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Singlespeed-Bike im Test 2018: Aktuelle Empfehlungen im Überblick

Fahrradfahren mit nur einem Gang

Unterziehen Sie ein Singlespeed-Bike einem Test, wird Ihnen auffallen, dass es nur einen Gang besitzt.

Unterziehen Sie ein Singlespeed-Bike einem Test, wird Ihnen auffallen, dass es nur einen Gang besitzt.

Seit einigen Jahren ist ein Fahrradtyp in Mode, der an die Ursprünge dieses Gefährts anknüpft: Das Singlespeed-Bike, welches auf deutsch Eingangrad heißt. Es unterscheidet sich von herkömmlichen Fahrrädern dadurch, dass es nur einen Gang und keine Gangschaltung besitzt.

Eine besondere Form des Singlespeed-Fahrrads ist das sogenannte Fixie. Der Name stammt aus dem Englischen und leitet sich von der Bezeichnung „fixed gear“ (etwa „starrer Gang“) ab. Ein solches Rad verzichtet nämlich nicht nur auf eine Gangschaltung, sondern auch auf einen Freilauf.

In diesem Bericht erfahren Sie mehr über die Eigenschaften eines Singlespeed-Bikes. Darüber hinaus erklären wir, worauf Sie beim Kauf eines dieser speziellen Fahrräder achten sollten.

Die besten Singlespeed-Bikes aus dem Test im Überblick

Singlespeed-Bike als eine Form der Hipsterkultur

Die Subkultur der Hipster im 21. Jahrhundert ist ein urbaner Trend. Als Hipster gelten vor allem junge Leute zwischen zwanzig und dreißig in Großstädten, die sich unter anderem durch Kleidungsstil und Frisuren vom Mainstream abheben wollen. Das Fixie wird allgemein als Teil dieser Hipsterkultur verstanden. Allerdings waren es ursprünglich Fahrradkuriere, die diese besondere Form des Fahrrads für sich entdeckten und Fixies dadurch populär machten.

Ihr persönlicher Test: Welches Singlespeed-Fahrrad passt zu Ihnen?

Gut informiert zum neuen Singlespeed-Rad: Bei Ihrem Test sollten Sie auf verschiedene Merkmale achten.

Gut informiert zum neuen Singlespeed-Rad: Bei Ihrem Test sollten Sie auf verschiedene Merkmale achten.

Im Folgenden erläutern wir, was ein gutes Singlespeed-Bike ausmacht. Auf diese Weise ermöglichen wir es Ihnen, Ihren persönlichen Favoriten durch einen selbst durchgeführten Singlespeed-Bike-Test zu finden.

Was zeichnet ein Singlespeed-Fahrrad aus?

Wie bereits erwähnt, haben Singlespeed-Fahrräder nur einen Gang. Daher wird bei einem Singlespeed-Bike komplett auf eine Gangschaltung verzichtet. In diesem Punkt gleichen sie den allerersten Fahrrädern. Das Hochrad, welches sich im 19. Jahrhundert aus der Draisine entwickelte, wies ebenfalls nur einen Gang auf.

Ein spezieller Typ des Singlespeed-Fahrrads ist das Fixie Singlespeed-Rad. Auch dieses Fahrrad besitzt nur einen Gang. Doch im Unterschied zum „normalen“ Singlespeed-Bike verfügt ein Fixie über einen sogenannten „starren Gang“ bzw. einen „Starrlauf“. Das bedeutet, dass es keinen Freilauf gibt.

Bei einem Fahrrad mit starrem Gang drehen sich die Pedale immer mit, solange es in Bewegung ist. Der Fahrer muss also ununterbrochen treten, was mit erhöhter körperlicher Anstrengung einhergeht. Eingangräder mit starrem Gang werden unter anderem in verschiedenen Sportarten eingesetzt wie z. B. beim Bahnrad- oder Kunstradfahren.

Allerdings gibt es auch einen Kompromiss zwischen Singlespeed-Bikes mit starrem Gang und denen mit Freilauf. Mit Hilfe einer Flip-Flop-Nabe kann durch das Umdrehen des Hinterrades zwischen den beiden Varianten gewechselt werden. Dafür ist es notwendig, das Hinterrad auszubauen und umgekehrt wieder einzusetzen.

Stellt sich, wenn Sie Ihr Singlespeed-Bike einem Test unterziehen, heraus, dass es sich gleichzeitig um ein Fixie handelt? Bei den meisten Modellen ist es dank Umbaumaßnahmen möglich, es entweder mit Freilauf oder mit starrem Gang zu fahren. Sind Sie unsicher, wie schwer der Umbau sein könnte, sollten Sie im Vorhinein für das Singlespeed-Bike Testberichte von Käufern durchlesen. So wissen Sie genau, welche Erfahrungen andere Radler damit hatten.

Vor- und Nachteile eines Singlespeed-Bikes

Für ein gutes Singlespeed-Bike sprechen folgende Argumente: Ohne Gangschaltung ist ein Fahrrad leichter. Außerdem ist es nicht notwendig, diese zu reinigen oder zu reparieren. Beim Fahren entfällt das Schalten. Diesen Vorteilen stehen jedoch einige Nachteile gegenüber.

Steigungen verlangen viel mehr Anstrengung, da keine Anpassung durch verschiedene Gänge möglich ist. Die Kette verschleißt in der Regel schneller als bei Fahrrädern mit Gangschaltung, da die Belastung höher ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage nach der Zulassung zum Straßenverkehr.

Ist ein Singlespeed-Rad verkehrssicher?

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt eine bestimmte technische Ausrüstung für Fahrräder vor. Ist diese nicht vorhanden, ist das Rad nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Wollten Sie ein solches Singlespeed-Bike einem Test unterziehen, wäre dies auf einer öffentlichen Straße nicht möglich.

Zu den erforderlichen Ausstattungskomponenten zählen unter anderem Bremsen. Laut § 65 Absatz 1 StVZO müssen Fahrräder zwei Bremsen aufweisen, die voneinander unabhängig sind. Außerdem ist in § 67 StVZO festgelegt, welche Beleuchtungseinrichtungen notwendig sind. Auch eine Glocke am Fahrrad ist gemäß § 64a StVZO Pflicht. Singlespeed-Bikes, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht im Straßenverkehr gefahren werden.

Rahmenhöhe

Die Höhe des Rahmens bei einem Singlespeed-Bike sollte an die Körpergröße des Fahrers angepasst sein. Dieser muss die Pedale problemlos mit der Fußsohle erreichen und das Rad kontrollieren können. Am besten lässt sich, wenn Sie ein Singlespeed-Fahrrad einem Test unterziehen, die passende Höhe des Rahmens durch das Aufsitzen und Probefahren auf dem jeweiligen Modell ermitteln.

Material

Häufig besteht ein Singlespeed-Fahrrad aus Stahl. Möglich sind jedoch auch Carbon oder Aluminium. Singlespeed-Bikes aus Stahl werden oft aus High-Tension-Stahl (Abkürzung: Hi-Ten) gefertigt. Dieses Material ist sehr belastbar. Allerdings sind solche Räder in der Regel etwas schwerer als die Modelle aus Carbon oder Aluminium.

Gewicht

Aufgrund der fehlenden Gangschaltung, aber auch wegen des Verzichts auf andere Bestandteile wie Fahrradständer oder Schutzbleche, ist ein Singlespeed-Bike um einiges leichter als viele andere Radtypen. Das Gewicht eines Eingangsrads entspricht ungefähr dem eines Rennrads, was Sie bei einem Singlespeed-Bike-Test persönlich herausfinden können.

Bremse, Klingel und Reflektoren

Sollte ein Singlespeed-Fahrrad bei Ihrem Test nicht die vorgeschriebene Ausrüstung besitzen, ist es nicht verkehrssicher.

Sollte ein Singlespeed-Fahrrad bei Ihrem Test nicht die vorgeschriebene Ausrüstung besitzen, ist es nicht verkehrssicher.

Einige Bestandteile wie zwei voneinander unabhängige Bremsen sind notwendig, damit ein Fahrrad als verkehrssicher gilt. Denn nur dann verfügt es über die Zulassung zum Straßenverkehr. Sollte ein Singlespeed-Bike-Fixie bestimmte Komponenten nicht aufweisen, gibt es die Möglichkeit, diese nachträglich anzubringen.

Manche Fixies haben keine Bremse. Der Fahrer stoppt das Rad durch einen Gegendruck der Füße auf die Fahrradpedale. Diese Art des Bremsens erfordert in der Regel eine Eingewöhnungsphase. Außerdem setzt der Bremseffekt etwas verzögert ein.

Fazit: So finden Sie bei Ihrem Singlespeed-Bike-Test das beste Rad

Welches Modell als bestes Singlespeed-Bike gelten kann, ist von den Wünschen und Bedürfnissen des jeweiligen Fahrers abhängig. Auf jeden Fall sollte das Eingangrad an die Körpergröße seines Besitzers angepasst sein. Denn nur dadurch ist auch eine ausreichende Kontrolle des Fahrrads möglich.

Von großer Bedeutung für die Sicherheit ist außerdem die Frage der Verkehrstauglichkeit. Nicht alle Singlespeed-Bikes besitzen die notwendige technische Ausrüstung, die für die Teilnahme am Straßenverkehr vorgeschrieben ist. Bei der Auswahl sollte sich der Interessent also darüber im Klaren sein, dass solche Räder noch nachträglich „aufgerüstet“ werden müssen, bevor er damit im Straßenverkehr fahren kann. Dadurch erhöht sich auch der Preis.

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