Kinderfahrrad Test 2017: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Mit diesen Tipps finden Sie das richtige Kinderfahrrad

In einem Kinderfahrrad-Test sollten verschiedenste Kriterien geprüft werden.

In einem Kinderfahrrad-Test sollten verschiedenste Kriterien geprüft werden.

Kinder haben viel Spaß daran, mit dem Rad zu fahren und die Nachbarschaft unsicher zu machen. Eltern nehmen ihre Sprösslinge zu Ausflügen in die Natur mit oder fahren mit ihnen den täglichen Schulweg. Um die Verkehrstauglichkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, sollten Kinderfahrräder einige wichtige Komponenten vorweisen. Beim Kauf sollten Sie Einiges beachten, da die verschiedenen Modelle große Unterschiede vorweisen.

Welche Eigenschaften sollte ein Vergleichssieger vom Kinderfahrrad aufweisen? Welche Bestandteile sind laut StVZO Pflicht und wie können Sie die Sicherheit des Rads erhöhen? Auf all die Fragen hält dieser Ratgeber Antworten für Sie bereit.

Wählen Sie das Zweirad entsprechend der Anatomie des Kindes, sodass es Kontrolle über das eigene Rad hat und leicht damit umgehen kann. Die Sicherheit sollte beim Kinderfahrrad an erster Stelle stehen. Um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten Sie auf Brems-, Beleuchtungs- und Fahreigenschaften achten. Wie Sie das bei einem Kinderfahrrad-Test herausfinden können, erfahren Sie ebenfalls im Folgenden.

Die besten Kinderfahrräder aus dem Test im Überblick

Welches Kinderfahrrad ist das beste? So finden Sie es in einem Kinderfahrrad-Test heraus

Bevor Sie sich für den Kauf eines Fahrrads entscheiden, ist es wichtig dieses auszuprobieren und zu testen. In so einem Kinderfahrrad-Test stellen viele Menschen fest, dass ein leichtes Kinderfahrrad vorteilhaft ist. Denn, weist das Fahrrad nur ein geringes Gewicht auf, können Kinder es leichter über Bordsteine und Stufen tragen. Gleichzeitig sollte das Fahrrad für Ihr Kind belastbar sein, um z. B. die Freundin oder den Freund auf dem Gepäckträger transportieren zu können. Schließlich ist auch eine einfache Handhabung vorteilhaft. Sie hilft Kindern, sich nicht vom Verkehrsgeschehen ablenken zu lassen.

Ein gutes Kinderfahrrad sollte über gut funktionierende Bremsen und Reflektoren verfügen.

Ein gutes Kinderfahrrad sollte über gut funktionierende Bremsen und Reflektoren verfügen.

Wie groß sollte das Kinderfahrrad sein?

Für die Auswahl des richtigen Kinderfahrrads ist es wichtig, die körperlichen Voraussetzungen des Kindes zu berücksichtigen. Größe und Beinlänge spielen dabei eine große Rolle.

Entscheidend ist die Schrittlänge Ihres Kindes. Bei der Schrittlänge handelt es sich um den Abstand zwischen Boden und Schritt. Wichtig bei der Einstellung der Sattelhöhe ist, dass Ihr Kind bei minimaler Sattelhöhe den Boden mit beiden Füßen bzw. Fußballen berührt. Der Bodenkontakt mit den Füßen sollte immer gewährleistet sein, um Sicherheit zu geben.

Entscheidend für Ihren eigenen Kinderfahrrad-Test: Im Vorfeld die Schrittlänge selbst ausmessen! Mit einem Zollstock oder Messband können Sie ganz einfach die Schrittlänge Ihres Kindes ermitteln. Dazu stellt es sich gerade und ohne Schuhe an eine Wand. Die Schrittlänge ergibt sich aus dem Abstand zwischen Oberkante des Zollstocks – dort, wo sich während des Radfahrens der Sattel befindet – und Boden. Notieren Sie den Wert und vergleichen Sie ihn mit der Kinderfahrrad-Größentabelle.

Besonders bei den ersten Fahrversuchen ist der Fahranfänger noch sehr ängstlich und unerfahren im Straßenverkehr. Kinder sind stark gefährdete Verkehrsteilnehmer und sollten nicht durch eine falsch gewählte Fahrradgröße zu einer noch größeren Gefährdung werden. Achten Sie auf die richtige Sitzhaltung: Arme und Beine sollten leicht gebeugt sein. Die Knie dürfen während des Fahrens nicht an die Ellenbogen stoßen.

8-Jährige oder jüngere Radfahrer müssen mit dem Rad auf dem Gehweg fahren. Zwischen 8 und 10 Jahren dürfen Kinder den Gehweg nutzen, sie müssen es aber nicht mehr. Beim Überqueren der Fahrbahn müssen sie das Rad schieben.

Die Größe der Fahrräder und der Rahmen ergibt sich aus dem Raddurchmesser, der in Zoll gemessen wird. Für die ganz kleinen Räder können Sie Stützräder und Schutzvorrichtungen wie Kantenschutz und Vollkettenschutz zusätzlich kaufen.

Ob Sie die richtige Größe ausgewählt haben, können Sie durch einen Kinderfahrrad-Test herausfinden. Nehmen Sie dazu Ihr Kind für den Fahrradkauf mit und lassen Sie Ihr Kind auf verschiedenen Fahrradtypen Platz nehmen. Können die Kinderfüße den Boden noch ohne Probleme erreichen? Dann haben Sie die richtige Größe gewählt.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die verschiedenen Kinderfahrrad-Größen:

Das Kinderfahrrad, Größe 12 Zoll

Mit einem Alter von 2 bis 3 Jahren und einer Körpergröße von etwa 95 cm, kann Ihr Kind ein 12-Zoll-Kinderfahrrad fahren. Fahrräder in der Größe werden als klassische Spielfahrräder bezeichnet und sind für viele Kinder das erste eigene Zweirad. Vermeiden Sie es, Ihren Sprössling zu zwingen, auf das 12-Zoll-Fahrrad umzusteigen. Ist er noch zu ängstlich, sollte er weiterhin mit dem Laufrad fahren. Sonst kann es zu einer grundsätzlichen Ablehnung des Fahrradfahrens kommen. Ob Ihr Kind schon bereit für ein Fahrrad mit 12 Zoll ist, lässt sich am besten in einem eigenen Kinderfahrrad-Test herausfinden.

Das Kinderfahrrad, Größe 14 Zoll

Dieses Kinderfahrrad ist für 3-jährige bis 5-jährige Kinder geeignet. Die Körpergröße sollte 105 bis 115 cm betragen. Ist ihr Kind noch nicht dazu bereit, das Fahrradfahren zu erlernen, können Sie auch einen Kinderroller in Erwägung ziehen.

Die Kinderfahrräder mit der Größe 12-14 Zoll verfügen über einen tiefen Durchstieg, eine Rücktrittbremse und einer Felgenbremse sowie verstellbare Sättel und Lenker. Auch hier bietet sich ein Test des Kinderfahrrads z. B. in einem Fahrradladen an, um herauszufinden, ob es das richtige Modell für Ihr Kind ist.

Kinderfahrrad der Größe 16 Zoll

Ist Ihr Nachwuchs ca. 100 cm groß, mindestens 3,5 Jahre alt und motorisch gut geübt, kann er schon das 16-Zoll-Kinderfahrrad fahren. Bei Kindern mit einem gut ausgeprägten Gleichgewicht müssen die Füße nicht komplett den Boden erreichen, die Zehenspitzen reichen meist schon aus.

Doch Achtung: Wenn sich in Ihrem Kinderfahrrad-Test herausstellt, dass Ihr Kind während des Sitzens auf dem Fahrrad die Füße vollständig auf den Boden stellen kann, ist das Fahrrad zu klein und Sie müssen entweder die Sattelhöhe ändern oder benötigen ein größeres Fahrrad-Modell.
Finden Sie die richtige Größe für Kinderfahrräder im Praxis-Test heraus.

Finden Sie die richtige Größe für Kinderfahrräder im Praxis-Test heraus.

Das Kinderfahrrad, Größe 18-Zoll

Das 18-Zoll-Kinderfahrrad eignet sich für 4- und 5-Jährige mit einer Größe von etwa 105 cm. Mit der 18-Zoll-Klasse endet der Bereich der Spielfahrräder. Bis einschließlich dieser Größe werden auch in vielen Tests Kinderräder eher als Spielzeug und weniger als Fortbewegungsmittel geprüft. Denn oftmals sind diese Fahrräder noch nicht mit einer verkehrstauglichen Lichtanlage ausgestattet.

Kinderräder mit 16-18 Zoll sind die meistgekauften Einstiegsräder. Legen Sie sich jedoch kein Rad zu, in das Ihr Kind erst hineinwachsen muss. Ist das Rad zu groß, sind Ihr Kind und der restliche Verkehr gefährdet.

Wir empfehlen daher auch bei dieser Fahrradgröße das Kinderfahrrad einem Test zusammen mit Ihrem Kind zu unterziehen. Fühlt es sich sicher beim Fahren? Kann Ihr Kind mit den Funktionen des Fahrradmodells umgehen? Falls Sie nach Ihrem Kinderfahrrad-Test diese Fragen mit „Ja“ beantworten können, haben Sie das richtige Fahrradmodell für Ihren Nachwuchs gefunden.

Die Räder in dieser Größe verfügen teilweise über eine Nabenschaltung. Wählen Sie nur ein Kinderfahrrad mit Gangschaltung, wenn der kleine Radfahrer schon sicher im Sattel sitzt.

Kinderfahrrad der Größe 20 Zoll

Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren fahren in der Regel ein 20-Zoll-Fahrrad. Die Größe des Kindes sollte ungefähr 130 bis 145 cm betragen. Die Angaben variieren je nach Anatomie und Alter. So kann das Kinderfahrrad auch noch für 6-Jährige bestimmt sein. In dieser Größe werden auch Modelle im Mountainbike-Stil angeboten. Für solche Modelle sollte das Kind schon erfahren im Umgang mit dem Zweirad im Straßenverkehr sein.

Das Kinderfahrrad in der 20-Zoll-Klasse könnte Ihr persönlicher Vergleichssieger werden, wenn es z. B. mit einer 6- oder 7-Gangschaltung und mit einer Lichtanlage ausgestattet ist. So kann Ihr Kind nämlich auch in hügeligen Gebieten Freude am Radfahren haben und wird von anderen Verkehrsteilnehmern schon von weitem wahrgenommen.

Kinderfahrrad der Größe 24 Zoll

Im Alter zwischen 10 und 13 Jahren können Kinder und Jugendliche das 24-Zoll-Fahrrad fahren. Diese Fahrradgröße eignet sich für eine Körpergröße zwischen 145 und 160 cm. Da Ihr Kind nun nicht mehr so viel und schnell wächst, sollte dieses Fahrrad qualitativ hochwertig sein, da es sehr lange gefahren werden kann. Prüfen Sie bei einem Kinderfahrrad-Test daher auch die Verarbeitung des Rades.

Welche Fahrrad- für welche Körpergröße und welches Alter?

Die nachfolgende Kinderfahrräder-Größentabelle beinhaltet Richtwerte. Da die individuelle Körperstatur innerhalb der Altersstufen variiert, kann es zu Abweichungen kommen.

Kindesalter (Jahre)Körpergröße (cm)Schrittlänge (cm)Kinderfahrrad-Größen
1 - 1,58633Nur Laufräder
1,5 - 29237Nur Laufräder
2 - 39840Laufräder oder 12 Zoll
3 - 41044412 - 14 Zoll
4 - 51104812 - 16 Zoll
5 - 61165114 - 18 Zoll
6 - 71225516 - 20 Zoll
7 - 81285918 - 20 Zoll
8 - 91346218 - 20 Zoll
9 - 101406620 - 24 Zoll
10 - 111466924 Zoll
11 - 121527224 - 16 Zoll
12 - 131587524 - 26 Zoll
13 - 141647726 Zoll
Über 141708026 Zoll

Die verschiedenen Modelle von Kinderrädern

Wählen Sie das richtige Modell für das Kinderfahrrad Ihres Nachwuchses

Wählen Sie das richtige Modell für das Kinderfahrrad Ihres Nachwuchses

Die verschiedenen Fahrradgrößen gibt es in verschiedenen Modellen. Allround-Modelle eignen sich sowohl für Städtetouren als auch für Geländefahrten. Entscheiden Sie sich vor dem Kauf, welches Modell sich am besten für Ihre Bedürfnisse eignet.

Mountainbike-Modelle verfügen über eine Kettenschaltung mit bis zu 27 Gängen und Stollenreifen, außerdem über eine Teleskopgabel und einen Fully-Rahmen. Sattel und Lenker befinden sich auf einer Ebene. Der Rahmen dieser Fahrräder ist durch ein hohes Oberrohr gekennzeichnet.

Ein BMX-Modell ist ein Freizeitrad und im Alltag eher unpraktisch. Es besitzt keine Schaltung, keinen Gepäckträger, keine Schutzbleche und keine Beleuchtung. Der Lenker ist höher als der Sattel angebracht. Dieses Rad eignet sich vor allem für kurze Strecken. Unter Umständen kann aber genau so ein Rad das beste Kinderfahrrad für Ihren Nachwuchs sein. Machen Sie zusammen den Test! Entspricht das Kinderfahrrad den Wünschen Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes? Dann spricht nichts gegen einen Kauf.

Auch Rennräder gibt es für die jungen Radfahrer. So können die Kinder hohe Geschwindigkeiten erlangen. Diese Räder zeichnen sich durch ein leichtes Gewicht und schmale Reifen mit wenig Reibung aus. Für die Kleinen sollten die Räder jedoch nicht schmaler als 25 mm sein. Diese Reifen können mit wenig Druck gefahren werden und bieten gute Bodenhaftung. Bei den Reifen fürs Rennrad kommen Draht- und Schlauchreifen zum Einsatz.

Die Beleuchtung am Kinderfahrrad

Das Kinderrad muss vor allem eins: sicher sein. Wichtig ist, dass fahrradfahrende Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden. Daher ist eine gut funktionierende Lichtanlage ein Muss. Ein heller Anstrich sowie Reflektoren erhöhen weiterhin die Sichtbarkeit des Kindes auf dem Rad.

Bei Kinderrädern für die ganz Kleinen ist eine Lichtanlage nicht vorgeschrieben. Trotzdem können Vorder- und Rücklicht die am Rad befindlichen Rückstrahler und Reflektoren ergänzen.

Es gibt drei verschiedene Reflektoren-Arten:

  • Der weiß leuchtende vordere Rückstrahler
  • Der rot leuchtende hintere Rückstrahler
  • Gelb reflektierende Strahler in Speichen und Pedalen

Die Reflektoren garantieren, dass andere Verkehrsteilnehmern Ihr Kind von allen Seiten sehen. Damit die reflektierende Wirkung gegeben ist, sollten Sie hin und wieder Verschmutzungen an den Reflektoren mit Wasser entfernen.

Wichtig für Ihren Vor-Ort-Test: Ist das Kinderfahrrad hochwertig und sind Sattel und Lenker verstellbar? Dann können es Kinder und Jugendliche lange fahren.

Wichtig für Ihren Vor-Ort-Test: Ist das Kinderfahrrad hochwertig und sind Sattel und Lenker verstellbar? Dann können es Kinder und Jugendliche lange fahren.

Der Kettenschutz

Zahnkränze und Kette sollten von einem Kettenschutz abgedeckt sein, damit sich Kinder nicht beschmutzen und sich vor allem nicht mit der Kleidung in der Kette verfangen. So kann es zu schlimmen Fahrrad-Unfällen kommen.

Die Vorder- und Rücktrittsbremse

Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen überdies die Bremsen. Die Bremskraft sollten Sie bei Ihrem Kinderfahrrad-Test unbedingt prüfen, denn im Ernstfall ist sie besonders entscheidend. Bei Kinderrädern empfiehlt sich in jedem Fall auch eine Rücktrittsbremse zusätzlich zur obligatorischen Vorderbremse, die die größere Bremskraft gewährleistet. Kinder können die Rücktrittsbremse leicht und intuitiv bedienen. Beide Hände bleiben sicher am Rad.

Die Vorderbremse sollte leicht zu drücken und von kleinen Händen leicht greifbar sein. Wenn das Kind plötzlich bremsen muss, sollte es schnell und einfach die Vorderbremse bedienen können. Die Bremsen sollten kindgerecht sein und dürfen nicht zu hart justiert sein, da es sonst zu Stürzen kommen kann.

Die Gangschaltung

Bei den kleinen Spielfahrrädern macht eine Gangschaltung noch keinen Sinn. Sie findet daher erst bei Jugendfahrrädern Verwendung, ab einer Größe von 24-26 Zoll. Kleine Kinder sind mit einer Gangschaltung oftmals überfordert und dadurch abgelenkt. Besonders gut für Kinder eignet sich die Nabenschaltung, da sie vor äußeren Stößen und vor Verschmutzung geschützt ist. Ihr Verschleiß ist daher gering.

Lenker und Sattel

Beide Bestandteile sollten in der Höhe variierbar sein. So kann sich Ihr Kind, auch wenn es schnell wächst, lange am eigenen Kinderrad erfreuen. Sie können die Sitzposition an die Größe des Kindes anpassen und ein angenehmes Sitzen ermöglichen. Auch hier ist es ratsam diese Funktionen vor dem Kauf am Kinderfahrrad selbst zu testen.

Weitere relevante Komponenten eines Kinderrads
  • Reifen: Die Reifen sind meist breit, um Stöße abzudämpfen. Gut ist, wenn sie eine maximale Bodenhaftung geben. Sicherheit geht hier vor Schnelligkeit.
  • Polster: Teilweise sind an der Querstange oder am Lenker Polster angebracht, um bei Stürzen zu schützen.
  • Griffe: Viele Griffe enden mit einem kugelförmigen Prallschutz.
  • Rahmen: Ideal ist ein niedriger Rahmen, der einen einfachen Auf- und Abstieg ermöglicht.

Bunte Designs am Kinderrad

Alters- und geschlechtsspezifische bunte Designs helfen, den Geschmack der Kinder zu treffen. So nutzen sie ihr Kinderfahrrad oft und gerne. Rosa Blumen und Feen schmücken das typische Kinderfahrrad für Mädchen. Jungen-Räder gibt es hingegen eher in dunklen Farben. In Mountainbike-Optik fühlen sich die Kleinen garantiert besonders sportlich.

Wie viel kostet ein gutes Kinderfahrrad?

Achten Sie auf eine gute Verarbeitung und auf hochwertige Materialien. Kinderräder aus Discountern weisen oft Mängel bei den Sicherheitsstandards vor. Der Preis ist jedoch keine Garantie. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie auf das Qualitätssiegel am Fahrrad achten.

Zubehör für das Kinderfahrrad

Jeder Fahranfänger sollte einen Fahrradhelm tragen, da es den Verkehr nicht ausreichend überblicken kann und ein sehr unerfahrener Verkehrsteilnehmer ist. Sie können den Helm, aber auch das Kinder-Bike selbst mit zusätzlichen Protektoren ausstatten.

Ganz wichtig ist natürlich ein Fahrradschloss, um das Kinderrad vor dem Diebstahl zu bewahren. Bei längeren Touren mit dem Kind können Sie eine Trinkflasche und Fahrradtaschen am Rad befestigen. Zusätzlich ist ein Wimpel an Fahrrädern empfehlenswert. Der Wimpel ist eine an einem langen Stab befindliche Fahne. Sie trägt dazu bei, dass Autofahrer Ihr Kind besser sehen können – zum Beispiel, wenn es sich zwischen parkenden Autos befindet.

Mit einer hellhörigen Klingel können Radfahrer auf sich aufmerksam machen und andere Verkehrsteilnehmer warnen. Stützräder vereinfachen zwar das Fahren, können aber auch hinderlich für die Ausprägung des Gleichgewichtsgefühls sein. Ist Ihr Kind schon mit einem Laufrad gefahren, sind Stützräder in der Regel nicht vonnöten.

Bekannte Hersteller von Kinderfahrrädern:
Puky – Pegasus – S’Cool – Bachtenkirch – Bulls – Winora – Kawasaki – Haibike – Delta – Star-Trademarks – Rixe – Orbea – Böttcher – Janosch – MTB Cycletech – Velotraum – deVELOpment

Zusammenfassung: Worauf Sie bei einem Kinderfahrrad-Test achten sollten

Achten Sie bei Ihrem Kinderfahrrad-Test zusammen mit Ihrem Nachwuchs und der anschließenden Wahl des richtigen Kinderrads u. a. darauf, ob der Auf- und Abstieg einfach ist, ob es gut zwischen den Gängen schalten kann, ob es die Bremsen leicht bedienen kann und ob es bei aufrechter Sitzhaltung den Boden mit den Füßen berührt.

Checkliste für Ihren persönlichen Kinderfahrrad-Test: Das sollten Sie prüfen!

Um das beste Kinderfahrrad zu finden, sollte Sie sich an den Fahrrad-Kriterien der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) orientieren. Laut StVZO sind folgende Kriterien für Fahrräder vorgeschrieben:

  • Helltönende Klingel
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • Weißer Scheinwerfer vorne
  • Weißer Reflektor, der auch in der Frontbeleuchtung integriert sein kann
  • Dynamo (Nabendynamo oder Batterielicht)
  • Vier gelbe Katzenaugen oder reflektierende silberne Streifen an den Reifen oder an den Speichen
  • Rutschfeste Pedale mit Pedalreflektoren an Vorder- und Rückseite
  • Rotes Rücklicht mit Reflektor
  • Roter Reflektor
Empfehlenswert sind außerdem:
  • Gangschaltung
  • Schutzbleche vorne und hinten
  • Gepäckträger
  • Fahrradständer
  • Kettenschutz zur Sicherheit von Stürzen und Dreck

Achten Sie bei Ihrem persönlichen Kinderfahrrad-Test auf Sicherheit und Qualitätssiegel. Die europäische Sicherheitsnorm EN 71 legt die Grenzwerte für schädliche Inhaltsstoffe in Spielwaren fest. Einige Hersteller versehen ihre Produkte außerdem mit dem GS-Siegel. Dieses Siegel bedeutet „geprüfte Sicherheit“ und zeigt, dass das Rad den aktuellen Sicherheitsvorschriften entspricht und vom TÜV geprüft ist.

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