesser sind in der Regel deutlich widerstandsfähiger als etwa Schweizer Taschenmesser.

Selbst günstige Jagdmesser sind in der Regel deutlich widerstandsfähiger als etwa Schweizer Taschenmesser.

Für einzelne Verarbeitungsschritte eignen sich unterschiedliche Klingenformen besonders gut. So gibt es etwa sogenannte Skinner, deren bauchige Klinge sich gut zum Häuten und Abpelzen eignet. Sie weisen häufig eine abgerundete Spitze auf, damit die Haut nicht durch Stiche verletzt wird. Am häufigsten sind allerdings Drop-Point- und Clip-Point-Klingen anzutreffen. Der Klingenrücken ist hier entweder nach außen oder einwärts zur Klingenspitze hin gewölbt.

Einzelne Kombinationen sind ebenfalls möglich, wie Sie in Ihrem Jagdmesser-Test feststellen werden. Ein Skinner kann beispielsweise zusätzlich zum Aufbrechen des Wildes geeignet sein. In diesem Fall fällt sein Klingenrücken in der Regel leicht zur Spitze hin ab oder er ist mit einer zusätzlichen Aufbruchklinge versehen.

Jagdmesser werden allerdings nicht nur nach ihrer Klingenform unterschieden, sondern auch nach ihrem Einsatz: Nicker werden etwa dazu verwendet, ein Tier durch einen Stich in den Nacken zu töten.

Griff und Griffmaterial

Das beste Jagdmesser nützt Ihnen nichts, wenn sein Griff nicht zu Ihrer Hand passt – etwa, wenn dieser zu klein ist. Daraus können nicht nur Krämpfe in der Hand resultieren, sondern auch Verletzungen. Grundsätzlich muss sich das Messer gut führen lassen, um sinnvoll eingesetzt werden zu können. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht klug, wenn Sie ein Jagdmesser nur auf Empfehlung kaufen. Zuvor sollten Sie es einmal in der Hand gehalten haben und ausprobieren, wie Sie damit zurechtkommen.

Ob der persönliche Jagdmesser-Test von einem Jäger oder von jemandem durchgeführt wird, der ein gutes Outdoormesser sucht, ist dabei unerheblich. Auch die Wahl des Griffmaterials ist Ihnen in beiden Fällen selbst überlassen. Häufig anzufinden sind verschiedene Holzarten, Kunststoff, Faser-Kunststoff-Gemische oder Hirschhorn. Ist ein Jagdmesser für einen günstigen Preis zu erstehen, besteht der Griff häufig nicht aus qualitativ hochwertigem Material: In einem minderwertigen Holzgriff können Sie beispielsweise einfach mit Ihrem Fingernagel Kratzer hinterlassen.

Ein Jagdmesser sollte nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Vernachlässigen Sie auch nicht die richtige Pflege der Messerscheide.

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