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E-Bike als Klapprad im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Bequem zu fahren und leicht zu transportieren

Auf der Suche nach einem Elektro-Klapprad? Im Selbst-Test können Sie prüfen, ob es sich leicht transportieren lässt.

Auf der Suche nach einem Elektro-Klapprad? Im Selbst-Test können Sie prüfen, ob es sich leicht transportieren lässt.

Ein E-Bike-Klapprad ist ein spezielles Fortbewegungsmittel, das zwei wichtige Erleichterungen bietet. Diese Räder tewerden durch einen Elektromotor angetrieben und lassen sich in der Mitte zusammenklappen. Das Klapprad wird heute auch als Faltrad bezeichnet. Aufgrund ihrer besonderen Konstruktion lassen sie sich zu einer handlichen Größe zusammenfalten. Dies erleichtert ihren Transport, falls der Besitzer die Fahrt unterbrechen möchte.

Doch wozu ein Elektro-Faltrad? Jeder Test bestätigt: Das Fahrzeug kombiniert die Vorzüge eines Klapp- bzw. Faltrads mit denen eines E-Bikes. Bei Letzterem unterstützt den Fahrer ein Motor. Viele E-Klappräder besitzen außerdem noch eine Anfahrhilfe.

Dieser Artikel erklärt, wie Sie das für Sie beste E-Bike-Klapprad im Praxis-Test ermitteln und verrät Ihnen, auf welche Punkte Sie achten sollten, wenn Sie sich eines der praktischen Spezialfahrräder kaufen wollen.

Die besten E-Bike-Klappräder aus dem Test im Überblick:

Klapprad und Faltrad: Zwei Namen für ein Rad

Die Geschichte des Klapprads reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Populär war es in Deutschland vor allem in den sechziger und siebziger, in der DDR auch noch in den achtziger Jahren. Heutzutage produzierte Klappräder werden meist als Falträder bezeichnet, um die Weiterentwicklung dieses Radtyps zu betonen.

Ein Faltrad ist z. B. tendenziell größer und länger als ein althergebrachtes Klapprad. Die Übersetzung ist bei einem neueren Klapprad ebenfalls besser. Hinzu kommt, dass Falträder leichter sind als ihre Vorgänger und im Gegensatz zu diesen eine Schaltung aufweisen.

Wie funktioniert ein E-Bike-Klapprad?

Nehmen Sie bei Ihrem E-Bike-Klapprad-Test den Elektromotor genau unter die Lupe.

Nehmen Sie bei Ihrem E-Bike-Klapprad-Test den Elektromotor genau unter die Lupe.

Anders als bei einem herkömmlichen Fahrrad kann ein E-Bike-Faltrad zusammengeklappt werden, so dass es besser zu transportieren ist. Es handelt sich darüber hinaus um ein Elektrofahrrad. Das bedeutet, dass das Fahrrad einen Elektromotor und einen Akku besitzt. Tritt der Fahrer in die Pedale, wird er dabei durch den Motor unterstützt.

Die Höchstgeschwindigkeit, welche mit einem E-Bike-Motor erreicht werden kann, liegt bei den meisten Rädern bei 25 km/h. Machen Sie unbedingt von dem Kauf von einem E-Bike-Faltrad einen Geschwindigkeits-Test: Laut Straßenverkehrsgesetz (StVG) gelten nur Räder, welche nicht schneller als 25 km/h fahren, nicht als Kraftfahrzeuge.

Fährt Ihr E-Bike schneller, benötigen Sie einen Führerschein und es besteht eine Versicherungspflicht für das Fahrzeug. Der Akku eines E-Bikes muss in regelmäßigen Abständen wieder aufgeladen werden.

E-Bike und Pedelec: Um es noch verwirrender zu gestalten, gibt es auch für das E-Bike noch einen zweiten Namen. Der Begriff Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle“. Die Bezeichnungen „Pedelec“ und „E-Bike“ werden in Deutschland meist als Synonyme benutzt. Eigentlich sind mit „Pedelec“ Fahrräder gemeint, deren Motor nur dann arbeitet, wenn der Fahrer in die Pedale tritt.

Welche Vorteile bietet ein Klapprad als E-Bike? Mittels Praxis-Test finden Sie es heraus!

Auf langen Touren oder in bergigem Gelände kann das Fahrradfahren sehr anstrengend werden. Auf einem E-Bike oder Pedelec muss der Fahrer einen geringeren Kraftaufwand erbringen als auf einem herkömmlichen Rad und ist daher in der Lage, auch solche Strecken gut zu bewältigen. Sie werden bei Ihrem E-Klapprad-Test feststellen, dass auch weniger durchtrainierte Fahrradliebhaber dank besonderem Bike, eine längere Radtour genießen können.

Als zusätzliche Unterstützung verfügen viele E-Falträder noch über eine Anfahrhilfe. Dadurch muss der Radfahrer bis zum Erreichen der Geschwindigkeit von 6 km/h nicht treten.

Falls es dem Faltradbesitzer z. B. bei einem Ausflug in der Stadt, lieber ist, einen Teil der Strecke mit dem Bus zurückzulegen, kann er sein Rad zusammenfalten und auf diese Weise problemlos mitnehmen. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass Klappräder in öffentlichen Verkehrsmitteln unter Umständen in einer Hülle transportiert werden müssen. Manche Falträder passen zusammengelegt aber auch in einen Kofferraum – je nach Faltradmodell und Autotyp.

Das Gewicht kann allerdings problematisch bei einem Klapp-E-Bike sein. Beim Test sind viele Käufer überrascht – fällt es doch um einiges größer aus als bei „normalen“ Rädern. Außerdem sind die Kosten für ein E-Faltrad im Durchschnitt höher als wenn Sie z. B. ein einfaches Faltrad kaufen.

Kaufberatung: Auf diese Punkte kommt es bei Ihrem persönlichen Elektro-Klapprad-Test an

In diesem Kapitel erläutern wir die wesentlichen Kriterien, die bei einem E-Faltrad zu berücksichtigen sind.

Nehmen Sie den Akku bei Ihrem Elektro-Faltrad-Test unter die Lupe: Nach wieviel Kilometern muss er aufgeladen werden?

Nehmen Sie den Akku bei Ihrem Elektro-Faltrad-Test unter die Lupe: Nach wieviel Kilometern muss er aufgeladen werden?

  • Anfahrhilfe: Ein solches Feature besitzt nicht jedes Pedelec-Klapprad. Ein Test vor Ort verschafft Ihnen Klarheit. Die Anfahrhilfe entlastet den Radfahrer zusätzlich, da er erst bei einer Geschwindigkeit von 6 km/h in die Pedale treten muss. Davor arbeitet der Motor auch von alleine.
  • Rad- bzw. Rahmengröße: Die Größe der Räder ist für Ihren persönliche Faltrad-E-Bike-Test von besonderer Relevanz. Sie wird in Zoll angegeben. Standard ist beim E-Klapprad 20 Zoll. Mittels Aufsitz-Test finden Sie heraus, ob diese Größe zu Ihnen passt. Anhand der Körpergröße des Fahrers kann die passende Rahmenhöhe ermittelt werden.
  • Motor: Bei den meisten Elektro-Klappfahrrädern ist der Motor am Hinterrad angebracht. Möglich wäre z. B. auch eine Positionierung am Vorderrad – in diesem Fall ist von einem Vorderradnabenmotor die Rede. Sitzt der Motor in der Mitte, heißt er Tretlagermotor. Die Nabenmotoren können auf verschiedene Stufen eingestellt werden, je nach den Ansprüchen der jeweiligen Fahrstrecke.
  • Geschwindigkeit (maximal): Da in Deutschland nur E-Bikes ohne Führerschein und Versicherung gefahren werden dürfen, die maximal 25 km/h erreichen, sollte dies die Höchstgeschwindigkeit Ihres bevorzugten Elektro-Klapprades.
  • Reichweite (maximal): Nach einer bestimmten Strecke ist der Akku bei einem Pedelec-Faltrad leer. Ihr Test sollte die Reichweite potenzieller Räder genaustens miteinander vergleichen. Achten Sie darauf, dass die Reichweite bei Vollbelastung des Motors berechnet wurde.
  • Gangschaltung: Je mehr Gänge ein Rad aufweist, desto besser kann die Übersetzung an die zu bewältigende Strecke angepasst werden. Wenn Sie ein Faltrad-Pedelec einem Test unterziehen, sollten Sie jedoch nicht pauschal auf möglichst viele Gänge achten: Sportliche Fahrer bevorzugen mitunter weniger Gänge an ihren Bikes.
  • Beleuchtung: Alle Fahrräder benötigen eine bestimmte Beleuchtung, um als straßenverkehrstauglich zu gelten. Die entsprechenden Bestimmungen finden sich in der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Diesen Aspekt sollten Sie bei Ihrem Falt-Pedelec-Test beachten: Ist das Rad nicht ab Auslieferung verkehrstauglich, müssen Sie es nachrüsten. Dies sollte sich im Preis des Klapprad widerspiegeln.
  • Gewicht: E-Bikes sind aufgrund des Motors generell schwerer als herkömmliche Fahrräder. Dasselbe gilt auch für ein E-Bike, das klappbar ist. Ergibt Ihr Test ein Gewicht von mehr als 25 Kilo für Ihr favorisiertes Modell, lohnt es sich vielleicht, sich für ein anderes zu entscheiden. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie Ihr frisch erworbenes Rad regelmäßig tragen müssen – etwa in Bus und Bahn.

Fazit zum E-Bike-Klapprad: Ohne Test ist ein Kauf nicht anzuraten

Welches Elektro-Faltrad Ihr persönlicher Vergleichssieger wird, hängt vor allem an Ihren Ansprüchen. Zum Schluss erhalten Sie daher noch einige Hinweise, welche Ihnen die Gewichtung der einzelnen Kaufkriterien erleichtern sollen.

Möchten Sie jeden Tag eine vergleichsweise kurze Strecke fahren – etwa zur Arbeit? In diesem Fall müssen Sie kein allzugroßes Augenmerk auf die Reichweite des Klapprad legen – sofern Sie den Akku jeden Abend sorgfältig aufladen.

Müssen Sie das Rad öfter Treppen hinauf oder hinab transportieren? In diesem Fall müssen Sie das Gewicht von Ihrem zukünftigen E-Bike-Klapprad einem genauen Test unterziehen. Hier gilt: Je leichter, desto besser!

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