Rennradhelm Test 2019: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 15. Mai 2019

Mehr Sicherheit auf dem Rennrad

Für das Rennrad einen Helm finden: Ein Test kann Ihnen dabei helfen!

Für das Rennrad einen Helm finden: Ein Test kann Ihnen dabei helfen!

Die Deutschen sind nicht nur beim Autofahren echte Genießer. Wenn sich draußen die Wolken verziehen und die Sonne ihr strahlendes Gesicht zeigt, schwingen sie sich auch mit Freude auf ihr Fahrrad und treten in die Pedale. Dabei haben sich unterschiedliche Fahrradfahrer-Typen entwickelt.

Einige basteln gerne an ihrem Drahtesel herum, andere lieben es, mit einem bestimmten Fahrradtyp, wie einem Mountainbike oder einem Rennrad, die Umgebung unsicher zu machen.

Dabei muss aber stets auf die Sicherheit geachtet werden. Denn auch ein Rennrad besitzt weder eine Knautschzone, noch einen Airbag oder einen Gurt. Ein Rennradhelm bietet hier immer noch den besten Schutz.

Im Artikel haben wir außerdem Hinweise für einen eigenen Rennradhelm-Test sowie eine hilfreiche Kaufberatung für Sie zusammengestellt. Darin erfahren Sie, worauf sie beim Helm-Kauf für Rennräder achten müssen.

Die besten Rennradhelme aus dem Test im Überblick

Gibt es eine Helmpflicht auf dem Rennrad?

Radfahrer, die mit dem Gedanken liebäugeln, sich einen Rennradhelm zuzulegen, stolpern früher oder später über die Frage nach der Helmpflicht. Auch Personen auf dem Rennrad bekommen vom Gesetzgeber keine Vorschriften diesbezüglich auferlegt: Eine Helmpflicht gibt es in Deutschland für keinen Fahrradfahrer. Jedoch weiß jeder, der einmal mit Höchstgeschwindigkeit einen Berg heruntergefahren ist oder vielleicht schon einen Verkehrsunfall erlebt hat, wie viel sicherer man sich mit einem Helm fühlt. Deshalb: Der Rennradhelm muss mit.

Die Unterschiede zwischen den Kategorien

Die verschiedenen Helmtypen können Neulinge, die zum ersten Mal auf dem Fahrradhelm-Markt unterwegs sind, stark verwirren. Damit Sie in einem Fahrradhelm-Test für das Rennrad den Überblick behalten und sich der Unterschiede zu anderen Helmen bewusst sind, haben wir eine Übersicht für Sie vorbereitet:

  • Der MTB-Helm: Mit einem Mountainbike wird vor allem in wildem, unebenem Terrain gefahren. Genau dafür werden diese Helme entwickelt. Sie weisen eine besonders hohe Stabilität auf und decken einen großen Bereich des Kopfes ab. Der Nackenschutz ist hier ein besonderes Merkmal. Doch kann es schon einmal vorkommen, dass Helme dieser Art nach längerer Fahrt unangenehm drücken.
  • Der Fahrradhelm: Diese Schutzhelme werden selten für einen bestimmten Fahrradtyp entworfen. Sie eignen sich jedoch besonders gut für Fahrten durch die Stadt, da Sie eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Tragekomfort bieten. Außerdem ist die Design-Auswahl hier sehr groß, verschiedene Farben und Formen stehen zur Auswahl.
  • Der Rennradhelm: Das Design orientiert sich hier sehr an dem der Rennräder. Ein leichtes Gewicht und ein windschnittiges Design sorgen dafür, dass die Beschleunigung nicht behindert wird und der Helm angenehm auf dem Kopf sitzt. Auch Insektennetze werden oft verbaut. Helme dieser Art fallen im Preis dafür aber häufig etwas höher aus. Achten Sie in einem Rennradhelm-Test auf entsprechende Angaben.
Grundsätzlich kann ein Kopfschutz aus jeder Kategorie zur Sicherheit beitragen und muss nicht zwingend zum vorhandenen Fahrrad passen. Auch die Preisklasse spielt bei der gebotenen Qualität eine Rolle. Nicht zuletzt wird die Kaufentscheidung obendrein vom persönlichen Geschmack beeinflusst. Dementsprechend sollte ein Rennradhelm-Test nur als Orientierungshilfe dienen.
Ein Crash-Test beweist: Rennrad fahren, ohne Helme zu benutzen, kann zu ernsthaften Kopfverletzungen führen.

Ein Crash-Test beweist: Rennrad fahren, ohne Helme zu benutzen, kann zu ernsthaften Kopfverletzungen führen.

Die Kaufberatung für Neulinge

Damit Sie auch als Anfänger auf dem Rennradhelm-Markt den Überblick behalten und den größten Nutzen aus einem Rennradhelm-Test ziehen können, folgt eine detaillierte Kaufberatung, die Sie über die wichtigsten Kriterien eingängig informiert:

Sitzt, passt und hat Luft – Die richtige Größe

Damit ein Rennradhelm den optimalen Schutz bieten kann, muss er richtig passen. Gleichzeitig muss er aber auch bequem sitzen. Hier lohnt es sich, vorher den Kopfumfang mit einem Maßband zu messen und mit dem Ergebnis zu einem Fachverkäufer zu gehen.

Immer ein Bonus in Sachen Befestigung: das Vorhandensein eines Drehrads für präzise Einstellungen.

Aerodynamische Eigenschaften in einem Rennradhelm-Test überprüfen

Für die Bezeichnung „Bester Rennradhelm“ muss ein entsprechender Kopfschutz nicht nur stabil sein und gut sitzen, er darf auch den Rennradfahrer nicht abbremsen. Er muss also gute aerodynamische Eigenschaften aufweisen. Doch was bedeutet das eigentlich genau?

Die Aerodynamik ist ein Teilgebiet der Strömungslehre, in dem es um das Verhalten eines Körpers geht, den die Luft umströmt. Weniger Luftwiderstand bedeutet bessere aerodynamische Eigenschaften und mehr Geschwindigkeit.

Meist zeigt sich in einem Rennradhlem-Test, dass sich die Aerodynamik bei handelsüblichen Helmen zwar umsetzen lässt, aber Kompromisse gemacht werden müssen. So verursachen die Lüftungsschlitze einen gewissen Luftwiderstand. Professionelle Rennradfahrer verwenden aus diesem Grund auch Helme ohne Lufteingänge. Das ist aber für Sie nicht empfehlenswert, weil so die Hitze zwischen Helm und Kopf zu hoch ansteigen kann. Dann droht ein Hitzschlag.

Kühlung muss sein – Die Belüftung


Möchten Sie lange Strecken mit Ihrem Rennrad zurücklegen, und das im heißen Sommer? Dann sollten Sie besonderen Wert darauf legen, dass der Rennradhelm Ihrer Wahl genug Lüftungsschlitze aufweist.

Verbaute Insektennetze sorgen dafür, dass Sie auch bei vielen Lufteingängen nicht von den kleinen Krabblern überwältigt werden. Besonders Allergiker sollten auf ein solches Netz Wert legen. Denn so kann ein Bienenstich in Kopfnähe gar nicht erst passieren.

Ein Rennradhelm speziell für Mann oder Frau?

In der Regel werden Helme, auch Rennradhelme, nicht für ein bestimmtes Geschlecht hergestellt. Hier dominiert der Kopfschutz im sogenannten Unisex-Design. Das heißt, sowohl Männer als auch Frauen können diesen tragen.

Crash-Test mit einem Fahrradhelm fürs Rennrad: Ohne passenden Helm ist jeder gefährdet.

Crash-Test mit einem Fahrradhelm fürs Rennrad: Ohne passenden Helm ist jeder gefährdet.

Wer trotzdem durch den Rennradhelm sein Verständnis der Geschlechtszugehörigkeit ausdrücken will, kann das tun, indem er (oder sie) beim Kauf auf Farben und Design achtet. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass dunkle Schutzkappen in Kombination mit dunkler Kleidung bei schwindendem Tageslicht ein Sicherheitsrisiko darstellen. In diesem Fall schaffen ein Fahrradlicht und zusätzliche Reflektoren Abhilfe. Es gilt die Devise: Lieber ein Leuchtelement zu viel.

Fahrradhelm fürs Rennrad: In einem Test ist auf diese Kriterien zu achten

Ein guter Rennradhelm sollte durch eine sehr hochwertige Verarbeitung, einer stabilen und doch bequemen Passgenauigkeit überzeugen. Pluspunkt ist ein Design-Visier mit Netz.

In einem Rennradhelm-Test sollte ein gutes Helmmodell außderm ergonomisch gearbeitet sein. Ebenfalls positiv ist eine antiallergische Innenausstattung zu bewerten. Damit Sie Ihren persönlichen Rennradhelm-Vergleichssieger finden, sollten Sie im Vorfeld für sich festlegen, welche Kriterien Ihnen wichtig sind, sodass Sie sich anschließend gezielt auf die Suche machen können. Empfehlenswert ist es in einem Fachgeschäft mehrere Rennradhelme einem Test zu unterziehen. So können Sie am besten entscheidend, welcher Helm Ihnen zusagt oder nicht. Überdies können Sie sich auch im Internet Bewertungen über Helme durchlesen. So bekommen Sie meist ein besseres Bild über die Qualität des jeweiligen Helms.

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