Dreirad Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 15. Mai 2019

Sport und Spiel für die Kleinsten

Dreiräder beweisen im persönlichen Test vieler Käufer: Bei Kindern ist vieles Geschmackssache.

Dreiräder beweisen im persönlichen Test vieler Käufer: Bei Kindern ist vieles Geschmackssache.

Dreiradfahren fördert die Koordination und die Körperbeherrschung. Es ist gleichzeitig die Vorstufe zum Fahrradfahren. Besonders hervorzuheben ist, dass ein Dreirad zwei Funktionen in sich vereint: Es dient sowohl als Spielzeug als auch als Sportgerät. Der Sicherheitsaspekt ist beim Dreirad für Kinder natürlich sehr wichtig. Daher verfügen viele Modelle über einen Sicherheitsgurt, damit das Kind angeschnallt werden kann. Ein Dreirad für Kinder weist am Vorderrad zwei Pedalea auf. Auf diesem Weg ist keine potentiell verletzungsträchtige Kette am Rad.

In diesem Text erfahren Sie, wie Sie ein potentielles Kinderdreirad einem Test unterziehen, um sicherzustellen, dass Ihr Kind nicht nur Spaß mit der neuen Errungenschaft hat, sondern auch sicher unterwegs ist. Lesen Sie, worauf Sie beim Kauf eines Dreirads für Kinder achten sollten. Darüber hinaus informieren wir Sie darüber, welche Altersempfehlungen es für Dreiräder gibt.

Nicht nur für Kinder gibt es Dreiräder. Mit größeren Modellen, können auch Erwachsene auf drei Rädern unterwegs sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber „Dreiräder für Erwachsene“.

Die besten Dreiräder aus dem Test im Überblick:

Für welches Alter eignen sich Dreiräder?

Ein Dreirad eignet sich für Kinder etwa vom Alter von zehn Monaten bis zu vier Jahren. Wenn Sie potenzielle Dreiräder einem Test unterziehen, sollte Ihr erstes Augenmerk den vorgesehenen Altersstufen gelten. Zu beachten ist, dass ein Baby bzw. Kleinkind von zehn Monaten noch nicht in der Lage ist, die Pedale zu treten. Es wird also auf die Eltern angewiesen sein, um sich auf dem Dreirad fortbewegen zu können. Daher dient das Dreirad in diesem Alter als Spielzeug und noch nicht als Sportgerät.

Es ist davon auszugehen, dass ein Kind ab ein bzw. zwei Jahren fähig ist, ein Dreirad selbstständig zu benutzen. Meistens sind sie ungefähr im Alter von vier Jahren zu groß für ein Dreirad. Zwar ist der Sitz meist höhenverstellbar, doch setzt das Wachstum des Kindes der Dreiradbenutzung ein natürliches Ende. Ab dem Alter von fünf bzw. sechs Jahren wäre dann beispielsweise ein Kinderfahrrad eine denkbare Alternative.

Allgemein ist zur Altersempfehlung anzumerken, dass bei einem Fahrzeug für Kinder nicht pauschal festgelegt werden kann, ab welchem Alter ein Kind dafür bereit ist. Das hängt immer von seiner individuellen Entwicklung ab. Manche Kinder brauchen länger, um motorische Fähigkeiten zu erwerben, welche für die Bedienung eines Dreirads wichtig sind.

Kaufberatung: Bei einem Dreirad-Test sind folgende Kriterien genau zu beachten

Auf der Suche nach einem Dreirad für Kleinkinder sollte Ihr Test besonders sorgfältig ausfallen.

Auf der Suche nach einem Dreirad für Kleinkinder sollte Ihr Test besonders sorgfältig ausfallen.

Es gibt verschiedene Kriterien, welche beim Kauf eines Dreirads Beachtung finden sollten. Im Folgenden erläutern wir die einzelnen Aspekte genauer, so dass Sie sich ein Bild von deren Bedeutung für Ihren persönlichen Dreirad-Test machen können.

  • Altersempfehlung: Ihr Dreirad-Test beginnt mit der Einstufung der Räder je nach Altersstufe – von zehn Monaten bis zu zwei Jahren ist alles vertreten. Bereits anhand der farbenfrohen Aufmachung lässt sich erkennen, dass die Dreiräder für Kinder ab zehn Monaten eher als Spielzeug gedacht sind. Außerdem verfügen sie über zusätzliche Sicherheitselemente, wie z. B. einen Sicherheitsbügel. Dreiräder, die für Kleinkinder geeignet sind, weisen darüber hinaus einen Sicherheitsgurt auf. Das gilt auch für Modelle, deren Benutzung frühestens ab 18 Monaten empfohlen wird. Nur bei den Dreirädern, welche für Zweijährige konzipiert worden sind, fehlt dieses Sicherheitselement. Sie sind generell schlichter in der Ausführung. Hier dominiert die Idee eines Gerätes zur sportlichen Betätigung.
  • Bereifung: Auch die Reifen sollte bei Ihrem Dreirad-Praxis-Test nicht zu kurz kommen. Sie bestehen entweder aus Gummi oder aus Kunststoff. Beide Varianten bieten denselben Komfort und unterscheiden sich auch nicht hinsichtlich der Sicherheit. Modelle mit Gummireifen sind tendenziell etwas teurer als solche mit Kunststoffreifen. Erstere bieten nämlich den Vorteil, dass sie beim Fahren leiser sind. Gerade auf Asphalt machen Reifen aus Kunststoff recht laute Geräusche. Die Entscheidung für einen speziellen Reifentyp ist demnach abhängig davon, wie geräuschempfindlich Sie oder Ihr Kind sind.
  • Sitz: Möchten Dreiräder in einem Test gut abschneiden, sollte der Sitz unbedingt höhenverstellbar sein. Das ist wichtig, da der Lenker beim Dreirad meistens nicht verstellt werden kann. Die Anpassung an die Größe des Kindes kann deshalb nur über den Sitz erfolgen. Auch für den Komfort spielt er eine bedeutende Rolle. Entscheidend für die Sicherheit hingegen ist, dass der Mechanismus, mit dem der Sitz verstellt wird, nicht wackelt oder sonstige Fehler aufweist. Am besten ist es, wenn dieser vor dem Kauf getestet wird.
  • Lenkerhöhe: Der Lenker sollte eine Höhe haben, die dem Kind eine sichere und angenehme Nutzung erlaubt. Da er meist nicht verstellbar ist, muss die Anpassung an die Größe des Kindes durch das Verstellen des Sitzes bewerkstelligt werden. Je höher der Lenker angebracht ist, desto mehr Spielraum ist für eine individuelle Einstellung vorhanden. Davon hängt unter anderem ab, wie lange das Kind das jeweilige Dreirad benutzen kann.
  • Pedale: Die Pedale eines Dreirads sollten rutschfest sein, damit das Kind während des Fahrens nicht den Halt verliert. Für die Sicherheit ist dieser Aspekt von entscheidender Bedeutung. Wenn die Füße keinen Halt mehr finden, besteht die Gefahr, dass das Kind das Gleichgewicht verliert und stürzt.
  • Griffe: Angenehm für das Kind ist es, wenn die Griffe gepolstert sind. Durch eine Polsterung erhöht sich der Fahrkomfort. Allerdings bieten Griffe mit einem Profil eine höhere Griffsicherheit.
  • Schiebestange: Die Schiebe- oder Schubstange zählt zu den Sicherheitselementen. Solange das Kind noch nicht gelernt hat, zu lenken, können die Eltern dies mittels der Schubstange übernehmen. Auch später, wenn das Kind das Fahren vollständig beherrscht, ist eine Schubstange äußerst nützlich. Sollte der kleine Fahrer einmal zu müde sein, um zu treten, sind Erwachsene in der Lage, ihn mithilfe der Schubstange zu entlasten, indem sie das Gefährt anschieben. Auch trägt eine Schubstange dazu bei, das Fahren sicherer zu machen. Entscheiden Sie sich für ein Dreirad mit einer Schubstange, sollte diese sich im Praxis-Test als abnehmbar herausstellen. Dadurch kann das Fahrzeug besser transportiert werden, z. B. im Auto. Auch das selbstständige Fahren ist für das Kind ohne Schiebestange einfacher.
  • Sicherheitsgurt: Besonders bei kleineren Kindern ist der Gurt ein unverzichtbares Mittel, um die Folgen eines Unfalls so gering wie möglich zu halten. Das Kind kann dadurch nicht aus dem Sitz herausfallen und sich bei einem solchen Sturz verletzen. Oftmals haben erst Modelle, die ab zwei Jahren empfohlen werden, haben keinen Sicherheitsgurt. Es schadet jedoch nichts, auch bei Kindern in diesem Alter einen Sicherheitsgurt zu verwenden.
  • Ladefläche: Diese besteht meist aus einer Schale und ist hinter dem Sitz angebracht. Darin kann das Kind z. B. Spielzeug verstauen. Für das Fahren an sich oder die Sicherheit ist sie nicht notwendig und gehört daher eher zu den Spielelementen. Damit der Spaß-Faktor Ihres Kindes nicht zu kurz wird, sollten Sie bei Ihrem persönlichen Dreirad-Test darauf achten, dass eine solche Ladefläche vorhanden ist.
  • Zubehör: Einige Dreiräder verfügen über Zubehör wie Fußstützen, Sicherheitsbügel und Sonnendach. Erstere sind wichtig, wenn das Dreirad von einem Erwachsenen mit der Schiebestange angeschoben wird. Das Kind kann in einem solchen Fall die Füße aufstützen und läuft nicht Gefahr, sich diese zu verletzen. Ein Sicherheitsbügel verstärkt den Schutz eines Sicherheitsgurtes, indem es das Kind davor bewahrt, vom Sitz zu fallen. Das Sonnendach wiederum ist bei starker Sonneneinstrahlung sinnvoll. Achten Sie auf diese diese Zusatzkomponenten, wenn Sie ein Dreirad für Kleinkinder kaufen.
Für die Lenkung durch einen Erwachsenen gibt es bei einigen Modellen extra eine spezielle Vorrichtung, eine sogenannte Lenkarretierung. Ist sie eingestellt, kann das Kind auf dem Dreirad nicht lenken, sondern nur derjenige, der die Schubstange bedient.

Bekannte Hersteller von Kinderdreirädern

Mehrere Dreirad-Testberichte bezeugen den positiven Effekt der Räder auf die Kinder.

Mehrere Dreirad-Testberichte bezeugen den positiven Effekt der Räder auf die Kinder.

Der Markt im Segment Dreiräder für Kinder wird aktuell von nur wenigen Marken beherrscht. Wir stellen in diesem Kapitel einige davon kurz vor. Zu den bekannten Herstellern gehören unter anderem Puky, Smoby und Kettler. Die deutsche Firma Puky stellt hauptsächlich Fahrzeuge für Kinder her – neben dem Dreirad z. B. auch Laufräder, Fahrräder und Roller.

Bei Smoby handelt es sich um ein französisches Unternehmen, das vor allem Spielwaren herstellt. Neben verschiedenen Dreiradmodellen bietet auch Smoby z. B. Tretroller an. Der Name Kettler steht für die Produktion von Fahrrädern und Kinderartikeln, aber unter anderem auch von Fitnessgeräten. Auch dieses deutsche Unternehmen vertreibt neben Dreirädern unter anderem Roller. Alle drei Hersteller – Kettler, Smoby und Puky – sollten Sie bei Ihrem Dreirad-Test berücksichtigen.

Worauf sollten Eltern bei einem dreiradfahrenden Kind achten?

Es ist immer sicherer, Kinder, besonders während der Phase, in der sie das Dreiradfahren erst erlernen, unter der Aufsicht einer Begleitperson fahren zu lassen. In gefährlichen Situationen ist dann ein Erwachsener in der Nähe, der schnell eingreifen kann.

  • Einstellung des Sitzes: Der Sitz eines Dreirads sollte so eingestellt sein, dass die Füße des Kindes den Boden berühren. Es muss sich mit den Füßen auf dem Boden abstützen können. Auf diese Weise ist es dem Kind möglich, das Dreirad in der Balance zu halten, solange es nicht in die Pedale tritt. Ihr Kind muss sich für die Einstellung etwas in Geduld üben: Ohne Test auf ebenen Boden sollte das Dreirad nicht in Betrieb genommen werden.
  • Helm: Es ist empfehlenswert, das Kind einen Fahrradhelm tragen zu lassen. Wenn das Kind erst noch lernt, Dreirad zu fahren, aber auch später ist es durch mögliche Stürze gefährdet. Kopfverletzungen gehören außerdem zu den gefährlichsten Verletzungen.
  • Aufmerksamkeit bei Gefahrenstellen: Da die Koordination bei Kindern in dem Alter noch nicht voll entwickelt ist und es ihnen schwer fällt, Entfernungen richtig abzuschätzen, sollten Eltern z. B. bei Bordsteinkanten erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen. Sehr gefährlich sind Treppen, weshalb Erziehungsberechtigten erhöhte Wachsamkeit zu empfehlen ist, sobald das Kind auf dem Dreirad in der Nähe einer solchen fährt.
Es ist selbstverständlich, dass Eltern außerdem im Straßenverkehr besonders gut auf das dreiradfahrende Kind achten sollten. Die Einschätzung von Geschwindigkeit, das richtige Lenken und Bremsen fallen Kindern am Anfang oft schwer. In kritischen Momenten ist es daher ratsam, dass die Begleitperson das Dreirad mithilfe der Schiebestange kontrolliert.

Hinweise zu Reinigung und Pflege von Dreirädern

Wenn Kinder Dreirad fahren, werden sie vermutlich nicht immer auf den Wegen bleiben. Es ist zu erwarten, dass das Fahrzeug unter diesen Umständen öfter mal schmutzig wird. Deshalb stellt sich die Frage, wie diese Geräte am besten gereinigt werden. Dreiräder sind im Allgemeinen genauso wie Fahrräder zu reinigen. Ein Schwamm und ein Eimer mit Seifenlauge genügen in der Regel.

Schlaffe Gummireifen am Dreirad können Sie normalerweise wie Fahrradreifen mittels einer Luftpumpe wieder fahrtauglich machen. Kunststoffreifen erfordern eine regelmäßige Untersuchung auf Schäden wie z. B. Einrisse.

Die Bestandteile des Dreirads sollten immer fest sein und nicht wackeln. Das gilt sowohl für den Lenker, die Pedale und Griffe als auch für den Sitz.

Andere Kinderfahrzeuge

Sie haben einen Kinderdreirad-Test erfolgreich durchgeführt? Achten Sie beim anschließenden Fahrspaß auf die Sicherheit Ihres Kindes.

Sie haben einen Kinderdreirad-Test erfolgreich durchgeführt? Achten Sie beim anschließenden Fahrspaß auf die Sicherheit Ihres Kindes.

Soll es unbedingt ein Dreirad sein? Bevor Sie den Test starten, stellt Ihnen folgender Abschnitt Alternativen vor, mit welchen kleinen Kindern Fahrspaß bieten und dazu beitragen, dem Kind Kompetenzen in der Einschätzung von Geschwindigkeit zu vermitteln. Außerdem erlernen sie dadurch Fähigkeiten wie das Lenken und Bremsen. Diese Kenntnisse sind elementar für die spätere Handhabung von Fahrzeugen für Erwachsene, wie Fahrräder und Autos. Darüber hinaus unterstützen sämtliche Kinderfahrzeuge die Entwicklung der Beinmuskulatur. Die Benutzung dieser Fahrzeuge kann deshalb durchaus als Sport gelten.

  • Laufrad: Es gibt z. B. das Laufrad. Dabei handelt es sich um ein kleines Gefährt, das äußerlich dem Fahrrad ähnelt. Es besitzt ein Vorder- und ein Hinterrad sowie einen Lenker. Allerdings fehlen ihm unter anderem die Pedale. Ein Laufrad muss das Kind deshalb durch das Abstoßen mit den Füßen oder eben durch das Laufen fortbewegen. Dadurch werden der Gleichgewichtssinn und die Fähigkeit zur Balance gefördert. Anders als Dreiräder werden diese gewöhnlich erst für Kinder ab einem Jahr angeboten. Eine Kombination aus Laufrad und Dreirad ist das Puky Wutsch. Es hat vier Räder, so dass Kinder nicht selbstständig die Balance halten müssen.
  • Roller: Ein anderes Fahrzeug an der Grenze zwischen Spielzeug und Sportgerät ist der Kinderroller. Auch in diesem Fall muss das Kind die Geschwindigkeit mittels des Abstoßens mit den Füßen erzeugen. Dieselben Fertigkeiten wie beim Laufrad – insbesondere der Gleichgewichtssinn – werden beim Roller ebenfalls trainiert. Kinderrroller sind eher für ältere Kinder gedacht als das Dreirad oder das Laufrad. Die Modelle für die jüngsten Kinder werden in der Regel für Benutzer ab drei Jahren empfohlen.
  • Tretauto: Das Tretauto simuliert das Auto für Erwachsene, muss jedoch, wie der Name sagt, mit den Füßen mittels Pedalen bewegt werden. Auch diese werden normalerweise erst für Kinder ab drei Jahren angeboten.
  • Kinderfahrrad: Ein direkter Vorläufer des Fahrrads ist das Kinderfahrrad. Dieses wird für Kinder ab fünf oder sechs Jahren empfohlen. Es stellt höhere Ansprüche an die Motorik als die bereits erwähnten Kinderfahrzeuge.
Generell ist anzumerken, dass Dreiräder aufgrund ihrer Konstruktion sicherer als ein Fahrrad sind, welches nur über ein Vorder- und ein Hinterrad verfügt. Aufgrund ihrer drei Räder und der dadurch vorhandenen dreieckigen Aufstellungsfläche können sie nicht so leicht umkippen. Darüber hinaus sind Dreiräder auch als Ersatz für einen Kinderwagen einsetzbar, wenn das darauf sitzende Kind geschoben wird.

Dreiräder für Erwachsene

Dieser Text widmet sich vorrangig Dreirädern für Kinder vor. Das Dreirad gibt es jedoch auch für erwachsene Fahrer. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Fahrradtaxi. In vielbefahrenen Großstädten stellt es eine Alternative zum Pkw-Taxi dar. Auch Fahrradrikschas existieren in einer dreirädrigen Version.

Aufsehen erregen die sogenannten Liegedreiräder, in denen der Fahrer sich im Liegen fortbewegt. Während viele Liegedreiräder offene Fahrzeuge sind, besitzt das Velomobil oft eine Verschalung. Darüber hinaus weisen bestimmte Kleintransporter drei Räder auf. Sie werden auch Lastendreiräder genannt. In Ländern wie Italien, Griechenland und Indien gehören sie zum alltäglichen Straßenbild. Eine bekannte italienische Firma, die unter anderem Lastendreiräder produziert, ist Piaggio.

Der Threewheeler ist ein Fahrzeug, das früher auch im Motorsport eingesetzt wurde. Ebenfalls mit drei Rädern ausgestattet sind einige Modelle von Kickboards und Tretrollern, welche es heutzutage auch für Erwachsene gibt. Bei einem Kickboard handelt es sich um eine Kreuzung aus Tretroller und Skateboard. Es wird zum Teil mittels der Verlagerung des Körpergewichtes gelenkt.

Wie kam es eigentlich dazu? Geschichte des Dreirads

Die kleinen Fahrzeuge, welche sich Ihrem Dreirad-Praxis-Test unterziehen lassen müssen, blicken auf eine lange Geschichte zurück. Dreiräder gibt es bereits seit mehr als zweihundert Jahren. In der motorisierten Form waren sie zuerst als Fahrzeuge für Erwachsene gedacht. Ein motorisiertes Dreirad wurde unter dem Namen „Fardier“ erstmals 1769 von Nicholas Cugnot präsentiert. Es wurde von einer Dampfmaschine angetrieben. Diese Erfindung sollte der Artillerie als Transportmittel dienen. Im Jahr 1881 entstand das erste elektrisch betriebene Dreirad, das „Trouvé Tricycle“. Sein Erfinder war Gustave Trouvé. Es folgte das 1884 von Edward Butler entworfene „Petrol-Cycle“. Nur zwei Jahre später führte Carl Benz eine weitere Form des Dreirads vor – den Benz Patent-Motorwagen Nummer 1. Es handelte sich dabei um das erste von Benz gebaute Automobil, das einen Verbrennungsmotor besaß.

In Serie gefertigt wurde das Dreirad erstmals Ende des 19. Jahrhunderts. Eines dieser Fahrzeuge war das De-Dion-Bouton-Motordreirad. Dieses Modell wurde ab 1897 produziert. In der Zeit um die Jahrhundertwende fand das Motordreirad auch im Motorsport Verwendung.

Fazit: Was sollte Ihr Dreirad-Vergleichssieger können?

Viel Spaß und ein Stück Unabhängigkeit: Das erste Dreirad bringt Kinderaugen zum leuchten. Mittels Test finden Sie das richtige Gefährt.

Viel Spaß und ein Stück Unabhängigkeit: Das erste Dreirad bringt Kinderaugen zum leuchten. Mittels Test finden Sie das richtige Gefährt.

Jeder Test sollte einen Vergleichssieger küren. Damit Sie diesen für sich selbst bestimmen können, finden Sie die wichtigsten Kaufaspekte im folgenden kurz und kompakt zusammengestellt. Beginnen Sie Ihren Test mit der Altersbestimmung: Ist Ihr Kind jünger als 18 Monate, sollten sämtliche Sicherheitsvorkehrungen an dem Rad vorhanden sein. Checken Sie als nächstes, welche Bereifung zu Ihrem Umständen passt: Unempfindliche Ohren kommen mit den lauteren Kunststoffrädern zurecht – soll es leiser sein, sind Gummireifen die richtige Wahl.

Der Preis spielt für die meisten eine große Rolle mit einer Preisspanne von 50 Euro bis über 300 Euro lässt sich für jedes Portemonnaie ein Dreirad finden. Nicht immer geht ein geringer Preis mit schlechter Qualität einher. Können Sie gewisse Abstriche in Sachen Zubehör machen, muss es nicht das teuerste Dreirad für Ihr Kind sein.

Wichtig! Nehmen Sie nur jene Dreiräder in Ihrem Test auf, welche einen höhenverstellbaren Sitz aufweisen: Ist dies nicht möglich, kann Ihr Kind das Dreirad im schlechtesten Fall nur wenige Monate lang benutzen, bevor es herauswächst.

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