Mulchmäher im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 3. September 2019

Mulch hat viele Funktionen

Einen Mulchmäher zu kaufen, kann die Arbeit des Mulchens um ein Vielfaches erleichtern.
Einen Mulchmäher zu kaufen, kann die Arbeit des Mulchens um ein Vielfaches erleichtern.

Nicht nur in der Landwirtschaft, auch im eigenen Garten kann Mulch eine wichtige Rolle spielen. Darunter ist generell organisches Material, das noch nicht verrottet ist, zu verstehen. Welche Materialien zum Mulchen verwendet werden, hängt davon ab, welches Ziel verfolgt werden soll und wie der Boden beschaffen ist. Dieser kann durch eine Mulch-Schicht vor Sonne und Regen geschützt werden, aber auch das Unterbinden des Unkrautwachstums ist hierdurch möglich. Eine der Hauptfunktionen ist weiterhin die der Nährstoffeingabe.

Die Verwendung von Mulch als Dünger eignet sich beispielsweise hervorragend für den Rasen in Ihrem Garten. In diesem Fall können Sie auf den Grünschnitt zurückgreifen, der beim Rasenmähen übrigbleibt. Diesen mittels eines Auffangkorbs am Rasenmäher zu sammeln und dann zu verstreuen, wäre allerdings doppelte Arbeit. Stattdessen könnten Sie einmal einen speziellen Mulchmäher einem Test in Ihrem Garten unterziehen. Bei so einem Gerät bleibt das geschnittene Gras nämlich einfach auf dem Rasen liegen und fungiert während bzw. nach der natürlich einsetzenden Kompostierung als organischer Rasendünger.

Die besten Mulchmäher aus dem Test im Überblick

Rasenmäher oder Mulchmäher?

Soll im Test in Ihrem Garten ein Mulchmäher zum Einsatz kommen, fragen Sie sich möglicherweise, ob er die gleichen Ergebnisse erzielen wird wie ein Rasenmäher, dessen Auffangkorb Sie abnehmen. Im Prinzip arbeitet ein Mulchmäher nicht anders als ein herkömmlicher Akku- oder Benzin-Rasenmäher. Soll das Schnittgut allerdings zum Mulchen benutzt werden, empfiehlt es sich, dass das abgeschnittene Gras hierfür besonders fein zerkleinert wird. Das geschieht bei einem gängigen Rasenmäher üblicherweise nicht in ausreichendem Maße. Dass Sie das gehäckselte Gras als Mulch benutzen, ist genau genommen schließlich auch nicht vom Hersteller vorgesehen. Anders verhält es sich, wenn Sie einen Mulchmäher im Praxis-Test in Ihrem Garten einsetzen. Da der Zweck dieses Geräts unter anderem das Mulchen ist, hat er entweder ein zweites oder ein deutlich besseres Schnittwerk, welches das Gras noch mehr zerkleinert.

Der Motor: Akku-, Benzin- oder Elektro-Mulchmäher?

In einem Test bzw. beim Vergleich verschiedener Mulchmäher werden Sie auf unterschiedliche Antriebsarten stoßen, die so ein Gerät haben kann. Dahingehend unterscheiden sich diese Mäher nicht von anderen Rasenmähern. Wie bei den meisten Geräten dieser Art können Sie sich zwischen drei Antriebsarten entscheiden: Benzin, Akku und Strom. Nicht jedes dieser Geräte eignet sich auch für jeden Einsatzort gleich gut. Welche Variante dieses Freizeitzubehörs Ihr persönlicher Vergleichssieger-Mulchmäher wird, hängt von unterschiedlichen Punkten ab:

Bester Mulchmäher? Im persönlichen Test zeigt sich, ob das Gerät zu den Anforderungen des Gartens passt.
Bester Mulchmäher? Im persönlichen Test zeigt sich, ob das Gerät zu den Anforderungen des Gartens passt.
  1. Benzin-Mäher: Ein guter Mulchmäher für große Rasenflächen ist einer mit Benzin-Motor. Auch wenn Sie keine Stromquelle in unmittelbarer Nähe haben, kann er sich eignen. Allerdings ist so ein Gerät in der Regel recht laut und bringt auch einiges an Gewicht auf die Waage. Empfehlenswert ist es daher, einen Mulchmäher mit Radantrieb einem Test zu unterziehen. Eine Alternative hierzu wäre, Ihren Test mit einem Mulchmäher durch einen Aufsitzmäher-Test zu ersetzen. Auch so ein Gerät eignet sich unter Umständen für Ihre Zwecke, sofern es über eine Mulchfunktion verfügt.
  2. Akku-Gerät: Die Entscheidung, einen Akku-Mulchmäher einem Test zu unterziehen, lohnt sich nur bei kleineren Rasenflächen. Reicht der Akku nämlich nicht aus, um den gesamten Rasen zu mähen, müssen Sie ihn erst wieder aufladen, was unter Umständen einige Stunden dauern kann. Andererseits kann sich ein Mulchmäher mit Akku-Antrieb im Test bewähren, wenn Sie Wert darauf legen, dass das Gerät leicht, nicht zu laut und besonders umweltfreundlich ist.
  3. Elektro-Motor: Verfügt Ihr Mulchmäher-Vergleichssieger über einen Elektro-Antrieb, ist er in der Regel ebenso leise wie ein Akku-Gerät. Er benötigt allerdings zwingend eine Steckdose in der Nähe, um mit Strom versorgt werden zu können. Ihre Reichweite ist auf die Länge des Stromkabels begrenzt, wenn Sie einen derartigen Mulchmäher in Ihrem Test erproben. Für sehr große Rasenflächen eignet er sich daher eher nicht. Haben Sie so einen Mäher in Gebrauch, sollten Sie auch darauf achten, nicht aus Versehen über das Kabel zu fahren, denn dann nimmt Ihr Test ein jähes Ende.

Schnittbreite und Schnitthöhe

Ein guter Mulchmäher muss nicht zwingend viel kosten, aber das sollte nicht das einzige Kaufkriterium sein.
Ein guter Mulchmäher muss nicht zwingend viel kosten, aber das sollte nicht das einzige Kaufkriterium sein.

Bevor Sie bei verschiedenen Mulchmäher-Modellen einen Preisvergleich anstellen, sollten Sie deren Schnittbreiten gegenüberstellen. Üblicherweise bewegen sich diese in einem Rahmen zwischen 30 und 50 cm. Bei der Wahl des für Sie optimalen Modells gilt es die Beschaffenheit Ihres Gartens zu beachten. Besteht er aus weiten Rasenflächen, eignet sich eine größere Schnittbreite, denn damit erledigen Sie die Arbeit deutlich schneller.

Eine kleine Schnittbreite bietet sich für Ihren Mulchmäher-Test hingegen an, wenn sich in Ihrem Garten viele Büsche, Bäume oder sonstige Hindernisse befinden. Auch wenn es viele verwinkelte Ecken und Kanten gibt, eignet sich ein wendiger Mulchmäher mit geringer Schnittbreite. Ecken, die sich gar nicht mehr mit einem Rasenmäher erreichen lassen, sollten Sie mit einer Motorsense bearbeiten.

Die Schnitthöhe können Sie bei den meisten Mulchmähern manuell einstellen. Üblicherweise ist das stufenweise möglich. Wollen Sie einen hohen Rasen mulchen, empfiehlt es sich, das Gras schrittweise zu stutzen, bis der Rasen eine Länge von etwa 30 bis 40 mm hat. Dabei ist es unerheblich, ob Sie einen Rasenmäher oder einen Aufsitzmulchmäher in Ihrem Test verwenden.

Damit Sie den ausgewählten Mulchmäher nach Ihrem Test im Garten noch lange Zeit benutzen können, empfiehlt es sich, ihn regelmäßig zu säubern. In jedem Fall sollten Sie ihn nach dem Gebrauch von Grasrückständen und Schmutz befreien. Ein Benzin-Modell verlangt zudem nach etwa 25 Betriebsstunden nach einem Ölwechsel und ungefähr einmal pro Jahr nach einer neuen Zündkerze und einem neuen Luftfilter.

FAQ: Fragen zum Mulchmäher

Funktioniert ein normaler Rasenmäher auch wie ein Mulchmäher?

Sicherlich können Sie den Auffangkorb Ihres Rasenmähers abnehmen und das Schnittgut liegen lassen. Als Mulch eignet sich dieses abgeschnittene Gras aber nicht so gut, da es üblicherweise zu grob ist. Ein Mulchmäher zerkleinert das Schnittgut hingegen deutlich mehr, was sich für den Zweck des Mulchens anbietet.

Welchen Mulchmäher soll ich kaufen?

In erster Linie sollte Ihre Kaufentscheidung von der Größe und der Beschaffenheit Ihres Gartens abhängen. Befinden sich dort große Rasenflächen, erleichtert Ihnen ein Benzin-Gerät mit Radantrieb die Arbeit. In so einem Fall bietet sich auch ein Rasentraktor als Mulchmäher für Ihren Test an. Grundsätzlich kann die Entscheidung für einen bestimmten Mulchmäher durch Testberichte aus dem Internet, Empfehlungen von Bekannten oder die Beratung im Fachgeschäft vereinfacht werden.

Hat ein Mulchmäher Nachteile?

Unabhängig davon, ob Sie einen Profi-Mulchmäher einem Praxis-Test unterziehen oder sich für ein günstigeres Modell entscheiden, gibt es bestimmte Punkte, die Sie beim Umgang mit so einem Gerät beachten sollten. Bei trockenem Rasen erzielen Sie die besten Ergebnisse, aber auch feuchtes Gras können Sie mähen, wenn Sie die Geschwindigkeit etwas verringern. Lassen Sie den Mulch einfach liegen, können sich unter Umständen Fäulnisstellen bilden. Schnecken siedeln sich gerne unter geschlossenen Mulchdecken an. Arbeiten Sie den Mulch daher am besten mit einer Harke oder mit einem Besen in den Rasen ein.

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