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Monowheel-Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Ein Trendfahrzeug für die Fortbewegung in der Stadt

In einem Monowheel-Test sollten die Fahrzeuge auf ihre Fahreigenschaften geprüft werden.

In einem Monowheel-Test sollten die Fahrzeuge auf ihre Fahreigenschaften geprüft werden.

Kleine Fahrzeuge sind ein Trend, der sich vor allem im urbanen Raum bemerkbar macht. Die Verstärkung der Mikromobilität hat vor allem in Städten große Vorteile. Je kleiner ein Fahrzeug, desto weniger Platz benötigt es – eine Ressource, die in vielen Städten immer knapper wird. In diesen Kontext gehört auch das Parkplatzproblem. Ideal ist es daher, wenn das Fahrzeug erst gar keinen Parkplatz braucht.

Dies trifft auf das Monowheel zu. Dabei handelt es sich um ein elektrisches, selbstbalancierendes Einrad. Im Gegensatz zum Einrad besitzt es weder Sattel noch Pedale. Der Fahrer stellt sich mit den Füßen auf zwei Plattformen links und rechts vom Rad. Es ist keine körperliche Anstrengung vonnöten.

Das Monowheel wird durch einen Elektromotor angetrieben. Diese besondere Form des Einrads ist so leicht, dass es bei Bedarf auch an einem extra dafür vorhandenen Griff getragen werden kann. Das Monowheel ist tatsächlich eines der leichtesten Kraftfahrzeuge weltweit.

Neben der Bezeichnung „Monowheel“ existieren noch eine ganze Reihe anderer Begriffe, die als Synonyme gelten können. Dazu zählen unter anderem Airwheel und Solowheel. Die Bezeichnung „Monowheel-Test“ bedeutet somit das Gleiche wie „Solowheel-Test“.

In unserem Artikel helfen wir Ihnen dabei, die Ergebnisse aus einem Monowheel-Vergleich bzw. Solowheel-Vergleich besser vergleichen zu können, sodass sie das für Ihre Bedürfnisse beste Fahrzeug finden.

Die besten Monowheels aus dem Test im Überblick

Die Fahreigenschaften in einem Monowheel-Test selbst überprüfen: So erlernen Sie das Fahren auf dem Gerät

Im Gegensatz zum Fahren mit einem Einrad sind für die Beherrschung eines Monowheels keine akrobatischen Fähigkeiten notwendig. Der Nutzer benötigt lediglich eine gewisse Eingewöhnungszeit. Anfänger sollten auf jeden Fall Schutzkleidung tragen, sprich Helm sowie Ellenbogen- und Knieschoner. Sehr wichtig sind geeignete Schuhe, die nicht von den Fußplattformen abrutschen.

Außerdem ist es empfehlenswert, die ersten Fahrversuche auf einem ebenen Untergrund zu absolvieren. Das Überwinden von Hindernissen oder die Auseinandersetzung mit schwierigem Gelände erfolgt am besten erst, wenn der Neuling bereits etwas Fahrsicherheit erworben hat.

Darüber hinaus ist es ratsam, auf einem ruhigen privaten Platz zu üben, der genügend Raum bietet. Zunächst ist es sinnvoll, erst einmal den sicheren Stand auf dem Monowheel zu trainieren. Dabei können Sie sich auch ruhig an einer anderen, ihnen behilflichen Person festhalten. Möglich ist selbstverständlich auch das Anlehnen an einer Wand oder das Festhalten an einem Zaun.

Um ein Gefühl für Ihr neues Gefährt zu bekommen, gibt es die Möglichkeit, das Monowheel in verschiedene Richtungen zu neigen. Sobald Sie den sicheren Stand gemeistert haben, steht der ersten Fahrt nichts mehr im Weg. Dennoch sollten Sie als Anfänger möglichst noch nicht mit voller Geschwindigkeit fahren.

Was spricht für ein Monowheel?

Es gibt viele gute Gründe, sich in einem Monowheel-Test über die verschiedenen Modelle zu informieren bzw. sich ein Monowheel anzuschaffen. Es ist z. B. nicht nur komfortabel, sondern schont auch die Umwelt. Hier sind die wesentlichen Vorteile:

Auch wenn Modelle in einem Solowheel-Test gut abschneiden: Die Geräte sind - bisher - noch nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Auch wenn Modelle in einem Solowheel-Test gut abschneiden: Die Geräte sind – bisher – noch nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

  1. Schnelligkeit: Ein solches Fahrzeug ermöglicht Ihnen eine Fortbewegung, die schneller ist, als die, welches durch normales Gehen erzielt wird. Außerdem macht das Zurücklegen einer Strecke auch mehr Spaß.
  2. Bequemlichkeit: Das Fahren mit einem Monowheel erfordert keine Anstrengung. Dadurch eignet es sich z. B. sehr viel besser für den Weg zur Arbeit als ein Fahrrad. Sie erreichen das Büro auf dem Monowheel frisch und ausgeruht.
  3. Geräuschloses Fahren: Der Motor eines Monowheels ist sehr leise. Daher belästigt der Fahrer auch keine anderen Personen. Außerdem ist die Benutzung des Monowheels dadurch für ihn selbst angenehm.
  4. Eingebaute Sicherheit: Monowheels können nicht zur Seite umkippen. Das wird durch ein eingebautes Kreiselinstrument verhindert, welches bei einer Abweichung vom Gleichgewicht für eine Verlagerung des Schwerpunktes sorgt. Deshalb wird das Monowheel auch als selbstbalancierendes Fahrzeug bezeichnet.
  5. Stärkung der Feinmotorik: Obwohl das Fahren eines Monowheels keine körperliche Anstrengung erfordert, stellt es doch einige Ansprüche an die motorischen Fähigkeiten des Fahrers. Das Bremsen und Beschleunigen wird nämlich durch die Verlagerung des Körpergewichts und eine Neigung der betreffenden Person erreicht. Dadurch wird die Feinmotorik auf eine spielerische Art und Weise trainiert.
  6. Leichter Transport: Das Monowheel kann leicht transportiert werden, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen und Bahnen. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit, die Fußplattformen einzuklappen. Dadurch ist der Benutzer eines Monowheels sehr flexibel. Falls Sie keine Lust mehr haben, zu fahren, tragen Sie Ihr Fahrzeug einfach.
  7. Keine Unterhaltskosten: Ein Monowheel verursacht nach dem Kauf keine Kosten, denn es fallen weder Steuern an, noch ist Benzin nötig. Auch die Unterbringung erfordert aufgrund der geringen Größe keine Bezahlung.
  8. Diebstahlsicherheit: Ein weiterer Vorteil des kleinen Fahrzeugs ist, dass es dank seiner Handlichkeit ins Büro mitgenommen oder direkt in der Wohnung deponiert werden kann. Auf diese Weise ist das Risiko eines Diebstahls minimal.
  9. Umweltfreundlichkeit: Beim Fahren mit dem Monowheel werden keine Abgase freigesetzt, da das Fahrzeug elektrisch betrieben wird. Im Gegensatz zu Autofahrern tun Sie als Monowheel-Benutzer also etwas für die Umwelt.
  10. Coolness-Faktor: Monowheels liegen im Trend einer neuen Fortbewegungsart im urbanen Raum. Nutzer eines solchen Fahrzeuges erregen Aufmerksamkeit und demonstrieren, dass sie an die techniche Entwicklung angeschlossen sind.

Daneben existieren nur wenige Punkte, die gegen ein Monowheel sprechen. Einer davon ist der Umstand, dass dieses Fahrzeug nicht für jeden Untergrund geeignet ist. Aufgrund der fehlenden Bremsen dauert es unter Umständen etwas, bis Sie ein Solowheel vollständig sicher beherrschen. Momentan sind Monowheels in Deutschland noch nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Tipps zum Fahren eines Monowheels

Um Ihnen einen Einblick in das Fahrerlebnis mit einem Monowheel zu gewähren, erläutern wir im Folgenden die Funktionsweise des elektrischen Einrads und erklären, worauf Sie bei der Benutzung achten sollten.

In einem Test über Monowheel-Modelle ist ein Kriterium die Geschwindigkeit.

In einem Test über Monowheel-Modelle ist ein Kriterium die Geschwindigkeit.

  • Mindestalter: Es gibt für Monowheels kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestalter. Doch aufgrund der Ansprüche an die Motorik und der notwendigen Fähigkeit, die Wirkung von Beschleunigung einschätzen zu können, sollten Kinder das Monowheel nicht fahren. Jugendliche benutzen es am besten unter der Aufsicht von Erwachsenen.
  • Geeigneter Untergrund: Ein holpriger oder rutschiger Untergrund sollte mit dem Monowheel nicht befahren werden. Aus diesem Grund sollten Sie besser nicht auf Schnee, Eis, Kies oder Sand fahren. Das Überwinden von niedrigschwelligen Hindernissen wie beispielsweise Bürgersteige ist für erfahrene Monowheel-Benutzer möglich. Auch ein Anstieg, wie z. B. an einem Berg, ist mit dem Monowheel machbar.
  • Stand: Die Füße müssen fest und sicher auf den Fußplattformen stehen, um ein sicheres Fahren zu ermöglichen. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, dass Sie Ihre Füße in der Mitte der Plattformen platzieren. Bestimmte Arten von Schuhwerk sind für das Fahren eines Monowheels ungeeignet. Dazu gehören beispielsweise Stöckelschuhe und Flip-Flops. Der Fahrer kann damit leicht von den Plattformen abrutschen.
  • Schutzkleidung: Gerade wenn Sie das Fahren auf dem Monowheel bzw. Solowheel erst erlernen, empfiehlt es sich, Schutzkleidung zu tragen. Ein Helm schützt Ihren Kopf vor Verletzungen. Sinnvoll sind auch Ellenbogen- und Knieschoner. Auch erfahrene Monowheel-Benutzer tun gut daran, zumindest einen Helm zu tragen. Da es noch keinen speziellen Kopfschutz für das Monowheel gibt, empfiehlt sich das Tragen eines Fahrradhelms.
  • Lenken, Beschleunigen, Bremsen: Ein Monowheel besitzt keinen Lenker. Wenn Sie also einen eigenen Monowheel-Test durchführen wollen, müssen Sie mittels der Verlagerung Ihres Körpergewichts lenken. Auch das Beschleunigen und Bremsen funktioniert auf diese Art und Weise. Wenn der Fahrer sich nach vorne beugt, beschleunigt er, sobald er sich nach hinten beugt, bremst er. Dank der besonderen Technik dieses Elektrofahrzeugs lädt sich der Akku beim Bremsvorgang auf. Dadurch kann sich die Reichweite eines Monowheels vergrößern. Dieses Verfahren der Aufladung des Akkus durch Bremsen wird Rekuperation genannt.
Rekuperation geht auf den lateinischen Begriff „recuperare“, zu deutsch „wiedergewinnen“ bzw. „wiedererlangen“, zurück. In der Technik wird damit eine Methode zur Rückgewinnung von Energie bezeichnet. Eine davon ist die sogenannte Rekuperationsbremse, auch Nutzbremse genannt, die in Fahrzeugen Verwendung findet. Dabei wird die aufgewandte Bewegungenergie beim Bremsen in elektrische Energie umgewandelt.

Die Kaufberatung zum Monowheel

Unterschiedliche Kriterien spielen beim Kauf eines Monowheels eine Rolle. Wir erläutern in diesem Kapitel die wesentlichen Aspekte, die Sie beachten sollten, bevor Sie sich für ein bestimmtes elektrisches Einrad entscheiden und dieses kaufen.

Ein Solowheel-Test überprüft elektrisch angetriebene Transportmittel - davon gibt es noch andere Formen, wie z. B. das E-Bike.

Ein Solowheel-Test überprüft elektrisch angetriebene Transportmittel – davon gibt es noch andere Formen, wie z. B. das E-Bike.

  • Verarbeitung: Sämtliche Bestandteile eines Monowheels müssen stabil sein. Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Komponenten gut befestigt sind. Nur so ist der Gebrauch des elektrischen Einrads sicher zu nennen. Eine wacklige Konstruktion hingegen birgt die Gefahr eines Unfalls.
  • Reichweite: Damit ist die Laufleistung des Fahrzeugs gemeint. Sie ist abhängig von der jeweiligen Speicherzelle. Diverse Test-Ergebnisse zeigten, dass ein Monowheel, was die Reichweite betrifft, einen Rahmen von von 16 km/h bis zu 65 km/h aufweisen kann. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind demzufolge relativ groß. Allerdings gilt, dass die mögliche Länge der Strecke, die zurückgelegt werden kann, auch vom Gewicht des Fahrers bestimmt wird. Je schwerer die Person ist, welche das Monowheel benutzt, desto geringer ist die tatsächliche maximale Reichweite. Wie hoch die Laufleistung Ihres Monowheels sein soll, hängt davon ab, für welchen Zweck Sie es einsetzen wollen. Für kürzere Strecken in der Stadt, z. B. zum Einkaufen, reichen vermutlich 18 km, während beispielsweise für eine Tagestour am Wochenende eine größere Reichweite vonnöten sein dürfte.
  • Geschwindigkeit: In einem Monowheel-Test können Fahrzeuge vorkommen, die Maximalgeschwindigkeiten von 16 km bis zu 25 km erreichen. Allgemein lässt sich sagen, dass Fahranfänger lieber mit geringer Geschwindigkeit fahren sollten. Denn eine höhere erfordert auch eine dementsprechende Fahrzeugbeherrschung.
  • Belastbarkeit: Von der maximalen Belastbarkeit eines Monowheeels hängt es ab, wie schwer ein Fahrer höchstens sein darf. In einem Monowheel-Test sollten daher sämtliche Modelle auf ihre Belastbarkeit geprüft werden. Die meisten Solowheels sind mit bis zu 120 kg belastbar. Das macht sie für einen großen Personenkreis nutzbar.
  • Gewicht des Produktes: Dieser Aspekt ist in einem Monowheel-Test sehr wichtig. Die Geräte sollten nicht zu schwer sein, damit Sie sie problemlos in der Hand tragen können, wenn es gilt, Hindernisse wie Treppen zu überwinden. Auch die Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln ist dadurch leicht machbar.
  • Ladezeit: Ein Monowheel hat, wie bereits erwähnt, einen elektrischen Antrieb. Der Elektromotor benötigt Energie, die ihm über einen Akku zugeführt wird. Eine Energieaufladung ist unkompliziert. Dafür wird der Akku einfach über ein Ladegerät an eine Steckdose angeschlossen. Die Ladezeiten für das elektrische Einrad können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Monowheel-Test sollte die verschiedenen Ladezeiten aufzeigen.
  • Selbstbalancierung: Aufgrund einer ausgeklügelten Technik kann das Monowheel nicht zur Seite umkippen. Dies wird durch ein eingebautes Kreiselinstrument erreicht. Es misst Abweichungen vom Gleichgewicht des Fahrzeugs. Daraufhin wird der Schwerpunkt dementsprechend verlagert. Alle Modelle, die Sie einem Monowheel-Test unterziehen können, sind daher selbstbalancierend.
  • Beleuchtung: Durch eine Beleuchtung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, von anderen Personen bei schlechten Sichtverhältnissen wahrgenommen zu werden. Auf diese Weise verringert sich das Risiko eines Unfalls. Angaben dazu sollten in jedem Monowheel-Test vorhanden sein.
  • Tragegriff: Unabdingbar für den komfortablen Transport ist ein Tragegriff. Da das Monowheel doch etliche Kilogramm wiegt, wäre es kaum möglich, das Fahrzeug einfach unter dem Arm zu tragen. In einem Monowheel-Test sollten daher auch die Tragemöglichkeiten aufgezeigt werden.

Ist ein Monowheel für die Benutzung im Straßenverkehr zugelassen?

Zwar ist das Monowheel bereits auf deutschen Fußgängerwegen zu sehen, doch wie sieht eigentlich die rechtliche Lage aus? Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) und die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) legen in Deutschland fest, welche Fahrzeuge im Straßenverkehr geführt werden dürfen. Sobald ein Fahrzeug mehr als 6 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit aufweist, muss es bestimmte Auflagen erfüllen, um straßentauglich zu sein. Beim Monowheel gibt es jedoch keine Bremsen, keinen Sitz und keine Lenkung. Auch eine Beleuchtung ist in den meisten Fällen nicht vorhanden. Daher ist der Gebrauch eines Monowheels im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt.

Ein elektrisches Fahrzeug, dessen Höchstgeschwindigkeit 6 km/h übersteigt und im Straßenverkehr genutzt wird, muss außerdem laut des Pflichtversicherungsgesetzes (PflVersG) versichert sein. In § 6 PflVersG ist festgelegt, welche Strafe droht, sollte dies nicht der Fall sein. Leider gibt es für das Monowheel noch keine spezielle Versicherung. Deshalb ist es empfehlenswert, das Monowheel auf dem eigenen Grundstück oder in Gebieten zu fahren, für welche die Straßen-Verkehrsordnung nicht gilt.

Bekannte Hersteller von Monowheels

Der Markt für Monowheels ist noch recht jung, da es das elektrische Einrad noch nicht so lange gibt. Einer der wichtigen Hersteller heißt genauso wie das Produkt, nämlich Monowheel. Bekannte Marken sind aber auch Airwheel und Ninebot. Letzteres Unternehmen produziert auch Segways. Andere Hersteller von Monowheels sind beispielsweise Teckey und Olive Tree. In einem Monowheel-Test können jedoch auch andere Hersteller vertreten sein.

Andere Formen von elektrischen Transportmitteln

Um als „bestes Monowheel“ in einem Test ausgezeichnet zu werden, muss das Gerät möglichst viele Kriterien erfüllen.

Neben dem Monowheel existieren noch andere Formen von Einpersonen-Transportmitteln mit elektrischem Antrieb. Dazu gehören der Segway, der Elektor-Scooter, das E-Board und das Elektrofahrrad. Wir stellen diese Varianten des elektrischen Fortbewegungsmittels im Folgenden kurz vor.

  • Segway: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die bekannteste Version eines elektrisch angetriebenen Transportmittels. Segway ist die Kurzform für die Bezeichnung Segway Personal Transporter. Der Segway weist ein Trittbrett, eine Lenkstange und zwei Räder auf. Wie das Monowheel besitzt er keine Bremse und kein Gaspedal. Bremsen und Beschleunigen erfolgt ebenfalls durch Zurück- bzw. Vorlehnen des Körpers. Allerdings weist der Segway in diesem Kontext eine Besonderheit auf – wenn sich der Fahrer sehr weit zurücklehnt, erreicht er dadurch, dass der Segway rückwärts fährt. Eine in das Gerät integrierte Gleichgewichtssteuerung sorgt für die notwendige Balance. Ein Segway ist sehr schwer – im Durchschnitt etwa 50 kg. Die Ladezeit ist mit durchschnittlich sechs Stunden tendenziell etwas höher als beim Monowheel. Die maximale Reichweite und die Höchstgeschwindigkeit weisen allerdings nur geringe Unterschiede auf. Seit 2009 sind Segways in ganz Deutschland für den Verkehr zugelassen. Sie haben sich in einigen speziellen Anwendungsbereichen etabliert. So werden Segways z. B. als Patrouillenfahrzeug von Sicherheitsfirmen und der Polizei eingesetzt. Auch Stadrundfahrten für Touristen werden in einigen Städten auf Segways angeboten. Inzwischen gibt es sogar eine Mannschaftssportart, die auf Segways gespielt wird, das Segwaypolo.
  • Elektro-Scooter: Ein sogenannter Elektor-Scooter, E-Scooter oder Elektroroller ist ein Tretroller, der über Elektromotoren verfügt. Es gibt Modelle, die mit Batterien oder mit einem Akku betrieben werden. Die durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 20 km/h und 30 km/h. Auch die Dauer der möglichen Fahrzeit variiert. In der Regel können Nutzer etwa 40 Minuten bis zu 90 Minuten mit einem Elektro-Scooter fahren. Im Gegensatz zu einem Monowheel ist er allerdings ziemlich sperrig und außerdem schwerer – ein Modell kann mehr als 40 kg wiegen. Den Elektro-Scooter gibt es dafür auch schon in einer speziellen Version für Kinder. Das Mindestalter ist demnach niedriger als für das Monowheel. Allerdings benötigen Fahrer für einige Elektro-Scooter-Modelle einen Führerschein. Eine Zulassung für den Straßenverkehr liegt nicht unbedingt für jedes Modell vor. Wenn der Elektro-Scooter im Straßenverkehr gefahren werden darf, ist nur der Einsatz auf der Straße erlaubt – Radwege und Bürgersteige sind tabu.
  • E-Board: Diese Fahrzeuge werden unter anderem auch Mini-Segways, Hoverboards oder Self-balancing Scooter genannt. Der Name „Hoverboard“ bezieht sich auf ein schwebendes Skateboard aus den Science-Fiction-Filmen Zurück in die Zukunft II und Zurück in die Zukunft III. E-Boards ähneln vom Aussehen her tatsächlich dem Skateboard, doch sie funktionieren anders. Ein E-Board besteht aus einem Rollbrett mit zwei Rädern und wird, wie der Segway und das Monowheel, elektrisch betrieben. Dieses Gerät hält sich selbst in der Balance. Auch das E-Board wird unter anderem durch die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert. Eine wichtige Rolle spielt hier aber auch, im Gegensatz zum Monowheel, die Stellung der Füße. Es wurde bereits von mehreren Unfällen mit E-Boards berichtet. Außerdem kam es bei einigen Geräten zu Selbstentzündungen. E-Boards sind wie Monowheels in Deutschland nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
  • Elektrofahrrad: Andere Namen für das Elektrofahrrad sind unter anderem Elektrobike oder E-Bike. Das Elektrofahrrad funktioniert eigentlich genauso wie das normale Fahrrad, mit dem Unterschied, dass der Fahrer beim Treten durch einen Elektromotor unterstützt wird. Dadurch können Anstiege und längere Strecken mit weniger Anstrengung als beim herkömmlichen Rad bewältigt werden. Allerdings muss für das Fahren mit einem Elektrofahrrad dennoch in die Pedale getreten werden. Der Gebrauch ist demnach körperlich anstrengender als die Benutzung eines Monowheels. Außerdem ist ein Elektrofahrrad mit einem durchschnittlichen Gewicht von 25 kg relativ schwer. Diese Umstände müssen jedoch nicht zwangsläufig gegen das Elektrofahrrad sprechen. Es ermöglicht als einziges der aufgeführten Elektrofahrzeuge eine sportliche Betätigung. Die Zulassung für den Straßenverkehr ist vom jeweiligen Modell abhängig. Für manche Elektrofahrräder ist ein Rollerführerschein nötig.

Das Monowheel im Vergleich mit anderen elektrischen Transportmitteln

Im Solowheel-Vergleich geht es um eine Form des Einrads - das E-Board hingegen ähnelt einem Skateboard.

Im Solowheel-Vergleich geht es um eine Form des Einrads – das E-Board hingegen ähnelt einem Skateboard.

Wie wir im vorangegangenen Kapitel erläutert haben, existieren noch andere elektrisch angetriebene Transportmittel neben dem Monowheel. Doch bieten diese wesentliche Vorteile gegenüber dem elektrischen Einrad?

Segway und Elektrofahrrad sind im Gegensatz zum Monowheel für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassen – wobei es beim Elektrofahrrad auf das jeweilige Modell ankommt. Allerdings weisen sie ein deutlich höheres Gewicht auf, was den Transport komplizierter macht. Auch der Elektro-Scooter ist schwerer als das Monowheel. Ein E-Board ist zwar fast ebenso handlich wie ein Solowheel, doch hat es in der Regel keinen Tragegriff.

Außerdem spricht der Sicherheitsaspekt gegen das elektrische Rollbrett. Das Fahren auf einem Elektrofahrrad dürfte wohl am einfachsten zu erlernen sein, da es genauso wie ein herkömmliches Fahrrad funktioniert. Allerdings nimmt es dem Benutzer trotz des Elektroantriebs nicht jede Anstrengung ab. Dafür können mit dem Elektrofahrrad durchschnittlich betrachtet längere Strecken zurückgelegt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Monowheel aufgrund seiner handlichen Größe und des relativ geringen Gewichts sicherlich als das elektrische Fahrzeug gelten kann, das sich am leichtesten transportieren lässt. Das macht es ideal für das Fahren in der Stadt, da sich problemlos die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in eine Fahrtroute integrieren lässt.

Zwar können mit einem anderen elektrisch angetriebenen Transportmittel unter Umständen längere Strecken zurückgelegt werden, doch gerade in der Stadt ist der Regel nicht unbedingt notwendig und spricht somit nicht gegen das Monowheel. Aus all diesen Gründen ist das Monowheel theoretisch für die Kurzstrecke im urbanen Raum die geeignete Wahl – sobald es für den Straßenverkehr zugelassen ist.

Da es dank der handlichen Größe nicht draußen angeschlossen werden muss, sondern in jeden Raum mitgenommen werden kann, ist das Monowheel außerdem relativ sicher vor Diebstählen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Sicherheitsaspekt. Falls es zu einem Sturz kommen sollte, kann der Fahrer eines elektrischen Einrads diesen leichter mit den Händen abfangen als der Nutzer eines Segways, Elektro-Scooters oder Elektrofahrrads. Bei diesen Fahrzeugen ist nämlich entweder eine Lenkstange im Weg, oder es ist, wie beim Elektrofahrrad, sehr schwer, abzuspringen. Letzteres ist beim Monowheel vergleichsweise einfach möglich.

Die Geschichte des Monowheels

Der Begriff „Monowheel“ steht ursprünglich für Fahrzeuge, auf denen bzw. in denen der Fahrer sitzen konnte. Sie stellen eine besondere Form des Einrads dar. Einige Formen dieses Monowheels wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Das sogenannte „Flying Yankee Velocipede“ patentierte Richard C. Hemmings 1869 in Amerika. Es bestand aus Holz und wurde durch einen Handantrieb vorwärtsbewegt. Auch hier erfolgte die Lenkung unter anderem mittels der Verlagerung des Körpergewichts.

Ebenfalls 1869 patentierten Elisha Dyer und Allen Green eine Konstruktion, welche auf beiden Seiten des Zentrums Speichen aufwies und vom Fahrer durch Handkurbeln angetrieben wurde. Außerdem tauchten bereits in den 80er und 90 er Jahren des 19. Jahrhunderts Monowheels auf, die mit Pedalen bewegt wurden.

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es dann das Monowheel auch in einer motorisierten Form. Im Jahr 1904 konnte in Mailand das „Petrol Monoclycle“ der Öffentlichkeit präsentiert werden. 1910 stellte auch der Erfinder Edison-Puton aus Paris ein motorisiertes Monowheel vor. Es enthielt einen einzylindrigen Motor, der 3,5 PS stark war. Des Weiteren gab es nur wenig später Modelle, die mit einem Propellerantrieb ausgestattet waren.Im Rahmen der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking kamen wiederum Monowheels zum Einsatz, die mit Pedalen betrieben wurden.

Die Form des Monowheels ohne Sitz und mit elektrischem Antrieb gibt es erst seit wenigen Jahren, auch wenn Patente für ähnlich aussehende Modelle schon in den 60ern und 70ern angemeldet wurden. Dazu zählen das „Powered Unicycle“ (1966) von Franlin S. Malick und das „Motorized Unicycle Wheel“ (1977) von Charles L. Gabriel.

Fazit: Wie können Sie in einem Monowheel-Test das richtige Modell finden?

Egal welches Monowheel Ihnen im Vergleich besser gefällt - es ist auf jeden Fall ratsam, beim Fahren einen Helm zu tragen.

Egal welches Monowheel Ihnen im Vergleich besser gefällt – es ist auf jeden Fall ratsam, beim Fahren einen Helm zu tragen.

Um herausfinden, welches Modell Ihre persönlicher Monowheel-Vergleichssieger ist, sollte Sie am besten in einem Fachgeschäft einen eigenen Monowheel-Test durchführen. Denn bei den Geräten kommt es nicht nur auf eine ansprechende Optik an.

Praktisch sind Modelle, die vorgeladen geliefert werden, so dass Sie theoretisch gleich losfahren können. Ein Batteriesparmodus, der über eine App an die individuellen Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden kann, ist ebenfalls praktisch.

Wollen Sie Ihr Monowheel häufig nutzen, sollten Sie in einem Monowheel-Test unbedingt auch auf Angaben zur Ladezeit achten. Für Schnellfahrer sind Angaben zur Geschwindigkeit essentiell.

Wichtig ist auch, dass das Monowheel ein robustes Gehäuse aufweist und die Akkus eine gute Leistung erzielen. Für Anfänger ist eine leichte Bedienbarkeit der Geräte wichtig.

Eine Beleuchtung sorgt für mehr Sicherheit beim Fahren. Der Tragegriff erleichtert den Transport.

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