Jugendfahrrad 26 Zoll Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 13. Mai 2019

Das geeignete Rad für junge Fahrer

Über Jugendfahrräder mit 26 Zoll können Sie in einem Test wertvolle Hinweise finden.

Über Jugendfahrräder mit 26 Zoll können Sie in einem Test wertvolle Hinweise finden.

Ein Fahrrad muss unter anderem an die Größe des Benutzers angepasst sein. Deshalb benötigen Jugendliche andere Räder als Erwachsene. Die Rahmengröße eines Fahrrads wird in Zentimeter oder in Zoll angegeben. Daher stammt die Bezeichnung 26-Zoll-Rad.

Eine solche Größe wird für Jugendliche empfohlen, deren Körpergröße über 140 cm liegt. Ist der Heranwachsende noch kleiner, hat jedoch bereits die 130-cm-Marke erreicht, eignet sich eher ein Fahrrad mit einer Rahmengröße von 24 Zoll.

Die Größe stellt jedoch nicht den einzigen Aspekt dar, der beim Kauf eines Jugendfahrrads Beachtung finden sollte. Für eine Straßenzulassung sind noch andere Kriterien, wie z. B. eine ausreichende Beleuchtung, ausschlaggebend.

Die besten Jugendfahrräder mit 26 Zoll aus dem Test im Überblick

Test-Ergebnisse über Jugendfahrräder in 26 Zoll können eine Hilfe für die Kaufentscheidung sein

In unserem Ratgeber über das Jugendfahrrad mit 26-Zoll erklären wir, was in einem Test geprüft werden sollte und für wen sich die Räder eignen. Außerdem erläutern wir, welche Arten von Jugendfahrrädern es gibt, wann ein Rad straßentauglich ist und auf was Sie noch beim Kauf achten sollten.

Welche Fahrradtypen für Jugendliche gibt es?

Jugendfahrräder in 26 Zoll können in einem Test sowohl als Citybikes als auch als Mountainbikes vertreten sein. Im Folgenden stellen wir ihnen diese zwei Radtypen kurz vor.

  • Mountainbike: Dieser Typ ist unter der Abkürzung MTB bekannt. Ein Mountainbike ist für den Sport in bergigem Gelände konzipiert. Damit es auch auf steinigem oder sandigem Untergrund fahren kann, verfügt dieses Bike über Fahrradreifen mit einem stark ausgeprägten Profil. Straßentauglich ist ein Mountainbike jedoch oft nicht. Häufig weisen MTB eine mangelhafte Beleuchtung auf. Auch Schutzbleche sind nicht immer vorhanden. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, solange Mountainbikes, wie vorgesehen, für den Sport in den Bergen verwendet werden. Inzwischen gibt es für Jugendliche aber auch verkehrssichere Versionen dieser Bikes.
  • Citybike: Solche Bikes haben meist die notwendige Ausstattung, die für eine Teilnahme am Straßenverkehr vorgeschrieben ist. Darüber hinaus bieten sie oft Einrichtungen zum Transport wie einen Gepäckträger oder einen Korb am Lenker. Citybikes weisen Reifen auf, die dick genug sind, um auch über unebenen Untergrund zu fahren. Es existieren noch einige andere Bezeichnungen für dieses Bike. Ein Citybike für Jugendliche wird auch als Cityfahrrad und manchmal als Schülerfahrrad bezeichnet.
Egal welchen Fahrradtyp Kinder bevorzugen – einen Fahrradhelm sollten sie in jedem Fall tragen. Außerdem ist es ratsam, den Reifendruck in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Wenn Sie sicher sein wollen, dass mit dem Fahrrad alles in Ordnung ist, können Sie es in einer Fahrradwerkstatt oder in einem Laden, der sich auf Fahrräder spezialisiert hat, durchchecken lassen.

Jugendfahrrad: Ein 26-Zoll-Rad sollte in einem Test diese Kriterien erfüllen

Wenn Sie sich für ein Jugendfahrrad entscheiden, sollten Sie einige Kriterien berücksichtigen. Nur ein Fahrrad, das den Bedürfnissen Ihres Kindes entspricht, bietet auch eine entsprechende Fahrsicherheit.

In jedem Jugendfahrrad-26-Zoll-Test sollten die bewerteten Modelle Speichenreflektoren aufweisen.

In jedem Jugendfahrrad-26-Zoll-Test sollten die bewerteten Modelle Speichenreflektoren aufweisen.

  • Fahrradtyp: Ein City-Fahrrad entspricht in der Regel eher den Sicherheitsstandards als ein Mountainbike. Allerdings heißt das nicht automatisch, dass ein MTB schlechter ist. Außerdem lässt es sich durch das Anbringen von Lampen etc. ebenfalls straßentauglich machen.
  • Rahmengröße: Die Körpergröße des Fahrers bestimmt die erforderliche Rahmengröße. Diese ist in der Tabelle nicht in Zoll, sondern in Zentimeter angegeben. Die Körpergröße allein reicht jedoch nicht aus, um zu entscheiden, welches Rad das richtige ist. Das Kind sollte am besten Probesitzen. Eine passende Rahmengröße erlaubt es dem Kind, mit beiden Füßen den Boden zu berühren. Dafür muss unter Umständen die Höhe des Sattels verstellt werden.
  • Material: Auf dem Markt gibt es größtenteils Räder, deren Rahmen aus Aluminium bestehen. Früher wurde dafür öfter Stahl verwendet. Ein Rahmen aus Stahl beweist sich bei Jugendfahrräder, die 26 Zoll groß sind, in einem Test häufig deutlich schwerer als diejenigen aus Aluminium. Dafür ist Stahl im Allgemeinen zäher und langlebiger.
  • Bremsen: Häufig sind Felgenbremsen in einem Test zum Jugendfahrrad mit 26 Zoll vertreten. Dieses Bremssystem genügt in der Regel für das Fahren im Alltag. Mountainbikes hingegen besitzen oft sogenannte Scheibenbremsen. Diese haben eine höhere Bremsleistung, was für den Einsatz auf anspruchsvollem Untergrund sinnvoll ist.
  • Schaltung: Es gibt zwei Arten von Schaltungen, die in einem Jugendfahrrad-Test vorkommen können – die Ketten- und die Nabenschaltung. Erstgenannte Schaltung erlaubt eine große Anzahl an Gängen, ist aber relativ wartungsaufwendig, da sie schnell verschleißt. Zudem springt die Kette auch schneller vom Rad ab, z. B. bei Stürzen oder Stößen. Dafür bieten Kettenschaltungen einen hohen Wirkungsgrad. Eine Nabenschaltung ist einfach zu bedienen und macht eine Rücktrittsbremse möglich. Sie ist robust und vergleichsweise wartungsarm. Allerdings wird das Hinterrad dadurch schwerer und der Wirkungsgrad ist nicht so ausgeprägt wie bei der Kettenschaltung.
  • Gänge und Gangschaltung: Je mehr Gänge es gibt, desto besser kann der Fahrer seinen Kraftaufwand der zu bewältigenden Steigung anpassen. Eine Drehgriffschaltung ist für Kinder in der Regel leicht zu bedienen.
  • Federung: Die Federung ist dazu gedacht, den Fahrer vor Stößen zu schützen, z. B. bei unebenem Boden. Fahrräder, die sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad gefedert sind, werden als vollgefedert bezeichnet. Gerade bei Mountainbikes ist das sinnvoll. Eine Federgabel verfügt über Stoßdämpfer und eine Federung. Gefederte Fahrräder sind nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer, da die Räder dadurch einen konstanteren Kontakt zum Boden haben.
  • Fahrradständer: Ein Fahrradständer erfüllt eine praktische Funktion, denn das Rad lässt sich dadurch stabil abstellen. Dadurch ist es nicht notwendig, es irgendwo anzulehnen.

Wann ist ein Jugendfahrrad für den Straßenverkehr zugelassen?

In einem Test können Jugendfahrräder mit 26 Zoll auch als Mountainbikes vertreten sein.

In einem Test können Jugendfahrräder mit 26 Zoll auch als Mountainbikes vertreten sein.

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt unter anderem in § 67 eine bestimmte Ausrüstung vor, die Fahrräder aufweisen müssen, um am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Dies betrifft verschiedene Bestandteile des Fahrrads.

Zur festgelegten Beleuchtung gehört eine Lampe, die vorne am Fahrrad angebracht ist. Außerdem muss sich vorne ein weißer Reflektor befinden. Am Hinterrad bzw. am hinteren Teil des Rades verlangt die StVZO einen roten Reflektor sowie ein Rücklicht mit Reflektor. Die Speichen müssen über vier sogenannte Speichenreflektoren, besser bekannt als „Katzenaugen“, verfügen – jeweils zwei davon pro Rad. Alternativ ist auch eine Seitenbeleuchtung durch weiße Reflektorenstreifen möglich. Diese können entweder an den Speichen oder den Reifen befestigt sein. Reflektoren sind darüber hinaus auch an den Pedalen Pflicht – zwei pro Pedal.

Ein Fahrrad benötigt außerdem zwei Bremsen, die voneinander unabhängig sein müssen. Für Kinder empfiehlt sich eine Hand- und eine Rücktrittsbremse. Die Klingel zählt ebenfalls zur vorgeschriebenen Ausstattung. Sie muss gut zu hören sein. Ein heller Ton erfüllt z. B. diese Bedingung. Wichtig ist auch, dass die Pedale festverschraubt sind. Zudem müssen sie rutschfest sein. Ein Dynamo ist übrigens seit dem 1. August 2013 nicht mehr unbedingt notwendig. Lampen mit Batterie- oder Akkubetrieb genügen auch.

Es besteht die Möglichkeit, ein Jugendfahrrad, das nicht ausreichend ausgestattet ist, „nachzurüsten“. Lampen und Klingel können beispielsweise nachträglich gekauft und montiert werden.

Ein Jugendfahrrad mit 26 Zoll in einem Praxis-Test unter die Lupe nehmen: Worauf kommt es an?

Verschiedene Kriterien sind in einem Test zum Jugendfahrrad mit 26 Zoll erfahren entscheidend, z. B. die Art der Federung.

Verschiedene Kriterien sind in einem Test zum Jugendfahrrad mit 26 Zoll erfahren entscheidend, z. B. die Art der Federung.

Welches Modell hat das Zeug zu Ihrem Vergleichssieger? Wenn Sie ein Jugendfahrrad, das 26 Zoll groß ist, kaufen wollen, sollten Sie die oben stehenden Kriterien unbedingt beachten. Folgende Punkte sollte Sie vor dem Kauf daher genau bedenken:

  • Fahrradtyp
  • Rahmengröße
  • Material
  • Bremsen
  • Schaltung
  • Gänge
  • Federung
  • Fahrradständer

Praktisch ist es auch, wenn die Räder komplett vormontiert geliefert werden, was Ihnen Arbeit abnimmt. Ein Mountainbike sollte außerdem sehr stabil sein und durch ein gutes Fahrgefühl sowie durch ein schönes Design bestechen.

Durch eine Kettenschaltung und eine hohe Anzahl an Gängen hat der Fahrer bei Steigungen sehr flexible Einstellungsmöglichkeiten. Eine Vollfederung kann Stöße und andere Auswirkungen eines unebenen Untergrunds auffangen bzw. abmildern.

Insbesondere, wenn Sie das Fahrrad online kaufen wollen, sollten Sie bei einem Test über Jugendfahrräder in 26 Zoll darauf achten, ob die Modelle einen Rücktritt, Drehgriffschaltung und/oder einen Fahrradständer haben, oder ob diese Elemente fehlen. Die Straßentauglichkeit kann zwar nachträglich durch den Anbau der erforderlichen Komponenten hergestellt werden. Es kommen in solch einem Fall aber extra Kosten auf Sie zu.

Ein Nachteil ist auch eine fehlende Federung. Sobald der Untergrund nicht glatt und eben ist, wirkt sich dieser Mangel auf den Fahrkomfort aus.

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1 Kommentar

  1. Stefan B. sagt:

    Die getesteten Velos sind alle > 15 kg, also viel zu schwer! Das ist wie wenn ein Erwachsener mit einem Elektrovelo einen Hügel hinauffahren muss – also wohlverstanden ohne Motor-Unterstützung! Von daher ist die Bewertung viel zu hoch, speziell in der Kategorie Gewicht.

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