Fahrradrucksack-Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 14. Mai 2019

Fahrradrucksäcke – Für Proviant oder Wechselkleidung

Vorteile für einen Fahrradrucksack in einem Test: Geringes Gewicht und hohes Volumen.

Vorteile für einen Fahrradrucksack in einem Test: Geringes Gewicht und hohes Volumen.

Ob für eine Tagestour oder einen Alpencross: Das Gepäck benötigen Sie stets bei sich. Der Fahrradrucksack schafft Abhilfe. Er sollte bequem auf dem Rücken sitzen und funktional sein.

Achten Sie auf ein robustes, wetterfestes Obermaterial, um in jeder Jahreszeit Freude am Rucksack zu haben. Stellen Sie sich vor der Anschaffung folgende Fragen: Benötigen Sie den Rucksack für eine Tagestour oder für lange Strecken? Soll der Fahrradrucksack wasserdicht sein? Welche Funktionen soll er vorweisen und wie tief wollen Sie dafür in die Tasche greifen?

Mithilfe des Ratgebers, erfahren Sie welche Kriterien bei einem Fahrradrucksack-Test entscheidend sind, sodass Sie Ihren persönlichen Fahrradrucksack-Vergleichssieger finden können!

Die besten Fahrradrucksäcke aus dem Test im Überblick

Einen Fahrradrucksack-Test durchführen: Wichtige Infos im Überblick

Nicht jeder Rucksack eignet sich als Fahrradrucksack. Es kommt bei der Wahl auf Material, Größe, Verarbeitung und auf das Tragesystem an. Ein Netzstoff im Rückenbereich ist zum Beispiel für jeden Fahrradrucksack-Typ empfehlenswert. So ist eine gute Luftzirkulation am Rücken gewährleistet. Wichtig sind weiterhin ein Bauch- und Brustgurt sowie Reflektoren am Rucksack.

In einem Test verschiedener Fahrradsäcke können Sie den Rucksack finden, der am besten zu Ihnen passt.

In einem Test verschiedener Fahrradsäcke können Sie den Rucksack finden, der am besten zu Ihnen passt.

Fahrradrucksäcke in einem Test überprüfen: Diese verschiedenen Arten gibt es

Ob Daypacker, Allround-Modell oder Fahrradrucksack mit bis zu 32 Liter Fassungsvermögen. Lesen Sie im Folgenden, welche Arten es gibt.

Der Daypacker

Fahrradrucksäcke für eine Tagestour – die so genannten Daypacker – sollten ein Volumen von 12 bis 15 Liter vorweisen. Es gibt sie auch mit 10 Litern, hier werden Sie jedoch nicht genügend Platz für Kleidung, Verpflegung, Karte und Pumpe haben. Daypacker sollten maximal 1000 Gramm wiegen, es gibt sie jedoch schon ab 600 Gramm.

Den Komfort macht ein spezielles Tragesystem aus. Besonders angenehm sind mit Netzstoff bespannte Polster auf der verstärkten Rückenplatte des Rucksacks. Durch den Netzstoff ist die Auflagefläche gering, sodass die Luft gut zirkulieren kann und ein nasser Rücken vermieden wird.

Tests haben ergeben, dass Rucksäcke mit einem Strukturpolster-System im Fall eines Sturzes auch den Rücken vor Prellungen und Abschürfungen schützen. Netzträgersysteme schützen weniger gut.

Im Innern des Daypackers sorgt oftmals ein erweiterbares Hauptfach mit mehreren Einzelfächern für Ordnung. In vielen Tagesrucksäcken ist sogar ein Trinksystem integriert. In dem Fall befindet sich eine eingearbeitete Wassertasche im Rucksack, aus der Radfahrer während der Fahrt über einen Schlauch trinken können. Auch extra gepolsterte Fächer für elektronische Geräte oder die Sonnenbrille dürfen nicht fehlen.

Teilweise befinden sich auch auf dem Hüftgurt kleine Fächer. Diese sind sehr praktisch und erlauben auch auf dem Fahrrad einen sehr schnellen Zugriff, ohne dass der Rucksack abgenommen werden muss. Je breiter die Schultergurte und der Hüftgurt sind, desto besser kann sich der Druck verteilen.

Rucksäcke mit viel Stauraum

Planen Sie eine längere Bike-Tour, können mehrere Kilos zusammen kommen, die Sie auf dem Rücken tragen müssen. Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollten große Rucksäcke bequem und wackelfrei auf dem Rücken sitzen. Fächer und Verschlüsse sollten besonders bei großen Rucksäcken gut zu bedienen sein.

Mountainbiker nutzen gerne einen bequemen, handlichen Fahrradrucksack.

Mountainbiker nutzen gerne einen bequemen, handlichen Fahrradrucksack.

Der perfekte Fahrradrucksack für Mountainbike-Liebhaber

Für Mountainbiker, die sportliche Touren auf dem Bike unternehmen, ist ein angenehmer Tragekomfort des Rucksacks essentiell. Wichtig sind Netzstoffe für eine gute Belüftung am Rücken sowie ausreichend Platz für Flickzeug und weitere Ausrüstung. Je nach Tour-Länge eignen sich Daypacker und größere Modelle. Wenn Sie verschiedene Fahrradrucksäcke fürs Mountainbike einem Test unterziehen, sollten Sie genau darauf achten.

Der Fahrradrucksack für Damen: In einem Test das richtige Modell finden

Rucksäcke für Frauen sollten sich an den weiblichen Körper anpassen. Eine Frau hat meist einen kürzeren Rücken als Männer und möchte oft weniger Gewicht tragen. Auf ein entsprechendes Design kommt es ebenso an.

Diese Angaben sollten in keinem Fahrradrucksack-Test fehlen: Preise. Gute Fahrradrucksäcke inklusive strukturierten Fächern, Helm-Halter, Regenhülle und Trinkfach liegen preislich zwischen 90 und 110 Euro. Ein Radrucksack mit Spezialkonstruktionen wie rückenschonendem Tragekomfort und Allwetter-Einsatz kostet mindestens 200 Euro

Wichtig für einen Fahrradrucksack-Test: So stellen Sie den Rucksack richtig ein

Wichtig ist, dass der Rucksack auf die Statur des Tragenden abgestimmt ist. Suchen Sie sich Ihren Radrucksack am besten im Laden aus, um den Tragekomfort zu fühlen und das passende Modell zu finden. Achten Sie auch auf die richtige Einstellung der Gurte. Falsch justierte Rucksäcke verursachen Rückenschmerzen. Zudem können Gurte auf den Schultern drücken.

Lockern Sie zunächst Schulter-, Brust- und Hüftgurte, bevor Sie den Rucksack aufsetzen. Die Hauptlast sollte auf der Hüfte und dem Beckenkamm ruhen. Verschließen Sie den Bauchgurt, sodass er über den Hüftknochen liegt. Stellen Sie nun die Schultergurte ein, damit der Rucksack nicht verrutschen kann. Nun verriegeln Sie den Brustgurt und passen ggf. den Abstand an.

Achten Sie beim Packen des Rucksacks darauf, dass Sie tiefe Gegenstände nach unten verstauen. Der tiefliegende Schwerpunkt kann so die Hüftgurte das Gewicht ideal abstützen.

Nutzen Sie bei Regen oder Matsch die Regenhülle, ist der Fahrradrucksack wasserdicht. Gleichzeitig sind Material und Reißverschlüsse vor schnellem Verschleiß geschützt. Achten Sie trotz Regenhülle darauf, dass Ihr Fahrradrucksack wasserdicht ist. Kleineren Schauern sollte das Material standhalten können.

Bekannte Hersteller:

  • Deuter
  • Jack Wolfskin
  • Osprey
  • Vaude
Woraus bestehen Fahrradrucksäcke?

Aktuelle Modelle, die speziell fürs Radfahren konzipiert sind, bestehen meist aus Kunstfasern. Tests ergaben, dass diese sehr belastbar, wasserresistent, schnell trocknend, atmungsaktiv und leicht sind. Ursprünglich bestanden Sie auch oft aus Leder, diese sind jedoch um einiges schwerer.

So pflegen Sie Ihren Rucksack: Waschen Sie den Radrucksack nicht in der Waschmaschine, da so Fasern gebrochen werden können. Entfernen Sie Dreck lieber mit Wasser und etwas Seife. Nutzen Sie dafür ein Tuch oder eine Bürste. Um den Fahrradrucksack wasserdicht zu machen, können Sie ihn imprägnieren. Bewahren Sie das gute Stück an einem trockenen Ort auf, um Schimmel zu vermeiden.

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