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Lackreiniger im Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Sie sollten Lackreiniger in Ihrem Test stets nach Gebrauchsanweisung auftragen.

Sie sollten Lackreiniger in Ihrem Test stets nach Gebrauchsanweisung auftragen.

Der richtige Lackreiniger sorgt für glänzende und saubere Oberflächen

Regen, Schnee, Matsch, Staub – ganzjährig ist der Lack von Fahrzeugen wie beispielsweise Pkw, Motorrad oder Fahrrad den unterschiedlichsten Witterungseinflüssen ausgesetzt. Ein Alterungsprozess lässt sich daher bei Lackoberflächen nicht verhindern. Kratzer, stumpf wirkender Lack und verblassende Farben sind die Folgen. Eine gute Autopflege wirkt Verschleißerscheinungen jedoch entgegen und kann Sie vor kostenintensiven Reparaturen bewahren.

Da von diversen Herstellern jedoch eine Vielzahl verschiedener Produkte angeboten wird, gestaltet sich die Frage danach, welches der beste Lackreiniger ist, mitunter schwierig. Leichter fällt Ihnen die finale Kaufentscheidung, wenn Sie im Vorfeld einige Lackreiniger in einem Test vergleichen. Hierfür können Sie entweder beim Fachhändler vor Ort oder online einige Produkte zu Testzwecken erwerben oder Sie besuchen eine Messe für Kfz-Zubehör, um Angebote unterschiedlicher Anbieter unter die Lupe zu nehmen. Damit Sie Ihren eigenen Lackreiniger-Test nicht gänzlich ohne Basiswissen angehen müssen, haben wir für Sie wichtige Kaufkriterien in unserem Ratgeber zusammengestellt.

Die besten Lackreiniger aus dem Vergleich im Überblick

Entscheidende Kaufkriterien – Womit ein guter Lackreiniger im Praxis-Test überzeugen sollte

Wie gravierend sind die zu behandelnden Lackschäden? Ist der Lack dick oder dünn? Ist die Oberfläche nur stumpf und verunreinigt oder auch zerkratzt? Unter anderem diese Fragen spielen bei der Auswahl des Reinigers eine entscheidende Rolle, denn es gibt milde und aggressive Substanzen, mit denen Sie Glanz und Sauberkeit erzeugen können. Aber welches Produkt ist wann zu verwenden? Bei Polituren wird unterschieden zwischen Reinigungsmitteln ohne, mit geringem oder hohem Schleifmittelanteil. Je älter der Lack und je gravierender der Schaden, desto aggresiver sollte der Lackreiniger sein. Im Test können Sie sich diesbezüglich beim Fachhändler vor Ort oder bei Mitarbeitern des Messestandes beraten lassen.

Lackreiniger im eigenen Test vergleichen: Produkte mit und ohne Schleifmittel

Wer sich im Fachgeschäft nach Lackreinigern erkundigt, dem kann es schnell passieren, dass die Fülle unterschiedlichster Produkte mit spezifischen Eigenschaften für Verwirrung sorgt. Damit Ihnen dies in Ihrem eigenen Lackreiniger-Test nicht passiert, können Sie der folgenden Tabelle die gängigsten Varianten und deren Einsatzgebiete entnehmen:

Pro­dukt­varian­teEin­satz­ge­biet
Lack­kne­te

  • soll­te vor der Poli­tur und dem Wa­chs­en zum Ein­satz komm­en

  • Ober­fläch­liche Ver­schmutz­ung­en wie z. B. Insek­ten, Teer oder Flug­rost könn­en ent­fernt wer­den
Lack­rei­ni­ger mit Schleif­mitt­el

  • em­pfiehlt sich bei al­ten, stark be­an­spruch­ten Lack­en mit Kratz­ern

  • trägt ver­witter­te Lack­schich­ten ab und glätt­et Ver­kratz­ung­en
mil­de Po­li­tur
  • eig­net sich für neu­ere Lack­e mit ge­ring­en Ver­unrein­igung­en und klein­er­en Schä­den

  • kann für alle Fahr­zeug­typ­en ver­wen­det wer­den
Au­to­wachs
  • soll­te erst nach Lack­kne­te und Po­li­tur ein­ge­setzt wer­den

  • ver­sie­gelt den Lack bzw. er­zeu­gt ei­ne Schutz­schich­t
Ver­sie­ge­lung
  • glei­che Funk­tion wie Wach­s, aller­ding­s leich­ter und schnell­er auf­zu­tra­gen

  • sorgt zu­sätz­lich für Lo­tus­effekt

Anwendung: Welcher Lackreiniger wird wie verwendet?

Als Zubehör für Ihren Lackreiniger-Test eignet sich ein Microfastertuch zum Verteilen und Polieren.

Als Zubehör für Ihren Lackreiniger-Test eignet sich ein Microfastertuch zum Verteilen und Polieren.

Egal ob Baumharz, Kot von Vögeln oder eingetrocknete Insekten — mit spezieller Reinigungsknete lassen sich die meisten Rückstände relativ einfach vom Lack entfernen. Eine gründliche Autowäsche sollte dem Kneteneinsatz jedoch vorausgehen, denn erst nach dem Waschvorgang werden hartnäckige Verschmutzungen sichtbar. Da die Knetmasse vor Benutzung in der Regel noch recht hart ist, können Sie diese zur besseren Verwendung vor Ihrem Lackreiniger-Test in warmes Wasser legen, wodurch sie geschmeidiger wird. Anschließend sollte die Masse ordentlich durchgeknetet werden, bevor Sie mit der Bearbeitung des Lacks beginnen.

Damit die Lackknete gut rutscht, sollte Sie nur in Verbindung mit einem geeigneten Gleitmittel — sogenannte „Detailer“ — eingesetzt werden. Sprühen Sie dieses an den zu bearbeitenden Stellen auf den Lack und setzen Sie dann die Knete ein. Nach erfolgreicher Reinigung können Sie Überschüsse des Detailers einfach mit einem Microfasertuch von der Oberfläche abnehmen.

Sie haben Ihr Auto einer gründlichen Wäsche unterzogen und anschließend Rückstände mittels Knete von der Oberfläche entfernt? Im nächsten Schritt empfiehlt sich dann die Verwendung einer Politur zur Nachbehandlung des Lacks. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist in diesem Fall der Zustand des Lacks. Prüfen Sie daher im Vorfeld, ob die Oberfläche Ihres Pkw weniger oder stärker beansprucht ist.

Sie möchten wissen, wie Sie den Lackreiniger beim Auto im Praxis-Test richtig einsetzen? Grundsätzlich bedeutet polieren nichts anderes als abtragen. Das ist deswegen wichtig zu wissen, da zum Beispiel bei einem Neuwagen lediglich eine glänzende Versiegelung zu erzielen ist, während bei abgenutzten Lacken älterer Autos stumpfe bzw. beschädigte Schichten abgetragen werden müssen. Für neue Pkw sollten Sie daher auf Polituren ohne Schleifmittelzusatz zurückgreifen, während in die Jahre gekommene Kfz mit beanspruchtem Lack aggressive Pflegemittel — sogenannte „abrasive Polituren“ — erfordern. Ob es sich bei dem Oberflächenmaterial Ihres Fahrzeuges um Kunstharzlack oder einen Lack auf Wasserbasis handelt, ist ohne die Einschätzung eines Fachmannes nicht festzustellen. Achten Sie bei Ihrem eigenen Lackreiniger-Test daher darauf, dass das polierende Pflegemittel für beide Fälle geeignet ist.

Erst Politur dann Wachs und Versiegeler: Lackreiniger-Test richtig umsetzen

Geben Sie für den Poliervorgang beim Auto kleine Mengen des Pflegemittels auf ein sauberes und weiches Mikrofastertuch und verteilen Sie die Substanz nach Gebrauchsanweisung auf dem Lack. Arbeiten Sie abschnittsweise, d. h. zusammenhängende Bauteile sollten (z. B. Motorhaube, Dach) in einem Arbeitsgang behandelt werden. Mit kreisenden Bewegungen und entsprechendem Druck erzielt ein sehr guter Lackreiniger die beste Wirkung.

Test für Lackreiniger durchführen:  Eine Maschinenpolitur sollten Sie lieber dem Profi überlassen, auch wenn diese Zeit spart.

Test für Lackreiniger durchführen: Eine Maschinenpolitur sollten Sie lieber dem Profi überlassen, auch wenn diese Zeit spart.

Auch wenn die meisten Polituren bereits selbst für eine Konservierung sorgen, erreichen Sie eine optimale Langzeitwirkung erst nach einer abschließenden Lackversiegelung. Führen Sie auf einer Messe für Kfz-Zubehör einen Test für Lackreiniger durch oder haben Sie sich für einen Praxis-Test in der eigenen Garage einige Produkte bestellt, sollte ein Mittel zur Versiegelung daher nicht fehlen.

Hierbei ist zwischen Wachs und Versiegeler zu unterscheiden, denn während Autowachse nur auf dem Lack liegen bzw. einen Schutzfilm erzeugen, gehen versiegelnden Mittel eine Verbindung mit dem Lack ein. Sie möchten mehr über die Vor- und Nachteile beider Methoden erfahren? Bei Ihrem Lackreiniger-Selbst-Test können Sie nicht nur zwischen zahlreichen Messen wählen oder den Fachhändler aufsuchen, sondern auch Testberichte in einschlägigen Online-Foren durchstöbern.

Poliermaschine vs. Handpolitur: Was ist besser?

Der größte Vorteil beim Einsatz einer Poliermaschine ist die Zeitersparnis. Mit einem leistungsstarken Gerät können Sie deutlich mehr Lackabtragung leisten, als es von Hand in der selben Zeit zu schaffen ist.

Zudem kann mittels maschinellem Poliervorgang grundsätzlich eine effizientere Abtragleistung erzielt werden, da sich von Hand nur deutlich langsamere Rotationsbewegungen erreichen lassen als mit einem Poliergerät. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten und des nötigen technischen Wissens zur korrekten Anwendung, eignet sich die Maschinenpolitur jedoch eher weniger für den Privatgebrauch.

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